HOME

International: Die sportal.de-Europarangliste im Oktober

Äpfel und Birnen vergleichen ist was für Anfänger. Wir haben wie jeden Monat aus allen europäischen Clubs die 20 Besten ermittelt und sie auch noch in eine handliche Rangliste gegossen. Dortmund ist abgestürzt, Bayern ist geklettert - aber wie hoch?

Zum zweiten Mal in dieser Saison und zum zehnten Mal insgesamt haben wir die 20 besten Clubmannschaften Europas ermittelt und in eine Rangliste gebracht. Wie immer geht es nicht allein um die aktuelle Form, sondern immer auch um das Potenzial, das wir für die laufende Saison in einem Team noch sehen.

Nichtsdestoweniger spielen die jüngsten Resultate natürlich eine große Rolle, und wenn Mannschaften gerade gegeneinander gespielt haben, die wir für ungefähr gleich stark gehalten haben, dann gibt das direkte Duell in der Regel den Ausschlag. In der aktuellen Rangliste gilt das zum Beispiel für die Spiele zwischen Bayern und Manchester City, Juventus - Milan, Tottenham Hotspur gegen Arsenal oder für Paris Saint-Germain gegen Lyon.

Aus den Top 20 gestrichen haben wir in diesem Monat die Roma, deren Kader wir zwar nach wie vor für stark halten, bei der Trainer Luis Enrique bisher aber noch nicht das beste Spielsystem gefunden zu haben scheint. Auch Bayer Leverkusen ist einstweilen nicht mehr dabei, was vor allem an der klaren Unterlegenheit der Werkself in Chelsea und München liegt, sowie der erbärmlichen Derbyniederlage gegen Köln. Der Kader ist gut, der Trainer ist gut - aber sind beide zusammen auch europäische Spitzenklasse? Das werden nicht zuletzt die anstehenden zwei Vergleiche mit Valencia in der Champions League zeigen.

Und wer ist knapp am Sprung ins Ranking gescheitert? Da sind vor allem Udinese, Sevilla und Zenit St. Petersburg zu nennen. Udinese war am dichtesten dran und firmiert virtuell als Platz 21. Unfassbar, wie gut Francesco Guidolin und seine Mannschaft die Abgänge von Alexis Sanchez, Gökhan Inler und Cristian Zapata verkraftet haben. Ungeschlagen liegen die Friauler punktgleich mit Juventus auf Platz zwei der Serie A. Einzig der Umstand, dass Udinese aus drei Spielen gegen Top-20-Teams in dieser Saison (zweimal Arsenal, Milan) nur ein Unentschieden holte, verhindert eine noch höhere Platzierung.

Sevilla ist bekanntlich in der Europa League-Qualifikation an Hannover 96 gescheitert, was erstmal nicht nach europäischer Topklasse klingt. Doch der Kader der Andalusier hat viel Potenzial, und ohne die Ablenkung durch den Europacup ist ihnen der Sprung unter die Top 4 der Primera División zuzutrauen. Eine bisher ungeschlagene Punktspielsaison mit guten Vorstellungen gegen Valencia, Málaga, Atlético und Villarreal zeigt, dass der Trend in die richtige Richtung geht. Zenit schließlich wäre dabei, wenn nicht die bittere Niederlage auf Zypern zum Champions League-Auftakt die internationale Klasse von Luciano Spallettis Kader massiv infrage gestellt hätte. Gegen Porto (3:1) zeigte der Tabellenführer der russischen Premier League aber schon wieder, was in ihm steckt, so dass wir Zenit weiter genau beobachten werden.

Nun aber zur aktuellen Europarangliste, mit den Platzierungen aus dem September in Klammern:

20. (20) Schalke 04
Wie im Vormonat gerade noch so in der Liste, und das, obwohl Ralf Rangnick durch Huub Stevens ersetzt wurde. Die Heimniederlage gegen Bayern, Rangnicks letztes Spiel, zeigte zwar die Grenzen des Kaders im Vergleich mit echten Spitzenteams auf. Aber auch angesichts der starken Form von Klaas Jan Huntelaar und des Spielermaterials hinter dem Niederländer sehen wir Schalke insgesamt als drittbeste deutsche Mannschaft. Internationale Vergleiche auf hohem Niveau stehen Schalke in der Hinrunde nicht mehr ins Haus, so dass die beiden Auswärtsspiele in Leverkusen und Dortmund der wesentliche Gradmesser dafür sein werden, ob Schalke zu Recht zu Europas Top 20 gezählt wird.

