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Kampf gegen Corona Ortsbesuch im Impfzentrum: Was passiert eigentlich mit überschüssigem Impfstoff?

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Der Kampf gegen das Coronavirus geht weiter, und mit ihm die landesweiten Impfungen. In der Hauptstadt ist aktuell nur ein Impfzentrum aktiv, für mehr ist noch nicht ausreichend Impfstoff vorhanden. Bisher werden daher nur rund 600 bis 800 Personen täglich geimpft. Laut dem Koordinator der Berliner Zentren, Albrecht Broemme, könnte sich dies aber schon bald ändern. "Die Maximalzahl liegt bei 20.000. Wann wir die Zahl erreichen, hängt natürlich davon ab, wann der Impfstoff bei uns ankommt. Ich schätze aber in einer Woche geht es mit den nächsten zwei Impfzentren weiter. Und dann, in vielleicht 14 Tagen, mit den anderen [...] Die Prognose, die ich schon im Dezember gesagt habe, war, dass wir Mitte/Ende Januar Impfstoff in Hülle und Fülle haben werden, insbesondere wenn nicht nur eine Firma liefern kann, sondern mehrere Firmen." Die personalisierten Einladungen für einen Termin erhalten neben Senioren derzeit auch Angestellte im Gesundheitswesen. Pflegerin Ute Kirchhoff hat die Möglichkeit bereits genutzt. "Ich war froh. Ich habe die gestern bekommen und war sehr froh drüber. Und viele meiner Kollegen lassen sich auch impfen." Nicht immer sei am Anfang des Tages klar, ob alle erscheinen würden, die einen Termin gemacht haben, erklärt Broemme. "Wir werden immer einen gewissen Puffer haben, sowohl nach oben als auch nach unten. Und wir haben in den ersten Tagen auch nach der Impfverordnung folgend, haben wir auch Personal der Impfversorgung zum Beispiel impfen lassen, wenn noch Impfstoff übrig war. Oberstes Ziel muss sein, keinen Impfstoff wegzuwerfen." Sobald ausreichend Impfstoff für alle sechs Berliner Impfzentren vorhanden ist, sollen bis zu 20.000 Menschen am Tag eine Dosis erhalten können. Bis zum 31.Dezember waren in Berlin 12.00 Personen geimpft worden. In Nordrhein-Westfalen sind Stand 4. Januar 81.000 Menschen geimpft worden, so Gesundheitsminister Laumann am Montag. Unvermeidlich sei dabei, dass die Produktion des Impfstoffes weiterhin das Tempo der Maßnahme bestimme. "Dass es am Anfang knapp ist, war eigentlich allen, die mit dem Thema beschäftigt sind, hinlänglich bekannt." In ganz Deutschland sind laut Information des Robert-Koch-Instituts bislang fast 265.000 Menschen geimpft worden.
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Bis ausreichend Impfdosen vorhanden sind, wird der Impfstoff gegen das Coronavirus in Berlin nur in einem Zentrum verimpft. Laut Koordinator Albrecht Broemme könnte sich dies aber schon bald ändern. Besuch in einem Impfzentrum.

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