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News von heute Gloria von Thurn und Taxis trauert um ihre Mutter

"Der liebe Gott hat uns noch ein paar wunderschöne Tage mit ihr geschenkt": Gloria von Thurn und Taxis
"Der liebe Gott hat uns noch ein paar wunderschöne Tage mit ihr geschenkt": Gloria von Thurn und Taxis
© Hein Hartmann / Geisler-Fotopress / Picture Alliance
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Verfolgen Sie alle Nachrichten zur Bundestagswahl hier im Wahl-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker:  

19.45 Uhr: Weltausstellung Expo feierlich in Dubai eröffnet

Mit einer farbenfrohen Lasershow und Auftritten von Startenor Andrea Bocelli und Pianist Lang Lang ist die Weltausstellung Expo feierlich in Dubai eröffnet worden. Die Zeremonie wurde am Donnerstag auf dem Al-Wasl-Hauptplatz des Messegeländes auch von Feuerwerk und Tanzeinlagen begleitet. Sie markierte den Auftakt der sechs Monate langen Schau, die sich unter anderem um Themen rund um Nachhaltigkeit und Mobilität dreht. Auch der emiratische Musiker Hussain al-Dschassmi, der saudische Sänger Mohammed Abdu und die libanesisch-amerikanische Sängerin Mayssa Karaa traten auf.

19.28 Uhr: Nur 15 Staaten in Afrika erreichen laut WHO Ziel-Impfquote von mehr als zehn Prozent

In nur 15 der 54 afrikanischen Länder sind bisher mindestens zehn Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft worden. Die Hälfte der Staaten des Kontinents kommt lediglich auf eine Impfquote von zwei Prozent oder weniger, wie das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Afrika am Donnerstag mitteilte. Das Ziel, bis zum 30. September mindestens jeden zehnten Einwohner vollständig zu impfen, hatte die Organisation im Mai ausgegeben. 

19.06 Uhr: AfD-Fraktion wählt Weidel und Chrupalla als Vorsitzende

Die neue Bundestagsfraktion der AfD hat Alice Weidel und Parteichef Tino Chrupalla zu ihren Vorsitzenden gewählt. Sie erhielten nach Angaben von Teilnehmern der Fraktionssitzung 50 Ja-Stimmen. 25 Abgeordnete stimmten gegen das Duo, bei zwei Enthaltungen. Gegenkandidaten gab es nicht. Zuvor hatte die Fraktion entschieden, dass auch künftig zwei Vorsitzende an der Spitze der Fraktion stehen sollen. Ein Antrag zur Abkehr von diesem Prinzip, der sich nach Ansicht von Beobachtern vor allem gegen die bisherige Co-Vorsitzende Weidel richtete, fand keine Mehrheit.

18.43 Uhr: Trauerfall bei Gloria von Thurn und Taxis – Ihre Mutter ist tot

Gloria Fürstin von Thurn und Taxis (61) trauert um ihre Mutter. Beatrix Gräfin von Schönburg-Glauchau sei am Donnerstag im Alter von 91 Jahren in einer Klinik in Regensburg gestorben, teilte sie am Abend mit. "Der liebe Gott hat uns noch ein paar wunderschöne Tage mit ihr geschenkt, in der sich der größte Teil ihrer Familie und ihrer Freunde bei ihr verabschieden konnte", sagte Thurn und Taxis auch im Namen ihrer Brüder Alexander und Carl-Alban.

18.20 Uhr: Drastische Kritik an Facebook im US-Senat

US-Senatoren haben Facebook bei einer Anhörung zum Umgang mit jungen Nutzern mit heftiger Kritik überzogen. So verglich der Demokrat Ed Markey die Vorgehensweise des Online-Netzwerks vor allem beim Foto-Dienst Instagram mit verantwortungslosem Handeln der Tabakindustrie. "Instagram ist diese erste Zigarette der Kindheit", die Teenager früh abhängig machen solle und am Ende ihre Gesundheit gefährde, sagte Markey unter anderem. "Facebook agiert wie die großen Tabakkonzerne, sie verbreiten ein Produkt, von dem sie wissen, dass es der Gesundheit junger Menschen schadet." Die Anhörung folgt auf eine Serie von Enthüllungsberichten im "Wall Street Journal". Darin hieß es unter anderem, Facebook habe aus Nutzerbefragungen gewusst, dass Instagram dem psychischen Wohlbefinden junger Mädchen im Bezug auf ihre Figur geschadet habe.

17.37 Uhr: Verband: Weiter keine Entspannung an britischen Tankstellen

An den britischen Tankstellen ist nach Angaben eines Branchenverbandes noch immer keine Entspannung zu erkennen. Die Zapfsäulen würden schneller austrocknen als sie Nachschub erhielten, sagte der Chef des Verbands der Tankstellenbesitzer Petrol Retailers Association, Gordon Balmer, am Donnerstag. Die leichte Erholung der vergangenen Tage sei beendet. Gut ein Viertel (27 Prozent) der Tankstellen sei leer. Balmer rief Autofahrer dazu auf, nur zu tanken, wenn sie wirklich Benzin oder Diesel benötigten. Zuvor hatte ein Kabinettsmitglied gesagt, die Situation sei unter Kontrolle. In Großbritannien kommt es seit Tagen zu langen Schlangen. In Großbritannien kommt es seit Tagen zu langen Schlangen vor Tankstellen und Panikkäufen. Hintergrund ist ein eklatanter Mangel an Lastwagenfahrern - deshalb gelangt der Kraftstoff, der Regierungs- und Branchenangaben zufolge grundsätzlich ausreichend vorhanden ist, nicht zu den Tankstellen.

17.21 Uhr: Pariser Ex-Polizist nach Jahrzehnten als Serientäter ermittelt

35 Jahre nach Start einer Serie von Morden und Vergewaltigungen in Frankreich haben Fahnder einen ehemaligen Pariser Polizisten als mutmaßlichen Täter ermittelt. Nach einer Vorladung zum Verhör habe sich der 59 Jahre alte Ex-Beamte gestern Abend in der Nähe von Montpellier das Leben genommen, berichtet die Zeitung "Le Parisien". Zurückgelassen habe er ein Schreiben, in dem er gestanden habe, der seit Jahren gesuchte Mörder und Vergewaltiger zu sein. Seit 1997 habe er aber keine neuen Verbrechen begangen. Eine DNA-Probe soll den Ermittlern letzte Gewissheit geben. Da Zeugen von einem Mann mit unreiner, pockiger Haut sprachen, wurde nach dem Serientäter unter dem Namen "Furchengesicht" gefahndet.

Vier Morde und sechs Vergewaltigungen werden dem Täter angelastet, erstes Opfer war 1986 eine im Tiefgeschoss eines Pariser Wohngebäudes vergewaltigte und ermordete Elfjährige. 1987 folgte ein Doppelmord an einem Paar in Paris, der Mord an einer 19-Jährigen im Pariser Umland 1994 wird ihm ebenfalls zugerechnet. In den gleichen Zeitraum fallen die Vergewaltigungen.