19. (17) Porto
Umstritten, wie stark wir Porto schon im September gegenüber dem Vorjahr abgewertet haben. Im Wesentlichen sind nur der Trainer und ein Schlüsselspieler gegangen. Das aber scheint schon ausgereicht zu haben, um den Dragoes einiges von ihrem Nimbus der Unbesiegbarkeit zu nehmen. War die Niederlage im Supercup gegen Barcelona noch zu vernachlässigen, so wirft die verdiente Pleite in St. Petersburg schon mehr Fragen auf. Und im Klassiker gegen Benfica, der im Vorjahr noch 5:0 gewonnen wurde, reichte es diesmal nur zu einem 2:2.

18. (neu) Benfica
Der Punkt, den Benfica in Porto holte, ist aber nicht der Grund, warum wir die Lissabonner vor ihren Rivalen eingeordnet haben. Denn im Estádio do Dragao holte Benfica eher glücklich ein Unentschieden. Beeindruckt haben uns vielmehr das 1:1 gegen Manchester United in der Champions League, der Umstand, dass die Mannschaft in allen Wettbewerben noch ungeschlagen ist und die Qualität zumindest der Startelf, die Jorge Jesus zur Verfügung hat. Ob Benfica wie im Vorjahr Porto das Zeug für Europas Top Ten hat? Das würde uns schon sehr überraschen. Aber der portugiesische Meistertitel und das Achtelfinale in der Champions League sind drin.

17. (7) Internazionale
So viel Chaos herrschte in der bisherigen Saison bei Inter, dass es schwer ist, überhaupt das Leistungsvermögen der Nerazzurri zu bestimmen. Trainer Gian Piero Gasperini überstand keine drei Monate im Amt, Präsident Massimo Moratti wollte offenbar von Beginn an ein ganz anderes System sehen als das 3-4-3, das Gasperini in Genua zum Erfolg verholfen hatte. Nachfolger Claudio Ranieri gewann seine ersten beiden Spiele, aber gegen Napoli folgte beim 0:3 schon der nächste schwere Rückschlag. Geht man nur nach den Ergebnissen, dann müsste Inter eigentlich ganz aus der Liste fliegen. Da wir aber immer auch den Blick in die Zukunft richten, stellen wir fest: Eine Mannschaft, in der Wesley Sneijder und Diego Forlán spielen, wird ihr Potenzial schon noch zur Geltung bringen. Oder?

16. (10) Borussia Dortmund
Das 0:3 in Marseille war ein klares Signal dafür, dass der BVB international noch zu unerfahren ist. Die Ergebnisse in der Bundesliga waren zudem gemischt, und wenn die einzigen Gegner, die man in Pflichtspielen in dieser Saison bisher besiegt hat, Sandhausen, HSV, Nürnberg, Mainz und Augsburg heißen, dann sieht das auf den ersten Blick nicht einmal nach Platz 16 aus. Aber wir sagen: Dortmund und Jürgen Klopp haben die Qualität, um sich zu stabilisieren. Viel wird davon abhängen, ob Ilkay Gündogan noch die Kurve kriegt.

15. (15) Olympique Lyonnais
Seit unserer letzten Rangliste hat Lyon zwei Spiele in der Ligue 1 verloren, darunter am Wochenende das Spitzenspiel in Paris. Demgegenüber stehen vier Punkte in der Champions League und eine überlegene Spielweise, die in den meisten Partien sogar noch höhere Siege verdient gehabt hätte. Dass Leistungsträger Hugo Lloris gerade seinen Vertrag verlängerte, zeigt, dass auch der Keeper an die Zukunft der verjüngten OL-Mannschaft mit Trainer Remi Garde glaubt. Die ganz großen Ambitionen wird der Club aber wahrscheinlich erst in der kommenden Saison realisieren können. Einstweilen sollte es zum Achtelfinale in der Champions League und einer erneuten Platzierung unter den Top 3 in Frankreich reichen.

