Der New Yorker Künstler Joseph Rodriguez fotografiert Menschen, die vom Lebem bisher kaum Gutes erfahren haben - oder nicht wollten. Dieses Leben hätte auch sein eigenes Schicksal sein können.
Eine Prostituierte an ihrem Arbeitsplatz, einem Hotelzimmer in Mexiko City (1997): Der New Yorker Fotograf Joseph Rodriguez erzählt mit seinem Bildern von Leben auf der anderen Seite des Gesetzes. Ein Leben, das er auch selbst hätte leben können: am Rande der Gesellschaft, mit Prostitution, Kriminalität, und Drogen.
Mit gerade mal 20 Jahren wurde Rodriguez schon zum zweiten Mal aus dem Gefängnis entlassen; ein Moment, der sein Leben veränderte. Er hat die Wende geschafft: Einbrüche und Drogenhandel gehören seitdem der Geschichte an. Mittlerweile ist Rodriguez ein international anerkannter und vielfach ausgezeichneter Fotograf. Er unterrichtet an der New York University und verschiedenen Universitäten in Europa.
Bis zum 6. April ist seine erste deutsche Ausstellung in Köln zu sehen: "A Humanist Gaze". Sie zeigt die 36 besten Bilder des Künstlers aus den letzten 30 Jahren.