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Brooklyn

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700 Demonstranten festgenommen
700 Demonstranten festgenommen
Polizei löst Anti-Wall-Street-Demo auf

In New York hat die Polizei eine Demonstration gegen die Macht der Banken aufgelöst und rund 700 Demonstranten festgenommen. Die Protestler hatten die berühmte Brooklyn Bridge blockiert. Teilnehmer warfen der Polizei vor, sie in eine Falle gelockt zu haben.

Der Big Apple wird grün (Teil 2)
Der Big Apple wird grün (Teil 2)
Der Sozialismus lebt mitten in Brooklyn

Den real existierenden Sozialismus gibt es nur noch auf Kuba? Von Wegen! Mitten im Zentrum des Kapitalismus, in New York, will eine Gruppe von Leuten gesunde Lebensmittel für alle ermöglichen. Und wie? Mit Hilfe von Karl Marx.

"Gesetz der Straße"
Korruption in New York City

Sophie Albers stellt "Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest" vor, einen Film mit Wesley Snipes, Ethan Hawke und Richard Gere über Korruption, Polizisten und Gangster in New York City.

Sneak - das Kinomagazin
Sneak - das Kinomagazin
Mary Poppins zieht in den Krieg

Warum passen Kampf und Kinderfilm gut zusammen? Wie gelungen ist das Comeback von Wesley Snipes? Und was macht Ben Stiller zum Loser? Antworten gibt Sneak, das Kinomagazin.

Der Jetlagger
Blog "Der Jetlagger"
Brooklyn's Gangster - Teil 2

Der Jetlegger ist zu Besuch bei einer Hip-Hop Crew im Getto von Brooklyn/New York. Von Graffiti, Hip Hop, Gangstern, Blunts, den Träumen vom Reichwerden und dem Leben ganz unten in der US Gesellschaft. Hier nun die Fortsetzung des Artikels ... Wir gehen ins Schlafzimmer. Hier steht eine Musikanlage vom Feinsten. Alles, was der DJ und Producer zum Arbeiten braucht. Einer der Jungs ist wohl bei der Hip Hop Gruppe "ONYX". Erst als der erste "Blunt" die Runde macht und ich auch mal daran ziehe und fürchterlich huste, weicht das Misstrauen gänzlich. Blunts sind leergemachte Zigarren Hüllen (der Marke Blunt aus Philly) mit Marihuana Füllung. Die Jungs legen eine CD mit Beats ein und fangen an zu Freestylen. Das ist, wenn man einfach so aus der Seele rappt wie es aus einem heraussprudelt, ohne viel zu überlegen. Rhymin' nennt man das dann. Es geht um das Leben. Die Arbeit. Die Frauen und die Liebe. Drogen, Gangster und das schnelle Geld. Immer wieder wechselt das Mikrofon und jeder kommt mal dran. Nur ich lehne dankend ab. Ich kann das Rappen (leider) nicht, weder in Deutsch und schon gar nicht in Englisch. Ich muss mich jetzt nicht unbedingt blamieren. Die Crew wechselt stetig. Immer wieder kommen und gehen Leute. Ich höre zu und beobachte. Bin dankbar dabei sein zu dürfen, denn Hip-Hop ist eine Subkultur. Hip-Hop ist nicht nur Rap. Es sind Graffiti, Poetry (Gedichte) und es formt einen Lifestyle. Nicht unbedingt einen Guten, denn er wurde in den Gettos geboren und von dort aus in die Welt hinaus getragen. Heute findet man Hip-Hop in allen Ländern der Welt, aber meistens in den Vorstädten und miesen Gegenden. So zum Beispiel in den Favelas Brasiliens, den afrikanischen Vorstädten von Paris und den Plattenbauten Mecklenburg-Vorpommerns. In den "Rhymes" geht es immer wieder um das Gleiche. Um das Leben im Getto. Um das Leben am Rande unserer Gesellschaft. Vom Stechen und Drücken dort unten und dem Kampf irgendwie nach oben zu kommen. Man spricht eine klare Sprache und das stört vielleicht den ein oder anderen von uns. Man spricht von Sex, Drogen, Arbeitslosigkeit, Gangs, aber auch von Zusammenhalt, Liebe, Freundschaft und dem Traum einer besseren Zukunft. Ein neuer Besucher kommt herein und wird eingeladen zu reimen. Er ist jung. Vielleicht 16. Er hat schon viele Tattoos und schaut grimmig. Meine Anwesenheit scheint ihn zu stören. Er will nicht mitmachen und schon gar nicht, solange der „Skinny“ hier ist. Ok, ich hab die Message verstanden und pack's dann. Man entschuldigt sich sogar für den "Kleinen", er sei eben jung und manchmal ein bisschen komisch. Passt schon, ich wollte ja eh nicht ewig bleiben. Für eine Stunde war ich akzeptiert. War kein Gast, sondern ein Freund, einer von ihnen und sie haben mir erlaubt an ihrem Leben teilzunehmen. Zuzuhören und zu beobachten. Aber eben nur für eine Stunde, jetzt muss ich wieder gehen, zurück in mein Manhattan Leben mit einem schönen East Village Apartment, Cafe Latte, Yuppie- und Model-Freunden. Doch die Erfahrung bleibt mir mein Leben lang. Ich will kein Hip-Hopper sein, der Lifestyle ist nichts für mich und ich komme nicht aus dem Getto. Aber jetzt verstehe ich die Musik ein bisschen besser und hör auch mal hin, wenn ein Rap Song läuft. Versuche zu verstehen, um was es geht und Hip-Hop ist mir eine der liebsten Musikrichtungen geworden. Gerade läuft ein jazzig chilliger East Coast Sound aus Brooklyn auf meiner Anlage. Nein, kein 50 Cents R&B Kram, sondern ein bisschen Mos-Def. Straight outta Brooklyn.

