Arjen Robben, der Motivator

18. Juli 2012, 18:32 Uhr

Fast-Weltfußballer, Fast-Champions-League-Sieger, Fast-Weltmeister: Die letzten Jahre hätte Arjen Robben alles erreichen können und scheiterte stets. Zumindest in der Bundesliga soll nächstes Jahr alles ganz anders laufen.

Nun soll Alles besser werden. Tore machen tut Arjen Robben einfach gut. Im Trainingslager im italienischen Trentino kämpft der Niederländer aber auch gegen sein Ego-Image.

O-Ton Arjen Robben, Angreifer „Ich trainiere immer auf Vollgas und vor allem in den Vorbereitungen weißt du, dass es wichtig ist die Saison fit anzufangen. mehr...

Ja und es macht einfach Spaß wieder auf dem Platz zu stehen und wieder von Neuem anzufangen.“

Ein Neuanfang, dafür trainiert der Holländer eisern und engagiert. Sportdirektor Matthias Sammer ist von Robben begeistert. Und Robben auch von Sammer.

O-Ton Arjen Robben, Angreifer „Sammer ist ein prima Beispiel. Er hat eine Siegermentalität und ich glaube das ist es was wir noch etwas verbessern können.“

Drei Tore im Testspiel gegen die Trentino-Auswahl und das in einer Halbzeit. Tore, die Arjen Robben wieder Rückenwind geben.

O-Ton Jupp Heynckes, Trainer

„Arjen ist immer voller Spielfreude, voller Enthusiasmus. Er hat zwei, fast alle drei schöne Tore erzielt. Wenn man drei Tore erzielt dann hebt das das Selbstbewusstsein und die Sicherheit.“

Auf der anschließenden Party am Gardasee findet er die richtigen Worte – er weiß was die Fans hören wollen.

O-Ton Arjen Robben, Angreifer „Ja bin mir eigentlich sicher, Deutscher Meister – das werden wir nächstes Jahr. Ich will nicht mehr so viel zurückblicken, ich will nach vorne schauen.“

Nach vorne Schauen und Tore schießen, das ist das eine, verbiegen will sich Robben aber nicht.

O-Ton Arjen Robben, Stürmer

„Ich bin wie ich bin, und die Leute können mich akzeptieren wie ich bin, aber ich ändere nichts und ich mache immer meine Arbeit auf dem Platz, und das ist es.“

Arjen Robben, der Mann hat viel vor. Schließen