14. (12) Arsenal
Schlechter als je zuvor in der Geschichte unseres Rankings liegt Arsenal auf Rang 14. Das ist natürlich kein Wunder, durchleben die Gunners doch gerade entweder die schwerste Phase in der Ära Arsène Wenger - oder das Ende dieser Ära. Zwei Siege und vier Niederlagen aus den ersten sieben Saisonspielen in der Premier League, schon 12 Punkte Rückstand auf Manchester United. Dass Wenger noch im Februar 2011 davon sprach, das Quadruple holen zu können, mutet aus heutiger Sicht wie ein schlechter Scherz an. Großes Verletzungspech wird vermutlich auch in den kommenden Wochen verhindern, dass Arsenal zu alter Form zurückfindet - zumal Per Mertesacker noch nicht die erhoffte Verstärkung ist. Und Mikel Arteta ist zwar gut, aber er ist sicher nicht Cesc Fabregas.

13. (neu) Valencia
Zweiter Neuzugang neben Benfica ist Valencia. Es sind gar nicht so sehr die reinen Ergebnisse der Elf von Unai Emery, die uns zur positiven Einschätzung von Los Che bringen. Viel mehr war es die Leistung Valencias vor allem in den beiden Spielen gegen Barcelona (2:2) und Chelsea (1:1), zwei absolute Spitzenteams, denen die Mannschaft ebenbürtig war.  Eine Niederlage in Sevilla und ein enttäuschendes Unentschieden in Genk stehen auf der negativen Seite der Bilanz. Aber die exzellente taktische Organisation von Emery und die Abschlussstärke von Roberto Soldado machen Valencia in unseren Augen zur Nummer drei in Spanien - und zum wahrscheinlichen Achtelfinalkandidaten in der Champions League auf Kosten von Bayer Leverkusen.

12. (18) Paris Saint-Germain
Vor der Europa League-Niederlage in Bilbao in der vergangenen Woche hatte PSG acht Siege und ein Unentschieden aus den letzten neun Pflichtspielen vorzuweisen. Eine Bilanz, die zeigt, wie schnell sich die teuer verstärkte Mannschaft von Antoine Kombouaré nach der Auftaktpleite gegen Lorient gefangen hat. Am Wochenende gab es einen souveränen 2:0-Sieg im Parc des Princes gegen Lyon und die Tabellenführung. Sieht so aus, als sollten die mehr als 80 Millionen Euro, die von den neuen Besitzern in den Club investiert wurden, PSG zum Favoriten auf den dritten Meistertitel seiner Geschichte machen.

11. (9) Milan
Wie Lokalrivale Inter hat auch Milan bisher erst ein Ligaspiel gewonnen. Dem zugegeben schweren Auftaktprogramm (Lazio, Napoli, Udinese und Juventus unter den ersten fünf Gegnern) ist das wohl auch anzulasten. Zufrieden können die Rossoneri nicht sein, aber immerhin hat man nicht wie Inter in Novara verloren, sondern in Neapel und Turin. Zudem holte Milan einen Punkt in Barcelona - zwar glücklich, aber das schaffen in der Champions League ja auch nicht viele. Und wo steht Milan nun? Der Abgang von Andrea Pirlo scheint doch mehr zu schmerzen als zunächst gedacht, Mark van Bommel ist außer Form, und zuletzt haben immer mehr ambitionierte Serie A-Trainer herausgefunden, wie man gegen Milan spielen muss. Die Qualität der Spieler sollte dennoch zu einem Platz unter den ersten Drei in der Serie A reichen, in der Champions League wäre das Viertelfinale ein realistisches Ziel.