17.03 Uhr: Polizei entdeckt riesige Menge Waffen in Wohnhaus an Nordsee

Die Polizei in Niedersachsen hat in einem Haus in der Gemeinde Wurster Nordseeküste zahlreiche Waffen- und Munitionsteile gefunden. Sie seien dazu geeignet, gebrauchsfähige Schusswaffen daraus zu bauen, erklärten die Beamten in Cuxhaven. Das Haus wurde durchsucht, weil gegen den Bewohner wegen möglichen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt wird. Er tauchte bei den Ermittlungen zu einem anderen Fall auf und war vorher nicht auffällig geworden.

In seinem Haus seien zudem Waffen und Magazine gefunden worden, teilte die Polizei weiter mit. Insgesamt habe sie mehrere hundert Gegenstände sichergestellt. Zum Abtransport seien ein Transporter mit Anhänger und drei weitere Fahrzeuge notwendig gewesen. Die Cuxhavener Polizei und das niedersächsische Landeskriminalamt untersuchen den Fund nun. Sie gehen von weiteren Verstößen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz und dem Waffengesetz aus.

17.01 Uhr: Münzschatz auf Acker im Emsland gefunden

Ein Schatz mit zehn wertvollen Goldmünzen aus dem 14. Jahrhundert ist auf einem Acker im Emsland gefunden worden. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD) und der Landkreis Emsland stellten den Fund in Meppen der Öffentlichkeit vor. Er stelle für seine Zeit einen erheblichen Wert dar, sagten die Experten.

Vier Münzen stammen aus Frankreich und wurden nach 1337 geprägt. Es handelt sich um sogenannte Goldschilde (Ecu d'or), auf denen Herrscherwappen abgebildet sind. Die sechs deutschen Fundstücke sind ähnlich alt und gehören ebenfalls zu diesem Münztyp.

16.35 Uhr. Gewerkschafter beklagen Angriffe auf Journalisten in Tunesien

Gewerkschafter in Tunesien beklagen mehrere Angriffe auf Journalisten. Fünf Reporter seien allein an einem Tag von der Polizei gegängelt worden, teilte die Journalistengewerkschaft SNJT mit. Die Betroffenen wurden demnach stundenlang festgehalten oder wegen Dreharbeiten ohne Lizenz angezeigt. In einem Fall soll eine Reporterin sogar misshandelt worden sein.

Die Gewerkschaft sprach in einer Erklärung von einem "gefährlichen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen Sicherheitskräften und der Presse". SNJT kritisierte einen Zustand der Straflosigkeit und forderte unter anderem die Verantwortlichen im Innenministerium zum Handeln auf. 18 Journalisten seien Opfer von Angriffen geworden.

16.31 Uhr: Bluttat im Wald: Messerstecher wollte angeblich Serienmörder werden

Heimtückisch und aus purer Mordlust soll ein 18-jähriger Dortmunder im März 2021 auf einen Radfahrer eingestochen und ihn dabei lebensgefährlich verletzt haben. Nun muss sich der Deutsche vor der Jugendstrafkammer des Dortmunder Landgerichts verantworten. Ihm werden Mordversuch und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Laut Oberstaatsanwalt Carsten Dombert hatte sich der Angeklagte vorgenommen, ein Serienmörder zu werden. 

"Mindestens drei Menschen sollten getötet werden", heißt es in der Anklageschrift. Der Verletzte sei ein reines Zufallsopfer gewesen. Der 23-Jährige Radfahrer konnte schwer verletzt vom Tatort flüchten und Hilfe alarmieren. Im Krankenhaus rettete eine Notoperation sein Leben.

16.24 Uhr: Deutscher nach Colonia-Dignidad-Verbrechen in Italien in Haft

Ein deutscher Staatsbürger ist in Italien wegen Verbrechen in der früheren Kolonie "Colonia Dignidad" in Chile verhaftet worden. Wie die Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos berichteten, wurde der Mann in Forte dei Marmi aufgrund einen internationalen Strafbefehls aus Chile festgenommen. Ein Berufungsgericht in Florenz entschied, den Deutschen wegen Fluchtgefahr nicht freizulassen, wie es hieß.

Der Deutsche soll 75 Jahre alt und mit seiner Frau auf Urlaub in der Toskana gewesen sein. Seine Pflichtverteidigerin sagte laut Ansa, er habe nichts von dem Strafbefehl gewusst, sonst wäre er nicht ins Ausland gereist. Er lebe schon seit Jahren in Deutschland. Nun müsse entschieden werden, ob der Mann an Chile ausgeliefert wird. Dort sei er 2005 von einem Gericht wegen Freiheitsberaubung verurteilt worden, sagte die Anwältin der Ansa weiter.

16.02 Uhr: Saniertes Segelschulschiff "Gorch Fock" an die Marine übergeben

Nach fast sechs Jahren Sanierung hat die deutsche Marine ihr runderneuertes Schulschiff "Gorch Fock" zurückerhalten. Die Bremer Lürssen-Werft übergab nach eigenen Angaben den Dreimaster in Wilhelmshaven dem Auftraggeber. Sie wird am 4. Oktober in ihrem Heimathafen Kiel zurückerwartet. Die Marine bildet auf dem Schulschiff ihre Offiziersanwärter- und Anwärterinnen im seemännischen Handwerk aus. Die Lürssen-Werft hatte seit Oktober 2019 an dem Großsegler gebaut.

15.46 Uhr: Russland und USA setzen Gespräche über Abrüstung fort

Russland und die USA haben ihre Abrüstungsgespräche fortgesetzt. Delegationen beider Länder trafen sich heute in Genf, wie die russische Seite auf Twitter mitteilte. Die Verhandlungen werden demnach vom russischen Vize-Außenminister Sergej Rjabkow und seiner US-Kollegin Wendy Sherman geleitet. Details zu der Unterredung sind zunächst nicht öffentlich geworden.

Die Atommächte USA und Russland hatten Ende Juli in der Schweiz die neuen Abrüstungsgesprächen begonnen, auf die sich zuvor der russische Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden bei einem Gipfel Mitte Juni in Genf geeinigt hatten. Bei dem eintägigen Treffen ging es um künftige Rüstungskontrolle und Risikominderung.

15.34 Uhr: Russische Behörden durchsuchen Wohnung von investigativem Journalisten

Russische Sicherheitsbehörden haben die Wohnungen eines investigativen Journalisten und seiner Familienmitglieder durchsucht. Betroffen waren die Wohnungen von Roman Dobrochotow, dem Gründer und Chefredakteur der Investigativ-Webseite "The Insider", und seiner Eltern, wie seine Anwältin Julia Kusentsowa sagte. Der Inlandsgeheimdienst FSB gab derweil bekannt, dass gegen den 38-Jährigen im August ein Strafverfahren wegen eines illegalen Grenzübertritts eingeleitet worden sei.

