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KW 05/2005: Warum wurde die Frau jahrhundertelang unwürdiger angesehen und behandelt als der Mann? (Nancy Arndt, Cottbus)

Ingrid Ressler meint: "Weil sie den Männern wegen ihrer Fähigkeit Kinder zu kriegen unheimlich waren. Deshalb dachten sich die Männer Religionen aus, in denen sie die Frau als Schuldige (an der Erbsünde z.B.) darstellten und somit einen Grund hatten, die Frauen sozusagen im Namen Gottes unterdrücken zu dürfen. "

Nitsche, Lippstadt

Das Matriachat der Naturvölker wurde durch Religionen überwunden, in denen die Männer das Sagen haben. Um diese Machtstruktur weiterhin zu sichern, werden die Frauen unterdrückt. Dies ist ein Automatismus, der immer dann zum Einsatz kommt, wenn eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zuviel Macht entwickelt. Er ist nicht allein auf Frauen und Männer beschränkt, sondern kam auch im 3. Reich zur Anwendung. Fazit: Es ist ein Mittel zur Unterdrückung einer erfolgreicheren Gruppe.

Kerstin Weigel, Bietigheim-Bissingen

Die Frauen, waren nicht für die Jagd zuständig und haben deshalb die Kinder groß gezogen. Später ist das so geblieben, nur mussten die Männer nicht mehr jagen sondern gingen arbeiten. Die Frauen blieben aber weiterhin zuhause. Galten als dumm da die wenigsten in die Schule gingen. Und da sie kein Geld verdienten hatten sie auch nichts zusagen.

Martin Hong Kong

Diese Frage kann nur von einer frau gestellt worden sein :-) ... ups jetz hab ich Frau auch noch klein geschrieben :-))

Claudi Stern, Berlin

weil a) das weibliche dem männlichen Geschlecht überwiegend physisch unterlegen ist, b) es Religionen wie z.B. den Islam (in vielen arabischen Staaten gleichzeitig die Verfassung des Landes) gibt, die der Frau einen minderen Stellenwert zuweisen. Mit freundlichen Grüßen claudi

rentie, essen

Weil die christliche Kirche Frauen über Jahrhunderte verteufelt hat.

sokehunter, bayern

? _Weil sie für die Genesis eigentlich nicht vorgesehen war. Zudem, falls dies der allgemeinen Aufmerksamkeit entgangen sein sollte, es hat sich daran nichts geändert, bis heute. Nehmen wir das Beispiel von unserer Wester-Schwester, nach heutigen Anschauungen, statistisch - genetisch in der falschen Partei. Zurück, ziemlich unlogisch für einen Schöpfer zuerst seinesgleichen zu schaffen, wo wäre denn da der Fortschritt und das Vergnügen geblieben. Also, zuerst wurde die Frau erschaffen, und da man(n) als kreativer Dot im Universum mit anderen Aufgaben beschäftigt war als sich ständiges Gezeter im Obst und Gemüse- garten anzuhören hat man flugs eine stark eingeschränkte Kopie from himself nach ge- schoben. So ganz zufrieden war die Kopie mit der ihr (IHM) gegebenen Situation auch nicht, viel lieber wäre er mit dem Original losgezogen - er fing an zu nerven. Schon hatte er seinen Namen weg - Adam. _Absolut Dumm Also Meckern_ Der erste Homo war im Rennen. Und schon hatte die Frau das Nachsehen, sie stand allein auf weiter Flur wenn man so will, die Pacht für den Garten war abgelaufen...Wir unterbrechen die Geschichte und kehren in die Gegenwart zurück. Global, und da sind wir mittendrin diesen Begriff zu bewältigen wird die Frau immer noch als zweite Garnitur behandelt, selbst wenn es in den führenden Industrieländern den Anschein hat als ob man, la femme den Status der Herren der Schöpfung zukommen lassen würde. Fatal, daran wird sich auch die nächsten Äonen auf diesem Planeten nichts ändern solange sie sich von den Medien vermarkten lässt, für dumme Werbung ihren Körper verkauft usw. Selbst beim tragen von Kopftüchern werden sie bevormundet - in der Regel von Männern. Also was soll die Frag e- sie kommt, wenn schon nicht falsch formuliert - global gesehen etwas zu früh. Der einzigen Frau der diese Thematik am virtuellen Arsch vorbeigeht ist Lara Croft. Doch auch sie wurde von Männern geschaffen, denn wer spielt und vergnügt sich schon mit sich selbst und seinesgleichen - Unbestreitbar jedoch dürfte es allemal sein, hätte die Evolution nur den Homo hervorgebracht diese Frage hätte nicht einmal im Ansatz gedacht werden müssen. © sokehunter@email.de_Bavaria

Simone Dünger, Bern, Schweiz

Da die Frau ganz am Anfang der Menschheit und bis heute noch die ist die schwanger wird, nicht der Mann, war sie nahezu unfähig sich alleine zu versorgen und war somit auf die Hilfe des Mannes angewiesen, da sie ja nicht schwanger jagen und kämpfen konnte. Als das Kind geboren wurde, war sie automatisch die, die für dessen Wohlbefinden sorgen musste, da das Baby ja schon im Bauche der Mutter gewesen ist und so die Mutter das besser kann, wie man noch heute teilweise denkt. Ausserdem hatte sie die Muttermilch. Durch die Schwangerschaft der Frau passierte also die Rollenverteilung automatisch. Das Bild aus der Steinzeit mit dem starken, für die Familie kämpfenden/sorgenden Vater ist bis heute vielerorts erhalten geblieben. Auch deshalb weil ja jede Frau ein Kind grossziehen kann (wie gut ist dabei unwichtig, leider), aber nicht jedermann beruflich erfolgreich sein kann. Somit schätzt man es mehr, wenn der Mann erfolgreich ist, aber eine erfolgreiche Kinderer! ziehung inkl. Haushalt gehört selbstverständlich zum Frausein dazu,ist nichts lobenswertes, da es ja schon immer so war. Ausserdem sind die Frauen viel friedfertiger und harmoniebedürftiger als die Männer, da die Männer ja als richtige Männer stark, selbstbewusst und agressiv sein müssen um jemand zu sein. Es ist klar, dass die Frauen nicht aus ihrer Rolle als Frau schlüpfen können, solange sie als eine richtige Frau angesehen werden wollen. Denn Frauen sind ja sanftmütig, eher scheu, benehmen sich gut, etc. Sobald man etwas anders als andere Frauen ist, wird man sofort als Kampflesbe oder Emanze beschimpft. Der Mann jedoch gilt als richiger Mann wenn er sich durchsetzt. Und wenn er fraulich wird, gilt er als metrosexuell, was absolut keine Beleidigung ist heutzutage. Am Rande bemerkt: nicht einmal das Wort Macho kommt an eines der vielen Schimpfwörter für Frauen heran (Schlampe, Nutte, Hure, Matratze, ...) die es für Männer gar nicht gibt (wie heisst ein Mann der sich prostituiert?). Meine Schlussfolgerung: die Frauen waren von Anfang an in der schlechteren Position (als Gebärmaschine), da kann man nichts machen. Sehr extreme Meinung, ich weiss. Man könnte stundenlang darüber reden und sich als Frau aufregen über Ungerechtigkeit, jedoch hat das leider keinen Sinn, denn so schnell wird sich das leider noch nicht ändern. Wie gerecht die Welt eben nicht ist!

Lemari, Zweibrücken

Weil ihr Bildung versperrt blieb und Männer zusehr mit dem körperlichen Kräftemessen beschäftigt waren. Frauen konnten da natürlich nicht mithalten und wurden als schwach angesehen. Außerdem hatten sie Kinder zu gebähren, starben oft dabei und hatten genug damit zu tun sich um den Nachwuchs zu kümmern. Da blieb nicht viel Zeit für anderes.

Storr, der Schnitter, Untenwelt

Weil es sich bewährt hat!

Marion, Dresden

Wieso "wurde"? Bis heute bekommen viele Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Und das liegt nicht nur an den "bösen" Männern, sondern auch an den Frauen selbst, die nicht energisch genug für ihre Rechte eintreten!

Unbekannt, Aachen

Weil die Schnellkraft des Mannes die kurzfristigen elementaren Ziele (Essen, Trinken, Verteidigung, kurzfristige Arbeit gegen Geld)erfüllen konnte, darüber hinaus ist die Menschheit einem Lernprozess unterworfen, wir verstehen jetzt die Ungleichmäßigkeit, doch vor Jahrhunderten setzte sich zuerst das Geschlecht durch was wirklich physisch stärker ist.

Veerle, Antwerpen

Weil es vor ungefähr tausend Jahren einen Machtwechsel vom Matriachat zum Patriachat gegeben hat. Da das Leben allerdings einem grossen Kreislauf unterworfen ist,ist auch dies nicht von Dauer. Wir leben momentan in einer sehr interessanten und bewegten Zeit, denn wir sind erneut an dem Punkt angelangt, an dem sich unsere gesellschaftliche Struktur langsam wieder dem Matriachat zuwendet.

