KW 28/2005 Warum ist die deutsche Bevölkerung gegenüber der eigenen Gesellschaft so unglaublich pessimistisch eingestellt? (Daniel, Singen)


Martin Korol aus Bremen meint: "Die Deutschen sind keine Nation. Jeder Versuch dazu ging schief: 1524, 1555, 1848, 1871, 1918, 1933, 1949, 1989."

helmut heinzel

Weil die Leute sich kennen!

G. Kurzweil, Bad Wörishofen

guekurzweil(at)hotmail.com

Die Deutschen sind hilflose Egoisten! Sie sind verweichlicht, domestiziert und haben ihre Instinkte verloren. (Zuerst komme ich, dann mein Geld, das Auto und dann die anderen.Reihenfolge beachten!) Und zu guter letzt: natürlich der Neid. Was ich habe ist gut, was du hast ist Sch...

Patrick, Neubert

Der Mensch vergleicht sich. Bekommt er nun jedesmal gesagt "China ist besser dran im Moment", "Der Standpunkt Deutschland ist unsicher", glaubt er es irgendwann. Er sagt sich "Alle sind besser als wir" und geraten so in eine bedrückende Enge, die ihn keine Hoffnung mehr sehen lässt. Kurzum: Die Medien sugestieren der Bevölkerung ein falsches Bild und stehlen ihm so die Hoffnung!

Thorsten Rüth

thorsten_rueth(at)web.de

wer sind denn "die Deutschen"? ;) Ernsthaft. da gab es doch tatsächliche vor einigen Tagen einen Bericht in irgendeinem privatem Fernsehsender, den ich beim durchzappen zur Hälfte aufschnappte und in dem es hieß, dass wir Deutschen im Ausland gar nicht soooo verpöhnt seien, wie wir selbst immer zu wissen glaubten.. Wenns scheee macht...

Stöldt, Bad Arolsen

stoeldt(at)freenet.de

Die jetzige Gesellschaft ist von der Nachkriegsgeneration geprägt. Diese Generation musste zwar mit Null anfangen, jedoch gab es über Jahrzente hinweg einen kontinuierlichen Anstieg des Wohlstandes und zusätzlich noch die Perspektive, das es noch besser wird. In diesen Jahren musste Gesellschaftspolitisch kaum oder gar nicht gelenkt werden, da sich das Allermeiste von selbst zum Positiven entwickelte. Nun stehen wir vor der Misere, das durch diese Jahrzentelange "Nichts Lenken und Verbessern" scheinbar keiner mehr in der Lage ist, Probleme realistisch anzupacken. Sobald etwas geändert werden soll, wird dieser Gedanke durch lauter Besitzstanddenker niedergemacht. Jegliche Versuche etwas zu ändern scheitern kläglich - auch und gerade eine große Schuld der Regierungsparteien der letzen 20 Jahre. Zu allem Übel ist die Gesellschaft und auch die Politik noch nicht einmal in der Lage zu unseren Nachbarn nach Westen, Osten, Norden oder Süden zu schauen und sich von dehnen die "Guten Dinge" ab zu schauen. Die Gesellschaft fragt sich warum werden keine Kinder mehr gebohren? Das das am Ende nur und ausschließlich am Geld und den Kosten für Kinder liegt - darauf scheint keiner zu kommen. Auch eine Familie muß wirtschaftlich handeln und da stehen die Kosten nunmal im Vordergrund. Überall wird davon gesprochen es müssen bessere Betreuungsangebote geschaffen werden - dann macht es doch. Es werden Kinder nicht in die Nachmittagsbetreuung der Grundschule aufgenommen, weil nicht genügend Plätze da sind (zu wenig Raum und Betreuer). Es scheint günstiger zu sein, einen oder mehrere Arbeistlose zu finanzieren als notwendige Stellen zu besetzen und somit mehrere Probleme gleichzeitig zu lösen. Leider sieht man keinen Silberstreif am Horizont, der einen ermutigen könnte an einen "Aufschwung" zu denken. Egal wo man hinschaut, von der Politik gibt es nur leere Versprechungen, von den in der Öffentlichkeit stehenden Managern nur noch Selbstbereicherung und Lügen. Und jeder denkt nur an sich selbst - kann eine Gesellschaft so funktionieren? Früher haben unter einem Dach mehrere Generationen gelebt, das hatte sicherlich Vorteile. Jedoch musste jede Generation dadurch auch ein wenig Individualismus abgeben und Gemeinschaftlich denken und handeln. Solange dieses nicht wiederkommt und alle Generationen sich gegenseitig achten, wertschätzen und unterstützen wird diese Gesellschaft einen schweren Stand haben. Und dieses funktioniert nur wenn die junge Generation und die Familien gestärkt und gefördert und unterstützt werden.

Sabet, Hamburg

pessimistisch zu sein, hat verschiedene Gründe: 1. Weil es modisch klingt. 2. weil es aus Ungewissheit kommt. 3. Weil die deutschen Bevölkerung so oberflächlich ist. 4. Weil sie die schlechte Erfahung in der Vergangenheit gemacht haben.

Margrit Stärk, Mainz

Margrit.Staerk(at)web.de

Weil man von einer Gesellschaft, in deren Namen Millionen von Menschen ermordet wurden, kaum etwas erwarten kann, aber alles befürchten muss (und weil so ein Unrecht auch nicht verjährt)!

Franz

Weil es nicht mehr die eigene Gesellschaft ist?! Zumindest kann ich mich nicht mehr damit identifizieren, was die Politik aus diesem Land gemacht hat. Ich halte auch einen Großteil der Bevölkerung für Kurzsichtig, ungebildet und einfach zu nur dumm, um einfache Zusammhänge zu erkennen. Anders kann man sich vieles, was in diesem Lande geschieht, nicht erklären. Wir lassen unsere Land von Schmarotzern aus aller Welt ausbeuten und helfen denen die auf uns Spucken. Bundesrepublik Türkenland! Dieses Land hat seine Wurzeln verloren - wir sind schwach, weil wir deutschen nicht mehr für unsere Werte und unser Volk einstehen. Unsere Kinder bekommen nicht mal mehr ihren Lehrplan durch, weil Monate kostbarer Zeit an nicht deutschprachige Mitschüler verplempert werden, welche eh nur auf der Hauptschule enden. Sowas gibt es nur in der BRD. Seid nur solange stumm, blind und taub, bis es unerträglich wird...

Holger Lipp, Markt Schwaben

HolgerLipp(at)t-online.de

Das lässt sich ganz einfach am alten Sprichwort ableiten: "Man soll nicht von sich auf andere schließen..." Genau das wird hier aber getan! Und wir haben gute Gründe, dann mehr als pessimistisch zu sein... Wer persönlich tut hier explizit etwas, damit sich was ändert? Wer kauft Bio-Lebensmittel? Wer kauft Strom aus regenerativen Quellen? Wer achtet auf seine Gesundheit? Usw. usw... Wenn WIR nichts ändern, dann ändert sich nie etwas... Und WIR (SIE und ICH) ändern derzeit noch viel zu wenig. Wir haben keine Zeit für Ausreden mehr. Und noch ein Sprichwort: "Fünf vor zwölf ist längst vorbei, wacht endlich auf, es ist halb drei!!!" Und zum Abschluß: Wir müssen endlich - JETZT! - tun, was richtig ist - und was das ist, weiss JEDER von uns, wenn wir nur ein BISSCHEN darüber nachdenken. Und es muss uns ganz egal sein, ob das, was wir tun, eine Änderung bewirkt oder nicht: Handeln aus Überzeugung, ohne Lorbeer oder Lobhudelei! Wir sind so grauenhaft käuflich: Tu d! ies, sonst reden die anderen über dich! Tu jenes, oder du bist ein Aussenseiter! Tu irgendwas, und du kriegst was billiger! Können wir in den Spiegel sehen und sagen: Du bist in Ordnung! Ich will dich genau so und nicht anders??? WEG mit der Bequemlichkeit, SCHLUSS mit dem wegschauen, AUS und VORBEI mit faulen Kompromissen. JA, es kann weh tun, man etwas bewegt, was fürchterlich eingerostet ist! JA, es kann sein, dass man auf Dinge verzichten muss, die einem lieb und teuer geworden sind. Aber der Preis, den WIR ALLE zahlen ist viel zu hoch. Herrgott nochmal, wir verkaufen UNS! Wir verheizen UNS! Und wir sind uns darüber völlig im Klaren! Aber es ist ja so einfach und bequem... Wenn alles wirklich so toll ist, warum fühlen sich die meisten von uns dann so oft so beschissen???? Um es klar zu stellen: Keiner(!) von uns ist schlecht, keiner von uns weiss es besser als der andere, aber wollen wir es nicht endlich einmal ANDERS machen???? Ein einzelner ändert nichts??? Jeder(!) e! inzelne von uns ist das Mass aller Dinge... dem Wesen nach!!! ! Dem Verh alten nach leider nicht... Maßlos traurig, aber wahr! Und? Wollen wir jetzt dasitzen und heulen und die nächste DVD reinschieben und in die nächste Leberkäs-Semmel oder Currywurst beissen von fast zu Tode gequälten Tieren oder wollen wir endlich aufstehen und zeigen WER WIR WIRKLICH SIND?????? Es ist unsere freie Entscheidung... und keiner ist schlechter oder besser oder gut oder böse oder wertvoller oder weniger wert; aber wieso wollen wir armselig sein, wenn wir herrlich sein könnten?? Und wer nichts tun will sollte dann wenigstens eines auch wirklich nie mehr tun: Stellt dann nie mehr die Frage, warum sich eigentlich bei uns nichts ändert!!!!!!!!!!

F. Zauner, heidelberg

big.black(at)gmx.de

Es gibt viele Antwortmöglichkeiten, z.B.: 1. Weil die deutsche Kultur gewissermaßen eine Neigung zum Wichtigtun befördert - und die Rolle des Mahners und Warners taugt einfach besser zu aufgeblasener Wichtigfurzlasserei. 2. Weil das mediale Bild unserer Wirklichkeit ausschließlich Negatives zeigt - vermutlich wird in den Medien derjenige für unintelligent gehalten, der Positives sieht. 3. Weil die Verbreitung von Weltuntergangsstimmung ganz handfesten ökonomischen Interessen dient - man überzeugt uns, daß wir allesamt Flaschen auf dem Weg ins Altglas sind, so daß wir schlußendlich froh sein müssen, überhaupt - wenn auch auf reduziertem Niveau -weitermachen zu dürfen ...

schipke, buchholz

yahoo

Die Gesellschaft ist gar nicht so pessimistisch. Die Medien sind es, die das meinen und sofort glaubt es die Masse.

