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Reportage

Schlacht um Mossul: Die Rache des Said

Weil Said Soldat in der irakischen Armee ist, hat der IS mehrere Familienmitglieder von ihm töten lassen. Daraus haben die Terroristen ein Video gebastelt, als Botschaft an ihn und alle anderen Soldaten. Said sinnt auf Rache. Eine Geschichte über den Hass, der bleibt.

Am Himmel über der Wüste ziehen pechschwarze Wolken, die einen beißenden Geruch verbreiten

Am Himmel über der Wüste ziehen pechschwarze Wolken, die einen beißenden Geruch verbreiten: Kämpfer des IS haben Ölfelder angezündet, um die Offensive der Armee zu behindern

Said* ist ein Soldat, er kämpft für Rache, das ist verständlich, und das ist das Problem.

Er will sie finden, die Männer, die seinen Bruder ertränkt haben. Und in deren Knast in Mossul sein Vater starb. Er hat Informanten in der Stadt, er weiß, wer die Mörder sind. Er will sie aufspüren, will ihnen ins Gesicht spucken, sie treten. Sie demütigen, alles an ihnen auslassen, was an Hass in ihm ist.

Und dann will er über sie entscheiden, sagt Said.

An diesem Abend sitzt Said auf dem Boden eines Militärzelts in der Nähe von Qayara, südlich von Mossul. Es ist das Feldlager der irakischen Armee, ihr provisorisches Hauptquartier. Von hier aus fährt Said jeden Morgen mit seinen Kameraden zur Front, sie sollen Mossul vom Islamischen Staat befreien.

Mossul, das ist die zweitgrößte Stadt des Irak, seit 2014 kontrolliert sie der IS. Jetzt soll sie eine Koalition aus irakischer Armee, kurdischen Peschmerga-Kämpfern, schiitischen Milizen und amerikanischen Special Forces befreien. Und Mossul, das ist Saids Heimatstadt. Er will einer ihrer Befreier sein, aber die Stadt ist dann vielleicht nicht mehr dieselbe. Und er ist schon längst nicht mehr der, der er mal war.

Said ging mit 17 zur Armee, jetzt ist er 26. Er kann sich kein Leben mehr vorstellen ohne das Militär. Er will, sagt er, "den IS bekämpfen bis ganz zum Schluss, egal, wo" . Er verzichtet auf seinen Urlaub und bleibt monatelang im Armeelager. Wenn er keine Uniform trägt, fühlt er sich seltsam.

"Ich würde mich umbringen, wenn er es will"

Said liebt die Armee über alles, er gehorcht seinem General wie einem strengen Vater. "Ich würde mich umbringen, wenn er es will", sagt er. Seine Kameraden sind seine Familie. Seine eigentliche Familie hat ihm der IS genommen.

General Nedschm al-Dschaburi ist der Oberkommandierende der irakischen Armee zur Befreiung von Mossul.

General Nedschm al-Dschaburi ist der Oberkommandierende der irakischen Armee zur Befreiung von Mossul. 


Still ist es jetzt im Lager, die meisten Soldaten schlafen, oder sie schicken ihren Freundinnen noch Selfies: sie an der Front, in Kampfuniform; sie whatsappen ihre Kriegsgeschichten. Said schläft nicht, und er schickt niemandem Bilder, er wüsste nicht, wem. Er hält sein weißes iPhone in der Hand, und er sieht sich dieses eine Video an, ein Propagandavideo des IS. Said sieht, wie jeden Abend, die letzten Momente seines Bruders. Er sieht, wie die IS-Männer ihn zusammen mit zwei anderen im orangefarbenen Overall zur Hinrichtung führen. Wie sie ihm ein Messer an den Hals halten, während sie ein paar Drohungen in die Kamera sprechen.

