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Ein Seebeben hat am frühen Morgen das östliche Mittelmeer erschüttert und Tausende Urlauber und Einwohner aus dem Schlaf gerissen und in Panik auf die Straßen getrieben. Das Epizentrum des Bebens lag südlich der Ferieninsel Rhodos. Eine Frau kam ums Leben.
Wegen der Krise in Griechenland sind die Buchungen in das Mittelmeerland bei deutschen Veranstaltern deutlich eingebrochen.
Big Ben, Eiffelturm und das Kolosseum kennt jeder. Aber wissen Sie auch, wo die anderen Sehenswürdigkeiten Europas stehen? Testen Sie Ihr Europa-Wissen.
Von wegen wie ein Ochs vorm Berg: Beim Promi-Special von "Wer wird Millionär?" kamen Papa und Sohn Ochsenknecht bis zur Millionenfrage und gewannen 500.000 Euro. Hätten Sie es auch so weit geschafft?
Aktivisten aus mehreren Ländern haben einen neuen Versuch gestartet, die israelische Blockade des Gaza-Streifens mit Schiffen zu durchbrechen.
Hunderttausende Urlauber verbringen ihre Ferien in einem Club. Was einst harmlos in Armeezelten anfing, bedeutet heute 24-Stunden-Animation und Buffetverpflegung. Oder? Ein Ratgeber für den Cluburlaub.
Es muss nicht immer die Liegestuhl-Perspektive am Strand sein: Schauen Sie von oben auf Bauten, Buchten und extravagante Pools herab. Aus der Vogelperspektive gibt es viel zu entdecken - und wiederzuerkennen.
Gourmets schlemmen in den Restaurants. Sportler joggen an Deck oder nutzen das Fitnesszentrum mit Seeblick. Abends herrscht Partystimmung: Unterhaltung wird auf Kreuzfahrten groß geschrieben.
Mit dem Essen spielt man nicht. Aber zu den Spielen darf man essen. Was? Was Griechisches natürlich, passend zu Sommer-Olympia in Athen. Darum wird die stern-Küche ab jetzt für einen Monat aus Rhodos kommen, aus einem der besten Lokale des Landes. In dieser Woche stellen wir Familie Mavrikos vor, Ihre Wirte, die Sie heute auf Griechisch "herzlich willkommen" heißen. In dieser und den nächsten Ausgaben finden Sie ihre Rezepte
Während in den deutschen Medien mal wieder über mangelnde Integrationsbereitschaft und sonstige negativ besetzte Beurteilungen und Verurteilungen diskutiert wird, treffe ich hier in Istanbul in schöner Regelmässigkeit auf die gelebten Gegenpole: Nämlich erfolgreiche Migranten / Deutsche mit türkischen Wurzeln! Und es ist mir eine grosse Freude von solchen zahlreichen positiven Beispielen zu berichten. Am vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit, die deutsch-türkische Textil- Prinzessin, Frau „Handan Celebi“, ein paar Stunden während ihrer Arbeit und den Gesprächen mit ihren türkischen Geschäftspartnern in Istanbul zu begleiten. Und es hat mir sehr viel Spass gemacht diesem Energiebündel bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Ihre Eltern waren Ende der sechziger / Anfang der siebziger Jahre aus der Türkei nach Nürnberg gekommen und hatten eine Arbeit bei einem Konzern in Nürnberg gefunden. Handan wurde in Deutschland geboren und absolvierte nach dem Abitur eine Schneiderlehre bei der Firma Escada. Nach einem anschliessenden einjährigen Praktikum bei Chanel in Paris, studierte sie an der Fachhochschule in Mönchengladbach Bekleidungstechnik mit Schwerpunkt Design und schloss diese mit einem erfolgreichen Diplom ab. Danach arbeitete sie als Angestellte für „Peek und Cloppenburg“ und entschloss sich in 2002 den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Mit der Gründung ihres eigenen Labels „ CELEBRITI“ ( www.celebriti.de ) erfüllte sie sich einen ersten Traum und wurde schnell als Designerin für so bekannte internationale Marken wie „ Burberry, Cerutti 1881, Van Laak, DAKS, Heartbrecker“ tätig. Aber auch ihre eigene