Weil der deutsche den Hals nicht voll genug bekommt und er deshalb den Erfolg anderer niederreden muss!!!

Bettina, Köln

wenn man sich unsere Bevölkerung- sprich Gesellschaft- betrachtet kann man ja auch nur depressiv werden...

Torsten Theisinger

theisinger(at)yahoo.de

Weil das Land unter einer Besatzung leidet.

G.-W.Schulz Sehnde

sehnde-nord(at)gmx.de

Nicht gegenüber der Gesellschaft, sondern der Politik, die das Alltagsleben bestimmt. Die Allparteienkoalition im Bundestag vertritt nicht mehr die Mehrheit das Volkes, sondern setzt alte und neue Forderungen des BDI um. Frau Merkel wird dort weitermachen, wo Herr Schröder aufgehört hat. Alle Errungenschaften, welche die ArbeitnehmerInnen seit dem Beginn der Industrialisierung 1832 durchgesetzt haben, sollen reduziert oder ganz abgeschafft werden. Dabei wird auch nicht davor zurück geschreckt, offen gegen das Grundgesetz zu polemisieren. Dieser Verbund will eine andere Republik. Diese Politik in Zusammenhang mit der Agenda 2010, speziell Hartz IV, grenzt Arbeitssuchende aus und verängstigt ArbeitnehmerInnen. Aus Angst vor dem sozialen Abstieg werden die unmöglichsten Forderungen akzeptiert und der Kopf in den Sand gesteckt. Nur bleibt dann immer noch ein ungeschütztes Hinterteil, in das kräftig getreten werden kann. Es ist an der Zeit, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Dann klappts auch wieder mit dem Optimismus der Beschäftigten. Eine andere Politik ist möglich. Mit besten Grüßen Gerhard-Walter Schulz

HJB / Florida

milkakeks(at)aol.com

das frag ich mich auch schon seit jahrzehnten. ein grund koennte sein, dass es leichter ist zu meckern als loesungen zu finden.

Peter Wiesler

pwiesler(at)t-online.de

Weil sich fast jeder betrogen fühlt und die "Vorbilder" aus Politik und Wirtschaft die Note "mangelhaft" verdienen

H.Obermayer, Bayern

hoberm(at)online.de

Es gibt zu viele Beispiele wo viele nur auf den eigenen Vorteil sehen und seine Mitmenschen links liegen läst. Ideelle Werte gibt es immer weniger. Demokratie wird in der Regierung nicht mehr gelebt. Gandhi hätte in Deutschland nur wenige Anhänger.

Michael Schmidt, Bamberg

fang_den_traumfänger(at)web.de

Die Deutschen glauben, daß Pessimismus und überzogene Kritik intelligent wirken. Gerade die Dummen kritisieren gern, um eigene geistige Defizite zu verschleiern. Die Frage der letzten Woche "nach der Vorstellung von unser Gesellschaft, die Archäologen in 5000 Jahren aufgrund von Ausgrabungen gewinnen würden" zeigt es mal wieder deutlich: Für 90% der Schreiberlinge ist heutzutage fast alles schlecht. In 5.000 Jahren ist alles besser, falls wir "dummen" Jetztzeitmenschen uns bis dahin noch nicht ausgelöscht haben. Im deutschen Fall wirkt überzogene Kritik am eigenen Volk noch dazu sehr politisch korrekt.

Martin, Weilbach

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Weil die Deutschen eben realisten sind...

Horst Risse Karlsruhe

horstrisse(at)t-online.de

Nur gegen einen kleinen Teil der Gesellschaft besteht ein gewisser Pessimismus. Das Gro beobachtet doch sehr genau unsere "tugendhaften Politiker und Manager" von denen die meisten von Kants kategorischen Imperativ und von Tugendhaftigkeit wohl noch nie gehört haben. Auf einem Passagierdampfer dessen Besatzung die meiste Zeit betrunken ist, erwarten Passagiere wohl auch nichts gutes.

Marko Hepp, Horbruch

hp(at)inghepp.de

Multikulturell, Ego-fixiert, kapitalgesteuert, bestechlich, nicht nachhaltig,... und pedantisch. Ein Generationenkonflikt wird ignoriert und ein Strukturwandel "weg gefördert".

piet-s(at)gmx.de

weil fast nur idioten hier rumlaufen...

Heinrich Jung, Aachen

h.u.jung(at)t-online.de

Sehr geehrte Herr Damen und Herren vom STERN, AC, 20. Mai 05 Depression? Woher kommt’s? Sie wissen selbst genau woran Deutsche und Europäer leiden und warum Angst und Unsicherheit herrschen! Aber lassen Sie es sich noch einmal bestätigen: FEHLENDES VERTRAUEN IN POLITIKER UND BERECHTIGTES MISSTRAUEN IN POLITIK Zum Beispiel Deutsche Vereinigung CDU/CSU&FDP-Strategie: Vereinigung ergibt 83 Mio Deutsche. Wir haben was wir wollten, Lasten sind nur ein Portokassen-Problem. Ostvermögen vorhanden! Deutschland in Zukunft dominant (entspr. Fußball-Zitat a la´ Beckenbauer). Unternehmermeinung: Riesiger Markt, Globalisierung und deutsche Welt –AG, Gewerkschaften passe´. CDU/CSU&FDP-Taten: Portokosten für exDDR, Juden, Auslandsdeutsche, Einigungsvertrags-Pflichten, Russen-Wegzug & Kredite. Zahlungsweise: Aus den West- Sozialkassen selbstverständlich, wie schon häufig praktiziert. Portokosten: 400Mrd € allein aus Rentenkassen! Soli extra! Wunsch der Kohl-Regierung: History is over: Wir sind wieder wer! Hr. Dr. Adenauers Erfolgs-Hauptstadt Bonn eliminieren, den Deutschen und der Welt die exPreußen-, exNAZI-, exDDR-Hauptstadt aufdrücken! Einzug mit Glanz & Gloria in "dirty but ProtzBerlin". Dann lief alles schief! Riesige schwarze Löcher statt Vereinigungs-Peanuts! DDR-Schulden statt Vermögen! Kommunisten werfen den Kommunismus über Bord und lechzen nach den Früchten in den Scheunen der Klassen-feinde. Kohl/CDU/CSU&FDP plündern die Sozialkassen und schicken alles nach drüben was sich Sozial-Vermögen nennt. Sie eröffnen ihrer eigenen, sorgsam geschonten Klientel den exDDR- Markt. Kohl/CDU/CSU&FDP: Wahlen verloren! Politischer Rückzug. Die Sozis sollen weitere Sozial-Brutalitäten durchführen (SPD-Sozialkompetenz!). Strategie: Sozis zum gewünschten Ziel treiben und sich selbst nicht die Finger verbrennen. Wenn alles gehobelt ist und alle Späne geflogen sind wird das renovierte Schiff wieder übernommen. Unternehmen: Kapital ins Ausland, Steuern-Entzug durch Global-Abschreibungen. Gewinnmaximierung, Kostensenkung, Entbürokratisierung, Ausschaltung der Gewerkschaften. Raus aus der West -BRD, rein ins Billige – mit viel Soli-, Regierungs- & EU-Stütze. Verstärkung des Leidensdrucks auf die Arbeitnehmer mittels Lohn- & Investitionsstopp & Beschäftigung von Ost-Billigstarbeitern im Westen. Gewinne werden im Ausland reinvestiert! TRANSFER-INFO (Finanzierung der exDDR & Stadt Berlin) BRD-Sozialkassen-Pleite durch SUBSTANZ –Verschiebung > exDDR & Stadt Berlin! Bildhafte Darstellung der Realität, erhellend für WEST -Rentner und andere Bluter! Transfer in 10€ -Scheinen* *) 1 Stück 10€ -Schein = 1 Arzt-Praxisgebühr-Einheit 1. Annahme: 1Bündel mit 13Stück 10€ -Scheine, Wert =130€, Papiergewicht =10g 2. Annahme: 1Stück DB -G.Waggon, Tragfähigkeit =20t, Länge =10m a) TRANSFER BRD > exDDR seit Vereinigung Stand Sep. 04: 1.300 Mrd.€, entspr. 1.300.000.000.000€ Papiergewicht: 100.000.000kg, Anzahl Waggons: 5.000, Zuglänge: 50,000km b) TRANSFER BRD > exDDR, jährl. Dauer unabsehbar ("zeitoffen") Stand Sep. 04: 90 Mrd.€, entspr. 90.000.000.000€ Papiergewicht: 6.923.077kg, Anzahl Waggons: 346, Zuglänge: 3,460km jährl. c) SCHULDEN der STADT BERLIN baldige ("zeitnahe") Überwälzung auf BRD? Stand Sep. 04: 50 Mrd.€, entspr. 50.000.000.000€ Papiergewicht: 3.846.154kg, Anzahl Waggons: 192, Zuglänge: 1,920km Alles PORTOKASSE? Das Deutsche DEMOGRAPHIE -Problem ist Hr. Dr. Kohl’s Jahrhundertbluff, die WEST-Sozialkassen- Pleite mitnichten das Ergebnis leerer Kinderbetten! SOZIALABBAU- & ARB.LOSIGKEIT -West sind direkte Folgen der SUBSTANZ -Verschiebung Einsparungen durch Rentenstopp & Sozial-Reformen (Beamte, Freiberufler, Selbstständige bleiben weitgehend ungeschoren!): 1.) 2 Mrd.€ einmalig, für Bundeshaushalt 04 durch Rentenstopp & -kürzung 2.) 10 Mrd.€ jährl. mittels Gesundheits- & Pflege-Reform Resultate Gigantische, in ihrem Ausmaß gerne verschwiegene SOLIS ins exDDR -BODENLOSE erzeugen VERTRAUENSKRISE in die Politik & WUT auf die Alimentierten, Abzocker, Schmarotzer. DEPRESSION & WAHLVERWEIGERUNG gebeutelter WEST –Bluter. WOHLSTANDSVERLANGEN hoffnungsfroher Arbeiterparadies –OSTLER. UNLUST mancher BERLINREPUBLIK -NEOS an einem gemeinsamen EUROPA. MISSTRAUEN & ANGST vieler EUROPÄER vor erneutem Unheil aus den Fundamenten des unseligen Berlin und aus den Braust! uben von BRAUNEN in München. ERINNERUNGEN: Nicht alle Kriegsruinen der EU-Nachbarn konnten wieder aufgebaut werden. DESINTERESSE globaler INVESTOREN an der Mast von WIR SIND WIEDER WER -NEOS. Fragen Lässt die Welt eine von allen verachtete BERLIN-REPUBLIK am ausgestreckten Arm baumeln? Beginnt ein neuer SCHLAMASSEL -Zyklus, getaktet von ANTI-EUROS und aus Bayern? Rückblick Wir trauern um BONN – die transparente, weltweit hoch geachtete!!! Hauptstadt BONN. Die einzige glückliche Epoche in der Geschichte der Deutschen wurde erledigt – von Hr. Dr. Kohl & Vasallen! Abstimmungsfarce! Die Bürger wurden nie gefragt! Haben uns belogen und gedemütigt, die Herren die sich in gepanzerten Limousinen in die exPreußen-, exNAZI-, exDDR -Hauptstadt davonmachten! BERLIN, ein Synonym für Niedertracht! Häuteten Hr. Dr. Adenauers "Enkel" sich über Nacht zu NEO-Nazis? EUROPA war mit der BONN-BRD versöhnt; die EU-Gemeinschaft wäre gefestigt und nie in Gefahr! EUROPA, das den Aufbau der exDDR mitfinanziert, wäre weder aus taktischem! Kalkül unserer ANTI-EUROS noch aus Mangel finanziell ausgetrocknet worden, was z.Zt. versucht wird und was auch geschieht! Reicht Ihnen diese Erklärung? Werden Fakten (von der freien? deutschen Presse) unterdrückt und verdreht? Nicht die Sozis, nein, Hr. Dr. Kohl und CDU/CSU-FDP waren doch Bock und Sünder! SPD/Grüne standen Schmiere. So haben wir es erlebt, Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit der Hauptstadt BONN. Ganz ohne Hr. Dr. Kohl's Tagebücher! Mit freundlichen Grüßen Heinrich Jung Aachen, 11.Juli 05

