Bolivien

Artikel zu: Bolivien

Polizisten verbrennen die Geldscheine aus dem verunglückten Flugzeug

Mindestens 22 Tote nach Unglück mit Militärflugzeug in Bolivien

Bei einem Unglück mit einem mit Geldscheinen beladenen Militärfahrzeug in Bolivien sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Darunter seien vier Kinder, sagte der Polizeichef des Landes, Mirko Sokol am Samstag vor Journalisten. Weil viele der Leichen schwer entstellt seien, seien bisher nur neun Opfer identifiziert worden. Nach Angaben von Verteidigungsminister Raúl Salinas kam auch eines der acht Besatzungsmitglieder ums Leben. Laut Gesundheitsministerium wurden 37 Menschen verletzt.
Boliviens Ex-Präsident Luis Arce bei seiner Ankunft im Gefängnis

Korruptionsvorwürfe: Bolivianischer Ex-Präsidenten Arce in Untersuchungshaft

Nach seiner Festnahme wegen Korruptionsvorwürfen ist für den bolivianischen Ex-Präsidenten Luis Arce Untersuchungshaft angeordnet worden. Arce sei vorerst in der Strafanstalt von San Pedro de La Paz unterzubringen, entschied Richter Elmer Laura am Freitag (Ortszeit) in einer Online-Anhörung. Im Anschluss brachte eine Polizeieskorte den Ex-Staatschef dorthin. Die Staatsanwaltschaft hatte drei Monate U-Haft für Arce beantragt, nachdem er am Mittwoch festgenommen worden war. 
Ernesto Justiniano

Nach Machtwechsel: Bolivien verkündet Rückkehr der US-Antidrogenbehörde in das Land

Boliviens Drogenbeauftragter Ernesto Justiniano hat die Rückkehr der 2008 ausgewiesenen US-Antidrogenbehörde DEA in das südamerikanische Land angekündigt. Die US-Behörde werde "sehr bald zurückkehren, weil es eine politische Verpflichtung gibt", sagte Justiniano in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Einer der wichtigsten Beiträge der DEA werde die Wiederaufnahme des Austausches von Informationen sein.