Eva Lindner, Budapest

Ganz einfach! Die westlichen Religionen und der Koran, die alle auf dem alten Testament basieren, verurteilte die Frau als Ursache der Vertreibung aus dem Paradies! Eva nahm aus Neugier und durch die Verführung der Schlange, den Apfel vom Baum der Erkenntnis! Weiterhin sagt das alte Testament: Die Frau soll dem Manne untertan sein!

Michael Schüler, Barsbüttel

Jahrhunderte lang sind alle führende Positionen immer von Männern besetzt gewesen, Männer denken nun mal nur von 12 bis Mittag.

a.h.wagner Mission Viejo, Ca. USA

Weil es ich bewaehrt hat.

Günther, Offenbach

Warum steht in der Frage das Wort wurde Muß es nicht richtig wird heissen?

Pfeiffer Karl, Aachen

Warum "wurde" ?

fatima, berlin

weil Adam wegen Eva die verbotene Frucht aß und beide aus dem Pradies vertrieben wurden.Die Erbsünde hat also am stärksten die Frau büsen müssen

Razze Chiu, TaoYuan, Taiwan

Das wissen nur Vaeter: Vor Pille & Industriemilch war Mama nach der Geburt mit schlafen und stillen beschaeftigt, daher im soziales Leben nicht mehr anzutreffen. Kam Papa zurueck von der Jagd (heute "arbeit" oder aehnlich) hatte sie schon einen Vorteil im Umgang mit dem Kind herausgearbeitet, den er nicht sofort kopieren konnte. Ungeduldig wie immer liess Sie ihn nicht genug probieren und frustriert seilte er sich ab in die Kneipe. Und da werden seit jeher die Regeln aufgestellt und Sie konnte halt nie mitentscheiden...

franz rostock

weil sie es verdient hat *lach* tolle fragen hier, geiler redakteur hehhehheheh

N. Wagner, Northeim

Ihr fehlte nur die physische Kraft ! Nein? Doch!

Decker, Dirk aus München

Weil es sich bewährt hat!

Superdo, Essen

1. Weil sie es mit sich machen ließen (und machen lassen mußten bzw. müssen) und 2. Die Christiansierung ist zumindest in unseren westlichen Gefilden mit schuld: bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit wurde darauf herumgeritten, daß Eva ja den Mist mit dem Apfel vom Baum der Erkenntnis (s. Bibel) verbockt hat. Somit war immer sie es, die den armen Adam und alle Männer danach in Versuchung geführt und zu allem Unsinn angestiftet hat, um skrupellos ihre eigenen Wünsche zu befriedigen. Da beißt sich bloß die Katze in den Schwanz: sicher versucht immer der, der selbst keine offizielle Macht hat, andere zu instrumentalisieren, wenn er ein Ziel hat, was er (oder sie) nicht selbst erreichen kann. Wenn frau also nur die Hege und Pflege der Kinder und des Haushaltes bleibt, sie aber trotzdem noch andere Ziele hat - was soll sie tun? Und: was KANN sie auch groß erreichen, wenn sie ständig schwanger ist und wer weiß wie viele kleine Kinder zu versorgen hat? Und dann bei der 8. Geburt mit 25 Jahren stirbt? Das relativ wenige sog. "große" Frauen bekannt wurden, hat sicher mit dem Leben zu tun, daß die Frauen führen mußten. In Verkennung dieser Lebensumstände der Frauen vor der Pille wird dies gerne als Argument benutzt: es gibt ja kaum berühmte Frauen, allein, wenn man mal die Zahlen mit den Männern vergleicht! Das wiederum ist ein prima Argument, die Frauen unwürdiger zu betrachten und zu behandeln... Sicher gab es aber immer andere Zeiten und Gesellschaftsformen, in denen Frauen auch auch VOR der Haustür einiges mitzureden hatten, auch regiert haben, Künstlerinnen waren usw. Ich finde, bei uns zumindest wird es gerade sprübar besser. Bin ich froh, daß ich jetzt und hier lebe!!! ;-)

Weil steinzeitliches Denken sich bis heute hartnäckig gehalten und durch die Religion(en) eine vermeintliche Bestätigung erfahren: Die Männer waren stets die Jäger und Beschützer der Sippe - übten also eine Tätigkeit mit hoher sozialer Verantwortung und Wert aus. Frauen hingegen mußten nur hinaus zum Sammeln gehen - ihre Hauptaufgabe bestand also in einer sozial niederrangigeren Tätigkeit: der Betreuung des Nachwuchses.

Timm, Oldenburg

Da die Kirche jahrhunderte lang die eigentliche Staatsmacht inne hatte und jahrhunderte lang von denen gepredigt worden ist, dass Frauen als solches weniger wert waren; siehe Verführung des Mannes, Hexenverbrennung usw. Selbst von damaligen renommierten Wissenschaftlern wurde die Aussage getätigt, dass die Frau ein kleines Hirn hatte ergo weniger schlau war. Und da Männer an der Macht saßen, konnte sich so nur mühsam was ändern. In vielen Ländern wird die Frau ja auch immer noch als zweitrangig angesehen und haben weder Rechte beim Wählen, noch bei der Bestimmung, welchen Mann sie heiraten wollen.

A. Lohre, Saarbrücken

Weil es sich bewährt hat.

Kareem, Kairo

die Frauen sind als Geschöpfe Gottes nicht unwürdiger als Männer. Sie sind diesen nur untertan und verhalten sich aus diesem Grund vielleicht so, dass man leicht zur Annahme kommen kann, sie seinen unwürdig.

Edith Manze, Berlin

Weil Männer dumm sind.

Karin Reichel, Aachen

Ihre Frage ist falsch: es muss heissen : "Warum wird die Frau seit Jahrhunderten unwürdiger angesehen und behandelt als der Mann?"

Patrick, Neubert

Es ist ein verschobendes Weltbild, an dem festgehalten wird, weil man ihm glaubt. Dieses Bild bzw. Urteil über die Frau entstand sicherlich ähnlich wie der Aberglaube die Erde sei flach und man müsse hinten am Horizont runterfallen, sollte man ihm zu nah kommen, oder der feste Glaube an Hexen, Geister oder gar Gott entstand. Einer hat es behauptet und andere haben es sich abgeguckt oder waren blöd genug es sich durch abgucken anzueignen. Dieses Bild ist uralt udn in vielen Zivilisationen sicher auch so alt wie sie selbst. Es ist somit ein zu entsorgendes fehlgeleitetes Ergebnis der kulturellen Evolution, die sich wie ein Lauffeuer ausbreite und den Gesit der Menschen vereinnahmte. So war zum Beispiel selbst Platon davon überzeugt, dass, wie er es beschreiben hatte, Frauen Gefäße waren, die mit einer stinkenden Flüssigkeit gefüllt waren. Gefäße, die nicht als Sitz einer Seele geeignet waren und deshalb Seelenlos waren. Dem Mann dadurch nachgestellt. Also glaubt nicht alles was man euch sagt, nur weil es sich schön anhört und es euch gewisse Vorteile bringt, sollte man daran festhalten. Irrglaube ist schön, aber nur weil es die Augen für die Wahrheit verschlossen hält... naja bis die Wende (Emanzipation, kopernianische ~) kommt!

Lore Allmeier, Bonn

Ist doch klar, weil sonst niemand tagein tagaus kochen, putzen, den Mann bedienen würde. Damit das reibungslos funktioniert, muss die Frau für unwürdig (unmündig ) erklärt werden.

Robert, Dublin

Mein Lieblingsbeispiel ist der Steinzeitmensch. Rein biologisch gesehen waren die Männer damals für bestimmte körperlich anstrengende Tätigkeiten aufgrund ihrer Physiognomie geeigneter, zum Beispiel für die Jagd. Die Frauen waren dafür aufgrund ihrer Sozialfähigkeiten besser dafür geeignet, den Nachwuchs großzuziehen und das Lager aufrecht zu halten. Aus dieser "Ernährer/Hausfrau"-Rolle ist der Mensch nie herausgewachsen. Das erklärt allerdings noch nicht, warum die Frau deswegen als unwürdiger angesehen werden sollte. Beide Teile dieser Rollenverteilung sind schließlich gleich wichtig. Der Grund hierfür ist meiner Meinung nach, dass Männer ständig miteinander im Wettkampf stehen - wiederum mit dem biologischen Nutzen, in den Phasen zwischen der Jagd die Kräfte zu trainieren. Da es für die Frauen gemäß ihrer sozialen Rolle überflüssig wäre, an diesen Wettkämpfen teilzunehmen, haben die Männer fälschlicherweise das Gefühl, den Frauen überlegen zu sein, aufgrund der Fehlinterpretation dass das Nichtteilnehmen an den Wettkämpfen aus Angst vor Unterlegenheit geschieht.

Fröhlich, Bad Oeynhausen

Die Antwort ist im Roman "Das Sakrileg" nachzulesen.

