7. Mai 2013, 04:31 Uhr

Das wurde aus Heidi Klums Topmodels

Jana Beller, Sara Nuru, Barbara Meier: Sie alle gewannen Heidi Klums "Germany's Next Topmodel". Am 30. Mai kürt Pro Sieben die nächste Gewinnerin. Doch kommt mit dem Sieg auch die große Karriere? Von Jan Augustiny

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Das Video im Wortlaut: Konfettiregen, tosender Applaus, Freudentränen: So sah es aus, als Heidi Klum 2011 Jana Beller zu "Germany's Next Topmodel" kürte. Mehr...

Jetzt geht die Suche in eine neue Runde. Seit Mitte Februar castet Pro Sieben nun zum siebten Mal Deutschlands schönstes Model. Doch was wurde eigentlich aus den Siegerinnen der vergangenen Jahre? Fest steht: Bereits in den vorigen Staffeln war der Sieg nicht unbedingt ein Garant für eine Topmodel-Karriere. Im Gegenteil. Für Jana Beller endete der Traum wenige Wochen nach dem Finale in einem Streit mit OneEins, der Modelagentur von Heidi Klums Vater, die vertragsgemäß die Vetretung der Casting-Show-Teilnehmerinnen übernimmt. Im August 2011 löste sie den Kontrakt. Seitdem ist es ruhig geworden um die schöne Vorjahres-Siegerin. Ein Schicksal, das sie mit vielen ihrer Vorgängerinnen teilt – egal, ob sie sich nun von Günter Klums Agentur vertreten lassen oder nicht. Von Sara Nuru über Lena Gerke bis Jennifer Hof, der überwiegende Teil der Gewinnerinnen stöckelt nur auf deutschen Laufstegen – internationale Karrieren sind dabei nicht entstanden. Dafür sind sie gern gesehene Gäste auf deutschen Promievents. Immerhin: Viele Ex-Kandidatinnen schlugen statt der angestrebten Topmodel- eine Medienkarriere ein. Lena Gercke moderiert beispielsweise die österreichische Ausgabe der Heidi-Klum Show, „Austria’s Next Topmodel“. Echte Topmodel-Karrieren sind dagegen den früh ausgeschiedenen Kandidatinnen vorbehalten. Heidi Klum und ihre Co-Juroren hielten sie für nicht talentiert genug – die Designer sehen das anders. Dieses hübsche Gesicht gehört Brenda Kranz. Sie schaffte es 2009 nur unter die ersten 30 der Casting-Show. Wie falsch die Jury lag, zeigte sie unter anderem 2011 für Dolce & Gabbana und Armani in Mailand. Insgesamt 14 Mal lief sie während der Frühjahr/Sommer 2012 Fashion-Week in New York über den Laufsteg. Vanessa Heglmeier kam ebenfalls die Gnade des frühen Ausstiegs zu Teil: Sie musste wegen einer Gehirnerschütterung 2008 die Show-Teilnahme beenden. Sie begeistert inzwischen auf den Schauen von Louis Vuitton, Dolce & Gabbana und Missoni. Nur eine Siegerin kann ähnliche Erfolge verbuchen, aber auch sie beendete vorzeitig den Vertrag mit der Klum-Agentur Oneeins: Alisar Aillabouni schaffte es 2011 nicht nur auf die Laufstege der Londoner Fashionweek, ihr gelang sogar der Sprung nach New York. 2012 wurde sie bei der dortigen Fashionweek von gleich von sieben verschiedenen Labels gebucht. Schließen

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