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Das Leben in Saus und Braus hat für Verona und Franjo Pooth vorerst ein Ende. Er ist vorbestraft und muss 100.000 Euro Strafe zahlen. Sie wird gemeinsam mit ihrem Manager Alain Midzic der Steuerhinterziehung verdächtigt. Ist die Karriere der einstigen Werbeikone damit beendet?
Pleite-Unternehmer Franjo Pooth kommt mit einem blauen Auge davon: Der Ehemann von Werbe-Ikone Verona ist vom Amtsgericht Düsseldorf wegen Bestechung und Insolvenzverschleppung zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zudem muss er 100.000 Euro Strafe zahlen. Ein öffentlicher Prozess bleibt Poth damit erspart.
Die Staatsanwaltschaft hat erneut Ermittlungen gegen den Unternehmer Franjo Pooth aufgenommen: Gegen den Ehemann von Verona Pooth bestehe ein Anfangsverdacht auf Betrug und uneidliche Falschaussage, bestätigte der Düsseldorfer Oberstaatsanwalt Ralf Möllmann am Dienstag einen Bericht der "Bild"-Zeitung.
Franjo Pooth hätte seinerzeit mit seiner Firma eigentlich längst Insolvenz anmelden müssen. Doch dank eines warmen Geldregens der Düsseldorfer Sparkasse konnte Veronas Gatte noch mehr Schulden anhäufen. Nun wurde ein Bank-Manager zur Rechenschaft gezogen.
Er wollte damit sein Studium finanzieren: Ein junger Mann aus Köln ist mit dem Versuch gescheitert, den Ehemann von Verona Pooth zu erpressen. Der Medizinstudent hatte sich als russischer Detektiv ausgegeben und verlangte tausende von Euro.
Im Zusammenhang mit der Pleite von Maxfield, dem ehemaligen Unternehmen von Franjo Pooth, wurde auch gegen Ehefrau Verona wegen Steuerhinterziehung und Veruntreuung ermittelt. Die Staatsanwaltschaft bestätigt nun, dass diese Untersuchungen eingestellt wurden - gegen eine Zahlung von 30.000 Euro.
Sie lebten in Saus und Braus, aber bezahlt haben andere. Jetzt ist die Firma von Franjo Pooth pleite, und auch die Geschäftsgrundlage von Gattin Verona wankt. Ende eines Illusionstheaters.
Zwei Richtersprüche an einem Tag für Pleite-Unternehmer Franjo Pooth: Erst verurteilte ihn das Amtsgericht Düsseldorf wegen Bestechung und Insolvenzverschleppung zu einem Jahr Haft auf Bewährung. Anschließend entschied das Landgericht, dass Pooth der Stadtsparkasse Düsseldorf eine Millionen Euro zahlen muss.
Verona Pooth verdankt ihren Erfolg und ihre Millionen im Wesentlichen ihrem Ruf. Als naive, leicht dümmliche Brünette stieg die 40-Jährige zur Werbeikone auf. Den Ruf ihres ehemaligen Leibwächters hat Pooth hingegen ruiniert - behauptet der Bodyguard und zieht gegen Pooth vor Gericht.
Pleitier Franjo Pooth sollte von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft vernommen werden. In aller Stille, abseits der Öffentlichkeit. Doch das Geheimverhör musste kurzfristig abgesagt werden. Grund: Zu viele Neugierige hatten das Gebäude belagert.
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