Thomas Brassoi,Winnenden

Die Welt war und ist dominiert vom Mann.Das männliche Geschlecht besitzt hierzu eine Reihe von Charakterlichen Eigenschaften wie Führungsstärke,Geradlinigkeit,Entscheidungsfreude,Risikobereitschaft,Ehrgeiz,Machtanspruch,Verantwortungsbereitschaft,Aggressivität, Körperliche Überlegenheit, etc...Frauen eignen sich diese männlichen "Qualitäten" erst in den letzten Einhundert Jahren in freien modernen Gesellschaften an. Die Patriarchalischen Gesellschaften sprechen diese Führungseigenschaften dem weiblichen Geschlecht ab und sehen Sie daher nur als Co-partner der untergeordnete Aufgaben wie Haushalt,Kinderbetreuung,Nebenerwerbsaufgaben etc.wahrnehmen soll.Auch die meisten Weltreligionen sehen das so.Ob sich das im 3.Jahrtausend wesentlich ändert hängt davon ab wie sich unsere modernen Gesellschaften weiter verändern.

Ariane Sager, Braunschweig

Überall, wo das Prinzip wirtschaftlicher Ausbeutung herrscht, werden Frauen unwürdiger als Männer behandelt. Das wurden sie nicht nur jahrhundertelang, sondern jahrtausendelang und werden es immer noch. Warum? Weil es weltweit Männer sind, die im Kapitalismus an die Macht kommen. Und kommen sie an die Macht, wird es gleich wieder kapitalistisch. Die Frauen werden unterdrückt, damit sie den männlichen Politikern immer neues menschliches Kanonenfutter und neue Arbeitskräfte liefern sollen.Um nichts anderes geht es da! In den westlich orientierten Ländern hat das Christentum den Grundsteindazu gelegt: heisst es doch schon in der Bibel, das Weib sei dem Manne untertan. Und: der Mensch mache sich die Erde untertan, beides bildet das Grundfundament für die wirtschaftliche Ausbeutung von Mensch, Tier, Pflanze und der gesamten Erde. Das können nur machtbesessene Männer zu ihren egoistischen Zwecken erfunden haben. Nicht einmal vor dem Weltall wird haltgemacht, und das Christentum ist dazu längst unnötig geworden! Könnten Männer z. b. schwanger werden und Leben geben, würden sie sicherlich nicht so versessen darauf sein, anderes Leben zu beherrschen oder es zu vernichten. Oder diejenigen, die Leben geben können, also die Frauen, zu unterdrücken. Daß daran was Wahres ist, sieht man ja schon daran, dass die Politiker in Panik geraten, weil es immer mehr intelligente Frauen gibt, die keine Kinder mehr kriegen unter solchen Umständen.

E.Burger, 74343 Sachsenheim

Weil es sich bewährt hat.

Saskia, Köln

Wieso wurde?

Tatjana, Freiburg

Ich habe mal gelesen, dass Männer an einem Minderwertigkeitskomplex leiden, weil Männer und Frauen theoretisch beide die gleichen Fähigkeiten haben bis auf den Unterschied, dass die Frau Leben hervorbringen kann (woran zugegebenermaßen der Mann nicht ganz unbeteiligt ist). Um diesen Minderwertigkeitskomplex zu überwinden wurden die Fähigkeiten von Frauen durch die gesamte Geschichte hindurch auf vielen Gebieten herabgesetzt. Dadurch dass man Frauen für unbegabter und deshalb auch unwürdiger hielt, gab man ihnen nicht die Chance ihre Fähigkeiten voll zu entwickeln (weniger Bildung etc.) und/oder ihre Fähigkeiten zu beweisen.

hajü,berlin

Frag' mal die Christen. Denn mit denen fing es erst an. Vorher war die Frau geachteter. In jeder Beziehung. Als Beweis mag gelten, was für Unsinn, selbst heute noch, von z. B. der kathol. Religion verzapft wird. Kürzer kann ich es leider nicht sagen, aber mit dem Auftauchen und dem Machtstreben der Christen fing alles an.

emine, istanbul

weil männer psychisch wesentlich schwächer sind und nur körperlich überlegen. deshalb mussten sie die frauen unterdrücken um ihre angst zu verdrängen oder sich ihr zu stellen. arme leistung männer!

jochem gamer, idstein/ts

das hat wohl mehrre Gründe: 1) die Frauen selbst: man hört oft, ach das ist ja nur eine Hausfrau während ich ja arbeite und keine Zeit habe für... dabei bedenken diese Frauen selbst nicht, dass eine Hausfrau Psychiaterin (als Tröster des Kindes), Köchin, Medizinerin (bei Verletzungen und der Erstversorgung ist), Ernährungsspezialistin (bei Versorgung der Familie), Einkäuferin, Liebhaberin, Mutter usw. ist. Die Reihenfolge des Genannten hat nichts mit der Bewertung der einzelnen Positionen zu tun! 2) religiös: da eine Frau zuweilen, was normal ist, Blutungen hat, gilt sie als unrein (insbesondere bei religiösen Fanatikern) 3) Männer können Angst vor selbstbewußten Frauen haben bekommen, da sie um die Vorherrschaft fürchten könnten, wenn sie die Frau nicht als gleiche Partnerin akzeptieren können 4) Frauen denken nicht lögisch sondern gefühlsbetont, sie denken also anders als Männer, ihre Gedanken und Problemlösungen sind nicht vorhersagbar, was Männern Angst machen kann.

Petra Vierling, Nidderau

Ich denke, eine Antwort könnte sehr verständlich dargestellt im Buch "Gespräche mit Gott" Band 3, ab Seite 62ff zu finden sein. Darin lebten wir zu einem früheren Zeitpunkt in einem Matriarchat, bis zu dem Moment, als das Patriarchat auftauchte. Auf die Frage, welche Macht die Männer zu Zeiten des Matriarchats hatten, gibt es die deutliche Antwort: "Keine. Männer mussten ihre Existenz rechtfertigen, denn abhängig von ihrer Fähigkeit, das weibliche Ei zu befruchten und schwere Gegenstände zu bewegen, kam ihnen wenig Bedeutung zu." (...) "Die Männer brauchten Hunderte von Jahren, um für sich innerhalb des Gesellschaftssystems einen größeren Raum zu finden und zu schaffen. Jahrhunderte vergingen, bis sie sich an den Angelegenheiten ihres Klans beteiligen durften, bis ihnen ein Mitspracherecht bei den die Gemeinschaft betreffenden Entscheidungen eingeräumt wurde. Die Frauen hielten sie nicht für intelligent genug, um solche Dinge verstehen zu können." (...) "D! ie MÄnner mußten, um in diesem matriarchalen System mehr Kontrolle zu bekommen, nicht die Frauen davon überzeugen, daß den Männern mehr Macht über ihr eigenes Leben gegeben werden sollte, sondern die anderen Männer. Schließlich verlief das Dasein ziemlich glatt, und es gibt Schlimmeres, als den Tag mit ein bißchen körperlicher Arbeit zuzubringen, um sich anschließend dem Sex zu widmen. Es war also keine leichte Sache für diese machtlosen Männer, andere machtlose Männer davon zu überzeugen, daß sie die Macht anstreben sollten. Bis sie die Angst entdeckten. Angst war das einzige, womit die Frauen nicht gerechnet hatten. Diese Angst nahm ihren Anfang mit der Saat des Zweifels, die die Männer ausstreuten, die am meisten verärgert waren. Das waren im allgemeinen die am wenigsten Begehrenswerten, die mit schwachen Muskeln, die Unansehnlichen, die, denen die Frauen am wenigsten Aufmerksamkeit schenkten."(...) "Also versuchten sie, aus dieser Saat des Zweifels Angst wachsen zu lass! en. "Was, wenn die Frauen sich irrten?" fragten sie." Damit war die Saat des Zweifels an der Macht der Frauen gesetzt und der Wechsel zum Matriarchat eingeläutet. Wer näheres hierzu wissen möchte, sollte die Textstellen nochmals im Original lesen und die Geschichte zu Ende verfolgen, denn sie nimmt einen Verlauf, der vor dem dargestellten Hintergrund geradezu zwingend logisch und weit weg von "spinnerten" Vorstellungen über unsere Vergangenheit ist. Petra

Witter, München

weil es die Männerweld nicht zulässt, dass die Frauen sich behaupten. So wird schon kleinen Mädchen diktiert, sich den Männern zu unterwerfen,sonst kriegen sie keinen ab. Die Frauen sind selbst schuld, weil sie so wenig Selbstbewusstsein haben (die Männer machen sie ja auch ständig nieder) vor allem in Deutschland. Die amerikanische Frau wird von den Männern besser behandelt, denn sie trennen sich eher, was der Mann fürchtet, also behandeln sie sie besser.

Sebastian M. Münster

Das die Frau allgemein "unwürdiger" angesehen wurde als der Mann ist wohl eher eine Erfindung der Neuzeit. Wahrscheinlicher ist eine klare Rollenverteilung die weder Frauen noch Männer als "unwürdig" erscheinen lies. Das tatsächliche Problem liegt darin, dass wir Heute eine klare Wertung vornehmen, in der wir "Würde" und unseren zu erstrebenden gesellschaftlichen Status über Kapital und Kariere definieren. Ersetzt man die Begriffe Kapital und Kariere durch Erziehung und Familie müsste man von einer über Jahrhunderte währenden Unterdrückung des Mannes reden. Dies rechtfertigt jedoch nicht die aktuelle „unwürdigere“ Behandlung von Frauen. Es soll lediglich klarstellen, dass man nicht von einer über Jahrhunderte dauernden Unterdrückung der Frau reden kann. Sondern dass, das Rollenverhalten welches über Jahrhunderte seine sinnvolle und allgemein akzeptierte Funktion hatte, Heute auf Grund der gesellschaftlichen Entwicklung in seiner ursprünglichen Form nicht mehr mit unserem Rechtsempfinden überein zu bringen ist.

