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Fragen & Antworten

Baghus für befreit erklärt: Letzte IS-Bastion in Syrien gefallen - warum die Terrorgefahr dennoch bleibt

Die letzte IS-Bastion ist gefallen, sichere Rückzugsgebiete der Terrormiliz gehen damit verloren. Doch die Ideologie der Extremisten lebt weiter - mit ihr hat der IS vor allem viele Kinder indoktriniert. Fragen und Antworten.

Letzte Bastion der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien wurde eingenommen

Kämpfer der von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hissen ihre Flagge. Nach monatelangen Kämpfen haben Truppen unter kurdischer Führung die letzte Bastion der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien eingenommen

DPA

Die letzte syrische IS-Bastion ist gefallen und das selbst ernannte Kalifat der Extremisten zerstört. Trotzdem warnen viele Stimmen, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sei noch nicht besiegt. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Dschihadisten:

Sinkt mit der Niederlage des IS die Terrorgefahr im Westen?

Der Zerfall des selbst ernannten Kalifats schwächt die Extremisten. Sie haben die sicheren Rückzugsgebiete verloren, von denen aus sie ungestört Terrorakte planen konnten. Auch wichtige Finanzquellen sind ihnen abhanden gekommen. So kontrollierten sie in Syrien Ölquellen oder konnten ihn ihrem Herrschaftsgebiet Steuern erheben.

Allerdings lebt die Propaganda des IS fort, die dessen Anhänger weiterhin über die sozialen Medien verbreiten. Schon seit geraumer Zeit setzen die Extremisten auf Einzeltäter, die sich im Internet selbst radikalisieren und dann zur Tat schreiten. Solange die Idee des IS nicht verschwunden ist, muss der Westen mit Terror rechnen. Zudem ist der IS mittlerweile auch in vielen anderen Regionen aktiv: in Ägypten, in Afghanistan, in Nigeria oder Ost-Afrika.

Warum besteht die Gefahr, dass der IS wiedererstarkt?

Auch wenn die Extremisten ihr Herrschaftsgebiet verloren haben, bleiben sie weiter aktiv. Hunderte, wenn nicht gar Tausende IS-Kämpfer sind in den unübersichtlichen Wüstengebieten Syriens und des Iraks untergetaucht. An vielen Orten haben sich Schläferzellen gebildet, die aus dem Hinterhalt Angriffe verüben. 

Groß werden konnten die Dschihadisten, weil instabile politische Verhältnisse dafür ideale Voraussetzungen boten. Im Irak fanden sie Sympathien unter den Sunniten, die sich von der Mehrheit der Schiiten unterdrückt fühlen. In Syrien schuf der Bürgerkrieg Machtvakuen, die der IS nutzte. Sowohl im Irak also auch in Syrien bleibt die Lage bis heute so labil, dass Extremismus weiter einen Nährboden findet. 

Iraks Sunniten etwa klagen darüber, dass der Wiederaufbau ihrer stark zerstörten Gebiete unter anderem wegen der grassierenden Korruption kaum vorankommt. In Syrien zeichnet sich keine politische Lösung ab, die das Land versöhnen und die vielen Gegner der Regierung von Baschar al-Assad einbinden könnte. Syriens Opposition ist überzeugt, dass der Terror nur besiegt werden kann, wenn der Machthaber abtritt.

Zudem wächst eine Generation von Kindern heran, die über Jahre vom IS mit seiner Gewalt-Ideologie indoktriniert wurden und kaum Schulbildung erhielten. Werden sie ihrem Schicksal überlassen, könnten aus ihnen die Terroristen von morgen werden. 

Wo ist IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi?

Darüber gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, dafür aber viele Gerüchte. Seit seinem Auftritt in einer irakischen Moschee im Juli 2014 ist der 47-Jährige wie vom Erdboden verschwunden. Seine letzte Audiobotschaft verbreiteten IS-Anhänger im August 2018. Medien zufolge soll der Iraker sich bis vor einiger Zeit in der letzten syrischen IS-Bastion Baghus aufgehalten haben, vor dem Beginn der Angriffe aber geflohen sein. Mal heißt es, er halte sich im Irak auf, mal ist die Rede von einer Flucht innerhalb Syriens.