Apelt , München

stefan.apelt(at)gmx.de

Tja , da haben wir uns fast 60 Jahre lang darauf verlassen , dass sich alles durch Gesetze , Regelungen , Verordnungen und Ausnahmetatbestände regeln lässt und haben uns immer enger in das Korsett "Staat" gezwängt. Und jetzt stellen wir fest , dass das Korsett bewegungsunfähig macht und am Atmen hindert. Und keine Luft mehr zu bekommen ist m.E. schon ein Grund für Pessimismus , oder ?

Rakanishu, Aachen

Das hat etwas mit der Lernfähigkeit zu tun. Dummheit ist nämlich, wenn man immer wieder das Gleiche tut und jedesmal ein anderes Ergebnis erwartet.

Hermle Rainer

rhermle(at)web.de

Weil die Menschen von sich selber ausgehen. Es ist immer einfacher ist nichts zu tun und es laufen zu lassen wie es ist. Selber für sich zuerst einmal verantwortung zu übernehmen und nicht nur zuschauen. M.f.G Hermle

Vincent, Köln

Wie sollte man auch nicht negativ eingestellt sein: es wird ja auch immer nur Negatives berichtet. Angefangen von der (Schlecht) Rechtschreibreform hin zur Steuerreform Gesundheitsreform, Arbeitsmarktreform wird alles schlecht geredet -zum Teil gar zu Recht, das ist noch schlimmer. Da sich auch nur schlechte Nachrichten gut verkaufen, werden auch nur diese gebracht. Z.B. soll die Gesellschaft kinderfeindlich sein. Was die Menschen betrifft, kann ich dem nur widersprechen, allerdings haben Gemeinden kein Geld und die Industrie kein Interesse; ergo: Gesellschsaft ist kinderfeindlich. Das nur mal soweit als Beispiel.

Bendig,Wohnste

Imkerei.Bendig(at)t-online.de

Die Politik sorgt nicht entspechend vor,dass es zu einer Aufbruchstimmung kommt.Europa wird wenn sich nichts ändert uns sehr viel abverlangen und wir sehen nur zu.Die Politik beschäftigt sich weiterhin mit Mehrwertsteuer,Rechtschreibreform Bildung verteuern,Studiengebühren anstatt Arbeit zu schaffen. Da wird gesprochen der Verbraucher hält sein Geld.Durch Euro haben aber viele dies gar nicht mehr. Merken die eigentlich noch was. In der Elektrizitätsversorgung wird den EVU s durch das neue Energiewirtschaftsgesetz der Markt entzogen.Da ja Durchleitung somit Wettbewerb Stombörse alles gewollt. Deutschland versteht es sich selbst zu reduzieren.Der Markt wird über die staatl.französ.Energieversorger geregelt. Die verkaufen Atomstrom via Durchleitung 20% günstiger da kann kein deutsches Unternehmen mithalten.Die Wirtschaft wandert ab unseren Kommunen fehlt das Geld. Was macht eigentlich die Politik. Wahlkampf mit Reformen.

D.Meyer Kiel

hummel(at)sofort-mail.de

Vielleicht weil unsere nicht vom Volk gewählten Plutokraten jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf treiben, die den Bürger mal wieder mehr in seinen Rechten beschneidet oder ihm tiefer in die Tasche greift.

Schuenemann Barsinghausen

ronald.schuenemann(at)fh-bielefeld.de

Weil die Bevölkerung der ( richtigen ) Auffasung ist, dass die Politik gleich welcher Buchstabenkombination, die anstehenden Probleme weder jetzt noch in Zukunft,nicht meistern werden. Das was die Einen bei den Anderen schlecht reden, machen Sie selber noch schlechter ( Oekosteuer, Pendlerpauschale und EHzulage sind nur Beispiele für den politischen Zick-Zack-Kurs )

tuennes, duesseldorf

ro.tuennes(at)gmx.de

Wenn der Fragesteller weiss, warum er die Frage gestellt hat, hat er vermutlich auch schon die Antwort.

berlin

achim.seiler(at)gtz.de

weil die deutsche bevoelkerung gegenueber der deutschen Bevoelkerung so unglaublich pessimistisch eingestellt ist. (Selbstlaeufer)

Herrmann, Ulrich

captainzulu(at)gmx.de

Guten Morgen zusammen, das lässt sich nur schwer sagen, aber aufgrund meiner Beobachtungen in meinem Umfeld denke ich folgende Umstände führen dazu: a) durch extreme Zunahme des Wohlstandes nach dem 2.Weltkrieg wurde ein Wohlstandsautomatismus in Gang gesetzt b) innerhalb dieses Wohlstandsautomatismus wurden in allen gesellschaftlichen Bereichen mit deutscher Vertrags- und Gesetztes-Gründlichkeit viele Annehmlichkeiten zemetiert, ohne zu hinterfragen, ob diese Wohltaten denn auch dauerhaft zu finanzieren seien c) zu sehen ist das vortreflich an der Generation der ca. 50 - 65 Jährigen, die ihre Ausbildungs-/Berufszeit in diesem Schlaraffenland verbringen konnten - genau diese Generation jammert heute im Vorruhestand bei bester körperlicher Gesundheit-allerdings übergewichtig, jährlichem Kuraufenthalt zur Gewichtsreduktion, 3 Urlaubsreisesn im Jahr, im eigenen Haus oder Wohnung, darüber, daß die Zeiten so schlecht seien und es mit der Gesellschaft bergab gehe - dabei sind deren persönliche Besitzstände weitgehend abgesichert (natürlich auf Kosten der nachfolgenden Generationen, für die das nicht mehr zu finanzieren ist - deshalb jammern diese, daß die Gesellschaft nichts für sie tue und die Zeiten so schlecht seien....) d) Unfähigkeit zur Selbstkritik, anstatt zu erkennen, daß andere Menschen/Völker mehr und länger arbeiten um ihren Wohlstand zu erarbeiten wird daranherumgemäkelt, daß die Politiker oder sonstwer Schuld hat, Dabei sind die Politiker auch nur Bestandteile der Gesellschaft die aus diesem bequemen Wohlstand heraus kommen. Es bleibt dabei: eine Gesellschaft hat die Herrscher (in Wirtschaft und Politik), die sie verdient. Fazit: Der Pessimismus entspringt letztlich einem zu großem Wohlstand bei zu zu wenig Gegenleistung. Mit freundlichen Grüßen, U. Herrmann

Alex Gruß, Shanghai

casj(at)iname.com

Weil wir uns zu einem Volk von Schwarzsehern und Pessimisten gewandelt haben. Daher lebe ich seit fast 10 Jahren in Asien. Das Lächeln, selbst von wildfremden Menschen auf der Strasse und das eigene spontane Zurücklächeln wirkt Wunder für unsere Stimmung und Einstellung. Versuchen Sie' s mal vo dem Spiegel! Lächeln - und schon stellt sich ein positives Grundgefühl ein welches hilft unsere Herausforderungen im Alltag zu lösen.

wolf mann los angeles venice boulevard

mwlfg(at)aol.com

die antwort ist einfach : die deutschen haben begriffen---dass ihre sog.demokratie eine farce ist----ein potemkinsches dorf----wahlen sind nur fenster-dekoration fuer eine oligarchie----die sich seit kriegsende der politischen klasse bemaechtigt hat----und mit hilfe einer streng kontrollierten presse die illusion einer plebiszitaeren "gesellschaft" betreibt. aber das wird man in keiner "talk-show" hoeren----denn sowas ist doch "verschwoerungs-theorie"...! deutschland ist seit 1945 KEIN souveraener staat (OFM--interregnum)---und erhaelt seine marsch-befehle aus london---tel aviv und washington. es ist dieses gefuehl der tiefen ohnmacht----welches deutschland psychisch laehmt----und frueher oder spaeter zum zusammenbruch der schimaere BRD fuehren wird. arbeitslosigkeit---ueberfremdung---krise des gesundheits-systems ??? alles gewollt und unterstuetzt vom polit-establishment----diese ausverkaeufer sehen doch zu----wie deutschland verramscht wi! rd an die banker-clan`s a la rotschild----soros---goldmann etc etc fazit : nur ein kollaps dieses korrupten gesellschafts-systems kann bewegung in unsere arme nation bringen----das deutsche reich besteht im uebrigen----de jure----fort you do the math.....