Claudia, Dresden

Ich denke das wird wohl mit der Religion zusammenhängen - da z.B. das Christentum die Frau als Wurzel alles Bösen ansieht (weil ja Eva die Ursünde begangen hat...) und man dies sowohl Frauen als auch Männern erfolgreich einreden konnte (und jeder wird seine Gründe gehabt haben, das zu glauben), ist eine stark männerdominierte Gesellschaft entstanden. Naturreligionen, die diese "Ursünde der Frau" nicht kennen, sind nicht so männerdominiert gewesen, und wenn sie sich dahin gewandelt haben, lag das häufig auch am Einfluss des Christentums.

Ressler, Ingrid F-68730 Blotzheim

Weil sie den Männern wegen ihrer Fähigkeit Kinder zu kriegen unheimlich waren. Deshalb dachten sich die Männer Religionen aus in denen sie die Frau als Schuldige (an der Erbsünde z.B.)darstellten und somit einen Grund hatten die Frauen sozusagen im Namen Gottes unterdrücken zu dürfen.

Deiwick Plön

Weil es sich bewährt hat.

Anja, Suhl

Weil es die katholische Kirche geschafft hat, die Frau zu verteufeln und sie gezielt mithilfe der Verbreitung von Lügen ins Abseits drängen konnte.

Emma Frauenpower, Berlin

Das ist echt eine gute Frage...Ich schätze mal, im Christlichen Abendland hat man sich lange auf die Bibel berufen: Nach der Schöpfungsgeschichte war der Mann zuerst da, aus ihm wurde die Frau gemacht. Dann hat Eva auch noch Adam verführt. Klaro: Damit will uns dass Alte Testament sagen, dass die Frau zwar sexuelle Macht hat, aber sonst minderwertig ist. Ausserdem ist die durchschnttliche Frau rein physisch-anatomisch gesehen nicht so "stark" wie ein Mann, sie hat einfach die Veranlagung für den Körperbau und die Muskelmasse eines Mannes nicht. Na, hat man sich früher gesagt - klaro: Frau ist schwächer = minderwertig. Wenn eine Frau sich früher emanzipieren wollte, gabs Dresche oder soziale Ächtung. So hat sich die Ungerechtigkeiten etabliert und die Männergesellschaft verfestigt, es war dann eben selbstverständlich, dass Frauen nicht studieren oder wählen gehen oder sonstwie hinterm Herd hervorkriechen durften...;) Klar auch, dass dieser Ausschluss von Bildung dann in der Tat zu Verblödung, Rückständigkeit und Abhängigkeit führt - das ganze war der reinste Teufelskreis.

Zora, Gerolzhofen

vielleicht, weil die frau in ihrer weiblichkeit und ihrer gefühlswelt männern so suspekt war/ist, das es ihnen angst macht. und alles was einen (in diesem fall männern) angst macht, "muss" bekämpft, eingeschüchtert, unterdrückt, vernichtet werden. und wenn mann diesem "unbekannten wesen" dann auch noch minderwertigkeit in jeglicher art unterstellen kann, (und es ihr so lange einredet und "beweist" bis sie es endlich glaubt) muss mann auch keine angst mehr haben.

Bernd Stein-Zimmer, Köthen, Sachsen-Anhalt

Könnte das an der Urgesellschaft liegen? Oder an bestimmten Glaubensrichtungen, die sich durchsetzen konnten? Oder vielleicht an den unterschiedlichen Funktionsweisen, unserer Verhaltensstruktur? Es gab einst eine Reihe von kriegerischen Frauengesellschaften (man denke an die Amazonen). Allerdings ist von denen nur weniges überliefert. Wir kennen ein bestimmtes Frauenbild, das sich mit einem bestimmten Männerbild ergänzt: der Mann als Beschützter für da Äußere und die Frau für den sozialen Gruppenzusammenhalt und das Innere. Wer weiß, ob die Erscheinung kriegerischer Frauengesellschaften durch fehlende Fortpflanzung oder durch militärische Auseinandersetzungen zurückgedrängt wurde ? Jedenfalls sind die "sozialen Kompetenzen", die bei Frauen zahlenmäßig häufiger vorkommen, in einer friedlichen Gesellschaft, in der Wissen als Rohstoff dient, unverzichtbar. [Eine andere Frage ist nach den Rollen der Geschlechter. Wozu dienen sie beispielsweise? Warum waren sie jahrelang so eng definiert? Wie sieht es anderswo aus? Gibt es die Unterdrückung des Mannes? Wie definiert man die "Gleichbereichtigung"?]

Maria S., Nürnberg

Gegenfrage: Hat sich das mittlerweile wesentlich geändert?

Heinrich Acht, London

Weil sich das bewährt hat

Der Typ

Was heißt hier "wurde"?

Rainer, Much

Weil es immer nur "einen stärkeren" geben kann, weil der Mann der Statur nach der stärkere ist und die Frau es niemals durchsetzen konnte, dass sie die Stärkere ist.

Paul Miesbach, Gesternhausen

weil es sich bewährt hat

Axel Braukmann

Das "alte" Frauenbild wurde wohl vornehmlich von dem Buch der Bücher und hier vom Altem Testament beeinflusst. Die Bibel zeichnet im AT ein nicht wirklich positives Frauenbild, siehe Lots Frau. Und die arme Eva ist ja ohnehin an allem Schuld...

Marc, Augsburg

Die 'Bevorteilung' eines Geschlechts richtet sich stark nach der jeweiligen Kultur und Epoche -in Europa z.B. wurde in den letzten Jahrhunderten durch eine sehr eigenwillige Auslegung der Bibel ein Herrschaftsanspruch des Mannes begründet. Das war aber nicht immer so: in der Geschichte wechselten sich Perioden, in denen Männer oder Frauen in einer Gesellschaft beorzugt wurden, immer wieder ab -und in vielen Kulturen hatten durchaus Frauen das Sagen (Stichworte Mondkult, Venuskult). Übrigens treten wir gerade wieder in eine Kultur der Frauen-Bevorzugung ein, die Anzeichen sind seit ca. einer Generation deutlich zu erkennen -auch, wenn viele es nicht bemerken (wollen).

Lisz,Roth

Laut Bibel soll die Frau dem Manne gehorchen. Die Kirche legte es dementsprechend für sich aus um Macht über ihre "Schäflein" zu bekommen, indem sie dem Mann einsuggerierte, er stehe über der Frau. Die Frau kuschte aus Angst, der Mann fühlte sich in seinem Tun bestätigt und somit ein treuer Diener der Kirche. Wodurch der Einfluß der Kirche bis zur manipülation der Politik reichte. Man denke nur an die Kriege in "Gottes" Namen, an die Christenverfolgung, Hexenverbrennung,Krönungen die ohne Kirche nie Gültigkeit gehabt hätten, oder die Thesen, die Teilung der Kirche.Bei den Kath. wird die Frau als Beispiel aus der Rippe des Mannes geformt.Welch ein Schwachsinn, aber es bedeutet bis heute, die Frau ist niedriger als der Mann.Die größten Verbrecher sind und waren die Kirchen und scheuen sich nicht ihren Sold nach wie vor per Gesetz einzutreiben und die Frau als ein noch immer minderwertigeren Menschen anzusehen.

Karl S. , Leipzig

Weil sie es mit sich machen lassen/ließen. So doof das klingt, Anerkennung durch einen Mann ist einer Frau immer noch mit am wichtigsten. Heute wird das gerne soziale Kompetenz genannt, ich nenne es aber lieber Gefallsucht. Eine Frau will gefallen. Sie will will sogar denjenigen gefallen, die sie verachtet oder haßt. Und solange das so ist, wird sie immer wieder versuchen, es den anderen recht zu machen. Geht aber nicht. Ein Mann weiß, daß er sich gelegentlich Feinde machen muß, und er weiß mit Feinden umzugehen, oft sogar weiß er seine Feinde zu schätzen. Einer Frau ist sowas unerträglich, und hat es so sehr viel schwerer eigenständige Positionen zu entwickeln. Und was ist mehr das Gegenteil der Verachtung, als jemanden zu bewundern, der sein eigenes Ding macht, egal ob man ihm zustimmt oder nicht?

Wer auch immer!

Na ja da hat einfachm mit der körperlichen Stärke des Mannes zu tun. Lange war es halt so, das wer die Kraft hat, das Sagen bekommet. Daraus entsteht dann innerhalb von vielen Generationen ein endsprechendes Gesellschaftsystem. So wars! Oder anders!

Tuba aus Nürnberg

Ganz einfach: weil es sich bewährt hat.

melike ,Eberbach

Ich denke,die Frauen haben sich einschüchtern lassen von den Männer zB. Prügel, oder die Kulturen, Sitten die sagen der Mann ist der Cheff und die Frauen die " Diener". öffters haben die Frauen sich viel zu viel gefallen lassen. dies haben die Männer ausgenützt. die Frauen haben gesagt z.B es war schon lange Zeit so und so wird es weiter gehen. Oder sie waren nicht Selbstbewusst, da sie ja nichts zu sagen hatten Ging es Jahre lang so weiter. in Manchen Ländern ist es ja immer noch. aber ich BITTE dieses Problem hat keines Falls mit Religion zu tun, da dies öffters verwechselt wird. ich würde mich freuen wenn Sie mir zurück schreiben würden.

