Luftraum bleibt bis Dienstag dicht

19. April 2010, 06:54 Uhr

Die Vulkanasche aus Island bremst den Flugverkehr weiter aus. Die Flugsicherung hat das Flugverbot über Deutschland erneut verlängert: Bis Dienstag früh um 2 Uhr dürfen keine Jets starten oder landen.

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Alle Flieger stehen still: Lufthansa-Maschinen parken auf dem Flughafen Frankfurt©

Die riesige Wolke aus Vulkanstaub bremst den Luftverkehr in Deutschland und großen Teilen Europas weiter aus. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat das weitreichende Flugverbot bis Dienstag 2 Uhr morgens verlängert. Der Sprecher der DFS, Axel Raab, sagte am Montag der Nachrichtenagentur APD, diese vorläufige Entscheidung beruhe auf den momentanen Erkenntnissen über die Aschewolke. Allerdings könne sie sich noch ändern, falls das Testflugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, das am Nachmittag aufsteigen sollte, neue Erkenntnisse bringen sollte. Auch eine Änderung der Wetterlage könne die Entscheidung noch einmal revidieren.

Der britische Luftraum bleibt bis Dienstagfrüh um 1 Uhr gesperrt, wie die Luftfahrtbehörde am Montag mitteilte. In Österreich sind dagegen seit Montagmorgen um 5 Uhr wieder Starts und Landungen erlaubt. Fast alle Starts der österreichischen Fluggesellschaft Air Niki vom Flughafen Wien seien erfolgt, meldete die österreichische Nachrichtenagentur Apa. Flughafen-Wien-Pressesprecher Peter Kleemann teilte mit, bis 7 Uhr seien elf Flugzeuge gestartet, in den 90 Minuten danach weitere sieben bis acht. Den Informationstafeln im Flughafen zufolge starteten zwischen 7 und 9.15 Uhr 13 von 48 planmäßigen Flügen, meldete APA weiter.

Seit Donnerstag sehen sich Fluggäste mit massiven Behinderungen konfrontiert. Zehntausende Flüge sind ausgefallen. Viele Passagiere sitzen in der Fremde fest oder kommen nicht an ihr Reiseziel. Viele versuchten, mit Bussen und Bahnen oder Taxis und Mietwagen an ihr Ziel zu kommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am Sonntag von einer USA-Reise nach Berlin zurückkehrte, erreichte die Hauptstadt erst nach Zwischenstopp in Lissabon und langer Autofahrt aus Rom.

Die Fluggesellschaften dringen immer heftiger auf eine Öffnung des Luftraums. Der Stillstand verursacht ihnen Schäden in dreistelliger Millionenhöhe. Testflüge seien problemlos verlaufen, betonen Manager und Piloten. Die DFS sieht sich aber an internationale Vorschriften zu Vulkanausbrüchen gebunden. Auch Politiker und Meteorologen wollen auf Nummer sicher gehen. Und der Vulkan spuckt weiter Asche.

Regierung und Wirtschaft bilden Task Force

"Sicherheit muss höher gewichtet werden als Geschäftsinteressen", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) in München. "Solange noch Zweifel an der Sicherheit des Luftverkehrs bestehen, werde ich keine Flugfreigabe erteilen."

Zugleich erteilte er staatlichen Hilfen für die Fluggesellschaften wegen Einbußen durch die Aschewolke aus Island eine Absage. "Ich wehre mich gegen jeden Ruf an den Staat", sagte der CSU-Politiker am Montag im Deutschlandfunk. Die Fluggesellschaften wüssten, dass sie vom Wetter abhängig seien.

Die Bundesregierung und die Wirtschaft wollen die ökonomischen Schäden durch die Sperrung des deutschen Luftraums möglichst gering halten. Dazu vereinbarten Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und BDI-Präsident Hans-Peter Keitel die sofortige Einsetzung einer Arbeitsgruppe.

Diese solle unverzüglich alle nötigen Maßnahmen in die Wege leiten, um die volkswirtschaftlichen Schäden zu minimieren, sagte ein Sprecher des Industrieverbandes BDI. Brüderle hat für Montagnachmittag Industrievertreter zu Gesprächen eingeladen. "Wir werden gemeinsam diskutieren, wie man schwerwiegende Auswirkungen vermeiden kann", erklärte Brüderle in Berlin.

