Urabstimmung

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Lufthansa-Maschinen in Frankfurt am Main

Lufthansa-Piloten stimmen für Streik - Konzern für weitere Verhandlungen

Bei Deutschlands größter Airline, der Lufthansa, stehen die Zeichen auf Streik. In einer Urabstimmung der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) sprach sich eine sehr große Mehrheit der Piloten und Pilotinnen für Arbeitskampfmaßnahmen aus. Hintergrund ist ein Streit um ihre betriebliche Altersvorsorge. Die Lufthansa plädierte am Dienstag für "Lösungen am Verhandlungstisch" - dabei müsse aber die "wirtschaftliche Leistungsfähigkeit" der Kernmarke berücksichtigt werden.
Lufthansa-Maschine

Lufthansa: Vorstand von Pilotengewerkschaft Cockpit beschließt Urabstimmung über Streik

Im Tarifstreit mit der Lufthansa hat der Vorstand der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) die Einleitung einer Urabstimmung über einen Streik beschossen. Die Urabstimmung beginne am 12. September und laufe voraussichtlich bis Ende des Monats, teilte die Gewerkschaft am Freitagabend auf ihrer Webseite mit. Bis zum Abschluss der Urabstimmung sind keine Arbeitskampfmaßnahmen vorgesehen.
Fahnen der IG Metall

Ford in Köln: Beschäftigte stimmen für unbefristeten Streik

Beim Autobauer Ford in Köln drohen unbefristete Streiks. Bei einer Urabstimmung am Donnerstag sprachen sich 93,5 Prozent der bei Ford tätigen Mitgliedern der Industriegewerkschaft IG Metall für einen Arbeitskampf aus, wie die Gewerkschaft in Köln mitteilte. Nun werde kurzfristig entschieden, in welchem Umfang und in welchen Bereichen Streikmaßnahmen beginnen. 
Video: GDL macht Weg für unbefristete Bahn-Streiks frei

Video GDL macht Weg für unbefristete Bahn-Streiks frei

STORY: Hinweis: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Claus Weselsky, GDL-Chef: "Und ich sage es mit aller Deutlichkeit, sie wollen Streik. Sie wollen sich mit ihren Arbeitgebern auseinandersetzen, weil diese nicht bereit sind, Arbeitszeitabsenkung mit uns zu verhandeln, Tarifverträge für die Fahrdienstleiter abzuschließen. Und so weiter und so fort. (Weißblitz) Sie dürfen davon ausgehen, dass die bisherigen Warnstreiks nur ein ganz kleiner Lichtblick gewesen sind. Das, was jetzt kommt, wird kräftiger, wird länger und wird härter für die Kunden. Und da wir niemals die Verantwortung für die Auseinandersetzung alleine tragen, sondern immer zu 50 Prozent die Arbeitgeber dabei sind, will ich auch deutlich machen, dass Weihnachten die Zeit der Besinnung ist. Nicht nur für sie und ihre Familien, sondern auch für das Management der DB, in allererster Linie aber auch für das Management der Transdev-Gruppe, die City-Bahn und auch die Personaldienstleister genutzt werden sollten. (Weißblitz) Da wir bei der DB keine Lernkurve haben und immer wiederkehrend neue Ideen versuchen, die GDL in die Ecke zu bringen, auch mittels des Tarifeinheitsgesetz in die Knie zu zwingen, möchten wir klar und deutlich zum Ausdruck bringen: alle bisherigen Versuche sind gescheitert. Sie haben die Steuerzahler Millionen an Euro gekostet, weil die Arbeitskämpfe schlussendlich von öffentlichen Geldern finanziert worden sind. Und sie haben Millionen von Fahrgästen negativ beeinträchtigt. Das alles musste nicht sein. Jetzt stehen wir erneut vor einer Herausforderung. Wir, die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner und ihre Gewerkschaftsführungen der GDL, wir nehmen das an, was die Arbeitgeber auf den Tisch legen bzw. nicht auf den Tisch legen. Wir nehmen den Fehdehandschuh auf und werden mittels Arbeitskampf unsere Ideen und unsere Forderungen -in Kompromissen- aber trotzdem durchsetzen."