Claudia Krings, Aachen-Alsdorf

Das ist doch ganz einfach: WEIL ES SICH BEWÄHRT HAT!!! Diesen Witz habe ich einmal in genau diesem Zusammenhang gehört! So erheiternd die Aussage auf dern ersten Blick klingt, so wahr ist sie auf den Zweiten. Irgendwann sollen sich beim Übergang der Menschheit von Wanderhorden zu agrarisch geprägter Sesshaftigkeit, die Herrschaftsstrukturen in Richtung des männlichen Diktats (Keulen=Waffen=Macht)verschoben haben. Das römische Reich tat hier in Europa ein Übriges hinzu und sorgte dafür, dass die in keltischen Gesellschaften faktisch vorhandene Gleichberechtigung der Frau ihr trauriges Ende fand. Auch der römischen Amtskirche war es ein Anliegen Frauen und Tiere faktisch gleichzusetzen. Wer per Dekret zur Unperson erklärt wird ist halt mundtot, stimmlos, rechtlos, würdelos! Gut, im Laufe der Jahrhunderte haben die Damen sich dann durchaus mutig befreit und sich ihre Rechte erkämpft! Chapeau ! Doch leider, leider dümpeln die Damen gerade in Deutschland in einer machtmäßigen Bedeutungslosigkeit umher, dass es mich oft reizt provokant zu fragen: Meine Lieben macht euch das alles Spass??? Macht es euch Spass, den Hauptanteil bei der Kindererziehung weiter zu tragen, ebenso bei allen "soft skills" der Familienbetreuung, die hochgeschätzt aber nicht finanziell, sprich rentenmäßig angemessen gewürdigt werden. Wollt Ihr weiterhin den Mund nicht aufmachen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit einfordern??? Wo sonst in Europa gibt es noch ein solches Auseinanderdrifften der Lohnschere für Mann und Frau? Nein, ihr sollt eure Männer nicht zum Früstück verspeisen!!! Es gibt genug intelligente und gesprächsbereite Männer, man muss nur danach suchen!!! Kann länger dauern aber nicht aufgeben. In seltenen Biotopen, auch in NRW kann man welche finden. Was sich über Jahrhunderte in allen (männlichen +weiblichen) Köpfen festgesetzt hat, muss halt mal gut durchgepustet werden. Würde kann es in letzter Konsequenz erst mit der faktischen Gleichstellung, und selbstverständlich auch der gerecht geteilten Machtverteilung zwischen Mann und Frau in diesem Lande geben! Doch da werden wir noch ein wenig Geduld haben müssen?1? Auf geht's meine Damen, auf zur WÜRDE! Aber möglichst nicht so, dass es sich auf Bürde reimt.

Hilarius Schwarz Köln-Worringen

Es stellt sich zudem machtspezifisch und frühmenschheitsgeschichtlich die Frage, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen, die beiden Geschlechter trotz der körperlichen Überlegenheit des Mannes, zwischenzeitlich gleichberechtigt miteinander zusammen leben konnten. Frauen werden seit Jahrtausenden, bis in unsere Gegenwart, weltweit in fast allen hierarchisch patriarchalischen Gesellschaften, entwürdigt, unterdrückt und benachteiligt. Für das entwürdigende Frauenbild in den patriarchalischen Gesellschaften gibt es eine psychologische Erklärung. Um möglichst seelisch unbeschadet einen anderen Menschen oder eine Menschengruppe ausbeuten oder schädigen zu können, muss ich sie erst von mir entfremden und entwürdigen. Deshalb legitimieren Männergesellschaften ihren Führungsanspruch und ihre Ausbeutungsabsichten vor sich selbst, indem sie Frauen als unfähiger und weniger (im Sinne von weniger männlich) darzustellen wissen, Kritische Frauen werden auch in den freundlichsten patriarchalischen Frauenbildern immer eine Beschränkung ihrer menschlichen Möglichkeiten entdecken. Wahrscheinlich ist in den modernen Gesellschaften, der Kampf um die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, ein Indikator für die Leistungsfähigkeit eines demokratischen Gesellschaftssystems. Hilarius Schwarz Köln Worringen Hackhauserweg 17 Tel. 0221 782285

Jean Pierre Hintze, Lübeck-Travemünde

Männliche Logik basiert auf vergleichbare Werte: Ein männlicher Mensch kann deshalb nur Leistungen und Fähigkeiten eines anderen anerkennen, wenn diese unmittelbar mit seinen eigenen Fähigkeiten vergleichbar ist (beispielsweise Kraft, Kampftechnik, Schnelligkeit oder auch Verkaufserfolge, Ausdauer und der Ruf). Weibliche Fähigkeiten iritieren eher, da diese für den Mann nicht offensichtlich zu erkennen sind und Leistungen von Frauen deshalb seitens des Mannes falsch eingeschätzt werden. Daher wird die Frau für den Mann noch heute nicht immer voll annerkannt. Obwohl seitens der Frauenbewegung in unserer Zeit viel zur Gleichberechtigung getan wurde, scheint die Beziehung zwischen Mann und Frau noch immer von Missverständnissen geprägt zu sein. Daher wird auch immer noch angenommen, dass Männer und Frauen nicht zusammen passen, da es sich um verschiedene Arten von Menschen handeln würde - ein Irrtum: Männer und Frauen sind gleicher, als angenommen wird: Nur die Rahmenbedingungen, die verhaltens- und sprachpsychologischen sowie die soziologischen Imprints durch die persönliche Entwicklung lassen es so manchmal erscheinen. Die "Gleichberechtigung" erscheint ebenfalls wie der "Rassismus" eines der grössten menschlichen Missverständnisse zu sein.

Norbert Krause, Bad Zwischenahn

Nach meiner Meinung begann die Diskreminierung der Frau mit der Institutionalisierung des christlichen Glaubens durch die Kirche. In den s.g. heidnischen Gesellschaften wurden Frauen stets nach ihren Fähigkeiten bewertet, beziehungsweise auch verehrt. Erst in der Männergesellschaft Kirche wurden diese Fähigkeiten als Hexerei und Gotteslästerung bezeichnet und entsprechend geahndet. Begründet wurde diese Vorgehensweise mit dem Verweis auf die biblische Eva, deren Schuld es war, daß die Menschheit aus dem Paradies vertrieben wurde. Außerdem behauptet die Kirche, daß alles göttliche männlich sei und lieferte damit die Grundlage für die Verfolgung weiblicher Intelligenz. Nicht zu vergessen sei der machtpolitische Effekt. Frauen wurden durch die Vorgaben der Kirche von Bildung ausgeschlossen. Degradiert auf die Arbeitskraft und Gebährfähigkeit, lieferten sie zwar die Grundlage zum Überleben der Gesellschft, hatten jedoch nie die Gelegenheit zur politischen Einf! lußnahme. Siehe hierzu auch Frauenwahlrecht in Europa. Interessante Situationsbeschreibungen finden sich auch in den Büchern " Die Päpstin" und "Sakrileg"

Hinrich Pape, Sande

Die Frage unterstellt, dass die Behandlung von Frauen tatsächlich unwürdig war, unwürdig ist jedoch eine Bewertung. Diese wird auf Grundlage heutiger Randbedingungen und Einflüsse vorgenommen. Ob Frauen in den vergangenen Jahrhunderten generell unwürdig behandelt worden sind, ist meines Erachtens mehr eine Frage des subjektiven Empfindens der damals Betroffenen. Das können wir aus heutiger Sicht kaum nachvollziehen. Frauen sind auf Grund ihrer Rolle in der Gesellschaft anders behandelt worden als Männer (Männer übrigens auch anders als Frauen, dabei wäre es interessant zu erfahren, wie sie ihre Behandlung wahrgenommen haben). Wenn diese Behandlung bei Frauen heute als unwürdig bezeichnet wird, dann wohl mehr aus dem Grund, dass damit eine Opferrolle verbunden ist. Damit lassen sich in unserer heutigen Gesellschaft eigene Ziele gut durchsetzen.

Helen Bluemel BSc MA, Cardiff

Das ist doch sehr einfach: Jahrhundertelang regierte die Kirche über Staat und Alltagsleben in Europa und es war die Kirche, welche die Lüge der "Ursünde" Evas (und damit der Frau an sich) propagierte. Die Unterdrückung und Ausbeutung der Frau resultiert also aus der jüdisch-christlichen Tradition und wurde von späteren Religionen (z.B. Islam) aufgenommen und ausgebaut.

Jochen Tscherner

Warum jahrhunderte lang angesehen. Ist immer noch der Fall. Nicht nur im Orient und in Asien. Auch in Europa und Nordamerika.

