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Terror in Paris: Die IS-Miliz bombt sich zur gefährlichsten Terrorgruppe weltweit

Beirut, Bagdad - und der blutige Höhepunkt in Paris. In nur kurzer Zeit schlägt der IS in mehreren Ländern zu. Die Extremisten internationalisieren sich - und laufen al Kaida im weltweiten Dschihad endgültig den Rang ab.

Das Zentrum des IS liegt im Irak und Syrien, die Gefolgsleute rekrutieren sich international. 

Das Zentrum des IS liegt im Irak und Syrien, die Gefolgsleute rekrutieren sich international. 

Bis vor einigen Tagen sah es so aus, als würde es eine schlechte Woche für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). In Nordsyrien drängten Anhänger des Regimes die Dschihadisten zurück. Im Nordirak begannen die Kurden eine großangelegte Offensive mit schnellen Erfolgen. Dann kam der Donnerstag - und mit ihm begann eine Anschlagsserie, die der Welt deutlich vor Augen führt, wie mächtig der IS weit über seine Herrschaftsgrenzen hinaus  geworden ist.

Kette von Anschlägen

Denn die Attentate von Paris stehen in einer Kette terroristischer Akte, die kurz aufeinanderfolgten. In der libanesischen Hauptstadt Beirut sprengten sich am Donnerstagabend zwei Anhänger der sunnitischen Extremisten im Abstand von nur fünf Minuten in die Luft. Sie töteten mehr als 40 Menschen in einem vor allem von Schiiten bewohnten Viertel der Metropole am Mittelmeer. In Bagdad nahm am Freitag ein Selbstmordattentäter eine schiitische Moschee ins

Visier.

Und jetzt Paris, grausiger Höhepunkt der internationalen Terrorserie. Der kurze zeitliche Abstand zwischen den Anschlägen lässt es als äußerst wahrscheinlich erscheinen, dass die Abfolge kein Zufall war, sondern das Ergebnis einer längeren Planung. Auch der Termin dürfte wohl gewählt sein. Ihre blutige Botschaft an die Welt sendeten die Extremisten unmittelbar vor Beginn des G20-Gipfels in der Türkei.

 Weltweite Anschläge angekündigt

Mittlerweile gibt es kaum noch Zweifel, dass tatsächlich der IS hinter den Anschlägen in der französischen Hauptstadt steht. Außer dem Terrornetzwerk al Kaida wäre keine andere Organisation in der Lage, einen Anschlag dieser Größe zu verüben. Auch eine Audio-Botschaft des IS aus dem Frühjahr kann im Nachhinein ein Hinweis darauf sein, dass es damals schon Planungen gab. IS-Sprecher Abu Mohammed al Adnani drohte Mitte März mit Anschlägen auf Rom, Washington, London - und den "Burdsch Ifil", den Eiffelturm in Paris.

Zudem trägt das Bekennerschreiben, das am Samstag im Internet auftauchte, sowohl im Sprachstil als auch im Layout die bekannte IS-Handschrift. "Eine treue Gruppe der Armee des Kalifats" habe die "Hauptstadt der Unzucht und des Lasters" attackiert, tönen die Dschihadisten in der Botschaft, die mit einem Zitat aus dem Koran beginnt und sich gegen die "Kreuzfahrer" richtet. Auch eine Drohung fehlt nicht: Paris und seine Verbündeten sollten wissen, dass sie "ganz oben auf der Liste der Ziele des Islamischen Staates stehen".

 Sinai-Absturz

Sollten die Geheimdienste westlicher Staaten recht behalten, dann war auch der Absturz eines russischen Passagierjets über der ägyptischen Sinai-Halbinsel ein Attentat des IS - und müsste in die Kette der Terrorangriffe eingereiht werden. Schon aus dem Airbus-Unglück lasen Experten heraus, dass sich der IS stärker internationalisiert und Regionen jenseits seines Herrschaftsgebiets in Syrien und im Irak zuwendet. Die Angriffe in Paris bestätigen diese Annahme, was die Geheimdienste im Westen mit großer Sorgen registrieren dürften.

Die Attentate passen auch zur Lage in den IS-Kernländern. Noch immer beherrschen die Extremisten in Syrien und im Irak riesige Gebiete. Doch der Vormarsch der Dschihadisten ist gebremst worden, zuletzt mussten sie in beiden Ländern mehrere Niederlagen einstecken.

 Am Boden unangefochten

Doch wann immer das von den Extremisten ausgerufene "Kalifat" militärisch in Bedrängnis gerät, sucht es durch andere Aktionen Aufmerksamkeit - etwa durch die Veröffentlichung brutaler Enthauptungsvideos. Der IS braucht militärische Erfolge und spektakuläre Terrorakte, um sich die Gefolgschaft zu sichern. Die Terrormiliz wirkt nicht zuletzt deswegen auf viele Anhänger attraktiv, weil sie und ihr Anführer Abu Bakr al Bagdadi als mächtig und rücksichtslos gelten. 

Mit den Anschlägen von Paris hat der IS noch ein Ziel erreicht: Die Terrormiliz hat Al-Kaida im globalen Dschihad endgültig den Rang als mächtigste und gefährlichste Terrorgruppe der Welt abgelaufen. Ein Ende des IS ist dabei nicht abzusehen. Trotz der jüngsten Niederlagen ist sein Herrschaftsgebiet in Syrien und im Irak nicht ernsthaft in Gefahr - dafür sind am Boden die Gegner der Extremisten zu schwach.


Jan Kuhlmann/DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?