Seltsam, dieses Video: hochauflösend und professionell geschnitten wie ein Horrorfilm, aber der Horror ist real. Die Bilder so scharf, das Gezeigte so unwirklich. Said sieht, wie die Kamera auf die Augen seines Bruders zoomt. Wie sie ihn in einen Metallkäfig zerren, der an einem Kran befestigt ist. Er sieht, wie der Kran den Käfig langsam in ein Wasserbecken sinken lässt, wie sein Bruder instinktiv versucht, noch ein paar Sekunden über Wasser zu bleiben. Und wie er dann verschwindet.


Es geht noch weiter, die IS-Leute haben mehrere Videos aneinandergeschnitten, alles Hinrichtungen von Verwandten von Said. Cousins von ihm zum Beispiel, die sich in ein Auto setzen mussten, in dem eine Bombe installiert war. Das Video zeigt, wie sie explodiert, immer wieder, aus verschiedenen Perspektiven und in Zeitlupe, die Macher haben sich berauscht an der Brutalität. Am Ende dann eine Warnung: Wer in der irakischen Armee kämpft, dessen Familie ist in Gefahr. Dem könnte es so gehen wie Said. Das Video richtet sich direkt an ihn. Saids Familie wurde getötet, weil er Soldat ist.

Said hat das Video auf dem Handy gespeichert. Er schaut es immer wieder, als hätte er Angst davor, sein Hass könnte nachlassen. Er schaut es, bevor er zur Front fährt. Es macht ihn aggressiv, es motiviert ihn. Said will hassen.

Irakische Armee kurz vor Mossul

Er glaubt, dass bald die Zeit kommt für seine Rache. Die irakische Armee und ihre Verbündeten haben in den vergangenen zwei Wochen Dorf um Dorf erobert, jetzt stehen die Soldaten kurz vor den Stadtgrenzen von Mossul. Schiitische Milizen kämpfen neben der Armee, und die stimmt sich zum ersten Mal mit den kurdischen Peschmerga ab. Eine Koalition, die nur hält im Kampf gegen den IS. Gegen den einen gemeinsamen Feind, der den Irak lange genug gedemütigt hat. Der vor zwei Jahren kurz vor Bagdad stand und das Land in seine tiefste Krise seit dem Ende von Saddam Hussein gestürzt hat.

Ist Mossul befreit, könnte der IS bald ganz aus dem Irak vertrieben sein, das ist die Hoffnung. Es wäre der bislang schwerste Schlag gegen die Islamisten. Im Irak beherrschten sie dann kaum noch Gebiete. Danach aber, fürchten viele, könnte noch viel mehr Gewalt folgen. Dann könnte die Allianz zerbrechen und der Hass erst richtig aufleben zwischen Sunniten und Schiiten. Mossul ist mehrheitlich sunnitisch, die Befreier sind vor allem schiitisch oder kurdisch.

Die Gruppen misstrauen einander. Wenn junge arabische Männer in die Kurdengebiete fliehen, müssen sie in ein Lager, wo sie auf IS-Verdacht geprüft werden. Die Araber in Mossul wiederum fürchten sich vor der Macht der Kurden, wenn sie die Stadt erobern.

Wer wird Mossul beherrschen nach dem IS? Wird die christliche Minderheit sich zurücktrauen in die Stadt? Mossul war immer ein Ort, an dem verschiedene Ethnien und Religionen nebeneinander lebten. Araber und Kurden; Sunniten, Schiiten und Christen. Aber Mossul liegt mitten in einer Region, in der sich diese Ethnien und Religionen bekriegen.

Said ist ein Kind dieser Kriege, beim Einmarsch der USA war er 13. Er will erst Rache, dann Frieden. Im Irak ist alles politisch, für Said ist es persönlich. Er will die Mörder seines Bruders jagen, auch wenn er spürt, dass ihm dieses Recht nicht zusteht. Er weiß, dass es nicht richtig wäre, die Mörder selbst zu töten. Man müsste sie vor Gericht stellen. So wäre das in einem Rechtsstaat.

