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Ukraine-Krise: Erneut Artillerie-Feuer in der Nähe von Debalzewe

Nach tagelangen Kämpfen musste Kiew Debalzewe aufgeben. Die Minsker Runde hält aber dennoch an den Vereinbarung fest. Aber wie lange noch? Die Ereignisse des Tages im Rückblick.

Nachdem Debalzewe von Separatisten eingenommen worden ist, sammeln sich die ukrainischen Streitkräfte bei Artemiwsk

Nachdem Debalzewe von Separatisten eingenommen worden ist, sammeln sich die ukrainischen Streitkräfte bei Artemiwsk

+++ 21.35 Uhr: Erster UN-Hilfskonvoi in Donezk eingetroffen +++

In Donezk trifft zum ersten Mal ein Hilfskonvoi der Vereinten Nationen ein. Die vier Lastwagen bringen Hygieneartikel, Medikamente und Mittel zum Schutz vor Aids in die einstige Industriemetropole, wie ein Koordinator der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilt. Auch das Flüchtlingswerk (UNHCR) und das Kinderhilfswerk (Unicef) der Vereinten Nationen sind an dem Konvoi beteiligt. Im Schlepptau sind zwei Lastwagen der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mit Medikamenten gegen das HI-Virus für 6000 Patienten.

+++ 20.30 Uhr: Estland investiert in Nato-Infrastruktur +++

Estland will in den nächsten fünf Jahren 40 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur für eine erhöhte Nato-Präsenz investieren. Die Regierung des baltischen Landes bestätigt einen Plan des Verteidigungsministeriums für den Bau von Kasernen, Übungsanlagen und anderen Einrichtungen.

Die Nato hat im Zuge der Ukrainekrise ihre Präsenz in der Region deutlich erhöht. Estland wolle dem mit der notwendigen Infrastruktur Rechnung tragen, sagt Verteidigungsminister Sven Mikser in Tallinn.

+++ 19.40 Uhr: Scharmützel bei Debalzewe und Mariupol +++

Korrespondenten beobachten in Wuhlehirsk bei Debalzewe Artillerie-Feuer, das ihren Angaben nach jedoch weniger intensiv als am Vortag ist. Auch bei Mariupol bleibt die Lage angespannt. Wie örtliche Militärsprecher berichten, haben Rebellen den Ort Schyrokine 30 Kilometer östlich der Hafenstadt mit Mörsergranaten unter Feuer genommen. Allerdings kommt es zunächst nicht zu einer auf Geländegewinne angelegten Offensive. "Es gibt bislang keinen Versuch, unsere Stellungen einzunehmen", sagt der Sprecher. "Die Rebellen bringen ihre Reserven in Stellung."

+++ 14.40 Uhr: Friedensmission im Donbass nicht ausgeschlossen +++

Die prorussischen Aufständischen sind für eine internationale Friedensmission in der Ostukraine. Allerdings würden sie eine solche Mission ausschließlich an der Grenze zwischen dem von ihnen beherrschten Gebiet und den unter ukrainischer Kontrolle stehenden Regionen unterstützen, sagt Separatistenführer Eduard Bassurin in Donezk. Einen internationalen Einsatz an der Grenze zu Russland schließt Bassurin der Agentur Interfax zufolge aus.

+++ 14.30 Uhr: 90 Soldaten in Debalzewe gefangen +++

Nach der Eroberung von Debalzewe durch die prorussischen Rebellen sind nach Angaben aus Kiew mindestens 90 Soldaten gefangen genommen worden. 82 weitere würden noch vermisst, teilt die ukrainische Armee mit. Die Vermissten würden gesucht. Zudem seien die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gebeten worden, bei der Suche zu helfen.

+++ 14.25 Uhr: Minsker Abkommen bekommt noch eine Chance +++

Russland, Ukraine, Deutschland und Frankreich verabreden einen neuen Vorstoß zur Umsetzung des Minsker Waffenstillstandsabkommen. In einem Telefonat hätten Putin, Poroschenko, Merkel und Hollande den Bruch der Waffenruhe in den vergangenen Tagen verurteilt, teilt die Bundesregierung und das französische Präsidialamt mit. Alle vier hätten darin übereingestimmt, dass "unmittelbar konkrete Schritte zur umfassenden Umsetzung der Waffenruhe und des Rückzugs der schweren Waffen unter Beobachtung der OSZE erforderlich seien", teilt Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Auch der Gefangenenaustausch müsse begonnen werden. Putin habe zugesagt, in diesem Sinne auf die Separatisten einzuwirken.

+++ 14.20 Uhr: EU will sich noch nicht zu Polizeimission äußern +++

Die EU-Kommission reagiert ausweichend auf Fragen nach einer möglichen Polizeimission für die Ukraine. Die Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini will nicht zu dem Thema äußern. Im Vordergrund stehe die Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk, sagt Catherine Ray in Brüssel. Petro Poroschenko hat am Mittwochabend eine EU-Polizeimission für die Ukraine vorgeschlagen. Die russische Regierung lehnte dies aber umgehend ab. Mit seinem Vorstoß gefährde Poroschenko das Abkommen von Minsk, sagt Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin am Donnerstag der Agentur Ria Nowosti zufolge.

ivi/Reuters/AFP/DPA / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(