MiG-29G
Durch die Wiedervereinigung übernahm die Luftwaffe die sowjetischen Kampfflugzeuge der Nationalen Volksarmee. Viele der Flugzeuge gingen in die Flugerprobung, nur eines wurde in den aktiven Truppendienst übernommen: das erst ein Jahr zuvor von der NVA beschaffte Jagdflugzeug "MiG-29A".
Ihre Wendigkeit war überragend, und die Luft-Luft-Raketen mit dem damals im Westen unbekannten Helmvisier machten die "MiG-29" zu einem im Luftnahkampf hochgefährlichen Gegner – selbst für die neuesten westlichen Jäger. Nie zuvor hatten NATO-Piloten die Möglichkeit, den Luftkampf gegen einen der besten Jäger des Ostblocks zu trainieren.
Das Jagdgeschwader 73 mit seinen 24 MiG-29 war von 1990 bis 2003 in vielen NATO-Ländern daher ein gefragter Gast. Danach wurde die MiG-29 an Polen für einen symbolischen Preis verkauft. Ein Exemplar steht im Museum der Luftwaffe in Berlin-Gatow
Durch die Wiedervereinigung übernahm die Luftwaffe die sowjetischen Kampfflugzeuge der Nationalen Volksarmee. Viele der Flugzeuge gingen in die Flugerprobung, nur eines wurde in den aktiven Truppendienst übernommen: das erst ein Jahr zuvor von der NVA beschaffte Jagdflugzeug "MiG-29A".
Ihre Wendigkeit war überragend, und die Luft-Luft-Raketen mit dem damals im Westen unbekannten Helmvisier machten die "MiG-29" zu einem im Luftnahkampf hochgefährlichen Gegner – selbst für die neuesten westlichen Jäger. Nie zuvor hatten NATO-Piloten die Möglichkeit, den Luftkampf gegen einen der besten Jäger des Ostblocks zu trainieren.
Das Jagdgeschwader 73 mit seinen 24 MiG-29 war von 1990 bis 2003 in vielen NATO-Ländern daher ein gefragter Gast. Danach wurde die MiG-29 an Polen für einen symbolischen Preis verkauft. Ein Exemplar steht im Museum der Luftwaffe in Berlin-Gatow
© Bundeswehr