Said will den IS nicht "korrupten Gefängnissen" überlassen

"Nichts würde geschehen", sagt Said. Sein Gesicht verzieht sich, als er das sagt, seine Augen werden im Dunkel des Zelts zu schwarzen Schlitzen, und er spricht, als spuckte er die Worte aus. "Nichts würde ihnen passieren. Sie würden sich freikaufen in den korrupten irakischen Gefängnissen. Und das werde ich nicht zulassen." Am nächsten Morgen steht er um halb fünf auf, um seinen Kommandeur zur Front zu begleiten. Bei Sonnenaufgang macht sich ein Konvoi aus Humvees und Chevrolet-Pick-ups auf den Weg hinaus aus dem Camp, sie fahren auf einer staubigen Piste nach Norden. Die Fahrt geht durch gerade erst befreites Land; wo heute das Militärlager steht, herrschte im August noch der Islamische Staat.

Am Straßenrand ausgebrannte Autowracks, der IS lässt Selbstmordattentäter auf die feindlichen Linien zurasen und möglichst nah an den Soldaten zünden. Weiter nördlich steht mitten auf der Straße ein kaputter Bulldozer. Den hatte der IS geschickt, er sollte den Asphalt zerstören. Dann traf ihn eine amerikanische Rakete.

Irakische Soldaten auf ihrem Humvee in Machmur bei Mossul

Irakische Soldaten auf ihrem Humvee in Machmur bei Mossul. Erst am Tag zuvor konnte der Islamische Staat aus diesem Dorf vertrieben werden.


Ein Hund hüpft mit einer abgetrennten Pfote durch den Schutt, daneben stehen Kinder vor ihren zerschossenen und zerbombten Häusern und zeigen den vorbeifahrenden Soldaten das Victory-Zeichen. Je weiter der Konvoi nach Norden kommt, desto kürzere Zeit ist es her, dass die Menschen befreit worden sind. Wochen, Tage. Gestern. Männer streichen sich strahlend durchs Gesicht, zum ersten Mal seit zwei Jahren durften sie sich rasieren.

Bevor sie flohen, haben die Islamisten die Ölfelder der Region angezündet und dazu noch eine Schwefelfabrik. In der Luft verbinden sich die Rauchsäulen zu einem ätzenden Gemisch, und der Himmel bleibt so dunkel, als würde es nie Tag werden.
Said liebt alles an dieser Fahrt, er liebt es, wenn er sich der Front nähert. Er genießt es, wenn die Leute an der Straße klatschen, an ihrem ersten Tag nach dem IS. Er mag den Gedanken, dass der IS auf dem Rückzug ist.

Wiedergewonnene Freiheit

In den Dörfern drehen die Soldaten die Musik in ihren Pick-ups lauter, arabischen Rap, mit dem sie sich in Stimmung bringen. Ein Mädchen an der Straße tanzt ihnen etwas vor. Sie ist frei, seit gestern. Frei von den perversen Glaubenskriegern, die den Mädchen das Tanzen verboten, das Musikhören und jeden Kontakt zu Jungen und in deren Büros die irakischen Soldaten nun Drogen und Whiskey finden. Jetzt darf das Mädchen den Jungs auf den Pick-ups in die Augen schauen, ihnen zuwinken. Wie euphorisch Freiheit machen kann, wenn man sie lange Zeit nicht hatte.

Schließlich hält der Konvoi an einer Mörserstellung, vielleicht 200 Meter vor einer Anhöhe. Artillerie schießt auf die Häuser auf dem Hügel, die noch nicht gesichert sind. Eine kleine Drohne steigt auf und fliegt hinüber, um zu erspähen, ob sich noch Scharfschützen verstecken. Said bleibt immer in der Nähe des Kommandeurs, sein Auftrag ist, ihn zu schützen.