The Insider arbeitet mit der internationalen Rechercheplattform "Bellingcat" zusammen. Die Investigativ-Webseite war bereits im Juli von den Behörden als "ausländischer Agent" eingestuft worden. Gemeinsam mit "Bellingcat" hatte sie über die Giftanschläge auf den prominenten Kreml-Kritiker Alexej Nawalny und den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal berichtet. Kurz darauf war das Zuhause von Dubrochotow schon einmal durchsucht und sein Telefon, PC und Reisepass beschlagnahmt worden.

14.59 Uhr: Nordrhein-Westfalen setzt Downloadmöglichkeit für neue Notrufapp "Nora" aus

Nordrhein-Westfalen hat am Vormittag vorübergehend die Möglichkeit zum Download der neuen Notrufapp "Nora" gestoppt. Durch den Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 am Mittwoch sei es am zu sehr hohen Downloadzahlen gekommen, teilte das Innenministerium in Düsseldorf mit. "Die anschließende hohe Anzahl an Registrierungen führte zu einer starken Auslastung der Server, die bis jetzt andauert."

Um die Server zu entlasten und die Funktionsfähigkeit der App weiter zu gewährleisten, habe das Ministerium die Möglichkeit zum Download vorübergehend unterbrochen. Für alle bereits registrierten Nutzerinnen und Nutzer bleibe die App voll funktionsfähig und weiterhin nutzbar, hieß es weiter. Für Menschen mit Sprech- und Hörbehinderungen gebe es eine alternative Downloadmöglichkeit über den link www.nora-notruf.de/hilfe.

14.51 Uhr: Göteborg-Explosion: Keine Verbindung zu Gang-Kriminalität

Die Polizei hat zwei Tage nach der kräftigen Explosion im schwedischen Göteborg mit mehreren Verletzten einen Verdächtigen im Visier. Nach dem Mann, dem man schwere allgemeine Zerstörung vorwerfe, werde gefahndet, teilte die Göteborger Polizei mit. Wo er sich befinde, wisse man noch nicht. Erstmals sprachen die Beamten auch ausdrücklich von einer "Sprengung" – sie scheinen sich also mittlerweile sicher zu sein, dass es sich um eine vorsätzlich herbeigeführte Explosion handelte. Bisherigen Erkenntnissen zufolge bestehe jedoch kein Zusammenhang mit der Bandenkriminalität, sagte der regionale Polizeichef Klas Johansson am Nachmittag vor Reportern.

Da solche Explosionen in Schweden in den vergangenen Jahren oft mit kriminellen Gangs zu tun hatten, war zunächst der Verdacht aufgekommen, dass auch diese Detonation darauf zurückzuführen sei. Die Explosion unterschied sich von vorherigen, da sie noch kräftiger war, Brände auslöste und mehrere Menschen dabei verletzt wurden.

14.43 Uhr: Ansturm auf Tickets für neuen James-Bond-Film

Nach der mehrfach verschobenen Weltpremiere des neuen James-Bond-Films ist in Großbritannien der Ansturm von Fans des Super-Agenten groß. Die Kinokette Vue verkaufte nach Angaben bereits 270.000 Eintrittskarten für "Keine Zeit zu sterben", der Konkurrent Odeon brachte im Vorverkauf 175.000 Tickets unter das Volk.

14.37 Uhr: Bund zahlte bisher 1,6 Milliarden Euro für Impfzentren

Der Bund hat für den Betrieb der Corona-Impfzentren bisher 1,6 Milliarden Euro an die Länder ausgezahlt. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage mit Stand vom 27. September mit. Die Länder können Rechnungen aber auch noch zeitversetzt beim zuständigen Bundesamt für Soziale Sicherung einreichen. Bund und Länder hatten vereinbart, die zeitweise mehr als 400 regionalen Impfzentren spätestens zum 30. September in ihrer Zahl und den Kapazitäten zurückzufahren oder zu schließen. Der Bund übernimmt aber auch weiterhin einen Teil der Finanzierung.

14.35 Uhr: Mehr als 300 Weltpremieren: Schau zeigt unveröffentlichte Comics

Das hat die Welt noch nicht gesehen: Bislang unveröffentlichtes Material von mehr als 50 Comiczeichnerinnen und -zeichnern aus dem deutschsprachigen Raum wird von diesem Sonntag an in der Oberhausener Ludwiggalerie präsentiert. Gezeigt werden mehr als 300 Zeichnungen. Die Schau steht unter dem Titel "Unveröffentlicht – Die Comicszene packt aus" und öffnet an diesem Sonntag. Sie kann bis zum 16. Januar besucht werden. Gezeigt werden unveröffentlichte Einzelblätter und Geschichten unter anderem von Wilhelm Busch, Franz Graf von Pocci, Willi Kohlhoff, Isabel Kreitz oder Ralf König. Auch Werke von Rötger Feldmann, Matthias Schultheiss und Flix sind zu sehen.

14.33 Uhr: Ermittlungen wegen möglichen Missbrauchs von Ahr-Nottankstellen

Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Nottankstellen im stark flutgeschädigten Ahrtal. Nach Recherchen des Südwestrundfunks (SWR) wurden an diesen provisorischen Tankstellen für Einsatzkräfte und Flutopfer pro Tag Tausende Liter Diesel an Unberechtigte abgegeben. Helfer an den Tankstellen hätten seit längerem darauf hingewiesen, dass Kontrollen hier dringend nötig seien, berichtete der SWR. Dennoch sei bis zum 22. September praktisch jedes Fahrzeug aufgetankt worden – und auch 1000-Liter-Fässer im Laderaum von Kleintransportern.

Bei einer Behelfstankstelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler habe ein Mitarbeiter von einer Tagesabgabe von manchmal mehr als 100.000 Liter Diesel gesprochen. Nach dem Beginn von Kontrollen sei die tägliche Menge schlagartig auf unter 20.000 Liter gesunken. Demnach könnte zuvor jeden Tag Diesel im Wert von womöglich mehr als 100.000 Euro unberechtigt abgezapft worden sein.

14.25 Uhr: Corona: Einfachere Erstattung für gestrichene Flüge vereinbart

Kunden von Lufthansa, Ryanair, Eurowings und 13 weiteren Fluggesellschaften können künftig einfacher Erstattungen für zu Beginn der Corona-Pandemie annullierte Flüge bekommen. Zudem wollen die Airlines ihre Gäste besser über ihre Rechte informieren. Wie die EU-Kommission mitteilte, wurde dies im Dialog zwischen Verbraucherschutzbehörden, den Airlines und der Kommission vereinbart. "Dies ist entscheidend, um das Vertrauen der Fluggäste wiederherzustellen", sagte die für Verkehr zuständige Kommissarin Adina Valean.

Hintergrund der Gespräche ist, dass viele Fluggesellschaften vor allem zu Beginn der Corona-Pandemie massenhaft die Rechte ihrer Kunden missachtet hatten. So wurden Fluggäste unter anderem dazu gedrängt, Gutscheine für gestrichene Flüge anzunehmen, obwohl diese hätten erstattet werden müssen. Die meisten Fluggesellschaften stimmten nun zu, dass solche Gutscheine, die bislang nicht genutzt wurden, ausgezahlt werden können. Nationale Behörden müssten noch entscheiden, wie mit den Fällen umgegangen werden soll, in denen Gutscheine nicht erstattet werden.