Scherzkeks

Ganz simpel, weil sie einfach unwuerdiger ist! Mfg

Frank D'Aria, Kiel

Weil die Männer-dominierte Kirche Angst vor der weiblichen Sexualität hat und sie deswegen verteufelt. mfG ....Frank D'Aria

kerstin krüger, eisenhüttenstadt

Irgendwann einmal (so vor 10.000 Jahren vielleicht) ist es einem Mann aufgefallen, das er körperlich kräftiger gebaut war als die meisten Frauen. Leider war es ein nicht sehr weiser Mann, und er dachte: ich bin besser. Wahrscheinlich hat ihm genau das seine Mama immer wieder gezeigt und dieser Mann war wie gesagt nicht sehr weise und konnte das nicht reflektieren. Naja jedenfalls baute er auf dieser vermeintlichen Erkenntnis ein kleines Machtumfeld auf. Wir wissen nicht, waren es Kinder, Frauen, Alte, Andere, die er in irgendeiner vorsätzlichen Form beherrschte. Und aus seinem ganzen "Ich bin besser-Scheiß" bastelte er sich eine Ideologie von der Herrschaft des Mannes. Und diese Ideologie wurde nun von anderen, nachfolgenden Männern und Frauen und Kindern und Weisen reproduziert, so dass dieses ganze Phänomen so eng mit dem gesellschaftlichen und privatem Leben verwoben ist, das es bis heute nicht gelungen ist, diese Verquickungen auch wirklich aufzudrösel! n.

Miguel Farinha, Coimbra Portugal

Eine viel interessantere Frage ist: Warum gab es erst sehr spät Frauenbewegungen? Ein Anhaltspunkt zur Beantwortung dieser Frage könnte der Fakt sein, dass eine amerikanische Studie ergeben hat dass 24 der 25 "miesesten Berufe" fast ausschlieslich von Männern durchgeführt werden. Nun bestand die frühere Erwerbswelt fast auschlieslich aus "miesen Jobs". Somit hielt sich das Interesse der Frauen an Erwerbstätigkeiten in Grenzen, es war ihnen lieber dass sich ihre Männer sich in ihren Job abarbeiten. Erst als vermehrt interessantere (ungefährlichere)Berufe entstanden sind war die Zeit reif für die Emanzipation. Auf der anderen Seite galt das Leben der Frauen stets als beschützenswerter als das der Männer (ein gutes Beispiel dafür ist das Titanic-Unglück und die Tatsache dass Männer massenweise als Kanonenfutter in die Front mussten), eine Haltung die heute aber zunehmend nachlässt (so waren im Estonia-Unglück die überlebenden fast auschlieslich Männer). Ich m! öchte hiermit nicht bestreiten dass Frauen unwürdiger behandelt wurden als Männer, allerdings kann man das nicht so pauschal sagen. Die Forschungsergebnisse zum Thema kuckuckskinder deuten zum Beispiel auf das Ausmass der weiblichen Macht im Bereich Familie(welche gegenwärtig durch die Entwicklung von billigeren Vaterschaftstests gegenwärtig reduziert wird).

peterle

In den alten Bibelübersetzungen wurde der "Mann" in den Vordergrund gerückt. Frauen war es verboten, lesen zu lernen. Daraus hat sich diese Entwicklung abgeleitet. Das ist auch daran zu erkennen, dass es auch Kulturen mit einem anderem Frauenbild gibt.

Cristina Moebes, Tours, Frankreich

Die Frage ist schlecht gestellt, denn die Frauen werden (und nicht wurden) leider immer noch unwürdig und schlecht behandelt!!! Das sieht man in Deutschland an der Familienpolitik und allgemein auf dem Arbeitsmarkt international!!! Glückwunsch, meldet euch, wenn die Antwort anders aussieht!!!

ayhan,türkei

das weibliche Geschlecht wurde lediglich als Sexobjekt betrachet,das sich um Hausarbeiten kümmert und Kinder auf die Welt bringt...von Emanzen war damals nicht die Rede!!!

Mandy aus Görlitz

Weil sie unwürdiger ist als ein Mann.

Götzinger, Markt Erlbach

Weil wir in einem Patriarchat leben und daran hat sich prinzipiell bis heute noch nichts geändert.

werner brasilien

bibel lesen

Keil Walter, Weßling

Durch die evolutionäre Vorgeschichte sind ausgeprägte unterschiedliche Rollen entstanden. Diese sind nicht willkürlich eingeführt worden, sondern hatten als Ursache praktische Gründe. Dies Rollen werden, so meine ich, teilweise genetisch vererbt - teilweise erlernt. Die Frauen, sie waren praktisch ab ca. dem 12 Lebensjahr ständig schwanger, konnten daher für schwere körperliche Arbeit, die Jagd und für den Kampf nicht herangezogen werden. Es bildeten sich damit unterschiedliche körperliche und geistige Fähigkeiten in den Geschlechtern heraus. Dadurch das Männer die schwereren körperlichen Leistungen vollbrachten konnten Sie gegenüber den Frauen eine stärkere Machtposition einnehmen. Das führte letzlich zum Patriarchat. Mit der Entwicklung von Landwirtschaft und Naturmedizin konnten Frauen aber hier eigene Bereiche erobern, so dass das Ungleichgewicht aus der Jäger- und Sammlerepoche agemildert wurde.

hko, Neuenburg

klarer Fall, Jesus war ein Mann - und all die anderen Religionsanstifter ebenso --

L.H., Berlin

weil die Frau im Paradies dem Mann des Apfel angedreht hat, damit nahm das Verhängnis seinen Lauf...Strafe muss sein

Markus Dezemidis, Wuppertal

Weil es sich bewährt hat! ;-)

K. v.Etzel, Berlin

Die Frage ist so falsch gestellt. Es gab und gibt Matriarchate und Muttergottheiten, so z.B. in der Steinzeit (Stichwort: Venus von Willendorf), im Mittelalter (Stichwort: Erbfolge der irischen Thuata/ Clans), aber auch heute noch in Asien und Afrika (Stichwort: Tuareg, Mosuo). Weshalb aber Patriarchate zum heutigen Zeitpunkt durchgesetzt haben, kann ich mir nur durch einige Thesen erklären. Möglicherweise befinden wir uns gerade in einer evolutionären Testphase "Patriarchat", die sich auch überleben wird (tendenziell deutet sich das in den Industrienationen ja bereits an). Ursache könnte auch die Weltreligion mit der größten Mitgliederzahl sein, das Christentum, welches eindeutig hierarchisch und patriarchalisch ist. Auch andere Religionen sind so ausgelegt und haben Religionen verdrängt und beeinflußt, die gleichberechtigt oder matriarchalisch ausgerichtet waren. Ganz vage möchte ich nur als Ursache die körperliche Dominanz des Mannes in Erwägung ziehen,! da beide Geschlechter mit ihren biologischen Möglichkeiten dringend für das bestehen der Rasse benötigt werden. Das an dieser Stelle absolute Gleichberechtigung herrscht, muß auch schon dem Ur-Mann bewußt gewesen sein. Was Biologie und was uralte Anerzogenheit im "Wesen" der Geschlechter ist, vermag ich nicht einzuschätzen, deshalb spare ich mir Spekulationen über Machtgelüste, Sanftmut, Sozialverhalten, etc. Schön wäre ein baldiges Erreichen eines neuen evulotionären Experiments namens "Gleichberechtigung", in dem jeder Mensch individuell nach seinen Möglichkeiten die Rolle annimmt, in der er/sie sich wohlfühlt.

Ich

Weil es sich bewährt hat!

Maria-Barbara Watson

Dies trifft nicht auf alle Gesellschaften zu, historisch und geographisch

rainer günther

Wieso wurde?

mannheim, gerade in london

na weil sie es sind! 52 % der bevoelkerung, sieben jahre mehr lebenserwartung aber stellen nur 30% der arbeitslosen (und arbeiten auch nur soviel) aber wollen gleichberechtigt eingestellt sein! Die waren fueher einfach weiser als wir heute!

Bigge, Dortmund

Sollte es nicht heißen "als unwürdiger angesehen"? Sonst bezeichnet das Adjektiv "unwürdig" die Art der Blicke und der Handlungen. Aber vielleicht meinen Sie ja genau das?

Sybille, Köln

...was heisst hier "jahrHUNDERTElang"? ...und was "wurde"? Machos gibt es seit der Steinzeit und ich sehe keine "Wende". Aber die Frage lautete : "Warum...". Ich weiss es nicht.

DKl.

.....,das lag;liegt daran das die Religion annahm,..das Eve dem Adem den-Apfel-gab!!!Also,Eva war schuld für d.Verteibung aus aus d.Paradis!Und somit für alle Zeiten!! ..weibliche Lockungen,Reitzungen,Verfüh= gen,....

Ingelore Rathje, Gronau

Schuld daran sind die Religionen, die tendenziell frauenfeindlich sind, wie Christentum und Islam. Vermutlich waren Frauen in einfachen Stammesgesellschaften, die Natur-verbunden lebten, eher gleichberechtigt.

weil es sich bewährt hat.

dr.krause@vodafone.de

weil es sicht bewaehrt hat

Ricus, Murnau

Aus dem Machtgefühl des physisch Stärkeren heraus, gepaart mit einem latenten Minderwertigkeitskomplex, der auf der vielleicht unbewussten Ahnung beruht, dass weniger Muskelmasse beim anderen Geschlecht evtl. den Verstand begünstigt haben könnte. Mit der körperlichen Überlegenheit kann man die Prioritäten und Grundlagen, die in der Gesellschaft den Grad der Würde bestimmen, zu seinen Gunsten definieren. Heutzutage, wo die Körperkraft keinen lebenswichtigen sozialen Stellenwert mehr hat, müssen die Grundsätze, was Würde ausmacht, neu definiert werden.