Der Kommandeur formuliert zuversichtliche Sätze. "Wir sehen das Ende des IS", sagt er. Dass die Zivilbevölkerung auf der Seite der Armee sei und seine Soldaten selbstbewusst seien. "Sie wissen, dass sie es schaffen können, dass wir kaum Verluste haben, während wir sehr viele umbringen." An diesem Punkt der Front gibt es keinen Widerstand, die IS-Leute haben sich schon hinter den Hügel zurückgezogen. In den befreiten Dörfern erzählen die Menschen, der IS habe die meisten Kämpfer schon vor dem Kampf abgezogen und nur die zurückgelassen, die aus dem Dorf stammen; im Vergleich zu den ausländischen Dschihadisten sind sie schwache Kämpfer. Viele von ihnen nahm die Armee gleich gefangen und schickte sie nach Bagdad.

Es ist einer der Hinweise, dass all das nur das Vorspiel war. Dass der Kampf um die Stadt Mossul eine ganz andere Härte haben wird als der Krieg auf dem Land.

Das Grauen des Krieges

Auf die Soldaten im Konvoi müssen diese Tage wirken wie ein Abenteuerspiel. Im Schwefeldampf setzen sie Gasmasken auf und schließen das Fenster. Sie sehen keine Verletzten, hören niemanden vor Schmerz schreien. Sie selbst müssen nicht in die erste Linie – dort kämpfen die Eliteeinheiten der irakischen Bundespolizei und der ISOF, der von den USA trainierten Iraqi Special Operations Forces.

Ein Mann geht über den Friedhof des befreiten Dorfs Qayara

Ein Mann geht über den Friedhof des befreiten Dorfs Qayara. Vor dem Abzug haben Kämpfer des IS die Grabsteine zerstört.


Said und seine Kameraden bekommen den Krieg in Form des Bluts zu Gesicht, das an den Schutzwesten der Elitesoldaten klebt, IS-Blut, aber hinter den getönten Scheiben ihrer gepanzerten Humvees sehen sie nicht das Grauen. Die Leichen der IS-Kämpfer neben der Straße, die bewusst liegen gelassen werden, damit sich die Menschen an ihnen vergehen können. Die Leute, die mit Messern auf einen Toten einstechen, immer wieder. Die absurd-brutale Szene, als ein Mann dem toten IS-Mann schließlich das Herz aus der Brust reißt, es in die Luft hält und dann hineinbeißt.

Und dann ist da eine kleine Krankenstation in Qayara, an der Straße zur Front. Es ist Nachmittag, und ein Mann trägt mit seinem Kugelschreiber einen neuen Namen auf seinem DIN-A4-Zettel ein, den Namen der neunten Toten heute: Sadan Suhaib, drei Jahre alt. Ihr Leichnam liegt auf einer Pritsche neben dem Eingang. Sadan hätte heute ihre Freiheit zurückbekommen sollen. Der IS räumte ihr Dorf und nahm alle Männer mit, als Geiseln, so wie er es in vielen Dörfern tut. Frauen und Kinder blieben allein, und einige machten sich auf den Weg, gingen der irakischen Armee entgegen.

Überall hat der IS aber Sprengfallen hinterlassen, kleine Bomben, versteckt neben der Straße. Die Armee hat Teams, die Sprengfallen entdecken und entschärfen. Sadan lief mit ihrer Mutter und ihren Schwestern direkt in eine der Fallen.
Während Sadans Name in den Akten vermerkt wird, rast ein Krankenwagen mit den verletzten Schwestern und der weinenden Mutter ins Krankenhaus. Der Leichnam der Tochter bleibt zurück. Freunde waschen ihn bei sich zu Hause, dann legen sie Sadan in eine Decke und bringen sie zum Friedhof. Sie beerdigen sie zusammen mit drei Männern, die der IS am Tag zuvor noch erschoss.

Es dauert ein paar Minuten, dann liegt Sadan unter der Erde, drei Stunden nach ihrem Tod.