14.15 Uhr: Norwegen schließt seine letzte Kohlemine auf Spitzbergen 2023

Norwegen wird 2023 seine letzte Kohlemine auf der Inselgruppe Spitzbergen schließen. Wie das Unternehmen Store Norske mitteilte, wird die Mine nach dem Auslaufen eines Vertrags mit dem örtlichen Kraftwerk nicht länger benötigt. Damit endet die Kohleförderung auf der arktischen Inselgruppe jedoch nicht vollständig: Ein russisches Unternehmen will dort auch weiterhin Kohle abbauen.

14.04 Uhr: Nach fast dreißig Jahren: Inflation erreicht 4,1 Prozent

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben den höchsten Stand seit 28 Jahren erreicht: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, erreicht die Inflation im September voraussichtlich 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit liegt die Teuerung auf dem höchsten Stand seit Dezember 1993 und überspringt auch erstmals seitdem die Vier-Prozent-Marke. Angetrieben wird die Inflation vor allem durch die hohen Energiepreise: Sie kletterten im September um voraussichtlich 14,3 Prozent. Auch Nahrungsmittel wurden überdurchschnittlich teurer – nämlich um 4,9 Prozent. 

Im August hatte die jährliche Teuerungsrate bereits 3,9 Prozent betragen. Das Statistikamt begründete die hohe Inflation auch mit Basiseffekten durch niedrige Preise im Jahr 2020. Die Inflation für September ist eine erste Schätzung. Endgültige Ergebnisse werden am 13. Oktober veröffentlicht.

13.55 Uhr: EU-Kommission blockiert Auszahlung von Corona-Hilfen an Ungarn

Die EU-Kommission von Ursula von der Leyen blockiert weiter die Auszahlung von EU-Corona-Hilfen an Ungarn. Ein Sprecherin der Brüsseler Behörde bestätigte, dass die erforderliche Prüfung des ungarischen Plans zur Verwendung der Mittel noch immer nicht abgeschlossen werden konnte. Man wolle sicherstellen, dass der ungarische Plan im Einklang mit den Zielen und Vorgaben zu den EU-Corona-Hilfen stehe, erklärte sie. Es gebe weiter Gespräche mit den ungarischen Behörden.

13.50 Uhr: Volksfeste in Bayern wieder erlaubt – Clubs dürfen ab Freitag öffnen

Nach langer Corona-Pause sind in Bayern nun auch Volksfeste und andere öffentliche Festivitäten wieder erlaubt. Unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz gilt die 3G-Regel, wonach nur Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete Zutritt haben. Das teilte die Staatskanzlei nach einem Kabinettsbeschluss im Umlaufverfahren mit. Zudem dürfen schon an diesem Freitag, wie angekündigt, Clubs und Diskotheken wieder öffnen. An den bayerischen Schulen entfällt ab kommenden Montag die Maskenpflicht im Unterricht.

13.43 Uhr: Stürmisches Wetter im Norden – bis zu 27 Grad an den Alpen

Im Norden Deutschlands wird weiter windiges und teils stürmisches Wetter erwartet. Vor allem an der Nordsee könne es in der Nacht zum Freitag erneut zunehmenden Wind mit einzelnen schweren Sturmböen geben, wie der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag in Offenbach mitteilte. In den kommenden Tagen fällt das Wetter dann je nach Region recht unterschiedlich aus, am Sonntag werden im Alpenvorland bis zu 27 Grad erwartet.

13.25 Uhr: Höchststrafe für Mörder der Londonerin Sarah Everard

Der Mörder der Londonerin Sarah Everard muss den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen. Das Strafgericht Old Bailey verurteilte den 48 Jahre alten Polizisten zur Höchststrafe: lebenslange Haft ohne Aussicht auf vorzeitige Freilassung. Der Mann hatte gestanden, die 33-jährige Everard am 3. März in Südlondon verschleppt sowie anschließend vergewaltigt und getötet zu haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Fall führte zu einem landesweiten Aufschrei über Gewalt an Frauen.

13.13 Uhr: Neuer Höchststand bei Corona-Todeszahl in Russland – Mehr Kontrollen

Angesichts täglich neuer Höchststände bei den Corona-Todeszahlen in Russland verschärfen die Behörden die Kontrollen von Auflagen. Laut offizieller Statistik vom Donnerstag starben landesweit 867 Menschen innerhalb von 24 Stunden an dem Virus - so viele wie noch nie. Kremlsprecher Dmitri Peskow beschrieb einmal mehr die Impfquote als völlig unzureichend. "Wir müssen wahrscheinlich aktiver erklären, dass Impfen Leben rettet." Offiziellen Angaben zufolge haben erst 50 Millionen Menschen mindestens die erste von zumeist zwei notwendigen Spritzen bekommen. Das sind 34 Prozent der Bevölkerung.

13.03 Uhr: Naturkosmetik-Konzern Weleda ruft Nahrungsergänzungsmittel zurück

Der Naturkosmetik-Konzern Weleda ruft wegen möglicher Gesundheitsgefahren Nahrungsergänzungsmittel zurück. Laut Angaben des Internetportals lebensmittelüberwachung.de der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit müssen zwei Produkte des Schwäbisch Gmünder Unternehmens aus den Regalen verschwinden. Dabei handelt es sich um Kapseln der Marke "Naturweisheit Meine Vitalquelle" (Chargenbezeichnung 3654D und 3655D) und der Marke "Naturweisheit Meine Immunformel" (Chargenbezeichnung 3652D und 3653 D).

12.53 Uhr: Dänemark verfehlt ambitioniertes Impfziel

Beim Impfen gegen Covid-19 ist Dänemark weiter gekommen als die meisten anderen Länder – ein hochgestecktes Impfziel wird Deutschlands nördlichster Nachbar voraussichtlich dennoch verpassen. Bis zum 1. Oktober strebten die dänischen Gesundheitsbehörden an, 90 Prozent von allen zur Impfung eingeladenen Personen eine erste Impfdosis zu verabreichen, also allen Bürgern über zwölf Jahre. Bis zum 30.09. hatten rund 4,45 Millionen Menschen im Land eine erste Impfung erhalten, was 86,6 Prozent aller Bürger über zwölf Jahren entspricht. Nach Angaben des Rundfunksenders DR fehlten damit noch knapp 150 000 Erstgeimpfte bis zu den 90 Prozent.

12.49 Uhr: Serbien und Kosovo erzielen Einigung im Grenzstreit

Serbien und das Kosovo haben ihren Grenzstreit um die gegenseitige Anerkennung von Nummernschildern nach EU-Angaben beigelegt. "Wir haben einen Deal!", schrieb der Westbalkan-Beauftragte der EU, Miroslav Lajcak, auf Twitter. Nach zwei Tagen intensiver Verhandlungen sei ein Abkommen zur Deeskalation der Spannungen erreicht worden.