Angela, Berlin

Weil sie mehr sind als der Mann - sie können gebären, Leben schaffen. Hass entsteht aus Neid, und Männer haben den angeboren Trieb, Frauen zu beherrschen, kontrollieren, unterdrücken, um damit die Herrschaft über den Nachwuchs zu erlangen. Ausserdem WURDEN Frauen nicht unterdrückt, sie WERDEN es. Erleiden 80% aller Gewalt weltweit, besitzen nur 10% des Vermögens, erledigen die meiste Arbeit (weil Kindererziehung und Hausarbeit auch Arbeit ist), haben nur einen Bruchteil der Macht. Die eigentliche Frage ist doch, warum sie sich das gefallen lassen.

Ruediger Braun, Mannheim

Weil es funktioniert hat

HO Henkel, Sylt, Florida, Malediven

Handelt sich nur um einem Mythos, der entstanden ist aus der Haltung der modernen Frau, würdevolle Behandlung an der Gewährung ihr genehmer Vorteile oder des Erlebens von Glück festzumachen. Fakt ist doch, dass Würde etwas individuelles ist und auch das Empfinden von Würde. Es ist nicht zwangsläufig abhängig von der herrschenden Arbeitsteilung, wie das moderne Medien gerne verbreiten. Arbeitsteilung ist doch normal, immer zu allen Zeiten gewesen und auch nicht abschaffbar. In modernen Zeiten hat sich das nur weiter diversifiziert. Zu allen Zeiten gab es auch mächtige und reiche Frauen, zu allen Zeiten haben Frauen auch auf ihre Weise Einfluss geltend gemacht. Genauso hat es zu allen Zeiten Unterschichten gegeben, hungernde Tagelöhner und Leibeigene. Das war völlig frei von der Frage des Geschlechts, hier waren Männer genauso betroffen. Bis heute ist die gesellschaftliche Stellung nur eine Frage des Besitzes, oder anders des Arbeitens und des Arbeiten-lassen. In den vergangenen Jahrzehnten haben wir in der Bundesrepublik erlebt, wie immer weniger Menschen echtes Arbeiten nötig hatten, obwohl sie in Lohn und Brot standen, die haben sogar ihre Rente erlebt. Übrigens mehr Frauen als Männer. Das hat die Krise des Landes hervorgerufen und wir haben reagiert: Durch Arbeitslosigkeit und Abbau der Alimentierungen durch das Sozialsystem haben die Leute heute wieder Druck. Damit lohnt sich auch wieder die andere Seite: das Arbeiten-lassen. Und das beschert uns horrende Gewinne. Das Sytem funktioniert so gut, das wir noch weitere Leute freisetzen müssen, was uns zurück zur Frage der Würde bringen könnte, aber die habe ich ja schon beantwortet... Ihr HO Henkel

H. Schmitt, Erlangen

Die Frau hatte in historischen Kulturen wegen Ihrer Fähigkeit das Leben weiterzugeben eine herausragende Stellung. Fruchtbarkeitskulte und Matriarchate sind bekannt. Die westliche Gesellschaft ist geprägt durch die semitische Religion. Jüdische Religion und Islam sind die Gegenbewegung. Die Männer prägen eine Kultur die die jahrhundertelange Vorherrschaft der Frau ablöst. Im alten Testamewnt ist von Kämpfen der jüdischen Priester gegen die Fruchtbarkeitskulte zu lesen.

paul schneider, oldenburg

warum nicht???

leonhardt, freudenberg

weil sie kräftemäßig, schwächer waren.

H. G. Uslar

Nun, ich denke weil es sich bewährt hat !!

Nitschke Stuttgart

Angst vor den Frauen Ich sehe es so, dass Männer die Frauen umwerben und somit der Auswahl der Frau unterworfen sind. Um aus der Position des Auserwählten in die des Auswählenden zu gelangen, werden Machtmechanismen installiert. Also wäre der Grund für dieses Verhaltens die Angst zu unterliegen.

chauvi

Weil sich's bewährt hat!

Thomas, J-towner

Ehrlich? Habe ich noch gar nicht bemerkt. Aber im Ernst, ich vermute mal, dass es sich über Jahre hinweg bewährt hat. -ach noch was: gute Frage, gute Antwort.. sch.. Frage, sch.. Antwort

Andreas Winterling, München

Sie haben es sich gefallen lassen. Das ist zu Glück nicht mehr so.

Paulina Smid, London

Weshalb ist diese Frage in der Vergangenheitsform formuliert? In vielen Landern werden Frauen nach wie vor als "unwuerdiger angesehen und behandelt als der Mann". Beispiel: Afghanistan, Pakistan, Saudi Arabien, Aegypten, Turkei (stellenweise), und viele afrikanische Laender. Dazu noch der "Machismo" in manchen suedamerikanischen Laendern. Auch in unserer Gesellschaft ist nicht alles eitel Sonnenschein: in den meisten westlichen Laendern werden Frauen bei gleicher Leistung immer noch schlechter bezahlt als Maenner. Warum? Weil sie es sich gefallen lassen...

Struppi, Essen

Ist das nicht heute auch noch so, sogar in unseren Breiten. Denken wir nur an die "hohen" Prozentzahlen an Frauen in Führungspositionen, weniger Geld für gleiche Arbeit oder all die schönen Formulare wo grundsätzlich als erstes der Mann aufgeführt ist. Die Liste der Beispiele ließe sich beliebig verlängern.

Isy Altklug, Lübeck

Das wird sie in vielen Gegenden noch heute und der Grund dafür ist eindeutig in den großen Weltreligionen zu finden, die ausnahmslos von Männern gegründet (erfunden) wurden. Ein weiterer archaischer Grund ist, dass Männer über mehr Körperkraft verfügen. Eine Unterdrückung der Frau wäre sonst nicht so leicht möglich. Denn im Geist steht sie ihm ja bekanntlich in nichts nach.

ich will lieber anonym bleiben ;-)

weil es sich bewährt hat...

Vincent, Köln

Viele Gründe könnten dazu beitgetragen haben: -höhere Sterblichkeitsrate z.B. durch Geburten -körperliche Unterlegenheit z.B. in Jagd und Kampf, in dem ja letzten Endes immer die Machtfrage entschieden wird -Monatsblutung als Zeichen der "Unreinheit" (nicht meine Meinung; lediglich Vermutung) Es soll zu prohistorischen Zeiten auch so gesehen werden, dass die Frau als "Quell des Lebens" bzw. als das Geschlecht unter den Menschen, welches Leben gebären kann, höher angesehen wurde als der Mann - bis man(n) sah, dass es ohne Mann auch nicht gehen und ein Mann gleichzeitig mehrere Frauen schwängern kann. Es gab aber immer wieder Gesellschften, wo Frauen als Ratgeber oder Führerinnen die Politik der Sippe, des Stammes oder des Volkes bestimmten. Bei den Irokesen stellten die Männer zwar die Häuptlinge; ein Rat der ältesten Frauen dagegen bestimmten wiederum diesen Häuptling (angeblich Vorbild zur Verfassung der US-amerikanischen Verfassung mit Parlament und Senat).

Tom Bloch, Rheda-Wiedenbrück

Absolut unverständlich, zumal die eigene Mutter in der Werteskala während der Kindheit doch an erster Stelle steht, und nachher auch stehen sollte! Als Grund kann nur wieder das unglückselige Testosteron herhalten, das einhergehend mit ausgeprägterer Muskulatur den Trieb zur Unterdrückung verstärkt! Aber was sagte schon Marx: "Wer unterdrückt, kann niemals wirklich frei sein!" Gott sei Dank leben wir zumindest in der "westlichen Welt" in einem gleichberechtigten, aber verbesserungswürdigen, Zustand!

Holger, Glienicke

Das ist doch mal wieder eine falsche Frage! Die Frau wird in vielen Kulturen auch heute noch als unwürdiger angesehen und behandelt als der Mann - z.B. in vielen islamischen Ländern. Und es gab auch immer schon Kulturen, in denen die Männer unwürdiger behandelt wurden als die Frauen - viele Naturstämme zum Beispiel!

Jörn Reiter, Mainz

Weil Sie es ist!

Die Schnegge aus dem Norden Dtl.

Na, wegen: "Und Gott gab Adam Hirn und seinen besten Freund und Blut, nur nicht genug, um beides zu bedienen... Und er sah, das es gut war." Grins! Nein, Tschuldigung an die Männer unter uns! Denke mal, das hat mit der körperlichen Stärke/Schwäche der Geschlechter zu tun (meistens ist ja doch der Mann stärker als die Frau). Erst, als kein täglicher Überlebenskampf mehr nötig war (man lernte, Häuser zu bauen, nicht nur zu ernten, sondern auch anzubauen, Maschinen usw.), dafür aber der Denkprozeß einsetze (geregelte Rechte und Pflichten, Gesetze...), aber auch, als Männer in den Krieg zogen und Frauen sich alleine behaupten mussten, hatten die Frauen die Möglichkeit, sich und ihre Bedürfnisse mehr zu fordern.