Marke nahm an Fahrt auf hatte sie sich doch ersteinmal auf das ausschliessliche Produzieren von T-Shirts fokussiert (das besondere daran sind wohl die Stoff Mixe aus Baumwolle / Kaschmere und Baumwolle / Seide). Obwohl die Türkei als eines DER produzierenden Textil Länder bekannt ist, entschied sich Handan in der Startphase dafür die Produktion in Portugal und Griechenland durchführen zu lassen. Sie bereiste aber auch andere Länder wie Indien, Bangladesch und Vietnam (alles billig Produzenten) und lebte gar eine Zeitlang in Kambodscha, um vor Ort die Produktion zu überwachen!!!! Vor einigen Jahren entschied sie sich dann ihre Produktion in die Türkei zu verlagern, denn ihre bisherigen Produzenten waren entweder billig in der Produktion, aber schlecht in der Verarbeitung oder gut in der Verarbeitung, aber sehr teuer. Sie reiste ohne jegliche Netzwerke in die Türkei und liess sich vor Ort erklären in welchen Stadtteilen Istanbuls die besten Produzenten zu finden seien. So baute sie sich innerhalb der letzten Jahre ein exzellentes Netzwerk auf und lässt mittlerweile nicht nur in Istanbul, sondern auch in „Bursa“ und „Corlu“ produzieren. Im Jahre 2004 gründete sie dann ihr zweites Label „DOS CON DIOS“ ( www.doscondios.com ). Unter diesem Label vertreibt sie Lederwaren für Frauen (Mäntel, Taschen und Accessoires etc.) und lässt ihre Waren in sogenannten „Manufakturen“ herstellen. Sie holte mich am Freitag mit Auto und Fahrer in meinem Büro ab und wir fuhren zuerst zu ihrem Atelier in „Nisantasi“. Dort konnte ich Einblicke in ihre Kollektionen erhalten und mir auch einen Überblick über die Produktion verschaffen. Von dort fuhren wir dann weiter nach Zeytinburnu wo wir einen ihrer Produzenten für die Lederwaren trafen. Ein Familienbetrieb, die seit über 40 Jahren eine kleine Manufaktur betreiben in der sie Lederwaren und Pelze verarbeiten. Der Vater ist für die Geschäftsführung zuständig, die Mutter in der Produktion, die Tochter im Vertrieb und der Sohn im Einkauf. Bei einem türkischen Tee und leckeren Gebäck wurden mir die ein und anderen Anekdoten berichtet. Handan macht mittlerweile Millionen Umsätze mit ihrem Unternehmen und man findet ihre Ware in Deutschland in Geschäften wie „ Jades, Apropos, Bäuniger etc.“ und seit 2005 auch in Moskau, Ibiza, Mallorca und Rhodos. Sie unterstützt und begleitet auch junge Designer und Startup Unternehmer, wenn die Ideen gut sind. So hat sie Firmen wie „Kikadu in Düsseldorf oder Elly und Stoffl in München“ mit auf die Beine geholfen. Ihr nächstes grosses Ziel, ist es mit ihrem eigenen Label den türkischen Markt und vorallem Istanbul zu erobern. Auf dem Weg zurück zu meinem Büro erzählte sie dann beiläufig, dass sie gerade den Auftrag bekommen habe für die französische Polizei 600.000 speziell entwickelte T-Shirts zu produzieren! Und bevor ich es vergesse: Handan hat ihren Firmensitz immmer noch in Düsseldorf und lebt auch dort, denn für sie bleibt Deutschland immer ein Stück Heimat. Eine tolle Frau, eine unternehmerische Persönlichkeit, eine erfolgreiche Deutschländerin! Istanbuldan selamlar Mario
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Rhodos ist die Hauptinsel der griechischen Inselgruppe Dodekanes („zwölf Inseln“) in der Ost-Ägäis. Auf der 1.401 km² großen Insel leben ungefähr 117.000 Einwohner, davon etwa die Hälfte in der Stadt Rhodos, Hauptort und touristisches Zentrum im Norden der Insel. Das Wort „Rhodos“ leitet sich von altgr. τὸ ῥόδον ab, womit zumindest heutzutage der Hibiskus gemeint ist. Das Wappentier von Rhodos ist der springende Hirsch (Elafos). Bis 1982 wurde „Rhodos“ im Neugriechischen wie im Altgriechische...