Harsche Kritik kam von der Internationalen Luftfahrtvereinigung IATA. Sie sprach von einem unprofessionellen Umgang der EU-Staaten mit der Aschewolke. Es gebe "keine Risikoeinschätzung, keine Konsultation, keine Koordinierung und keine Führung", sagte IATA- Präsident Giovanni Bisignani in Paris.

Es habe fünf Tage gedauert, bis die EU eine Videokonferenz zustande gebracht habe. Die Fluggesellschaften verlieren laut IATA jeden Tag mindestens 200 Millionen Dollar (148 Millionen Euro) wegen der Flugverbote. Hinzu kämen Ausgaben etwa für die Entschädigung von Passagieren und für den Treibstoff zur Verlegung leerer Flugzeuge.

Lufthansa verweist auf problemlose Testflüge

Die Lufthansa, ihr größter deutscher Wettbewerber Air Berlin und andere Fluggesellschaften erklärten nach Testflügen, diese seien ohne Probleme verlaufen. Die Aschewolke gefährde Flugzeuge nicht. Mehrere Fluggesellschaften hatten eine mangelnde Abstimmung der Behörden in Europa bemängelt. Die Lufthansa hat kritisiert, dass die Verbote nur wegen theoretischer Annahmen auf Basis von Computerberechnungen und nicht aufgrund von Messungen erfolgt seien.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Hans Heinrich Driftmann, forderte eine Aussetzung des Nachtflugverbots. So könne sich der Luftverkehr nach einem Abzug der Asche schneller normalisieren, sagte Driftmann der "Frankfurter Rundschau".

Die DFS ließ am Sonntag nur für wenige Stunden eingeschränkt Flüge von ausgewählten Flughäfen zu. Die Experten fürchten, dass die Asche die Triebwerke der Flugzeuge beschädigen könnte. Derzeit hält eine stabile Wetterlage die Asche aus Island in rund 8000 Metern Höhe über großen Teilen Europas. Erst starker Wind oder Regen könnten den Staub verwehen oder aus der Luft waschen.

Den Airlines nutzte die vorübergehende Lockerung des Flugverbots an einigen deutschen Flughäfen kaum. Mit der sehr kurzfristigen Öffnung ohne Vorlauf sei weder der Fluggesellschaft noch den Passagieren gedient, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Der Reiseveranstalter TUI dagegen nutzte das kurze Zeitfenster, um einen Teil seiner im Ausland festsitzenden Urlauber nach Deutschland zurückzubringen. Am Sonntageabend gegen 20.07 Uhr landete in Hannover eine erste TUIfly-Maschine mit 165 Touristen aus Gran Canaria. Weitere Flugzeuge waren unterwegs. Andere Reisende wurden per Bus und Fähre zurückgeholt.

Briten werden demnächst möglicherweise sogar von der Marine ihres Landes nach Hause gebracht. Es werde geprüft, welche Kapazitäten die Royal Navy habe und welche Häfen benutzt werden könnten, sagte der britische Sicherheits-Staatssekretär Alan West. Der Reiseverband Abta ging davon aus, dass derzeit 150 000 Briten im Ausland festsitzen. Ähnlich hoch dürfte die Zahl deutscher "Gestrandeter" sein.

Spezialflugzeug startet zu Messflug

Die DFS erhofft sich vom ersten Messflug eines Spezialflugzeugs an diesem Montag genauere Daten zur Aschewolke. "Wir hoffen, dass wir dann eine bessere Basis haben, auf der wir Entscheidungen treffen können", sagte DFS-Sprecher Axel Raab im "Morgenmagazin" des ZDF. Die Maschine soll am Abend in Oberpfaffenhofen bei München starten. Die Messdaten würden danach vom Volcanic Ash Advisory Centre (VAAC) in London ausgewertet.

Die Kritik der Fluggesellschaften am Fehlen eigener Messdaten in Deutschland könne er nachvollziehen, sagte Raab. Der Start von Wetterballons aber zum Beispiel hätte nichts genützt, da die nötigen Messgeräte gefehlt hätten. "Man hätte genauso gut einen Kinderballon aufsteigen lassen können." Man dürfe nicht vergessen, dass es eine solche Situation in Deutschland noch nie gegeben habe.