10. (11) Juventus
Wir hatten im September Juves Neuverpflichtungen gelobt und prophezeit, Antonio Conte werde die Zeit ohne Europacup und mit relativ leichtem Auftaktprogramm nutzen, um seinen Kader einzuspielen. Bisher ist das aufgegangen. Ungeschlagen rangiert die Alte Dame auf dem ersten Tabellenplatz und hat mit der AC Milan auch schon einen Titelkonkurrenten besiegt. Denn der Meistertitel muss mit dem Aufgebot der Bianconeri eigentlich das Ziel sein. In drei Wochen warten übrigens nacheinander Inter und Napoli auf Juventus - danach rechnen wir in der Novemberrangliste neu ab.

9. (8) Liverpool
Dass die Reds im August in ihrem Sieg bei Arsenal so gut aussahen, mag man aus heutiger Sicht mit der Schwäche der Gunners erklären. Das einzige andere Premier League-Spiel gegen ein Topteam ging in Tottenham deutlich mit 0:4 verloren - allerdings nach zwei Platzverweisen zu neunt. Wie auch Juventus spielt Liverpool nicht im Europacup, kann also nur durch die nationalen Vergleiche adäquat eingestuft werden. Dass die Reds momentan vom Leistungsstand her die Nummer fünf in der Premier League sind, scheint keine sehr gewagte Prognose. Wie weit sie aber hinter den ersten Vier zurückliegen, wird vielleicht schon das erste Spiel nach der Länderspielpause erweisen - dann gegen Manchester United.

8. (13) Tottenham Hotspur
Zwei klare Niederlagen gegen die beiden Clubs aus Manchester verschafften den Spurs einen schlechten Saisonstart. Seitdem hat Tottenham aber alle vier Premier League-Spiele gewonnen, darunter gegen Liverpool und Arsenal. Luka Modric, der eigentlich weg wollte, spielt wieder groß auf und harmoniert gut mit Neuzugang Scott Parker. Der Mittelfeldspieler scheint das fehlende Puzzlestück für Harry Redknapps Team zu sein - seit er da ist, verloren die Spurs keines ihrer sieben Pflichtspiele mehr. Auch Emmanuel Adebayor macht die Mannschaft stärker, durch seine Tore (drei in vier Spielen) und durch sein Zusammenspiel mit Jermain Defoe. Eine sehr gute Mannschaft, die attraktives Offensivspiel mit extremem Pressing gegen den Ball praktiziert.

7. (14) Napoli
Stichwort Pressing: Walter Mazzarri, Napolis Trainer, lässt in seinem 3-4-3 erst recht spät angreifen und setzt auf schnelle Konter aus der Tiefe. Diese werden dann aber atemberaubend vorgetragen, wie sich bei Napolis 1:1 in Manchester beobachten ließ. Nebenbei gewannen die Neapolitaner auch schon gegen Milan (3:1) und Inter (3:0) und gehen mit der Doppelbelastung so um, als seien sie es gewohnt, Champions League und Serie A zu kombinieren, und nicht die arrivierten Clubs aus dem Norden. Edinson Cavanis anhaltend famose Form (sechs Tore in sechs Saisonspielen), der man nicht anmerkt, dass der Stürmer seinen Urlaub beim Copa América verbracht hat, trägt dabei nicht unwesentlich zum Erfolg bei.

6. (4) Manchester City
In der Premier League überrollt City weiter fast alles, mit 19 Punkten aus sieben Spielen und im Schnitt mehr als drei Toren pro Spiel. Wäre da nicht die Champions League, in der Roberto Mancinis Team mit nur einem Punkt aus zwei Spielen Lehrgeld zahlen musste, gäbe es insofern keinen Grund, diesen hochkarätig besetzten Kader abzuwerten. Aber im direkten Vergleich in München war Bayern einfach klar besser.

