VG-Wort Pixel

Wegen heftiger Kämpfe Bundeswehr fliegt Deutsche aus dem Südsudan aus

Kämpfe im Südsudan: Bundeswehr fleigt Deutsche aus Krisenregion aus
Seit Freitag kommt es im Südsudan immer weider zu heftigen Kämpfen zwischen regulären Streitkräften und ehemaligen Rebellen (Archivbild)
Nach der Eskalation des Konflikts im Südsudan hat die Bundeswehr damit begonnen, erste deutsche Staatsbürger in Sicherheit zu bringen. Auch Ausländern wolle man helfen, das ostafrikanische Land zu verlassen, heißt es. 

Nach den heftigen Kämpfen der vergangenen Tage im Südsudan hat die Bundeswehr damit begonnen, Deutsche aus dem ostafrikanischen Krisenstaat auszufliegen. Die ersten Bundesbürger wurden nach Angaben des Auswärtigen Amts am Mittwoch mit Flugzeugen außer Landes gebracht. 

Insgesamt hielten sich zuletzt noch etwa 100 Deutsche im Südsudan auf. Die Bundeswehr will aber helfen, auch Ausländer aus anderen Ländern aus dem Südsudan in Sicherheit zu bringen.

Der Einsatz erfolgt demnach auf Beschluss des Krisenstabs der Bundesregierung, der die Entwicklung in den vergangenen Tagen genau verfolgt hatte. Zu Details wollte sich eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes nicht näher äußern. "Es geht natürlich immer um große Sicherheitsüberlegungen, die hier im Hintergrund stehen", sagte sie.

Heftige Kämpfe im Südsudan seit Freitag

Kurz vor dem fünften Jahrestag der Unabhängigkeit der jüngsten Nation der Welt waren seit Freitag heftige Kämpfe zwischen regulären Streitkräften und ehemaligen Rebellen ausgebrochen. Dabei wurde nach Regierungsangaben mindestens 270 Menschen in der Hauptstadt Juba getötet. Nach Anordnung einer Waffenruhe durch Präsident Salva Kiir hat sich die Lage inzwischen beruhigt.

mod DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker