HOME

Wenn Worte auf Bilder treffen: "Niemand hat euch hierher eingeladen. Haut ab, wenn es euch nicht gefällt"

Populistische Parolen und Bilder, die dem Betrachter das Herz brechen: Sie sind die schärfsten Waffen in der Auseinandersetzung über das Flüchtlingsdrama. Erschreckend, wenn beides aufeinanderprallt.

Ungarische Polizisten drängen Flüchtling und ein Kind von der Straße

Autobahn an der ungarisch-serbischen Grenze

"Kommt nicht! Es ist gefährlich herzukommen. Wir können nicht garantieren, dass ihr hier akzeptiert werdet!"

Viktor Orbán, ungarischer Ministerpräsident

Das Flüchtlingsdrama spaltet. Familien. Gemeinden. Nationen. Ganz Europa. Was ist unsere Antwort auf diese "historische Herausforderung", wie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini die Krise bezeichnete? Barmherzigkeit? Angst? Hass? Wie viel Hilfe können wir uns erlauben, ohne selbst in Not zu geraten? Bei der Auseinandersetzung über diese Fragen werden Mittel eingesetzt, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Kuscheltiere und Schlagstöcke, Willkommensschilder und Stacheldraht, Nachbarschaftsfeste und Brandsätze. Doch die schärfsten Waffen sind, wie so häufig, Worte und Bilder, gebraucht von Politikern, Medien, Demonstranten oder Kommentatoren in den sozialen Netzwerken. In dieser Fotostrecke prallen sie aufeinander.