Dass die Fluggesellschaften nun eigene Testflüge unternähmen, nütze der Flugsicherung nicht. Die Beurteilung der Sicherheit sei Aufgabe der DSF - "und das kann uns keiner abnehmen". Ob nach Montag 20 Uhr mit einer weiteren Sperrung zu rechnen sei, könne er nicht sagen. "Wir entscheiden das, wenn wir verlässliche Daten haben", betonte Raab. "Es kann sich natürlich immer die Möglichkeit eröffnen, das sich die Wolke verflüchtigt."

Bahn bittet Reisende um Geduld

Europaweit ging die Zahl der Flugverbote in der Nacht zum Montag zeitweise zurück. Nach Angaben der europäischen Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol in Brüssel war der Luftraum am Morgen vor allem im Süden am Mittelmeer und in großen Teilen Skandinaviens wieder frei. Vereinzelt - etwa in Norditalien und Polen - wurde der Luftraum jedoch schon nach wenigen Stunden wieder geschlossen. Am Sonntag hatte sich die Sperrung zeitweise von Mallorca bis Nordnorwegen und von Irland bis zur Türkei erstreckt.

Angesichts des Ansturms auf Züge ausweichender Reisender bat die Deutsche Bahn, zu Wochenbeginn nur unbedingt notwendige Fahrten anzutreten. Die Züge seien bereits von Berufspendlern ausgelastet, sagte ein Sprecher. Die Asche über Europa stellt die Bahn vor eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahre: Am Montag wurden den fünften Tag in Folge mehr Züge als normal eingesetzt.

EU-Verkehrsminister beraten

Die deutschen Flughäfen forderten unterdessen eine europaweite Abstimmung bei der Krisenbewältigung. "Es ist dringend erforderlich, dass europaweit geltende Lösungen gefunden werden. Die deutschen Flughäfen erwarten von den europäischen Verkehrsministern, dass sie sich umgehend auf einheitliche Verfahren bei der Sperrung des Luftraums verständigen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV, Ralph Beisel. An diesem Montag wollen die EU-Verkehrsminister per Videokonferenz über die Lage beraten.

Abstimmung

Haben Sie Verständnis für die anhaltende Sperrung des Luftraums?

Abstimmen Ergebnis anzeigen

Wegen Aschewolke gesperrte Flughäfen und Lufträume Am Montag wird der europäische Flugverkehr weiterhin durch die Aschewolke massiv behindert. Alle Angaben sind in mitteleuropäischer Sommerzeit. Stand: Montagmorgen.

Deutschland
Die Deutsche Flugsicherung hat die Sperrungen des deutschen Flugraums bis Dienstag 2.00 Uhr verlängert
Österreich
Der Luftraum ist seit Montag wieder offen. Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines hat Flüge nach Süden und Osten teilweise wieder aufgenommen.
Schweiz
Der Schweizer Luftraum bleibt bis Dienstag 08.00 Uhr gesperrt. Der Luftraum in großer Höhe ist ab 21.000 Fuß für Überflüge freigegeben. Flüge nach Sicht sind während des Tages erlaubt.
Belgien
Alle Flüge von Brussels Airlines bis Montag gestrichen
Dänemark
Starts und Landungen auf allen Flughäfen bleiben bis Dienstag 8 Uhr komplett untersagt.
Finnland
Luftraum mindestens bis Montag 17.00 Uhr gesperrt. Die Flughäfen Tampere und Turku sollen bis zum Nachmittag für Starts und Landungen freigegeben werden
Frankreich
Einige Flughäfen im Südwesten sollen mindestens bis Montag 15.00 Uhr geöffnet bleiben. Flughäfen nördlich der Linie Nizza-Bordeaux bleiben bis mindestens Dienstagmorgen geschlossen.
Großbritannien
Luftraum bleibt bis mindestens Dienstag 2.00 Uhr gesperrt.
Irland
Luftraum mindestens bis Montag 14.00 Uhr gesperrt; Billigflieger Ryanair hat alle nordeuropäischen Flüge bis Mittwoch 13.00 Uhr gestrichen.
Niederlande
Luftraum bis mindestens Montag 14.00 Uhr gesperrt
Italien
In Norditalien ist der Luftraum am Montag nach zwei Stunden wieder geschlossen worden. Zu betroffenen Flughäfen gehören Mailand, Turin und Genua.
Norwegen
Flughafen Oslo für Starts geöffnet, aber bislang keine Landungen
Polen
Sechs Flughäfen einschließlich Warschau wieder geöffnet
Russland
Alle Flughäfen offen; Aeroflot fliegt über den Nordpol in die USA
Schweden
Bis auf weiteres ist der internationale Flugplatz Stockholm Arlanda wieder in Betrieb.
Spanien
Alle 17 am Sonntagmorgen geschlossenen Flughäfen wieder in Betrieb
Tschechien
In Tschechien hat die nationale Flugaufsicht am Montagmittag die Sperrung von Luftraum und Flughäfen für zunächst 48 Stunden wieder aufgehoben.
Ungarn
Luftraum bleibt bis mindestens 12.00 Uhr am Montag geschlossen. Einige Flüge dürfen mit Sondergenehmigung der Flugsicherung starten oder landen.