Der Jetlagger
Blog "Der Jetlagger"
Brooklyn's Gangster

Der Jetlegger ist zu Besuch bei einer Hip-Hop Crew im Getto von Brooklyn/New York. Von Graffiti, Hip Hop, Gangstern, Blunts, den Träumen vom Reichwerden und dem Leben ganz unten in der US Gesellschaft. "Gangster in Brooklyn?", fragt sicher der ein oder andere New York Kenner und denkt an das schöne Brooklyn Heights, Williamsburg, Redhook oder Dumbo gleich auf der anderen Seite des East Rivers. Brooklyn ist groß und einige der 90 Neighborhoods sind immer noch sehr sehr wild. Bushwick ist zum Beispiel eine Gegend, in die ich nicht alleine gehen würde. Flatbush (ist entspannter) und East New York sind auch nicht unbedingt ein Ort für Touristenausflüge. In meiner Firma arbeitete ein 30 jähriger Designer, der zugleich ein "Painter" ist, also zur Freestyle Graffiti/Hip-Hop Szene gehört. John ist Puerto-Ricaner und in Manhattans Lower East Side geboren. Er ist Mulatte und New Yorker mit Herz und Seele. Irgendwann im Sommer sprühen wir gerade meinen VW-Bus in Brooklyn und als wir fertig sind, fragt er, ob ich ihn nicht zu ein paar Freunden "um die Ecke" fahren kann. Schon bei der Anfahrt wird es mir mulmig. Heruntergekommene Häuser mit zugenagelten Fenstern. Einige davon ausgebrannt. Auf dem Bürgersteig stehen kaputte und ausgeräumte Autowracks. Auf den Straßen sind kaum Leute und die paar Schwarzen, die wir treffen, sehen mich finster an. Als "Skinny" bin ich in der Neighborhood nicht willkommen, aber beschützt durch meinen Lower East Side Homeboy John. Ich kann kaum glauben, dass es noch solche Viertel in New York gibt. Wir stoppen vor einem der Häuser und John lädt mich ein mit hinaufzukommen. "My boys are having a session. Come join us", sagt er. Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist, aber nach einigem hin und her hat er mich überredet. Schließlich bekomme ich die Gelegenheit so schnell nicht wieder. Auch hier, die Fenster im Erdgeschoss mit Holzlatten vernagelt. Im ersten Stock wohnen ein paar schwarze Jungs mit Ihren "Latina Chicas", wie sie ihre Freundinnen nennen. Ich werde nicht unbedingt herzlich empfangen und mit Misstrauen betrachtet. Nur meine Tattoos sind wohl OK für die Leute, denn das ist in Gangster Kreisen üblich und ein Ausdruck der Härte. Außerdem haben Cops keine Tattoos, zumindest nicht so Große wie ich. Erst als John mich als "Painter" aus Deutschland vorstellt und wir ein bisschen im Slang reden, werden die Jungs warm. Nur die "Chicas" dissen mich noch und sehen nur von oben auf mich herab. Im Fernsehen läuft ein Porno und zwei der Mädels sitzen vor der Glotze und reden über tägliches Allerlei. In der Küche schreit ein Baby. Wie's gehts weiter mit dem Jetlegger und den schweren Hip-Hop Jungs? Morgen gibt's den zweiten Teil und da gehts um Beat's, Rhymes und Blunts in Bushwick.