seeger,michael, 26336horsten, alter postweg10

kpthornblower(at)aol.com

ich glaube es liegt an der tatsache das wir von seiten der politiker nur noch verkackeiert werden. z.b.:diktatorisch wird einfach die europaverfassung beschlossen; > korrupte industrielle machen hier die gesetze (hartz); >soziale kürzungen nur bei den schwachen, gleich-zeitige unverhältnismässige bereicherung bei den unternehmern; fehlendes verant-wortungs gefühlgegenüber der belegschaft > der fehlgeschlagene ostanschluss des helmut kohl; der kritiklose ja-sage journalismus in allen medien. niveaulose programme in funk und fernsehen das färbt auf die mentalität ab michael seeger

serkan bochum

as(at)yahoo.com

wenn man um sich sieht, was sieht man: nur verschlafene, denkfaule, arbeitsscheue sozialstaatsversessene Penner, die keine Änderung wollen, weil es ihnen ja so gut geht - minimaler Aufwand, maximale Faulheit

elfe

eheini(at)hotmail.com

weil sie sich selbst am besten kennen -

Ludger Brauckmann, Hagen a.T.W.

ludger.brauckmann(at)osnanet.de

zwei verlorene Weltkriege, die direkt und indirekt mit der Verunsicherung von Eltern und Kindern einhergingen, hinterlassen ihre Spuren.

Dr. Henning Lorenz, Karlsruhe

hlorenz(at)medicpartner.de

Ist sie das wirklich oder wird das nur in den Medien oder in Talkshows so dargestellt? Nehmen wir an es stimmt, dann liegt es sicherlich an der immensen Erwartungshaltung, die von den an der Macht befindlichen, egal welcher Richtung aber auch von den Medien erzeugt wird. Wie, nicht Weltmeister geworden? Versager! Nicht mehr größtes Wachstum - die Welt geht unter! Etc. Erstaunlich ist nur, daß dennoch die für die unbestreitbar bekannten Probleme verantwortlichen Strukturen nicht angetastet werden. Aktuelles Beispiel: Mitbestimmung! Eigentlich: weg damit! Oder sollen wirklich gelernte Werkzeugmacher Einfluß auf strategische Entscheidungen des größten europäischen Automobilproduzenten haben?

Lucas Brauner, Kitzingen

lu.br(at)gmx.de

In der Frage ist von "pessimistischer Einstellung" die Rede. Ich verstehe dies als "von schlechten Erwartungen geprägt", also hinsichtlich Lebensstandard, eigener Leistungsfähigkeit usw. SO INTERPRETIERT die Frage beantwortet: Weil die Menschen in ihrer Mehrheit sich selbst nicht (ver)trauen, sich selbst also im stillen Kämmerlein für dumm, faul, häßlich usw. halten, sich selbst also in irgendeiner Weise negativ bewerten. Und am Beispiel PISA belegt, gehen Pessimismus und Realismus durchaus konform. Ein außenstehender Dritter müßte also den Deutschen sagen: Jawoll, Ihr habt recht, Ihr seid dumm, faul, häßlich usw.

name, wohnort

schwangermit14(at)altavista.de

falsches forum für die frage... frag mal deine nachbarn ^^:P

Ulli

ulrike.fey(at)web.de

Weil der Mensch grundsätzlich dazu neigt, das Gute was er hat nicht zu sehen. Denn wenn wir uns mal genau in der Welt umschauen geht es fast nirgends bewusster, gerechter, sozialer und menschlicher zu wie bei uns! Aber gerade das Bewusstsein, was zu dieser negativen Sicht führt, ist aber des "neuen Deutschen" beste Eigenschaft! Es macht uns zu einem der bewusstesten und fortschrittlichsten Völker im Bezug auf Menschenrechte und Umweltzerstörung, auch vor unserer eigenen Tür (was man z.B. von den Amis nicht gerade behaupten kann)! Und das ist wiederum ein Grund auch ruhig mal stolz auf uns Deutsche sein zu können. Dieses Misstrauen uns Selbst gegenüber ist gut für uns Deutsche: Ich halte es für eine Nachkriegsfolge und gelernte Lektion aus dem Trauma des 2. Weltkrieg, die uns kritisch und aufmerksam bleiben lässt, auf dass wir uns nie wieder so (gelinde gesagt) daneben benehmen!

Johannes, Berlin

Weil wir keine anderen Probleme haben - außerdem is die Gesellschaft sch***e, alle nur am nörgeln, und sowieso geht's nur noch bergab. ;)

Mark, Fürth

schatzmm74(at)yahoo.de

Weil unsere Medien (allen voran die Boulevardpresse)immer weniger informieren sondern hauptsächlich Angst verkaufen. Jeder noch so lächerliche Grund wird benutzt um Ängste zu schüren. So sollte z.B. der Komet Temple 1 nach seinem Beschuß "zurückschlagen". Eine Person/Gesellschaft, die dauernd mit irgendwelchen Ängsten bombardiert wird, verliert mit der Zeit jeden Mut und jede Zuversicht, wird also pessimistisch.

Keil Walter

wake45(at)hotmail.com

Deutschland hat in gewisser Weise große Selbstzweifel, weil den Eliten zum Thema Zukunft, zu wenig einfällt. Das ist nicht in erster Linie eine Frage der Bildung, sondern auch eine Frage nach dem Stellenwert von Kreativität. Deutsche Eliten wollen immer Mammutlösungen, die zuwenig Facetten haben. Wer die Sozialsystem ständig in Frage stellt wird auch niemals ein passables Konsumklima erzeugen. Auch wenn man im Zeitalter der Globalisierung, den großen Aktiengesellschaften die Bedingungen erleichtert, führt das nur zu mehr Investitionskapital das auf ausländische Märkte will. Solche Gedanken finden auch kaum eine Öffentlichkeit, da die gegenwärtige Technokratische Elite, dann auch ihre immensen latenten Selbstzweifel eingestehen müsste. Das Durcheinander in der politischen Diskussion aller Parteien zeugt davon.

Bialkowski Günter, Koithanshöhe 10, 31855 Aerzen

hopatros(at)aol.com

Diese Frage ist interessant und erweiterungsbedürftig. Wegen des Zwangs zur Kurzfassung nur so viel: Die Gesellschaft ist vielschichtig! Und weil wir auch wegen Hartz IV, Agenda 2010, CDU/CSU und FDP-Programmatik wieder bei schichtenspeziphischen Betrachtungsweisen und - Fühlungen angekommen sind, ist dies wiederum völlig normal. In der Bonner- Republik hatten wir diesen Entwicklungsstand schon überwunden. Heute klafft die Schere der Globalisierungsgewinnler und der -verlierer leider immer weiter auseinander. Übrigens: nach der Phase des Pessimismus folgt die Resignations-, die Wut- und Widerstandsphase und am Ende die Revolutionsphase. Es hängt also ganz und gar von den Funktionseliten in unserem Staate ab, wohin die Reise gehen wird. Und nebenbei besehen: Es sind immer die Eliten, in der Neuzeit auch die wissenschaftlichen Eliten (z.B.Physiker,Genforscher,betriebswirtschaftliche Denkschulen u.a.), die der so genanten normalen Bevölkerung Probleme bereite! n. Häufig führen ihre Zielvorgaben ganze Völker in die Irre, meist schlimmer in die Katastrophe. Bedenken Sie das einmal in aller Breite und Tiefe, dann werden Sie diese These betätigt finden.

Chris, Tamm

stern(at)datenschleuder.kicks-ass.org

Ist eigentlich egal, denn langfristig werden die nationalen Identitäten abgelegt sein und die europäische angenommen sein (als nächstes kommt dann die Weltregierung, dass wird aber vermutlich noch dauern). Wir sind erst Europäer, wenn das Brandenburger Tor als Deutsches Symbol geschliffen wird.

Karin Bryant Atlanta GA USA

kb26919(at)aol.com

ehrlich gesagt: DAS habe ich mich auch oft gefragt wenn ich in D bin.Man koennte denken der Pessimismus und Neid,den man ueberall bemerkt ist ansteckend.Aber dann lese ich die div Zeitungen und merke dort wird dieser Zustand noch verstaerkt. Das Klima in den Presse-Organen ist schlicht negativ und miesepetrig....allein beim ueberfliegen der Schlagzeilen wird einem schon zum Kotzen.

