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Berichte über Tote und Verletzte Israel weitet nach anhaltendem Raketenbeschuss Angriffe auf Gaza aus

Sehen Sie im Video: Israel weitet nach anhaltendem Raketenbeschuss Angriffe auf Gaza aus.




Israel hat am zweiten Tag eines anhaltenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen eine Ausweitung seiner eigenen Angriffe angekündigt. Es sei beschlossen worden, deren "Stärke und Häufigkeit" zu erhöhen, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Dienstag in einer Videoansprache. Weniger als eine Stunde später folgten intensive Luftangriffe auf Ziele in und um die Stadt Gaza. Israelischen Behörden zufolge zog die Armee Panzer an der Grenze zum Gazastreifen zusammen und forderte Verstärkung auch für die Infanterie an. Die Zahl der Toten wurde insgesamt mit mindestens 30 angegeben. Die radikal-islamische Hamas erklärte, sie habe allein bei einer einzigen fünfminütigen Salve 137 Raketen auf Aschkelon und Aschdod südlich von Tel Aviv abgefeuert. Die israelische Raketenabwehr fing nach Angaben des Militärs zunächst 90 Prozent aller über die Grenze gefeuerten Geschosse ab. Das Gesundheitsministerium im Gazastreifen erklärte dagegen, durch israelische Angriffe seien mindestens 28 Palästinenser - darunter zehn Kinder - getötet und 152 verletzt worden. Der israelische Sanitätsdienst sprach von zwei Frauen, die bei Raketenangriffen auf Aschkelon ums Leben gekommen seien. Verschärft hatten sich die Spannungen durch Pläne, Häuser palästinensischer Familien in Ost-Jerusalem zu räumen. Das Land, auf dem sie leben, wird von jüdischen Siedlern beansprucht.
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Israel hat nach anhaltenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen eine Ausweitung seiner eigenen Angriffe angekündigt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich in einer Videoansprache.

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