12.30 Uhr: Elf Jahre Haft für Arzt in Vergewaltigungsprozess

Im Prozess gegen einen 43-jährigen Krankenhausarzt wegen des Verdachts der Vergewaltigung von Patientinnen hat das Landgericht Bielefeld eine elfjährige Freiheitsstrafe verhängt. Die Richter sprachen den Mediziner unter anderem wegen schwerer Vergewaltigung in zwei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und wegen eines schweren sexuellen Übergriffs schuldig, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Zudem muss der Arzt aus Gütersloh zwei Frauen Schmerzensgeld in Höhe von 35.000 beziehungsweise 10.000 Euro zahlen. Außerdem muss er für weitere mögliche Schäden aufkommen. Das Landgericht erteilte dem Anästhesisten ein lebenslanges Berufsverbot für eine Tätigkeit als Krankenhausarzt. Im Übrigen darf der 43-Jährige, der bis zuletzt alle Vorwürfe bestritt, keine Frauen mehr behandeln.

12.18 Uhr: Gedenkfeier für getöteten Tankstellen-Kassierer

Für den im Streit um eine Corona-Maske getöteten Tankstellen-Kassierer wird es am 7. Oktober in Idar-Oberstein eine öffentliche Gedenkfeier geben. "Mit dieser Veranstaltung nehmen Angehörige und Freunde Abschied von dem 20-Jährigen, der am 18. September erschossen wurde", teilte die Stadt Idar-Oberstein mit. Die Feier zum "Gedenken an Alex", die in der Messe geplant sei, werde von der Stadt, der Messe Idar-Oberstein und weiteren Akteuren unterstützt.

Der junge Student, der in der Tankstelle als Aushilfe arbeitete, war von einem Kunden mit einem Schuss in den Kopf getötet worden, nachdem er diesen mehrfach auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte. Der zuvor nicht polizeibekannte 49-jährige Deutsche sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

12.10 Uhr: Prozess in Ghana nach Tod von Deutscher und Tochter verschoben

Ein Gericht im westafrikanischen Ghana hat den Mordprozess gegen einen 43-Jährigen verschoben, der seine deutsche Freundin und deren Tochter getötet haben soll. Der zuständige Richter nehme an der Jahreskonferenz der Richtervereinigung teil, erklärte das Gericht zur Begründung. Der Prozess wurde auf den 4. Oktober verschoben. Das Verfahren sollte ursprünglich im April beginnen, war aber aufgrund zusätzlicher Ermittlungen schon mehrfach vertagt worden.

12.05 Uhr: Londoner Mordfall Everard: Anwalt plädiert gegen Höchststrafe

Vor dem Urteil gegen den mutmaßlichen Mörder der Londonerin Sarah Everard hat sein Verteidiger dafür plädiert, nicht die Höchststrafe zu verhängen. Der 48 Jahre alte Polizist übernehme die volle Verantwortung für die grausame Tat und akzeptiere, dass er eine schwere Strafe verdiene, sagte der Anwalt Jim Sturman vor dem Londoner Strafgericht Old Bailey. Er rechne mit lebenslanger Haft. Allerdings gebe es einige wenige Gründe, warum es doch noch eine Chance auf frühzeitige Haftentlassung geben solle.

Im britischen Justizsystem ist "whole life order" die Höchststrafe und bedeutet, dass ein Verurteilter wirklich bis zu seinem Lebensende in Haft bleibt. Anwalt Sturman sagte, der Angeklagte sei geständig und zeige ehrliche Reue. Zudem sei bei ihm eine leichte Depression diagnostiziert worden. Schließlich habe der Mann keine Vorstrafen. Vielmehr sei er bisher als gesetzestreuer Bürger, liebender Familienvater und ruhiger, freundlicher Kollege bekannt gewesen.

11.50 Uhr: Opel schließt wegen Chipmangels Werk in Eisenach bis Jahresende

Der Autohersteller Opel schließt wegen des weltweiten Chipmangels sein Werk in Eisenach bis Jahresende. Die Produktion werde ab kommender Woche ruhen, bestätigte ein Unternehmenssprecher einen Bericht der "Automobilwoche". Anfang 2022 solle die Produktion wieder anlaufen, sofern die Lieferketten dies zuließen. Für die Beschäftigten sei Kurzarbeit vorgesehen.

11:45 Uhr: Hafturteil nach Mord an SEK–Beamtem rechtskräftig

Anderthalb Jahre nach tödlichen Schüssen auf einen SEK–Beamten in Gelsenkirchen ist das Mordurteil gegen den Täter rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf in Karlsruhe sowohl die Revision des Angeklagten als auch die der Staatsanwaltschaft. Der Mann hatte im April 2020 auf den Beamten geschossen, als dieser zusammen mit Kollegen seine Wohnung durchsuchen wollte. (Az. 4 StR 170/21)

Die Polizei war ihm auf der Spur, weil er mit Drogen handelte und Waffen besaß. Im Dezember verurteilte ihn das Landgericht Essen wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Der Angeklagte sei von Hass auf Polizisten motiviert gewesen, stellte es fest. Eine besondere Schwere der Schuld sah es aber nicht. Dabei habe das Landgericht keine Rechtsfehler gemacht, erklärte der BGH nun. Das Urteil bleibe bestehen.

11:40 Uhr: Tornado westlich von Sydney richtet schwere Schäden an

Westlich von Sydney hat ein Tornado am Donnerstag schwere Schäden angerichtet. Wie die australische Meteorologiebehörde mitteilte, fegte der Wirbelsturm über die ländliche Umgebung der Stadt Bathurst. Es gebe Berichte über Schäden an Häusern, Stromleitungen und Bäumen. Die Schäden erstreckten sich demnach auf einer Länge von 25 bis 30 Kilometern.

Die Behörden im Bundesstaat New South Wales riefen die Bevölkerung auf, wegen möglicher weiterer Stürme vorsichtig zu sein und lose Gegenstände auf Balkonen und rund ums Haus zu sichern. Tornados kommen in bestimmten Gegenden Australiens häufig vor. Todesopfer sind dabei selten.

11:36 Uhr: Warnung vor Glassplittern in Rewe-Sauerkirschen – Produktrückruf

Der Handelskonzern Rewe hat vor dem Verzehr bestimmter Sauerkirschen seiner Eigenmarke "ja!" gewarnt. Der ungarische Hersteller Gloster habe das Produkt vorsorglich zurückgerufen, da sich in einzelnen Gläsern kleine Glassplitter befinden könnten, teilte Rewe in Köln mit. Betroffen seien 680-Gramm-Gläser "ja! Sauerkirschen", entsteint und gezuckert, mit Mindesthaltbarkeitsdatum 27. Juni 2023 (Chargennummer auf dem Deckel: 20/0139 GO 179). Die Charge sei aus dem Verkauf genommen worden. Kunden könnten die Gläser auch ohne Vorlage des Kassenbons im Markt zurückgeben und bekämen den Kaufpreis erstattet.

