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40 Jahre Farbfernsehen: Bunte Revolution auf Knopfdruck

Das Farbfernsehen feiert seinen 40. Geburtstag. Selbst eine Panne beim Start konnte den Siegeszug der bunten Bilder nicht aufhalten. Nur die Moderatoren durften nicht mehr tragen, was sie wollten.

Von Thomas Soltau

Die bunte Revolution beginnt mit einem Knopfdruck und einer Panne: Um 10.57 Uhr am 25. August 1967 drückt Vizekanzler Willy Brandt bei der Internationalen Funkausstellung in Berlin auf den roten Startknopf. Techniker Gerd Grunwald hatte aber schon Sekunden vorher das Schwarz-Weiße Fernsehbild auf Farbe umgestellt. Ein klassischer Fehlstart.

Das Fernsehen der Zukunft ist ein Vergnügen für wenige Zuschauer. Den Start in die farbige Ära verfolgen damals Menschen an etwa 6000 Geräten. Nicht zuletzt, weil die Bildschirme noch zwischen 2100 und 4000 Mark kosten, fast so viel wie ein preiswertes Auto. Während Amerikaner, Kanadier und Japaner bereits seit Ende der Fünfziger Jahre flächendeckend in Farbe schwelgen, ist Deutschland der Vorreiter in Europa. Die ersten Sendungen zelebrieren ZDF und ARD deshalb auch mit staatstragendem Gewicht. Dabei geht es doch nur um seichte Unterhaltung: Vico Torriani präsentiert die Sendung „Der Goldene Schuß“, und am Tag darauf läuft der „Galaabend der Schallplatte“ mit Dietmar Schönherr und seiner Frau Vivi Bach. Kurz darauf folgt die erste farbige Serie „Adrian, der Tulpendieb“ mit Heinz Reincke. Erst nach der Einführung in Westdeutschland sollten Frankreich, Großbritannien und die Sowjetunion im Farbfernsehen nachziehen.

"Tagesschau" ab 1970 farbig

Während französische Filme und US-Serien Farbe in die Wohnzimmer bringen, bekommt das Nachrichten-Schlachtschiff "Tagesschau" erst ab 1970 einen bunten Anstrich. Übertragungen aus dem Plenarsaal des Bundestages in Bonn laufen sogar noch bis Ende 1970 in Schwarz-Weiß. Wenn in Farbe ausgestrahlt wird, dann aber bitte dezent. Das war das Motto für die TV-Ansagerinnen nach Einführung des Farbfernsehens vor 40 Jahren. „Wir sollten Pastelltöne wählen“, erzählt die ehemalige ARD-"Lottofee" Karin Tietze-Ludwig. Die neue Farbe auf den Bildschirmen habe den Frauen vor der Kamera ziemlich viele Probleme mit ihrem Outfit beschert. „Wir mussten uns ganz neue Kleidung suchen“, erinnert sich die blonde Journalistin, die rund 30 Jahre lang die Ziehung der Lottozahlen moderiert hat. „Es hieß, all das, was wir in Schwarz-Weiß getragen hatten, sei nicht mehr farbtauglich.“ Zunächst wurden nur die neu produzierten Programme in Farbe gesendet. Und diese waren etwas ganz Besonderes und wurden in den Programmzeitschriften extra angekündigt.

Einheitsgrau in der DDR

Während sich im Westen einige nach den beruhigenden Schwarz-Weiß-Bildern zurücksehnen, sendet der Osten noch immer im Einheitsgrau. Die BRD hatte sich für das deutsche PAL-System entschieden, während die DDR das französische SECAM-System bevorzugt. Ein wichtiger Vorteil aus Sicht von Partei- und Staatsführung: Die Systeme sind nicht kompatibel. Mit einem SECAM-Gerät können nur die DDR-Sender in Farbe empfangen werden. Erst am 3. Oktober 1969 schaltet das Ost-Fernsehen mit dem Start des Zweiten Programms und der Eröffnung des Berliner Fernsehturms um.

Siegeszug des Farbfernsehens

Trotz anfänglicher Skepsis steigt die Anzahl der Farbfernsehgeräte in kurzer Zeit deutlich an. Nach Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sind im Juli 1969 von den über 15 Millionen TV-Geräten in der Bundesrepublik 450.000 Farbfernseher. Im Jahr 1969 werden bereits 500.000 Farbempfänger produziert. Mit der Fußballweltmeisterschaft 1974 gelingt der Sprung zum Massenartikel - Anfang der 70er-Jahre werden jährlich bis zu 1,4 Millionen Farbfernsehgeräte verkauft. Mit der steigenden Popularität formieren sich schließlich die Gegner des bunten Fernsehens. Ihre obskuren Befürchtungen reichen von „stundenlangen Sitzen in verhockter Haltung” bis hin zur „unkontrollierten Aufnahme von Speisen und Getränken”. Zudem machen sie die farbigen Szenen auf den Mattscheiben für eine „um zwei bis drei Stunden verkürzte Bettruhe” verantwortlich.

3sat zeigt Film-Schätze in Schwarz-Weiß

Für alle Nostalgiker begibt sich 3sat an diesem Samstag für einen Tag auf die Reise in die Vergangenheit. Unter dem Motto „Televisionen in Schwarz-Weiß” wirft der Sender einen Blick zurück auf die Zeit vor dem 25. August 1967 und sendet teils legendäre Sendungen aus den 50er- und 60er-Jahren. Zu sehen sind Highlights wie Hans-Joachim Kulenkampffs Quizsendung „Einer wird gewinnen”, die Krimiserie „Der Kommissar” und der „Beat-Club”.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.