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Nachfolge von Annan: Brahimi wird neuer Syrien-Vermittler

Der algerische Krisendiplomat Brahimi übernimmt das Mandat des Syrien-Vermittlers von einem enttäuschten Annan. In Syrien verlagert sich das Kampfgeschehen wieder einmal in die Hauptstadt.

Nach einer schwierigen Suche haben die Vereinten Nationen einen neuen Sondervermittler im Syrien-Konflikt gefunden: Wie westliche Diplomaten am UN-Sitz in New York bestätigten, soll der algerische Krisendiplomat Lakhdar Brahimi, 78, grundsätzlich zugesagt haben, die Nachfolge von Kofi Annan anzutreten. Die Beobachtermission (Unsmis) endet hingegen an diesem Sonntag um Mitternacht und wird nicht verlängert. Die syrische Hauptstadt Damaskus wurde erneut zum Kampfschauplatz.

Aktivisten berichteten am Freitag von Explosionen und Gefechten rund um den Militärflughafen Al-Messe im Westen von Damaskus. Die Regierungstruppen sollen Panzer und Helikopter eingesetzt haben. Die Bevölkerung im eleganten Viertel Al-Messe sei verängstigt und schockiert, hieß es in den Berichten. Auch von der südlichen Peripherie der Hauptstadt wurden Kämpfe gemeldet.

Die Truppen des Regimes von Baschar al-Assad hatten die Aufständischen der Freien Syrischen Armee (FSA) vor mehr als zwei Wochen aus Damaskus verdrängt. Seitdem greifen die Rebellen immer wieder mit Nadelstichaktionen verschiedene Wohnviertel von Regierungsmitgliedern und Funktionären an.

Kämpfe um Aleppo verstärken sich

In der umkämpften nördlichen Großstadt Aleppo verstärkten die Regimetruppen den Artilleriebeschuss. Dabei würden sie nun auch besonders großkalibrige Geschosse einsetzen, sagte ein örtlicher FSA-Kommandeur. In der Nähe des Militärflughafens bombardierten Regimetruppen ein Dorf, berichteten Aktivisten. Die Kämpfe um Aleppo dauern seit fast vier Wochen an. Keine der Seiten konnte bislang eine entscheidende Wende herbeiführen.

Im benachbarten Libanon ließ der Al-Mokdad-Clan 18 von 40 syrischen Geiseln frei, die der einflussreiche schiitische Familienverband in seiner Gewalt hält. Der Clan will mit der Geiselnahme von FSA-Sympathisanten im Libanon die Freilassung eines Angehörigen erzwingen, den die FSA bei Aleppo als angeblichen Söldner und Heckenschützen der Assad-Truppen gefangen genommen hatte. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt halten wir alle Operationen auf libanesischem Boden an, weil wir genügend Syrer haben, die mit der FSA verbunden sind", sagte der Clan-Sprecher Maher al-Mokdad am Freitag in Beirut.

Die Mokdads halten auch einen türkischen Staatsbürger fest und hatten angedroht, auch Bürger anderer Länder der Region, die die syrischen Rebellen unterstützen, zu entführen. Saudi-Arabien und andere Golfstaaten hatten daraufhin ihre Staatsangehörigen aufgefordert, den Libanon unverzüglich zu verlassen.

Verbindungsbüro ersetzt Beobachtermission

Das endgültige Ende der Beobachtermission Unsmis besiegelte der UN-Sicherheitsrat am Donnerstag (Ortszeit). An ihre Stelle soll ein Verbindungsbüro in Damaskus treten, in dem rund 30 bis 40 Menschen arbeiten sollen. Russland kündigte für Freitag (Ortszeit) ein Treffen der Syrien-Aktionsgruppe - bestehend aus den Veto-Mächten im Sicherheitsrat und arabischen Ländern - an.

Der Algerier Brahimi war schon vor einer Woche als Nachfolger von Kofi Annan für die undankbare Funktion des Syrienvermittlers von UN und Arabischer Liga genannt worden. Der erfahrene UN-Diplomat soll lange mit der Entscheidung gerungen haben und äußerte sich bis Freitagmittag nicht öffentlich dazu. Annan hatte sein Mandat aus Enttäuschung über das Ausbleiben von Fortschritten zum Ende dieses Monats niedergelegt.

Nach UN-Angaben sind inzwischen 2,5 Millionen Menschen in Syrien auf Hilfe angewiesen. Seit Beginn des Syrienkonflikts im März 2011 starben nach Schätzungen der Vereinten Nationen mindestens 18 000 Menschen, Oppositionsgruppen sprechen längst von mehr als 20 000 Toten. 150 000 Menschen flohen nach laut UN in Nachbarländer.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(