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KOMMENTARE (10 von 48)
 
Lazarus09 (19.04.2010, 20:51 Uhr)
@ganzbaf Tja das waehre soweit in Ordnung...ABER
Die fliegenden Broetchenholer duerften sie bei den Oberen 10 000 unserer Eliten finden,die sich ihre Gaumenfreuden einfliegen lassen..... DAS IST DEKADENT UND BRAUCHT KEIN MENSCH !!

Der Normalreisende hat nun massiev Scherereien,ob es der All-Inclusiv Tourie ist dem nun die Kohle ausgeht und er vielleicht noch Urlaub los ist oder im schlimmsten Fall gefeuert wird oder der Geschaeftsreisende und da meine ich nicht die Geschwollenen Baenker nein es gibt auch Servicen Techniker? Kraefte die in's Ausland muessen und nun da fest haengen und nicht zu ihren Familien kommen.

Die Bahn ...muessen Sie nicht selbst lachen wenn sie so einen Vorschlag machen..Mieser Service Verspaetungen Superteuer und so gar nicht Umweltfreundlich da der Strom nicht aus der Steckdose kommt.... Aber Boersengeil !

Laufen ...... Muuhaaahaahaahaaa 500Km viel Spass
ganzbaf (19.04.2010, 16:46 Uhr)
Da steckt natürlich...
die Linkspartei dahinter...;-P

Mal ehrlich; Ist doch schön, den Menschen zu demonstrieren, dass man nicht zum Brötchen einkaufen den Flieger nehmen muß.
Übersee OK. Ansonsten: Nehmt die Bahn oder LAUFT mal wieder!... ;-D



Lazarus09 (19.04.2010, 15:55 Uhr)
Nur mal zum Nachdenken !!
Pinatubo, 1991,Philippinen heftigster Ausbruch im 20. Jahrhundert,

KEIN FLUGAUSFALL !

El Chichón, 1982 so hefig senkte die Globale Temeratur um 0.2 Grad C

KEIN FLUGAUSFALL !

Mount St. Helens, USA 1980 ausbruch nach 123 Jahren

KEIN FLUGAUSFALL !

Eyjafjallajökull, 2010 Endzeitstimmung EUROCONTROL demonstriert Macht ,
-------> Welche Ziele werden hier verfolgt ?

Ich bin auf die Argumentationkette gespannt wenn das Naturereigniss fuer unvermeidliche Preiserhoehumgen Einschraenkungen Kuendigungen Lohnkuerzung u.s.w. missbraucht wird
ganzbaf (19.04.2010, 13:56 Uhr)
Was soll schon passiern...

in drei Wochen vermisst keiner mehr das Fliegen ;-)
Airstream (19.04.2010, 12:48 Uhr)
Horrorszenario
Ich habe mich nie sehr mit Vulkanen beschäftigt, aber aus Schulzeiten und was man so sonst aufschnappt weiss ich, das so ein Vulkan gern mal über Monate oder Jahre aktiv sein kann. Mal angenommen, der Vulkan in Island spuckt nun über weitere Wochen riesen Menge an Asche aus, wie wollen dann die Verantwortlichen weiter verfahren? Flugverbot bis 2011? Nur bedingtes Fliegen wenn mal die Aschewolke durch Wind schwächer wird? Sobald der Wind wieder ungünstig liegt wäre dann wieder alles Dicht...