Mit dem von den USA ausgesetzten Kopfgeld von 25 Millionen Dollar bleibt Al-Bagdadi einer der meist gesuchten Terroristen. Mehrfach wurde gemeldet, er sei bei Angriffen verletzt oder getötet worden, ohne dass es dafür aber Belege gibt. Berichte erwähnen auch immer wieder, Al-Bagdadi habe sich mit wenigen Vertrauten aus Angst vor Verfolgung abgeschottet und leide unter Diabetes.

Was passiert mit den Tausenden gefangener IS-Anhänger?

Das ist nach dem Sieg über den IS eine der Kernfragen. In den Lagern der syrischen Kurden sitzen Tausende Dschihadisten, darunter auch Ausländer. Deutschland und andere Länder zeigen wenig Neigung, diese zurückzuholen. Ein Grund: Es ist unklar, ob die Dschihadisten in der Heimat vor Gericht gestellt und verurteilt werden können. Sicherheitsfachleute sehen in ihnen eine potenzielle Terrorgefahr.

Die Kurden selbst warnen, sie seien mit der großen Zahl an IS-Anhängern überfordert, weil ihnen die Mittel fehlen. Die staatlichen Strukturen im Norden und Osten Syriens, wo die Kurden eine Selbstverwaltung errichtet haben, sind schwach ausgeprägt. Die Kurden haben vorgeschlagen, in Syrien ein UN-Sondergericht einzurichten - doch solche Tribunale sind in der jetzigen Lage unrealistisch.

Was ist über die gefangenen deutschen Dschihadisten bekannt?

Sehr wenig. Nach Informationen des "Spiegels" halten die syrischen Kurden 59 Extremisten mit deutschen Pässen fest. Hinzu kämen knapp 60 deutsche Kinder, die meist zusammen mit ihren Müttern festgehalten würden, schreibt das Blatt. Gegen 20 Deutsche liegen demnach Haftbefehle des Bundesgerichtshofes oder der Länderjustiz vor.

Nur wenige von ihnen tauchten in der Öffentlichkeit auf. Die kurdische YPG-Miliz verbreitete ein Bild des festgenommenen Deutschen Martin L. aus Sachsen-Anhalt, der 2014 nach Syrien ausgereist war. Dem ZDF-Magazin Frontal 21 sagte er, er habe für den Geheimdienst des IS gearbeitet, sei aber nicht an Kämpfen beteiligt gewesen. Eine seiner Ehefrauen, eine 19-Jährige Deutsche, sagte dem Kanal Kurdistan 24, sie sei naiv gewesen, als sie sich dem IS angeschlossen habe.

Syriens Kurden haben den IS besiegt: Wie sieht ihre Zukunft aus?

Äußert unsicher. Die kurdische YPG-Miliz kontrolliert ein großes Gebiet im Norden und Osten des Landes. Sie ist in Syrien wichtigster Verbündeter der internationalen Anti-IS-Koalition. Doch US-Präsident Obama will die US-Truppen so schnell wie möglich abziehen. Das könnte den Weg für die Türkei freimachen, die den Kurden mit einer Offensive droht. Ankara sieht in der YPG den syrischen Ableger der verbotenen Arbeiterpartei PKK und bekämpft sie. Im Raum steht eine "Sicherheitszone" zwischen der Türkei und Syrien, die Trump in einem Tweet erwähnt hatte, die aber nicht weiter konkretisiert wurde.

Steigt die Chance auf ein Ende des syrischen Bürgerkriegs?

Danach sieht es nicht aus. Vor allem Syriens Regierung lehnt Verhandlungen über eine Lösung für den seit mehr als fünf Jahren dauernden Konflikt ab, da sie sich dank der militärischen Hilfe aus Russland und dem Iran in einer starken Position wähnt. Den Kurden droht sie mit Gewalt, sollten diese ihr Gebiet nicht aufgeben.

vit / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(