5. (5) Chelsea
Die Blues bleiben zwar auf dem gleichen Platz wie im Vormonat, werden aber vom FC Bayern überholt. Der Vergleich zwischen Chelsea und Bayern war einer der interessantesten Diskussionspunkte in dieser Rangliste. Es ließe sich durchaus annehmen, dass Chelsea in einer Champions League-KO-Runde in zwei Spielen gegen die Münchner gewinnt, je nach aktueller Form. André Villas-Boas wird für seinen komplexen Umbau des Londoner Clubs aber noch etwas brauchen. Es gibt bei Chelsea einfach noch etwas mehr Baustellen als in München. So ist zwar auch Bayerns Innenverteidigung nicht absolute Weltspitze, aber Chelseas Spielweise (hohe Abwehrlinie, 4-3-3) bietet weniger Unterstützung als die der Bayern. Auch passt Fernando Torres nicht ideal zum Spielsystem der Blues, anders als Mario Gomez, der zudem von wesentlich torgefährlicheren Außenbahnspielern unterstützt wird als Torres.

4. (6) Bayern München
Zum ersten Mal ist eine Bundesligamannschaft unter den ersten Vier unseres Rankings. Kein Wunder, bei Bayerns aktueller Form, die vor allem auf der phänomenalen Defensivorganisation, Bastian Schweinsteiger und der großartigen Form von Franck Ribéry beruht. Wie langfristig der Erfolg ist, ist eine andere Frage. Schließlich ist in den letzten fünf Jahren noch jeder Bayern-Trainer, der anfangs als Riesenfortschritt gegenüber seinem Vorgänger gepriesen wurde, spätestens in seiner zweiten Saison wie Ballast abgeworfen worden. Das muss uns aber für diese Rangliste nicht interessieren, da geht es nur um die Perspektiven für die aktuelle Spielzeit. Und in der könnte Bayern um den Einzug ins Champions League-Finale mitspielen - wahrscheinlich aber nur, wenn die drei besten Teams Europas vorher umgangen werden. Denn sie sehen wir alle über zwei Spiele noch etwas besser als die Münchner.

3. (3) Manchester United
Dass ausgerechnet der FC Basel United an den Rand einer Niederlage gebracht hat, beim 3:3 in der Champions League, mutet kurios an. Ist aber kein Grund, die Red Devils, die sich traditionell in der CL-Vorrunde nicht verausgaben, deshalb schwächer zu sehen als noch vor einem Monat. Aus dem großen und hervorragend besetzten Kader lassen sich aktuell drei Namen in den Mittelpunkt stellen: Wayne Rooney, mit neun Toren in sechs Premier League-Spielen, der famose Innenverteidiger Phil Jones, neu aus Blackburn, und der 19-jährige Stürmer Danny Welbeck, in dieser Saison auch schon mit fünf Pflichtspieltoren auf dem Kerbholz.

2. (2) Real Madrid
Die historische Niederlage bei Levante im September wird man bei Real Madrid nicht so schnell vergessen. Davon abgesehen, hatten die Königlichen in dieser Saison aber wenig Mühe, ohne allerdings auch schon auf die wenigen schwereren Gegner in der Primera División getroffen zu sein. In der Champions League gegen Ajax war mit der ungewohnten Dreierkombination Kakà - Mesut Özil - Cristiano Ronaldo attraktivster Konterfußball zu sehen, mit direktem, schnellen Passspiel, dass selbst Xavi nicht beschämt hätte. In Spielen gegen hochkarätige Gegner, vor allem gegen Barcelona, erscheint es allerdings als Selbstmord, diese drei und noch einen Stürmer gemeinsam auf den Platz zu schicken.

1. (1) Barcelona
Versuche, Barcelona in der jetzigen Verfassung für schlagbar zu erklären, hört man momentan allenthalben. Drei Unentschieden in Liga und Champions League sind allerdings der einzige Anhaltspunkt für eine vermeintliche Schwächung. Josep Guardiola experimentiert weiter mit der idealen Formation herum. Anders als in früheren Jahren ist nicht von vornherein vor jedem Spiel klar, wie genau Barcelona spielen wird. Das führt auch dazu, dass nicht mehr jedes Spiel sicher gewonnen wird, aber wenn als Zwischenbilanz drei 5:0-Siege, ein 8:0 und Tabellenplatz eins in der Primera División steht, gibt es nicht viel zu meckern.

Daniel Raecke
Mitarbeit: Danial Montazeri

sportal.de / sportal

Wissenscommunity