Ansonsten find ich es gut, das man vorsichtshalber alle Flugzeuge am Boden hällt, niemand weiss wirklich wie gefährlich es ist durch die Aschewolken zu fliegen. Besser so als wenn die ersten vollbesetzten Jumbos abstürzen. Schlecht dagegen ist, das man sich bis heute Nachmittag zeit lässt mit Messungen -.- Man hätte viel schneller alles in die Wege leiten sollen und ein Testflugzeug hochschicken müssen!
NewWorld (19.04.2010, 12:45 Uhr)
@MartinZ
Wenn sie etwas über den Testflug wissen wollen, können sie das hier nachlesen. Der Flieger ist nicht aus WK2 sondern immerhin schon Baujahr ´76.
Außerdem ist das mehr, als der Rest Europas zu bieten hat. Oder haben sie schon von einem Testflug einer anderen Nation gehört?
Also vor dem Häme ausschütten erstmal informieren, sonst wirkt das stammtischmäßig peinlich.
NewWorld (19.04.2010, 12:43 Uhr)
@Datenaktuell
Woher nehmen sie den ihr Wissen, dass die Konzentration so gering ist? Sind sie raufgeflogen und haben nachgemessen oder stellen sie einfach nur Behauptungen auf?

Datenaktuell (19.04.2010, 12:36 Uhr)
Homöophatische Aschegehalte
Die Konzentration der Aschepartikel ist derart niedrig dass sowas voll akzeptabel wäre.

Die Treibwerke wären nur in worst cast Szenarien wie Staub-Cluster überhaupt theoretisch betroffen. Und Staudrucksonden haben ein marginales Restrisiko der Verstopfung in solchen Clustern.Aber deren Existenz erscheint nur nahe von Island überhaupt denkbar.

Nicht mal theoretisch läßt sich ein Szenarium definieren bei dem ein Flugzeug über Europa in Probleme kommen könnten.
Vulkanasche ist gefährlich - aber nur wenige 100km nahe der Ausbruchsstelle. Alles andere ist nicht mal theoretisch als Gefhr für Flugzeuge bekannt.
Daher auch keine Zahle wie Partikeln von der Luftsicherheit. Die haben nichts - und entscheiden wie Gutsherren über den Luftverkehr.

Sicherheit hat Vorrang - aber nicht wg. Beamten-Esotherik und homöophatischen Aschegehalten über Europa.

'Sichtschutzkappen' - warum nicht ? Sowas wäre Sicherheit für gering wahrscheinliche Restrisiken der Wolke.
Ramsauer und sein Chaotenstadel ... bis xy Uhr verlängert ... ist völlig überfordert mit dem Thema.
MartinZ (19.04.2010, 12:27 Uhr)
Computersimulation
Wäre doch mal interessant zu erfahren, ob die aktuelle Aschesimulation von den gleichen Leuten kommt, die uns vor 20 Jahren die neue Eiszeit voraussagten und dann vor 5 Jahren die dramatische Erderwärmung anhand der ominösen "Golfschlägerkurve" - die ja inzwischen als Fälschung entlarvt wurde....
Ich werde auch nicht verstehen, warum europaweit 5 Tage lang niemand in der Lage war, auch nur ein einziges Messflugzeug hochzuschicken. Unser deutsches Messflugzeug stelle ich mir dabei als WK2-Maschine vor und wahrscheinlich hat es 5 Tage gedauert, bis die einzigen Piloten, die so was noch fliegen können, wieder nüchtern waren. Und es existieren 6 Messgeräte für Vulkanasche in D und 5 davon waren in Reparatur???? Sind ja auch dauernd in Gebrauch......
SpringbokCT (19.04.2010, 12:25 Uhr)
> Hirn_los
Interessante Hypothese!
Es würde mit Sicherheit den Super-Gau für die europäische, aber auch für die Weltwirtschaft bedeuten und kein Mensch würde das Wort "Bankenkrise" nochmal in den Mund nehmen.
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