G. O. El Salvador

Ach wäre das eine schöne friedliche Welt!(Nimm Dir das Geschichtsbuch dieser Welt u. schau die täglichen Geisterbahnfahrten, sprich Nachrichten an)

max, norwegen

Ich frage mich, ob es etwas mit der deutschen Vergangenheit zu tun hat. Will man jeder Kritik zuvorkommen, indem man sich schon selbst anklagt? Will man zeigen, dass man nun endlich wirklich kritisch ist? Im Ausland haben die Deutschen schon ein wenig den Ruf, gerne zu meckern und negativ zu sein. Es ist nur eine Tendenz, aber sie ist da.

garyson(at)arcor.de

Weil der bürger sieht wie er täglich angelogen und verarscht wird.2000 nach chr.ist es für jeden durchschaubarer geworden,und tag für tag wird sogar mir klar das ich nur noch einen wert habe wenn ich in dieser ego-gesellschaft nach ihren verlogenen zielen strebe!so wächst das nichtvertrauen,aber im innern sehe ich noch den funken des optimissmus!

harald ertl, wien

hge(at)chello(at)at

weil: 1. die deutschen unter der kriegsfolge leiden (DDR-aufpäppeln) hätten sie das proplem nicht, wären sie logischerweise wieder wirtschaftsmotor nr. 1 in europa 2.weil das dt. fernsehen zwar sehr professionell gestaltet ist, aber die talk-show perversitionen glauben machen, alle deutschen seien "trotteln". (aus der sicht eines ösis - wenn er diese zahnlosen, fetten gestalten sieht). 3. daß jeder nationalstolz gleichzusetzend ist mit nazi-wiederbetätigung 4. daß ich mir als ösi ein stolzes deutschland wünsche, das mit den 2 anderen großen nationen - fr und gb mithalten kann. dt ist halt leider überbevölkert - 82 mio. auf engsten raum, mit illegalen - ca. 100 mio. ich mag dt. und bin mir als ösi durchaus des geschichtlichen ursprunges bewußt. also irgendwas muß geschehn - auch ich weiß die antwort nicht, wie man "ich spreche deutsch = ich bin nazi" auflösen kann. aber dt. muß wieder nationalstolz bekommen. und dafür können zeitungen einiges leisten. wenn ich mir die britischen zeitungen anschaue, dann erschauderts mich, wie die die bevölkerung aufrufen aufzustehen und stolz auf ihr britentum zu sein. (wohl vergessend, daß diese angeln, sachsen und jüten ja wohl aus dem norden dt. kommen). amerikas europäische einwanderer bestanden aus einem drittel dt. einwanderer (sprich: 33: dt. 27:engl. usw.) und deswegen ist amerika auch top, weil die mehrheit dt. urspungs ist. (wenn man noch bedenkt, daß die thommis auch ihren ursprung in nord-dt. und skandinavien haben...) gerade sie, als wirklich seriöse zeitung haben die möglichkeit - 1. dümmlichen britschen zeitungen aufgrund dem ursprung der brit. rasse gut zu kontern 2. das dt. nationalgefühl zu ihrem ursprung zurückzuführen - daß es außer dieser braunen suppe auch mal was gab... 3. jesus christus in ehren, aber es gab auch mal germanische götter - wotan - wednesday; freiya - freitag usw.... 4. die briten darauf hinweisen, daß das engl. aus dem althochdt. entstanden ist. 1. und 2. germ. lautverschiebung. z.b. brothar - engl. brother - dt. bruder. alles in allem: ihr medien, wer sonst, habt es in der hand wieder einen deutschen nationalstolz zu schaffen, der fern der braunen nudelsuppe ist. ich als österreicher erwarte mir endlich ein, nicht nur wirtschaftliches starkes deutschland sondern auch ein stolzes. als ösi hast es ja besser, weil wenn du in new york dt. sprichst und dich schaut einer bös an und sagt:"are you german" sagst einfach "natürlich nicht - i am austrian". obwohl ich mir meiner dt. wurzeln durchaus bewußt bin. aber der scheiß ist, daß dt. das gespött der welt wird, wenn jetzt andrea merkel kanzlerin wird. peinlich - peinlich. nix gegen cdu und frauen an der macht, aber meine putzfrau in der firma macht genauso ein belämmertes gesicht wie a.m. schaut sicher cool aus die a.m mit putin und bush. das darf doch alles nicht wahr sein. ich bin stolz "deutsch" sprechender österreicher zu sein, aber wenn dieser maso-scheiß der deutschen weitergeht bekenn ich mich auch nicht mehr zur dt. geschichte. ihr medien habts in der hand! wotan schütze deutschland!

Bodo Kother

bkother(at)gmx.de

Sie werden die überall zu findenden Plastiknäpfe, -tassen, -mülltonnen und deren Inhalte, sowie die zahlreichen strahlenden Überbleibsel der untergegangenen Zivilisation jedenfalls nicht für irdischen Reichtum halten. Die ein oder andere gefundene und verrottete oder auch explodierte Bombe und Rakete wird dazu beitragen ihre Meinung ebenfalls nachhaltig zu beeinflussen. Zerstörte Bahnen, Häuser, Busse, Straßen und Industrieanlagen wird sie in ihrer Auffassung weiter bestärken. Irritieren wird sie nicht zuletzt, die die Erde umkreisende Wolke von Schrott und die in unserem Sonnensystem möglicherweise dann noch energie- und antriebslos herumirrenden Satelliten. Im Sumpf und Morast werden sie konservierte verkohlte Baumstümpfe und auch die Überreste mörderischer Auseinandersetzungen finden. Den Untergang der abgesoffenen Zivilisation werden zukünftige Historiker wohl auf selbstverursachte Schadstoffemmissionen und selbstmörderische Ressourcenverschwendungen in Kombination mit barbarischen Konfliktlösungsstrategien zurückführen und das Zeitalter entsprechend benennen.

Karl Schmitz

karlschmitz(at)gmx.de

ich stamme aus der Nachkriegsfamilie und bin christlich erzogen. Es gibt aus dieser Zeit eine unglaubliche Stummheit , was die eigene Vergangenheit, Familie und Umgebung angeht. So vermisse ich heute das Gefühl, auf meine Heimat, Familie und Umgebung stolz sein zu können. Hier hat auch die Schule keine Aufarbeitung dergestalt geleistet, daß das Geschehen eingebettet werden kann in die Gesamtheit der deutschen Tugenden und Untugenden. Ich bin nicht stolz, ein Deutscher zu sein, bin der " Volksgemeinschaft " entfremdet, fühle mich weit entfernt von jeder" Deutschtümelei", suche aber doch für mich und unsere Kinder einen Weg, zu sagen: - das ist ein gutes Land, in dem sich leben lohnt, es ist ein lebenswertes Ziel hier zu arbeiten. Vielleicht bedarf es der Überwindung des " Glaubenssatzes, das nur " bezahlte " Arbeit Sinn stiftet.- wenn Familienarbeit, soziale Arbeit und Erwerbsarbeit gleich gestellt,- und zu Lebensunterhalt beitragen können, erwarte ich wieder mehr Lebenssinn, und damit weniger " Pesssimismus"

Hans Meise Freiburg

landlakers(at)hotmail.com

Die Deutschen trauen sich nicht mehr, positiv zu sein, weil aus dem Wohlstandsland bald ein zerfallendes Schwellenland geworden ist. Armut, Depression und Neid sind dominant geworden. Das schlägt flächig durch und verhindert jeden Optimismus im Keim. Die 68-er sind definitiv gescheitert. Es braucht eine neue Generation - dann ist vielleicht der aktuelle Pessimismus auch Geschichte.

Merlin, Heilbronn

Paul-Merlin(at)web.de

Die Leute sind Realisten und sehen die Dinge wie sie sind.

Jürgen Lemcke Fuhrberg

bismillah7(at)gmx.de

...die Gesellschaft in der Bundesrepublik entwicklete sich während der letzten 50 Jahre in eine fremdbestimmte antisoziale Einheit mit altersbedingten Tageszielsetzungen: Meine Rente! Ich will Spaß haben! Eine innergesellschaftliche Kommunikation findet nicht mehr statt. Reale Werte, wie Moral, Ethik usw. wurden mit dem Begriff WERTEGESELLSCHAFT ersetzt. Tatsächlich jedoch wird die Wertlosigkeit der bestehenden Gesellschaft der Bevölkerung mehr und mehr bewußt. Die politische Bühne besetzt mit Witzfiguren wie Schröder, Westerwelle und Merkel, leistet zu dieser Bewußtseinsbildung einen weiteren Beitrag. Treibende Kräfter bei der Demontage der Gesellschaft waren Medien wie z.B. Der Stern, Bild, Der Spiegel usw. und allen vorweg das Fernsehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß in Deutschland. Jürgen Lemcke

Peter Kunde, Hamburg

kundepeter-hh(at)yahoo.de

Weil die Gesellschaft in Deutschland zu lange die rot-grünen Ideologien und Spinnereien akzeptiert und mitgemacht hat.

Tomas, München

Ganz simpel: man erwartet wenig von sich selbst, und damit auch sehr wenig von der restlichen Gesellschaft. Neid und Misgunst ist in der dt. Gesellschaft ziemlich weit verbreitet. Weil man seinem Nachbarn, seiner Familie, seinen Mitbürgern Erfolg und Glück "neidet", frisst sich dieser Neid seit Jahrzehnten in die Seelen der Menschen. Man weiss wie man "selbst ist", und erwartet eben, das der Egoist und Neider von nebenan sowieso keinen Deut besser sein kann als man selbst. Als "EU-Ausländer" der schon seit Jahrzehnten hier lebt, habe ich nie begriffen, warum in Deutschland häufig aus einem "freundschaftlichen Wettstreit unter Nachbarn" meist eine jahrzehntelange Familienfehde entsteht; warum sich so viele Familien bis aufs Blut untereinander bekämpfen und warum Menschen, die zu (viel) Geld gekommen sind "das sowieso nur durch illegales und moralisch verwerfliches" 'verdient' haben können. Und eigendlich sofort enteignet gehören. Würde Deutschland endlich aufhören, sich negative Gedanken über andere Menschen zu machen und mehr nach dem Grundsatz leben "Wie kann ich mein Leben und das in meiner Umgebung jeden Tag ein bischen besser machen" - es würde ein neues (soziales) Wunder geschehen. Denn noch schlechter und tiefer kann es gar nicht mehr gehen, die wirklich fähigen Leute haben deswegen längst das Land verlassen...dorthin, wo man sie schätzt. Tomas, München

Becker, Meerbusch

Weil die Hoffnung stirbt, dass der rheinische Kapitalismus Zukunft hat, es nur aufwärts geht und das soziale Netz keine Verlierer kennt - die Unterprivilegierten dieser Welt stellen Ansprüche und die Deutschen wissen: Zu Recht!!

Sebastian Schwarz, Bonn

kyuss666(at)gmx.de

Wenn man täglich die "BILD" Schlagzeilen sieht, und sich vor Augen führt, wieviele Leute das lesen und ernst nehmen, dann kann man schon depressiv werden. Desweiteren habe Ich noch in keinem Land so viele grundlos unfreundliche und gestresste Menschen erlebt wie in Deutschland

A. Kusserow, Berlin

a.kusserow(at)t-online.de

Bei diesen ewigen nasskalten und unberechenbaren kurzen "Sommern" kann man einfach nur eine Dauerdepression bekommen ... wen wundert's? Und ob die angeblich so viel fröhlicheren Minivölker wie die Holländer oder Dänen noch immer am Dauergrinsen wären, wenn sie auch ein 80-Millionen-Volk wären, ist auch die Frage ... Merkwürdigerweise treten die schlimmsten und absurdesten sozialen Erscheinungen (exzessive Fettleibigkeit, Rassismus, mafiöse Kriminalität) immer nur in anderen Ländern auf, da lobe ich mir unsere unverbogene schroffe Direktkeit und mediokre Farblosigkeit! a.kusserow(at)t-online.de

Julia SARRAZIN, Schiltigheim (Frankreich)

sarrazin.julie(at)wanado.fr

Ich denke, die Deutschen malen ihre Gesellschaft extra schwarz aus, weil sie nur schwer auf den früheren Wohlstand verzichten können. Vielleicht aber auch deswegen, weil sie sich viel zu ernst nehmen...