Der IS hinterlässt eine Spur, und man sieht sie den Menschen an. Die einen feiern zwar die Freiheit, anderen steht aber auch noch das Misstrauen im Gesicht. Sie schauen, als wären ihre Peiniger noch da. Vielleicht wurden sie so sehr eingeschüchtert, dass sie sich ganz vor der Welt verschlossen haben.

"Alles Motherfucker" in der Regierung

Am Abend ist Said zurück im Camp und erzählt von seinem ganz persönlichen Kampf für Gerechtigkeit. Dieses Land sei korrupt, sagt er, die Regierung wie ein Vater, der sich um nichts kümmert. "Was tut die Regierung denn bitte für mich?", sagt Said. "Nichts!", ruft er. "Alles Motherfucker." Said ist Sunnit. Die Regierung des Irak wird seit Jahren schiitisch dominiert, auch wenn sich der neue Premierminister offiziell mehr um Ausgleich zwischen den Glaubensgruppen bemüht. Said glaubt, dass die Regierung erst den Aufstieg des IS möglich gemacht hat. Der IS, sunnitisch, konnte die Sunniten gegen die Regierung aufhetzen und für sich gewinnen.

Weil im Irak die Schiiten in der Mehrheit sind, hat der Iran großen Einfluss. Das mächtige Nachbarland finanziert schiitische Milizen, und die Regierung in Bagdad duldet es. Diese Milizen kämpfen vor Mossul an der Seite der irakischen Armee. Aber eigentlich kämpfen sie für mehr Einfluss des Iran.

Said fürchtet sich davor, dass die Schiiten das sunnitische Mossul erobern. Er hasst den Gedanken, dass er nach Mossul kommt und statt der einst toleranten, multiethnischen Stadt das nächste Schlachtfeld findet. Said will aber auch nicht, dass die Kurden Mossul regieren. Und ebenso wenig, dass die Stadt unter türkischen Einfluss gerät, wovon der türkische Präsident Erdogan offen träumt. Schiiten hätten dann gar keinen Platz mehr in Mossul. Said will nicht, dass Grenzen gezogen werden zwischen Sunniten und Schiiten. Er möchte nicht Sunnit sein, nur Iraker. So redet er und vergisst, dass er selbst Teil des Problems ist. Er kämpft auf der guten Seite, ja, aber auch er wird seinen Hass nicht los.

Said floh vor dem IS

Im Sommer 2014 ist er aus Mossul geflohen, weil er als Berufssoldat sofort vom IS hingerichtet worden wäre; er weiß, dass der IS ihn kennt, er weiß, dass sein Bruder starb, weil er Kontakt zu Said hatte.

Macht dich dein Hass zu einem guten Soldaten, Said?

Nein. Als guter Soldat muss ich dienen und das Gesetz befolgen, wenn ich die Mörder meines Bruders töte, handele ich gegen das Gesetz.

Du wärst dann wie die, gegen die du kämpfst.

Ja, das stimmt. Da hast du recht. Deshalb soll niemand sehen, wenn ich es tue. Ich will nicht, dass die Menschen in Mossul Angst vor mir haben, so wie vor dem IS. Ich muss es gut vorbereiten.

Du wirst es tun?

Das schwöre ich.

Said ist heimatlos. Seine Familie ist gezeichnet von den Morden; die Stadt, die er liebte, gibt es nicht mehr; und seine erste Liebe, damals mit 17, musste gegen ihren Willen einen IS-Mann heiraten. Das provisorische Armeelager im Nirgendwo südlich der Front ist das, was Said im Moment an Zuhause geblieben ist. Die grüne Liege, auf der er schläft, wie vieles hier ein Geschenk der US-Army. Und sein iPhone, mit dem Video der Hinrichtungen.

An diesem Abend schaut er es noch einmal an. Es erinnert ihn daran, wofür er lebt. Und wofür zu viele Iraker leben, zu viele für einen Frieden: Rache.


* Name von der Redaktion geändert

  • Raphael Geiger