McBeth

wieso wurde? ;-)

Sanchez, Sydney

Wahrscheinlich nur, damit sie die Emanzipation erfinden koennen die sie am Ende selber zu Maennern werden laesst.

Markus aus Pforzheim

Das hat was mit der Bibel und dem Menschen zu tun. Die Schöpfungsgeschichte: Wer hat die Scham dem Menschen gebracht? .....Eva mit dem Apfel vom verbotenem Baum! Zur Zeit Jesu: Wer wurde als Ehebrecher bezeichnet? ....Die Hure, und nicht der Mann, der sie besucht hat. Wobei hier die Frage ist, ob die (angebliche) Hure nicht in wirklichkeit Jesus's Frau gewesen ist. Der eigentliche Grund ist der, dass die Männer der damaligen Zeit Angst um ihre Machtstellung hatten und somit die Bibel gestalteten wie sie es gebraucht haben! Dies soll aber nicht heißen, dass die Bibel ein FALSCHES Buch ist, man muss es nur mit den richtigen Worten interpretieren.

Gerd, Krugersdorp

Als gerechten Ausgleich für viele Jahrtausende des Matriarchats, in denen sie die Männer unterdrückt, geknechtet und künstlich dumm gehalten haben. Und was passiert, kaum daß man sie auf Bewährung freiläßt? Sie kündigen an, den Mann nun ganz überflüssig zu machen - das bißchen y-Chromosom kriegten sie auch alleine hin ...

Ralph Pijeaux / Miami Florida

Fuer Jahrtausende war die Frau gleichwertig oder sogar mehr Wert(heilig) fuer fast alle Kulturen in der Welt. Erst mit der Machtergreifung der Roemischen Kirche und deren "Kreuzzug" mit der Vernichtung von allen anderen Religionen wurde die Frau ins Abseits gedraengt.Die "Story" von der Jungfrau und dem Heiligen Geist, sowie Jesus ploetzlich Gottes Sohn passte der Kirche besser ins Konzept zur Erhaltung Ihrer Macht(Geld).Bis heute ist die Frau "schmutzig" und "schuldig". Das Wissen von 500.000 Jahren an Erfahrungen der Menschheit wurde dabei verbrannt und die Traeger dieses Wissens , die Frauen, wurden bis ins 19. Jahrhundert verfolgt und mit verbrannt.In Namen von Jesus.... Amen..... .Fakt ist: Unwissende Menschen dumm halten erleichtert die Entfaltung und den Erhalt von Power ungemein. R. Pijeaux

Bert, Österreich

Kann man denn tatsächlich etwas unwürdig ansehen? Was ist damit gemeint? Als Katholik fiele mir dazu ein: Herr, ich bin nicht würdig, dass ich mir dieses Kunstwerk ansehe...Und wie sieht man eine Frau unwürdig an? Wenn man(n) würdelos ist und lüsterne Gedanken hat? Und noch eines: Wann haben Sie damit begonnen, Suggestivfragen zu stellen? Leiden Sie sehr darunter, in jede Frage eine Unterstellung zu packen? Wie lange laborieren Sie schon an dieser Krankheit? Stehen Sie deswegen derzeit noch in Behandlung?

Hans-Niklas Rolin, Thessaloniki

Ich verstehe die Vergangenheit "wurde" nicht. Weil sie ihre Brut gebar (gebärt)und aufzog (aufzieht), ohne in wichtige Entscheidungs- oder Produktionsprozesse eingebunden zu sein.

ernest fechner; yukon kanada

die frage stammt von einer vermutung mit der ich nicht einstimme. Wenn mann sich als schwach herstellt; so ist man schwach. Frauen waren von maennern befuerchtet da sie meistens viel staerker als maenner waren. Es gibt kaum einen starken mann der nicht von einer viel staerkeren frau geleitet ist.

olli, Münster

Weil Emma erst in den 70'ern gegründet wurde. Nein, im Ernst, Männer sind einfach zu doof um die Stärken einer Gleichberechtigung zu verstehen.

Leser, Köln

Weil die Männer sich vor dem stärkeren Geschlecht fürchten und die Frauen sich nicht ausreichend gewehrt haben.

Emmanuel Kolly , Neuss

Antwort 1. Die Ignoranz über die Tatsache, dass die Frau genetisch ebenso gleichsam an der Fortpflanzung beteiligt ist. Bislang ging man bis zur Entdeckung Mendels davon aus, dass die Fortpflanzung ausschliesslich vom Mann abhängig war, die Frau hingegen nur eine Art Brutkasten des männlichen Anteils. Man verglich die Frau sogar mit einem Acker, in den der Samen gesät wird.. 2. Die scheinbare biologische Schwäche im Vergleich zur männlichen Muskelstärke brachte die Frau in eine Lage des Beschütztwerdens, die aber auch Zweitrangigkeit in jeglicher Autoritätsfrage bedeutete. Diese zwei Punkte brachten die männliche Welt im Kern der Sexualität in eine unlösbare Paradoxie. Es geht von der Frau eine subtile Macht in Sexualität und Geburt aus, die der Mann im Widerspruch zu Punkt 1 und 2 nicht einordnen konnte. Was man(n) nicht einordnen und nachvollziehen kann, wird entweder tabuisiert oder zumindest im Wert herabgesetzt. Eine Wertherabsetzung und Wertverminderung ist immer ein Verstoß gegen die Würde. So wurde die Frau in der Vergangenheit unter ihrem eigenen Wert betrachtet und behandelt. Andererseits wurde die Frau etwa in der Dichtung(Minnesänger)glorifiziert. Das war aber nur ein kompensatorisches Extrem, das der Frau ebensowenig gerecht werden konnte. Eine der vielen Erklärungsmöglichkeiten.

Heide-Rosa Weiß, Augsburg

Ich sage einmal provokant. Es herrscht absolute Dummheit. Wofür sollen Kinder in die Schule gehen, um etwas zu lernen. Was der Lehrer von ihnen wissen möchte, lesen sie in seinen Gedanken. Es gäbe eine Minderheit, die dennoch nach Neuem, Ungewöhnlichem strebt, nämlich danach ohne Gedankenklau zu leben. Diese Minderheit würde dann erforschen, wie es möglich wird, die Gedanken vor anderen zu verbergen. Ein weiteres Szenario wäre, es wird nicht mehr gedacht. Wer sich heute schon der Kunst des Meditierens bedient, weiß, dass dies möglich ist. Die Art zu denken verändert sich. Der Einzelne achtet besser darauf, was er denkt. Er könnte abge(denkt) werden. Wir hätten eine Gedankenpolizei. Wer nicht denkt, macht sich verdächtig, hat etwas zu verheimlichen. Wozu noch Geheimzahlen und PIN-Codes. Klar, jeder der danach gefragt wird, denkt automatisch an seine Geheimzahlen, Kennwörter usw. Verbrechen, wenn es die dann überhaupt noch gibt, werden schneller aufgedeckt. Lügen leichter entlarvt. Die Gesellschaft ist zu Offenheit und Ehrlichkeit verpflichtet. Da nichts verborgen werden kann, hat auch keiner einen Vorteil dadurch. Ich mag keine Gesellschaft die alles von jedem weiß. Doch wer fragt mich schon.

Bine, München

Viel haben wir sicherlich den heute patriarchalisch denkenden und predigenden Religionen zu verdanken. Früher wurden Frauen als Lebensspenderinnen, (Fruchtbarkeits-) Göttinnen oder weibliche Huldigungen an Mutter Erde verehrt -- siehe Beispiele griechische/römische Mythologie, äyptische Göttinnen und Pharaoninnen uvm. Die katholische Kirche (aber auch andere Religionen, wie Islam oder Judentum)kämpfte gegen die matriachalen Einflüsse an und "unterdrückte", bzw. "reduzierte" die Frau in den letzten 2000 Jahren -- angefangen mit Eva, Maria Magdalena und weitergegangen bis zum heutigen Zölibat oder der Männern vorbehaltenen Priesterweihe. Ein sensationelles Buch für alle Interessenten incl. Spannung und Nervenkitzel pur ist das Buch "Sakrileg" von Dan Brown, dass man zu diesem Thema nur super-empfehlen kann :-)

werner, mannheim

Die Kirche hat mit ihrem immer währenden gesellschaftlichen Einfluss die Gleichstellung der Frau verhindert und tut das auch heute noch. Weiblicher Papst?

montegoblue

wurde ???? wer sagt denn dass das weltweit nicht mehr der Fall ist !

Ute Rus

Um im Laufe der Menschheitsgeschichte den Intellekt zu entwickeln, war es notwendig, dass der Mann die Vorherrschaft übernahm. - Die Frau lebt mehr in ihrer Mitte (Rippe Adams = Rhythmisches System, Herz-Lungen-Bereich), der Mann mehr im Kopf (Intellekt) und Gliedmaßensystem (Wille). Heute geht es um die Integration aller Seelenfähigkeiten, und deshalb sollten Frauen gleichberechtigt sein!