R.H.

info(at)mi-doku.com

Na, weil sehr viele Menschen eine große Angst haben, die weit über eine alltägliche Angst hinausgeht.´ Wir befinden uns im Jahre 60 nach Kriegsende und noch immer kommt an vielen Stellen das Grauen hervor, das der Krieg angerichtet hat. Deutschland besteht heute zu einem überwiegenden Teil aus nicht biederen, sondern braven Menschen, denen die emotionale Erblast des harten, mordenden Faschismus, der bis in ihre Familien griff, als unentrinnbares, belastendes Geschick erscheinen muss - unter der Oberfläche grassiert ein Phantom der gesellschaftlichen Erbschuld, das sich genetisch wahrnehmbar äußert - in Form von Pessimismus, Schmerzen oder zumindest Schwärze und Verzweiflung am Herzensgrund. Die Deutschen - die zum weit überwiegenden Teil zweifelsohne selbst geprüfte Opfer sind - sollten behutsamer miteinander umgehen und jene Tugenden bekräftigen, die sie zu Auserwählten machte: die Liebe und die Treue. Liebe Deutsche. Wir lieben Euch so, wie wir die Juden lieben. Das, was geschah, ist ein Geringfügiges dessen, was den Menschen auf dem Weg zur Erkenntnis geschehen sollte. Die alten germanischen Prophezeihungen und auch Armorgeddon wurden erfüllt, sodass sie nun, ebenso wie der Gegenspieler, machtlos werden. Ihr solltet nicht die Rolle des Gegenspielers übernehmen. Ob Ihr Euch darüber im Klaren seid, erkennt Ihr daran, ob Ihr allmählich Respekt vor Gott gewinnt, oder nicht. Wir bitten Euch, Euch mit Kreativität und Lebensfreude, und auch mit Eurem vielgeschmähten Selbstbewusstsein, erneut aufzumachen. Es würde übrigens nicht schaden, wenn Ihr etwas mehr Kinder zeugen würdet ;-)

Sprinz, Berlin

osp(at)sprinz.de

Weil wir uns kennen!

Peter Bildstein

peter.bildstein(at)hanse.net

Angesichts der deutschen Geschichte ist das nicht wirklich überraschend.

michael hessberger, weiterstadt

m.hessberger(at)t-online.de

Weil die Menschen überwiegend von ihren eigenen Möglichkeiten ausgehen und dabei annehmen, dass ihre Einstellung representatativ ist.

CPe, Gelsenkirchen

cpain(at)web.de

...weil es nicht mehr ihre eigene Gesellschaft IST !!

Arslan, Asslar

cwm(at)gmx.net

"Die Deutschen" attestieren sich, keine ideelle Gemeinsamkeit mehr zu haben, weder Religion noch Nation, weder Klasse noch Rasse, weder Ost noch West, keine Ideale, keine Werte, noch nicht einmal ethische oder auch nur Qualitätsstandarts, sie eine nichts, absolut nichts außer Fressen, Ficken und Fernsehen. Dass sie sich alle, alle (vom Korinthenkacker über den Müsli bis hin zum Eingedeutschten mit Zweitpass)in dieser Haltung des Beleidigt-Seins wegen der ihnen von bösen Mächten aufgezwungenen Vorzüge einer ideell und materiell offenen Gesellschaft einig sind, entgeht ihnen. Und ist auch besser so.

Has, Unterneukirchen

lcuhas(at)t-online.de

Die deutsche Bevölkerung kennt ihre sich selbst und ihre Politiker am besten.

Gößwein Michael, Nürnberg

mag(at)goesswein.de

Ich glaube nicht, das wir deutschen unserer eigenen Gesellschaft so pessimistisch eingestellt sind, sondern vielmehr den Parteien gegenüber und deren schlechten Politik. Desweiteren unserem lieben überbürokratisierten "Quasi-Sozialsstaat, welcher ja mittlerweile "assozial agiert" weil er durch die hohen Kosten, keine Lohnnebensenkungen zuläßt und somit Arbeitsplätze vernichtet, von neuen wollen wir gar nicht erst reden. Das "System" Deutschland ist in seiner jetzigen Form am Ende und keiner wagt es dies auszusprechen oder zu zerschlagen, solange hier kein Lösungsansatz stattfindet, wird sich nichts verändern. In einem Land mit mehr Beamten als Arbeitslosen, ist die Bevölkerung eher "realistisch" als pessimistisch eingestellt, daher die schlechte Laune, weil der Bürger sehr wohl sieht, das hier viel danebengeht......Dieses realitätsdenken ist der Politik und dem Staat komplett abhanden gekommen. Alles auflösen, komplett neu installieren, kommt ohnehin früher oder später. China sei Dank.

Gerd Kühnel, 04654 Frohburg

kuehnel-frohburg(at)web.de

Der vorhandene Pessimismus bezieht sicher nicht alle Bereiche der Gesellschaft ein. Er richtet sich gegen eine Minderheit unseres Volkes, die rücksichtslos und ohne jedes Verantwortungsbewustsein ihre eigenen Interessen über denen der Allgemeinheit stellt. Diese Gruppe bezeichnet sich selbst als Elite und nimmt für sich die Führungs- rolle in Politik und Wirtschaft in Anspruch. Viele dieser Vertreter sind weder moralisch noch fachlich für derartige Aufgaben geeignet und müßten logischerweise entfernt und ausgegrenzt werden. Diese Überwachungsfunktion sollten unsere gewählten Volksvertretungen wahrnehmen. Leider setzt sich diese Gruppe immer mehr aus Vertretern der vorher genannten "Eliten" zusammen. Wir als betroffener Teil der Gesellschaft haben dieser Entwicklung bisher tatenlos zugeschaut. Wir waren zu bequem und zu träge, die vermeintlichen Volksvertreter schon vor der Wahl auf ihre Eignung zu überprüfen und Rechenschaft über ihre miserable Arbeit einzufordern. Mittlerweile wird das Volk nicht mehr benötigt, um geeignete Kandidaten für politische Ämter auszuwählen. Diese Auswahl übernehmen die Parteiführungen mit ihren abhängigen Kreaturen selbst. Der Wähler darf lediglich unter verschie- denen Übeln, die sich aber wenig voneinander unterscheiden, aussuchen. Diese Erkenntnis kommt leider für viele von uns sehr spät, fast zu spät. Das ist unser Pessimismus.

Martin Korol, Bremen

martin_korol(at)yahoo.de

Die Deutschen sind keine Nation. Jeder Versuch dazu ging schief: 1524, 1555, 1848, 1871, 1918, 1933, 1949, 1989.

Schorsch

Weil wir keinen Nationalstolz haben können, ohne dass jemand gleich "Hitler" schreit. Andere Länder können das und ziehen viel Kraft daraus.

thomas, Landshut

Weil die Deutschen es nach dem Zweiten Weltkrieg nicht geschafft haben, eine neue eigene Identität und Selbstbewusstsein aufzubauen. Das haben nämlich die Vertreter eines Volkes, dem im Zweiten Weltkrieg viel Leid angetan wurde, durch stetes umrühren in der immer gleichen Wunde bis heute geschickt verhindert.

Dipl.-Ing. S. Kubelke

ee-kubelke(at)t-online.de

Da der Bürger einer Totalüberwachung und Kontrolle unterliegt wie sie selbst in den deutschen Diktaturen nicht vorhanden war und praktisch keinerlei Mitbestimmung besteht. Weil von staatlicher Seite ein Klima des Neides, der Mißachtung sämtlicher Moral- und Kulturwerte und der Meschlichkeit in die Bevölkerung gepresst wird.

Otten, Rellingen

horst-dieterotten(at)alice-dsl.de

Aus Aussichtslosigkeit. Gegen das Zuwiderhandeln der Politiker, gegen einen gesunden Volkssinn. Die nicht wissen, was ein gesundes Welt-Gemeinschaftswohl ist. Diese Zuwiderhandlungen bestehen aus: 1) Zu vielen Steuerschlupflöchern für Konzerne, (Allgemeinwohlgelderentzug), Wirtschaftstheoretischer Beknacktheit, Korruption, Lobbyismus, Selbstbereicherung und vielem mehr. Das ist gleich das Fördern des Egoismus. 2) Und dem Verachten, gegenüber einer funktionierenden, einer sauberen, für jeden lebbaren Umwelt. Ich sage: Gott du Primat. Wenn du den Menschen vernichten möchtest, bitte. OK. Aber die Tier und Umwelt hat mit dieser primitiven Lebensform Mensch, nichts zu tun. Lasse diese in ruhe. Parteien mit dem Buchstaben C, für christlich, stehen für eine Gottesmeinung. Also: Wie kann der Mensch ein würdiges Lebewesen der Elementarität werden.

Wehr, Tübingen

marco-wehr(at)danzon.de

Dass Sie als Presseorgan diese Frage an Ihre Leser Stellen, wundert mich sehr. Besser wäre, sie würden sich mit sich selbst und Ihren Kollegen beschäftigen. Die Deutschen Medien haben ein abstoßende Art, das Schlechte zu suchen und auszuweiden. Da sie mittlerweile ein Informationsmonopol besitzen, haben andere Meinungen kaum noch die Möglichkeit verbreitet zu werden. Wenn Sie also der Meinung sind, dass sich etwas an der Stimmung ändern sollte, fangen Sie einfach bei sich selbst an

Stephan-Oliver Schmidt, Köln

stromschlag(at)web.de

Hallo! Ich sehe das Problem in der gesamten westlichen Welt. In östlichen Ländern wie Indien,Burma,etc. hat es in den letzten Jahrhunderten weniger technischen, wirtschaftlichen Fortschritt gegeben. Die meisten Menschen verfügen über geringere Mittel und sind größeren Leiden ausgesetzt. Dennoch sind sie meistens glücklicher und verlieren seltener die Kontrolle über sich und ihre Gefühle. Sie verlieren nicht so schnell die Hoffnung und das Vertrauen. Die Menschen berauschen sich nicht so oft wie hier und man pflegt soziale Kontakte. Die Familien funkionieren. Man redet miteinander über Probleme. Es gibt natürliche Gemeinschaften. Wir sollten versuchen aus dieser Welt einen besseren Ort zu machen. Alle zusammen. Keine Kultur ist schmutziger als die andere. Das Handeln jedes Einzelnen beeinflußt die Welt. Jetzt und hier. Lächeln sie mal öfter, nur für 3 Atemzüge die Mundwinkel nach oben und es geht schon besser. Danke fürs Lesen.

