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Der Internationale Automobilverband Fia hat einen neuen Präsidenten. Ex-Ferrari-Teamchef und Schumacher-Intimus Jean Todt tritt das Erbe von Max Mosley an. Todt setzte sich bei der Wahl gegen Ex-Rallye-Weltmeister Ari Vatanen durch. Ein deutscher Fia-Vizepräsident muss seinen Hut nehmen.
Der Internationale Automobilverband Fia hat seinem scheidenden Präsidenten Max Mosley viel zu verdanken. Allerdings ist der Mann auch ein Beispiel dafür, dass niemand zu lange an der Macht bleiben sollte. Die Fia braucht einen Wechsel. Aber nur einer der beiden Nachfolge-Kandidaten steht für Erneuerung.
Fia-Boss Max Mosley hat endgültig seinen Verzicht auf eine weitere Amtszeit erklärt und gleichzeitig seinen Favoriten für die Nachfolge vorgeschlagen. Jean Todt, der als Manager bei Ferrari große Erfolge feierte, soll Mosleys Posten übernehmen. Kritiker sehen in Todt nur einen Strohmann. Neue Konflikte sind vorprogrammiert.
Nach stern.de-Informationen wird Michael Schumacher am Sonntag in Monza nach dem Großen Preis von Italien seinen Rücktritt bekannt geben. Offen bleibt, ob er der Scuderia Ferrari als Berater erhalten bleibt. Die Cockpitfrage für die nächste Saison ist bereits geklärt.
Im traditionellen Ski-Camp von Ferrari stellte sich das Team der Scuderia für die kommende Saison vor. Während der neue Teamchef Stefano Domenicali ein schweres Erbe antritt, gab sich Kimi Räikkönen wie immer wortkarg - und degradierte Schumacher zum Aushilfsfahrer.
Ferrari steuert im Renn-Jahr eins nach Michael Schumacher eher ins Chaos als auf Titelkurs. Der Große Preis von Frankreich kann schon die Vorentscheidung bringen, ob die Italiener die Wende in der Formel 1 schaffen - oder als Intrigantenstadl enden.
Aus und vorbei? Für Rekordstarter Rubens Barrichello wird es wohl keine 20. Formel-1-Saison geben. Der bald 40-Jährige hat kein Team mehr. Es könnte das Ende einer langen und oft auch leidvollen Karriere des emotionalen Brasilianers in der Formel 1 sein.
Michael Schumacher liebt den Speed - und nimmt dafür auch Risiko in Kauf. Das wurde ihm jetzt zum Verhängnis. Der deutsche Formel-1-Rekordweltmeister stürzte mehrmal bei wilden Jagden mit dem Motorrad, blieb dabei aber offensichtlich unverletzt.
Nach dem Doppelsieg in Bahrain scheint rund um Maranello die Sonne. Fahrern und Teamverantwortlichen ist im Ferrari-Headquarter deutlich anzumerken: Wir sind in Form und in dieser Saison kaum zu schlagen. stern.de hat die Scuderia Ferrari besucht.
Er ist der große Unbekannte der Formel 1 und entspricht jedem Klischee, das von Finnen existiert: Weltmeister Kimi Räikkönen redet wenig, geht gern in die Sauna, und wenn er trinkt, dann bis zum Umfallen. Eine Spurensuche zum Start in die neue Saison.
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Jean Todt, Sohn polnischer Einwanderer, ist ein französischer Ex-Automobilrennfahrer, ehemaliger Formel-1-Teamchef und war von Oktober 2006 bis März 2008 Geschäftsführer von Ferrari.