11:33 Uhr: Drei Viertel der Erwachsenen vollständig gegen Corona geimpft

Drei Viertel der Erwachsenen und ein gutes Drittel der Kinder zwischen 12 und 17 Jahren in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen 75,0 Prozent aller Menschen ab 18 Jahren bekommen – und 34,1 Prozent derer zwischen 12 und 17 Jahren. Mindestens eine erste Impfung haben demnach 78,8 Prozent der Erwachsenen und 41,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen erhalten.

Den RKI-Daten zufolge sind insgesamt inzwischen 53,6 Millionen Menschen oder 64,4 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Mindestens einmal geimpft sind 56,5 Millionen Menschen oder 68 Prozent aller Einwohner.

11.32 Uhr: BKA: Gewalt gegen Polizisten nimmt während Corona-Pandemie zu

Die Gewalt gegen Polizisten hat während der Corona-Pandemie zugenommen. 2020 verzeichneten die Behörden 38.960 Gewalttaten gegen Polizeibeamte, wie das Bundeskriminalamt (BKA) mitteilte. Im Vorjahr waren es noch 325 weniger gewesen. 84.831 Beamte waren 2020 betroffen, ein Anstieg um fast sechs Prozent.

Fall- und Opferzahlen erreichten damit laut BKA neue Höchstwerte. Der negative Trend habe sich 2020 fortgesetzt. Seit 2012 sei ein Anstieg der Gewalttaten um 20 Prozent zu verzeichnen. In dem Zeitraum stieg die Zahl der Opfer um 42 Prozent. Diese Entwicklungen verdeutlichten eine zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber der Polizei in der Bevölkerung und eine sinkende Wertschätzung der Einsatzkräfte, teilte das BKA mit. 

11.24 Uhr: Nashorn-Baby im Wiener Zoo geboren

"Grau wie ein Panzernashorn und auch genauso selten" - mit diesen hehren Worten hat der Wiener Zoo Tiergarten Schönbrunn die Geburt eines Tiroler Grauviehs bekannt gegeben. Das Stier-Kälbchen der vom Aussterben bedrohten Rinderrasse trage den Namen Seppl, zitierte die österreichische Nachrichtenagentur APA aus der Mitteilung des Zoos vom Donnerstag.

Österreichweit gebe es lediglich 5.000 eingetragene Zuchtkühe dieser Rasse, erklärte der Geschäftsführer des Tiroler Grauviehzuchtverbands, Raphael Kuen. "Das Grauvieh ist ein Stück Tiroler Kulturgut, das wir erhalten möchten", betonte Kuen. Noch wiegt Seppl etwa 50 Kilogramm, ausgewachsen könnte er aber bis zu eine Tonne auf die Waage bringen. Die ersten sieben Monate werde Seppl von seiner Mutter Lena gesäugt, teilte der Zoo laut APA mit.

11:16 Uhr: Slowenien: Nachrichtenagentur-Chef tritt zurück

Der Generaldirektor der slowenischen Nachrichtenagentur STA ist aufgrund des politischen Drucks auf die Agentur zurückgetreten. Die Regierung des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Janez Jansa hält seit Monaten öffentliche Gelder zurück, die der STA zustehen. "Ich werde mich nicht daran beteiligen, die journalistische Autonomie mit Füßen zu treten", begründete STA-Chef Bojan Veselinovic den Schritt in seiner Rücktrittserklärung.

Zuvor waren Verhandlungen mit dem Chef des Regierungsmedienamtes Ukom, Uros Urbanija, über die Beendigung der Zahlungsblockade gescheitert. Jansa, dem Kritiker autoritäre Tendenzen vorwerfen, will mehr oder weniger offen Einfluss auf die Berichterstattung der STA nehmen. Die Agentur hat öffentlich-rechtlichen Charakter. Vom Gesetz her ist ihr eine staatliche Teilfinanzierzung zugesichert. Zugleich genießen Management und Redaktion journalistische Autonomie.

11.05 Uhr: Russland lässt OSZE-Mission an der Grenze zum Donbass auslaufen

Im Ukraine-Konflikt lässt Russland einen Einsatz von Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an seiner Grenze zum ostukrainischen Separatistengebiet auslaufen. "Seit 2014 war diese Mission eine wichtige vertrauensbildende Komponente bei den Anstrengungen der OSZE für eine Konfliktlösung", teilte der OSZE-Vertreter Mikko Kinnunen in einer Erklärung mit.

Der Einsatz läuft in der Nacht auf den 2. Oktober 2021 aus. An den zwei russischen Grenzübergängen Gukowo und Donezk waren 22 internationale OSZE-Beobachter stationiert. Sie dokumentierten viele Grenzübertritte von uniformierten Personen, Gütertransporte per Lkw sowie insgesamt 100 russische Lkw-Konvois in Richtung Ostukraine.

10.56 Uhr: Klimaforscher Latif: Kieler Tornado kein Anzeichen des Klimawandels

Der Kieler Tornado ist nach Ansicht des Forschers Mojib Latif kein Anzeichen des Klimawandels. "Ich würde jetzt keine Verbindung zur globalen Erwärmung herstellen", sagte Latif der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist ein seltenes Phänomen, das hin und wieder auftaucht, bedeutet aber keine neue Qualität."

Das Problem bei Tornados sei, dass man sie überhaupt nicht vorhersagen könne, sagte Latif. "Bei entsprechender Wetterlage können sie immer entstehen." Alle paar Jahre könne dies auch in Kiel vorkommen. "Wenn sie draußen auf dem Meer auftreten, dann können sie unbeobachtet bleiben - deshalb ist die Dunkelziffer ziemlich hoch."

10.37 Uhr: Prozess gegen frühere KZ-Sekretärin: Angeklagte flüchtig – Haftbefehl

Die 96-Jährige Angeklagte im Itzehoer Prozess um Beihilfe zum Mord im KZ Stutthof ist flüchtig. Das Landgericht habe einen Haftbefehl erlassen, sagte der Vorsitzende Richter Dominik Groß. Der Angeklagten Irmgard F. wird Beihilfe zum Mord in über 11.000 Fällen vorgeworfen.

10.37 Uhr: Israels Außenminister Lapid zu historischem Staatsbesuch im Königreich Bahrain eingetroffen

Als erster israelischer Regierungsvertreter besuchte Jair Lapid den Inselstaat im Persischen Golf. Nach Lapids Ankunft startete der erste Linienflug von der Hauptstadt Manama nach Tel Aviv. Bahrain hatte 2020 unter Vermittlung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump diplomatische Beziehungen mit Israel aufgenommen. Sie waren damit die ersten arabischen Länder nach Ägypten in 1979 und Jordanien in 1994, die Israel als Staat anerkannten.