Der Jetlagger
Blog "Der Jetlagger"
Brooklyn: Latino Fussball in Red Hook

In Red Hook, Brooklyn sollte eigentlich ein Müllumschlagplatz entstehen. Jetzt ziehen langsam die Yuppies ein, aber das stört die vielen fussballsüchtigen Latinos nicht bei der Austragung ihres all sommerlichen Hispanic League Tuniers. Red Hook sollte Ende der Neunziger dem Erdboden gleich gemacht werden. Die Stadt brauchte Platz für einen Müllumschlagplatz. Neben alten Warenhäusern gibt es dort eine Menge kleiner Werkstätten und ein paar Sozial-Wohnbauten. Die Stadt New York produziert täglich um die 47.000 Tonnen Müll. Das meiste davon wird verschifft und entweder im Atlantik versenkt oder als Landfüllmasse benutzt. Francois schießt ein paar Fotos. Als wir mit Spielern ins Gespräch kommen, fragen die uns verängstigt, ob wir von der Einwanderungsbehörde kommen, denn viele der Leute sind wegen Bushs neuer Einwanderungspolitik nervös. Dabei können es sich die USA gar nicht leisten, diese Leute hinauszuwerfen. Nicht nur, daß ein Amerikaner die kleinen Drecksarbeiten (und schon gar nicht für das Geld) machen will, sondern auch, weil diese Gruppe mittlerweile beträchtlich konsumiert und sogar politisch relevant geworden ist. Auf dem Platz sind die Mexikaner keine Küchenhilfen oder billige Handwerker, sondern hier sind sie Helden. Nicht nur ihre Familien und Freunde kommen, sondern bei gutem Wetter auch Leute aus der gesamten New York City Gegend. Gespielt wird auf knochentrockenem, staubigen Sand- und Grasplätzen. Es gibt keine Sponsoren. Corporate America hat es noch nicht bis hier hergeschafft. Es geht einfach nur um den Fußball und nichts anderes. Jede Mannschaft spielt 2x30 Minuten und danach folgt gleich das nächste Match. An den Imbissbuden drum herum, den Cuchinas Latinas, gibt es Burritos, Yuka, gebratene Bananen und sonstige Spezialitäten aus der Karibik, Mittel- und Südamerika. Dazu gibt es Früchte, Limonaden und hier und da auch (illegal) ein gut gekühltes Corona. Seit gestern kann ich vergleichen. Am einen Abend spielt der FC Barcelona, am nächsten Tag sehe ich die Hispanic League. Sicher zeigen die Spieler von Barca ein schöneres Fußballspiel, wo sonst sieht man schon so viele Weltklasse- und Nationalspieler auf einem Haufen. Die Stimmung war aber trotz vieler Brasilianer und Latinos verhalten und das lag sicher nicht nur an den einschläfernden Ansagen mit der langen Liste aller Sponsoren. In Red Hook dagegen tobt das Leben. Das Spiel ist oft aufregender als im Giants Stadium, auch wenn hier der perfekte Stop mal nicht gelingt und der Ball zum Gegner hinüber springt. Hier sind die Anfänge. Hier kicken schon die Kleinsten neben dem Spielfeld und schauen sich Tricks von den Großen ab. Hier fühlt sich New York an, wie ein Bolzplatz in der Vorstadt von Mexiko City oder irgendeinem Favela. Dort wo auch ein Ronaldinho das erste Mal den Ball gekickt hat. Das ist es, was ich an New York so liebe und seit dem 11. September immer mehr vermisse. Fotos: Francois Portmann - www.fotoportmann.com Fotoalbum: August Trip

Reise
Reise
Feiern unterm Regenbogen - New Yorks Feste für Homosexuelle

Mit Festivals und Paraden feiert New York City jedes Jahr die schwule und lesbische Emanzipationsbewegung. Alle fünf Bezirke der Stadt laden zu Gay Pride ein. Die New Yorker Tourismusorganisation NYC & Company listet die interessantesten Events auf:

+++ Wirbelsturm
+++ Wirbelsturm "Sandy" +++
Newsticker: Bloomberg ordnet Fahrgemeinschaften an

Die Menschen an der US-Ostküste kämpfen sich in den Alltag zurück. US-Präsident Obama besucht das Katastrophengebiet in New Jersey. Die Ereignisse im stern.de-Newsticker.

+++ Newsticker zu
+++ Newsticker zu "Sandy" +++
Sturm erreicht Chicago

Während an der Ostküste die Aufräumarbeiten begonnen haben, setzt Sturm "Sandy" seinen Weg nach Kanada fort. Experten warnen vor Flut und Schneefällen. Die Ereignisse im stern.de-Newsticker.

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Brooklyn auf Wikipedia

Brooklyn [ˈbɹʊklɪn] ist einer der fünf Stadtbezirke von New York City. Er liegt im Südosten der Stadt am westlichen Ende von Long Island und ist deckungsgleich mit dem Kings County. Brooklyn ist nach Manhattan bzw. dem New York County der am dichtesten besiedelte Verwaltungsbezirk der Vereinigten Staaten. Brooklyn wurde 1645 von den Niederländern als „Breuckelen“ gegründet und war bis 1898 eine eigenständige Stadt, bis es nach New York eingemeindet wurde. Der Bezirk hat aber bis heute eine st...

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