Kai Mille

Weil Politiker und Abgeordnete sprich fuehrende Kraefte unserer Nation nicht mehr im Sinne eines demokratisch gefuehrten Staates handeln, sondern ihre privaten und die von Grosslobiisten verfolgten Interessen hoeher stellen als die unserer Nation. Hinzu kommt, dass sich unser Land fuer Dinge in der Vergangenheit entschuldigen muss die ein Oesterreicher mit seinen Helfershelfern angerichtet hat. Wir schaemen uns dafuer und tuen alles das dies nicht wieder geschehen kann und nicht vergessen wird. Trotzdem sollten wir endlich mal wieder nach vorne blicken und auf Errungenschaften unserer Nation stolz sein wie es z.B. die Franzosen, Italiener oder Amerikaner sind. Unser Land hat trotz der zeitweiligen Teilung einiges vorzuweisen, auf das wir stolz sein koenen. Drum last uns endlich aufstehen und sagen: Wir sind stolz auf unser Land!

Stephan Prokesch

stephan.prokesch(at)gmx.de

Ich glaube, uns Deutschen ging es einfach nur viele Jahre zu. Wir sind es nicht mehr gewöhnt, Rückschläge hinzunehmen und mit neuer Motivation daraus hervorzugehen. Außerdem trägt unsere Politik nicht gerade dazu bei Vertrauen bei der Bevölkerung zu schaffen. Regierung und Opposition blockiert sich gegenseitig, jede Partei ist darauf aus sich nicht in die Nesseln zu setzen. Man könnte ja etwas Positives bewirken, und die nächste Regierung provitiert davon. Trotzallem bin ich der Meinung, dass wir bei dem ganzen Frust nicht vergessen sollten, dass auch wir Deutschen ein bisschen auf uns stolz sein dürfen, nicht indem wir auf andere Völker oder Rassen hinabschauen, aber indem wir ein gesundes Selbstvertrauen an den Tag legen. Wir sollten uns nicht schlechter reden, oder denken, als wir sind!

S. Schaudien, Lüneburg

Sabine_1956(at)yahoo.de

Ich denke, dass sich zur Zeit eine Welle der sozialen Kälte und des wachsenden Egoismus breit macht. Es gibt kaum noch Menschen, die Vertrauen in das eigene Land bzw. in die Regierung haben. Jeder traut jedem alles zu. Gleichgültigkeit untereinander,Jugendwahn (vor allem im Berufsleben), Arbeitslosigkeit, Armut, Mord, Raub, Betrug, Terroranschläge.... das alles trägt nicht gerade zu Optimismus bei. Ich hoffe nur, dass die Gesellschaft bald merkt,dass unser Land lagsam in eine Dauerdepression verfällt, wenn sich in naher Zukunft in der Welt nichts ändern wird.

B. Lewis

lwsSquar(at)aol.com

Weil sie grundsaetzlich gern jammern und nicht wissen, wie gut es Ihnen geht.

scherzkeks

Weil es praktisch ist.Denn dann können noch mehr Anforderungen gestellt werden.Und daran haben viele Interesse.Und unsere Medien zb Bild schüren das enorm.Es gibt zuwenige Wendelin Wiedekind in unserer Landschaft.

Karin, München

paul.meir(at)gmx.de

Es ist der Egoismus, die Politikverdrossenheit und die Angst selbst etwas zu bewegen oder nicht bewegen zu können. "Es hat ja sowieso keinen Zweck." Zumindest erreicht das gesagte nicht den wirklichen Empfänger. Wenn doch wird es mit einem Handstrich weggewischt und in 5 Minuten vergessen. Keiner hört wirklich mehr zu. Nächstenliebe...die haben sich nur noch wenige erhalten. Zueinander stehen...es bleibt die Angst, allein auf weiter Flur stehen zu bleiben. Verrat, Mißtrauen, Eitelkeit und Angst haben sich in die Herzen geschlichen. Massenhysterie und negative Energien, die sich ausbreiten wie die Pest. Schuldzuweisungen an andere ist besser als mich selbst zu erkennen, mich selbst zu belehren, mich selbst zu erheben. Mobbing bereits im Kindergarten, in der Schule, im Betrieb! Einer traut dem anderen nicht. Also warum der Gesellschaft vertrauen. Doch... wie jetzt geschehen, Hartz, VW....können wir denn vertrauen? Sollten nicht die Vorbilder sein, die unser ! Leben bestimmen wollen?

Karl-Heinz Hesse

karlheinz-hesse(at)t-online.de

Es ist doch kein Wunder? HartzIV,Praxispauschle u.s.w. Bei den Kleinen wird es genommem, die Großen shnen ab und kein neuer Arbeitsplatz ensteht.

Eva Reichow, 77815 Bühl / Baden

kailee1220(at)aol.com

Ich denke, dass es an den negativen Informationen liegt, mit denen wir ständig gefüttert werden. Der Fokus liegt nur auf Mangel, nie auf Reichtum. Es wird ständig berichtet, was nicht geht, was schlecht läuft usw. Dadurch bekommen die Menschen einseitige Infos, vergleichen ihre Mitmenschen nach dem berichteten Maßstab und finden oft Bestätigung, weil die Erwartung ja schon negativ ist. Die Medien gestalten die Wertvorstellungen, die Meinungen. Wir erfahren ständig Dinge, die uns gar nichts angehen, die uns gar nicht interessieren. Wir filtern nicht, sondern nehmen die Informationen als Wahrheit. Wenn man uns vom Gegenteil informieren würde, dann würden wir eine gegenteilige Einstellung zu unseren Mitmenschen bekommen. (hoffe ich jedenfalls) Liebe Grüsse Eva Reichow

WoWa, Frankfurt

wo-wa(at)web.de

Die deutsche Bevölkerung kennt halt die eigene Gesellschaft am besten.

gucki

gucki

weil die deutschen im allgemeinen durchaus 1 und 1 zusammenzählen können. bei den amis ist das anders, bei denen gibt 1 und 1 immer 5 dollar, den fehlenden rest bezahlen andere in der welt.

jens jagd , chemnitz

fit(at)gmx.net

Die pessimistische Einstellung hat einfach den Grund, weil sich die Deutschen 364 Tage im Jahr über die Scheiße aufregen, die hierzulande von den politischen Nirvanisten verzapft wird, um einen Tag dafür zu verwenden, diese selbst wieder zu wählen. Sollte das jemand freuen?

Knoll, Zwickau

Weil uns der Gesellschaftstolz (dank geschichtlicher Fehlleistungen) fehlt.

chris

mister-smash(at)gmx.de

Weil für viele Leute die Defiziede dieser Gesellschaft nur zu offensichtlich sind. Durch die Medien wird einem doch schnell klar wem es in dieser Gesellschaft gut geht und dann schaut man auf sein eigenes leben und erkennt das andere leute für nichts millionen in den Arsch gesteckt bekommen und man selbst hart arbeitet und einen Scheiss bekommt. Ausserdem werden die Leute auch durch die Medien ermuntert immer das Schlechte an der Gesellschaft zu suchen. Denn, wenn man mal den Fernseher einschaltet wird man schnell merken, das man immer wieder erzählt bekommt wie schlecht doch alles wäre, wer daran schuld ist und das nichts dagegen unternommen wird. Ist doch ganz klar das die Leute dann in Depression versinken. Warum auch fröhlich und nett sein wenn doch alles so schlimm ist das man sich am liebsten tot wünscht. Und es wird ja auch nie besser werden, bekommt man prognostiziert. Die armen werdenm immer ärmer und die reichen immer reicher......bis es knallt. das schlimme ist das es in der geschichte immer so war und wir dennoch nicht in der lage sind etwas dagegen zu unternehmen. denn die reichen haben Macht...und diese Macht wird immer grösser. Wir befinden uns auf stätiger Talfahrt bekommt man erzählt. Doch für Reiche sieht das wohl anders aus. Unsere Stärke die Probleme zu erkennen und zu bennen ist auch gleichzeitig unsere schwäche. Denn keiner erträgt es auf Dauer immer nur mit Problemen konfrontiert zu werden. Es fehlen einfach die positiven Meldungen. Die Meldungen die den Leuten zeigen das eben doch nicht alles hoffnungslos ist. und es fehlt immer mehr an sozialer gerechtigkeit. Warum kann das Geld nicht gleichmässig verteilt werden? Muss es denn soviel Luxus und Verschwendung für einige Leute geben wärend andere im dreck verhungern? was für eine Gesellschaft soll das sein? mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tuhen. Eher mit Wilkürlichkeit und Egoismus.

H. Geißler, Wunsiedel

mimmikri(at)gmx.de

Ganz einfach: Weil wir von der Politik und der Wirtschaft seit Jahrzehnten eingeredet bekommen, wie schlecht wir (angeblich) sind. Irgendwer sieht Deutschland immer am Abgrund stehen. Und da wir halt ein nachdenkliches Völkchen sind, bleibt viel zu oft das Negative hängen. Trotzdem würde ich es statt Pessimismus eher Nachdenklichkeit nennen. Und so schlecht kann unsere Nachdenklichkeit auch wieder nicht sein. Denn im Großen und Ganzen gehts uns prima und international sind wir auch ziemlich erfolgreich und geachtet. Ich glaube, Sie sehen das Ganze zu pessimistisch. ;-)

Fuchs, Waghäusel

Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken...