Lapid will nun in Manama die erste israelische Botschaft in dem nur 1,6 Millionen Einwohner umfassenden Königreich eröffnen. Außerdem sollen mehrere bilaterale Verträge geschlossen werden. Die Fluggesellschaft Gulf Air ließ am Donnerstagvormittag den ersten kommerziellen Direktflug zwischen den Bahrain und Israel starten.

10.14 Uhr: Leblose Seglerin vor Travemünde reanimiert

Seenotretter haben eine leblose Seglerin vor Travemünde in der Ostsee reanimiert. Die 74-Jährige brach auf ihrer Segeljacht in der Lübecker Bucht zusammen, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Mittwochabend in Bremen mit. Demnach alarmierte ihr Mann die Einsatzkräfte.

Die 74-Jährige kollabierte nach dem Durchzug einer Gewitterböe in Höhe des östlichen Endes des Brodtener Steilufers am Ruder. Eine Mitseglerin übernahm die Reanimation, bevor sie von zwei Seenotrettern abgelöst wurde. Die 74-Jährige konnte wiederbelebt werden. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Mann erlitt einen Schock.

10.02 Uhr: Zahl der Arbeitslosen im September rückläufig

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September dank einer Herbstbelebung auf 2.465.000 gesunken. Das sind 114.000 weniger als noch im August und 382.000 weniger als im September 2020, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,4 Prozent.

9.50 Uhr: Schwangere in Pandemie durch Hebammen zunehmend digital betreut

In der Pandemie hat sich die digitale Betreuung von Schwangeren durch Hebammen als zusätzliches Angebot etabliert. Laut einer Befragung von 1800 Frauen nahm 2020 insgesamt rund ein Drittel der Befragten digitale Hebammenleistungen in Anspruch. Rund 39 Prozent der Frauen, die von einer Hebamme betreut wurden, nutzten digitale Angebote zusätzlich zum direkten Kontakt. Im Wochenbett nach der Geburt waren es noch knapp 29 Prozent. Bei Fragen nach der Geburt holte sich etwa jede Zweite auf digitalem Wege Rat.

Auch Rückbildungskurse fanden häufiger digital (38 Prozent) als in Präsenz statt (knapp 33 Prozent). Im Wochenbett legten aber fast alle befragten Frauen großen Wert auf die direkte Anwesenheit ihrer Hebamme. Knapp 63 Prozent der befragten Hebammen würden es begrüßen, wenn es auch nach der Pandemie digitale Betreuungsmöglichkeiten gäbe.

9.37 Uhr: DLRG zählt 2021 deutlich weniger Badetote als im Vorjahr

In Deutschland sind zwischen Januar und Ende August in diesem Jahr mindestens 245 Menschen ertrunken. Das waren 82 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) mitteilte. Der Rückgang sei vor allem auf den kühlen August zurückzuführen.

Zwar verzeichnete die DLRG in fast allen Altersgruppen weniger Badetote als 2020. Das galt aber nicht für die Sechs- bis 15-Jährigen: Von ihnen ertranken 24 und damit 14 mehr als zwischen Januar und August 2020. Vier von fünf Ertrunkenen waren Männer, Hauptgründe für das Ertrinken seien das Baden an unbewachten Abschnitten, Leichtsinn, Selbstüberschätzung und der Einfluss von Alkohol.

9.28 Uhr: RKI registriert 12.150 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 63,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Donnerstagmorgen mit 63,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 61,0 gelegen, vor einer Woche bei 63,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.150 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.696 Ansteckungen gelegen.

9.00 Uhr: Millionenschaden durch gesprengte Geldautomaten – 23 Täter ermittelt

Nach einem Millionenschaden durch bundesweit 15 Geldautomatensprengungen haben Behörden aus Deutschland und den Niederlanden 23 mutmaßliche Täter ermittelt. Neun Beschuldigte sitzen in Untersuchungshaft, wie die Polizeidirektion Osnabrück mitteilte. Die Geldautomaten wurden demnach allesamt im vergangenen Jahr gesprengt, betroffen waren Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Bayern. Am Dienstag wurden drei Tatverdächtige bei Durchsuchungen in den Niederlanden festgenommen. Sie sitzen im Nachbarland in Untersuchungshaft, sollen nach Deutschland ausgeliefert werden.

8.55 Uhr: Digitaler Führerschein wegen Sicherheitslücken vorerst gestoppt

Eine Woche nach dem Startschuss für den digitalen Führerschein in Deutschland ist die dazugehörige Smartphone-App "ID Wallet" wieder zurückgezogen worden. Die Anwendung ist weder im Apple App Store noch im Google Play Store mehr verfügbar. Zuvor hatten Expertinnen und Experten auf Sicherheitslücken in der App hingewiesen. Der digitale Führerschein, der in der "ID Wallet" aufbewahrt wird, soll nach den Plänen der noch amtierenden Bundesregierung beispielsweise die Anmietung von Mietwagen oder die Nutzung von Carsharing-Angeboten erleichtern. Langfristig sollte das digitale Abbild des Führerscheins auf dem Smartphone das analoge Papier vollständig ersetzen können, etwa bei einer Ausweiskontrolle. Das Projekt war vor einer Woche von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorgestellt worden.

8.39 Uhr: Verirrter Pilzsammler nach Einsatz mit Polizeihubschrauber gerettet

in 83-jähriger Pilzsammler hat sich in Mecklenburg-Vorpommern im Wald verirrt und ist erst nach mehreren Stunden gefunden worden. Der Mann hatte sich in einem Waldstück bei Krakow am See verlaufen, wie die Polizei in Rostock erklärte. Demnach versuchte der Mann über Stunden, den Weg zurück zu seinem Auto zu finden. Schließlich kontaktierte er seine Ehefrau - diese verständigte umgehend die Polizei.

8.33 Uhr: Britische Wirtschaft erholt sich stark – Gastgewerbe legt zu

Die britische Wirtschaft hat sich im Frühjahr stärker von den Corona-Pandemie erholt als bisher bekannt. Im zweiten Quartal stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 5,5 Prozent, wie das Statistikamt ONS in London in einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine vorherige Erhebung hatte einen Zuwachs um 4,8 Prozent erbracht.

Das Wachstum stand auf breiter Basis, am stärksten wuchsen aber die Ausgaben der privaten Haushalte. Sie allein trugen vier Prozentpunkte zum Gesamtwachstum bei. Ausschlaggebend dürfte die Aufhebung vieler Corona-Beschränkungen gewesen sein. Dementsprechend legten auch der Einzelhandel und das Gastgewerbe zu. Die gesamte Wirtschaftsleistung liegt aber immer noch 3,3 Prozent niedriger als vor der Corona-Krise.

8.12 Uhr: Jerusalem: Polizei erschießt Messerangreiferin

Eine Palästinenserin hat nach israelischen Polizeiangaben mehrere Polizisten in der Altstadt von Jerusalem mit einem Messer angegriffen. Die Polizisten hätten daraufhin auf sie gefeuert und sie tödlich verletzt, hieß es am Donnerstagmorgen in einer Mitteilung. Sicherheitskräfte seien nicht verletzt worden. Die Frau sei aus der Nähe von Hebron im südlichen Westjordanland gewesen.

Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, israelische Soldaten hätten einen 22-Jährigen während einer Armeeoperation südlich von Dschenin im nördlichen Westjordanland erschossen. Zwei weitere Personen seien verletzt worden. Die Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad teilte anschließend mit, der Tote sei ein Mitglied ihres bewaffneten Arms Saraja al-Kuds gewesen. Die Armee kündigte eine Stellungnahme zu dem Vorfall an.

06.33 Uhr: Schwimm-Olympiasieger bekennt sich wegen Sturm auf Kapitol schuldig

Der zweifache Schwimm-Olympiasieger Klete Keller hat sich im Zusammenhang mit dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar für schuldig bekannt, die Arbeit des Kongresses behindert zu haben. Vor einem Gericht in Washington gab der 39-jährige Sportler zu, in das US-Kongressgebäude eingedrungen zu sein, um auf diese Weise die Zertifizierung des Wahlsiegs von Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr zu verhindern.

6.13 Uhr: Schwere Überschwemmungen in Thailand

Nach schwerem Monsunregen in Thailand stehen vor allem in den Zentralregionen mindestens 70.000 Häuser unter Wasser. Betroffen sind bislang 30 Provinzen, darunter vor allem die historische Region Sukhothai 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bangkok. Zwar seien die wichtigsten Touristenattraktionen bislang verschont geblieben, jedoch habe Tropensturm Dianmu die meisten Zufahrtswege verwüstet, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" örtliche Reiseveranstalter.

Wegen des steigenden Pegels des mächtigen Flusses Chao Phraya, der auch durch Bangkok fließt, werden weitere Überschwemmungen befürchtet. In verschiedenen Orten des Einzugsgebiets, darunter in Bangkok und in der alten Königsstadt Ayutthaya, versuchten Helfer wichtige Gebäude mit Sandsäcken zu schützen, berichteten lokale Medien. Ayutthaya mit seinem Geschichtspark – einer archäologischen Stätte mit Palästen, buddhistischen Tempeln, Klöstern und Statuen - ist eine der größten Touristenattraktionen des Landes.

5.07 Uhr: Australien: Starker Anstieg der Corona-Zahlen in Victoria

Der australische Bundesstaat Victoria mit der Metropole Melbourne hat erneut einen massiven Anstieg der Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Nachdem bereits am Mittwoch ein Rekordwert von 950 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden war, kletterte die Zahl am Donnerstag auf 1438. Die Behörden sind alarmiert, zumal sich die Region an der Ostküste bereits seit fast zwei Monaten in einem strikten Lockdown befindet.

Die Regionalregierung glaubt, dass der Anstieg vor allem mit dem jüngsten langen Wochenende in Victoria in Zusammenhang steht, an dem sich viele Bürger trotz der Beschränkungen mit ihren Familien und Freunden getroffen hätten. Regionalpremier Daniel Andrews sagte, die Situation sei "absolut vermeidbar" gewesen. "Wir hatten ganz klar gesagt, dass die Zahlen steigen würden, wenn sich die Leute nicht an die Regeln halten."

5.00 Uhr: Check24: Autoversicherung in Berlin am teuersten

Die Vollkaskoversicherung fürs Auto ist nach einer Auswertung des Onlineportals Check24 in Berlin bundesweit am teuersten. Die Beiträge kosten in der Bundeshauptstadt demnach um bis zu 43 Prozent mehr als im deutschlandweiten Schnitt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auch in anderen großen Städten wie Hamburg, München, Frankfurt und Köln sind die Versicherungsbeiträge demnach besonders hoch. Das Portal hat bundesweit 340 Kfz-Tarife von 50 Versicherungen ausgewertet

4.41 Uhr: Französischer Botschafter wieder in die USA zurückgekehrt

Rund zwei Wochen nach seiner Rückbeorderung nach Paris ist der französische Botschafter für die USA nach Washington zurückgekehrt. Der Diplomat Philippe Etienne sei am Mittwochnachmittag (Ortszeit) in der US-Hauptstadt eingetroffen, teilte ein Sprecher der französischen Botschaft mit. Etienne war im Zuge des U-Boot-Streits zwischen Frankreich, Australien und den USA zu Konsultationen nach Paris zurückbeordert worden. In einem Telefonat in der vergangenen Woche hatten Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und sein US-Kollege Joe Biden die Rückkehr des Botschafters nach Washington vereinbart.

4.30 Uhr: Frankreich: 3G-Regel gilt ab sofort für Kinder ab 12 Jahren

In Frankreich gelten die 3G-Regeln und die Gesundheitspass-Pflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie bereits für Kinder ab 12 Jahren und zwei Monaten. Beim Besuch von Freizeit- und Sportstätten, in Kinos, Restaurants und Cafés oder im Fernzug müssen so künftig nicht mehr nur Erwachsene einen Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test (3G) vorlegen. Da Kinder erst ab einem Alter von 12 Jahren geimpft werden können, wurde eine Frist von zwei Monaten für das Erlangen eines vollständigen Impfschutzes eingeräumt.

3.00 Uhr: Einreise nach Großbritannien nur noch mit Reisepass möglich

Reisende aus der EU brauchen für die Einreise nach Großbritannien künftig einen Reisepass. Bis auf wenige Ausnahmen reicht von diesem Freitag (1. Oktober) an ein Personalausweis nicht mehr aus, um ins Land zu kommen, wie den offiziellen Einreiseregeln zu entnehmen ist. Bislang galt seit dem Brexit eine Übergangsphase, in der man noch mit einem solchen Ausweis über die Grenze kam. Lediglich für EU-Bürger, die ihren Wohnsitz im Vereinigten Königreich haben, soll auch nach der Frist ein Personalausweis für die Einreise ausreichen. Allerdings könnte dies trotzdem zu Komplikationen an der Grenze führen.

0.08 Uhr: Ecuador: 100 Tote nach Kämpfen in Gefängnis

Die Zahl der bei schweren Ausschreitungen in einem ecuadorianischen Gefängnis getöteten Menschen ist auf mehr als hundert gestiegen. 52 weitere Menschen seien bei dem Vorfall in einem Gefängniskomplex in der Hafenstadt Guayaquil verletzt worden, teilte die ecuadorianische Gefängnisbehörde im Online-Dienst Twitter mit. Zuletzt hatten die Behörden von 30 Toten und mehr als 40 Verletzten gesprochen.

Am Dienstag hatten sich in der Haftanstalt Litoral in Guayaquil Insassen mit Feuerwaffen und Granaten bekämpft. Nach Polizeiangaben wurden mehrere Insassen durch Schüsse und Handgranaten getötet. Die Staatsanwaltschaft sprach auch von Enthauptungen. In den chronisch überfüllten ecuadorianischen Gefängnissen kommt es immer wieder zu Ausschreitungen zwischen Mitgliedern von Banden, die mit mexikanischen Drogenkartellen in Verbindung stehen.

cl DPA AFP

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