Max , Hamburg

Atraxens(at)web.de

Vielleicht ja weil wir uns dank unserer Vergangenheit, die uns in die diprimirenste Lage gebracht hat die es gibt....aber deutschland is kein land das Glänzt sondern eins das sich aus der Asche erhebt also haben wir schon das erreicht das was wir erreichen koennen

Hans-Winfried Bergler

winfried.bergler(at)web.de

Weil der größte Teil der Bevölkerung für die "Eliten" entweder keine oder nur in den letzten sechs Wochen vor den Wahlen eine (gringfügige) Rolle spielt.

Gruschka, Hemmingen

monmann(at)aol.com

Weil unsere Gesellschaft keinen A.... mehr in der Hose hat. Scheinbar geht es uns noch nicht schlecht genug, haha. Weil jeder zusieht das er mit dem Rücken an die Wand kommt, einen Zusammenhalt gibt es in Deutschland doch fast gar nicht mehr. So könnte man mit den Franzosen oder den Schweizern nicht umgehen, aber in diesen Lande gibt es zuviel ich-bezogene Menschen! Wir sitzen da und lassen uns Alles von den Politikern gefallen. Bald sind die die arbeiten gehen und "normal" verdienen auch arme Leute, das kann es doch nicht sein und die Politiker werden immer reicher!!!

Frank Eisenberg, Volkmarsen

copilot25(at)gmx.de

Das hängt mit äusseren Bedingungen zusammen (aktuelle Wirtschaftslage, Wetter etc.) und vor allem mit der Art und Weise, wie jeder einzelne für sich, Probleme zu löst (interne Faktoren). Grundsätzlicher Pessimismus kann keinen Optimismus aufbauen, wie z.B. die Aussage: Das Glas ist halb-leer. Wichtig ist, dass wir lernen müssen, die Dinge so zu sehen, wie sie nun mal sind, d.h. zwar kritisch, aber nicht paranoid. In einem zweiten Schritt ist es wichtig, zu lernen, was und wie jeder einzelne dazu beitragen kann, etwas zu verbessern, anstatt durch grundsätzlichen Pessimismus Verbündete in der Gesellschaft zu suchen!

Dennis, Niedersachsen

dennis-sampler(at)web.de

Wir brauchen uns da nur mal unsere Politiker (Regierung) anschauen. Wie ist denn das, ist das Volk fuer die Regierung da oder die Regierung fuer das Volk????? Irgendwas stimmt da wohl nicht!!! Und wenn ich mir einen Menschen angucken, der eine ganze Reform aufgestellt hat (Beispiel: Harz IV) und nun aufgedeckt wird das er beim seinem Arbeitgeber geschlammt haben soll und mit Luxusnutten, ... verkehrt haben soll, dann fragt man sich doch ob so eine Persoenlichkeit seine Aufgabe als Vorbild fuer das Deutsche Volk erfuellt!!! Diese Art von Fehler, von Politikern angefangen, wirkt sich auf die ganze Bevoelkerung aus und wir gucken uns das ab, wie hier und dort geschmiert wird und bekommen einen Eindruck der zu wuenschen uebrig laesst!!!

Witter Ute München

ute.witter(at)lmu.de

weil man sich gegenseitig ansteckt. Außerdem haben sie einen anderen guten Grund: Politik. Wie sie einem das Geld aus der Tasche holen und zwar hinterrücks.

Rainer Kirschen, Kiel

rainer_kirschen(at)web.de

Das glaube ich nicht. Es ist viel mehr das Konglomerat aus Politik, Parteien, Medien, Presse/Journaille, Gewerkschaften, Industrie- Wirtschafts- und sonstigen Verbänden, die uns das tagtäglich weis machen will.

Realist

Die deutsche Gesellschaft negativ zu sehen, ist nur realistisch. Die Deutschen sind heute ein Volk, in der Faulheit, Neid, Jammern, Anspruchsdenken zur obersten Tugend erhoben wird. Breite Schichten der Bevölkerung Ost wie West wünschen sich so eine Art DDR-Deutschland, eine klassenfreie Gesellschaft, wo keiner sowas wie Eigeninitiative, Eigenverantwortung, Flexibilität und Risiko einbringen muss, wo Papa Staat alle versorgt und schön unmündig hält, wie im Kindergarten. Außerdem glaube ich, dass die Glotze die Deutschen dermaßen verblödet, dass man Fernsehen eigentlich verbieten müsste. Es gibt nicht wenige junge arbeitsfähige Menschen in Deutschland, die 6-7 Stunden pro Tag vor der Glotze verbringen, Stütze beziehen, ihren Arsch zu nichts hochkriegen und flennen, wenn der Staat ihnen sagt, dass sie ja eventuell vielleicht unter Umständen was tun könnten, um diesen Zustand zu beenden. Ich weiss wovon ich rede, denn ich wohne in einem der berühmtesten "sozialen Brennpunkte" in Deutschland, wo ca. 70 % der Kiddis noch nicht mal den Hauptschulabschluss machen. Wozu auch, man sieht ja, dass man auch ohne jede Antrengung ganz gut leben kann. Ich kenne aber auch Akademiker, die bis ins ca. 26. Semenster irgendwelche "hübschen Fächer" studiert haben und jetzt Harz-IV beziehen, aber z.B. einen standesgemäßen schwarzen neuen BMW fahren, große hübsche Wohnungen haben und jährlich schön in Urlaub oder zum Ski fahren, alles schön von Papi und Mami gesponsort. Diese Leute sitzen dann typischerweise gerne im Restaurant, um bei Rotwein und gegrillten Scampi linksintellekt! uelle Reden zu schwingen und darüber zu jammern, wie sehr Rot-Grün sie doch abzockt, die linken Ideale verrät und den Sozialstaat abbaut. Leider kein Klischee - diese Leute gibt es in echt! Leute à la Gysi und Lafontaine profitieren natürlich von so einer dumpfen Grundstimmung, ihr werdet es sehen im Herbst. Manchmal möchte man echt auswandern.

Andreas Roemer, 60386 Frankfurt am Main

roemer(at)roemer.li

Weil es den Deutschen an einer übergreifenden, verbindenden Idee mangelt. "Wiederaufbau", "Gesellschaftlicher Umbruch", "Kalter Krieg", "Vereinigung" sind passe, es fehlt ein Ziel Aller und es fehlt an Politikern, Ökonomen und Soziologen, die in der Lage sind, eine deutsche gemeinsame Zukunftsvision zu entwickeln. Der Deutsche weiß heute nicht mehr, wofür Deutschland steht und hat dementsprechend weder Ideal noch Ziel. Die fehlende "gemeinsame" Idee einer Gesellschaft führt uns auch europäisch immer mehr an den Rand und bei aller Globalisierung: Wir gehören heute schon zu den Verlierern.

Pauly, Karl Heinz

carlo.pauly(at)ewewtel.net

In der heutigen Zeit ist es nicht verwunderlich, wenn unsere Gesellschaft immer pessimistischer wird. Geleitet durch ein wildes, politisches Wirrwarr in den letzten Jahren, sei es die Gesundheitsreform, Hartz IV, die Steuerreform und vieles anderes, auf die Beine gebracht von einer ganzen Reihe unfähiger Politiker.Durch den täglichen Kampf, konkurrenzfähig zu bleiben, den Kampf nicht in die Armut abzurutschen, zu sehen, wie Industrie, Manager, Politiker, Sportler u.a. in Spitzenpositionen stehende Leute sich völlig ungeniert die eigenen Taschen füllen, wie durch die Gier nach "Mehr Geld" viele Industrielle ihre Produktionen ins Ausland verlegen, um ein Heer von Arbeitslosen zu hinterlassen, das Gefühl von einem unfähigem Europe geleitet zu werden und manches mehr, führt zu Agressivität, Frust und Depression. Diese Gefühle machen natürlich nicht vor der eigenen Tür halt, sondern es breitet sich kollektiv aus. Schade um Deutschland!! Kral Heinz Pauly

Oliver, München

oliver(at)goodngo.de

Deutsche können alle Plagen, aber keinen Durst ertragen. Germanis vivere et bibere.

Ingo Lange

ingo.lange(at)gmail.com

Weil das Bewusstsein ueber das, was in der Geschichte unter deutscher Flagge erreicht wurde (Identitaet!), sowie dem, was der motivierte Einzelne zu leisten im Stande waere, im tiefen Gegensatz steht zum Geschehen, den Rahmenbedingungen, der Politik und den Personen im Rampenlicht - voellig aus dem Gleichgewicht geraten sind! Selbstvertrauen kann nur in einer Umgebung erwachsen, die direkte Handlungen moralisch reflektiert, darueber hinaus auch den Erfolg moralisch definiert und ihn dann belohnt! Moral aber spielt in dem schnellen Gehasche nach Erfolg (politisch & Wirtschaftlich) heute kaum noch eine Rolle ... jedem Misserfolg folgt die Befoerderung der Entscheider auf einen noch besser bezahlten Posten ! Das ist der Weg Bergab !!! Und alle fuehlen und Verstehen es !!! Mit freundlichem Gruss Ingo Lange Singapore

Peter Enis, Breisach

wurstbrot1968(at)web.de

Wegen der Tatsache das unsere Gesellschaft schon laengst ein 2 Klassensystem ist. Wer vermoegend ist (und bzw. oder Politiker)kann tun und lassen was er will und dem Rest bleibt nur uebrig zu hoffen das das gehalt fuer alle ausgaben reicht und nicht schon nach 2 wochen des monats weg ist. (Mit Ausgaben sind Lebenshaltungskosten gemeint, und nicht irgendwelche TV Geraete, Waschmaschienen oder Computer, die laut Statistik seit der euro noetigung ja achso billig geworden sind.)

Franz Peter Kashofer

fpk2000(at)gmx.net

Ja warum denn, hier in Deutschland gibt es nichts zu lachen, alles muß Prinzipien untergeordnet sein. Alles wird reglementiert, Beispiel, das unselige Flaschen und Dosenpfand,die Mülltrennung, die Welt lacht darüber. Da ich 6 Monate im Jahr in Süd Afrika lebe mit seinen immensen Problemen und seiner, trotz der Geisel Kriminalität, liebenswerten Bevölkerung, komme ich mir bei der Rückkehr nach Deutschland vor als käme ich zu den Hotentotten, wobei ich mich bei den Hotentotten entschuldigen möchte für den Vergleich.

St. Germain

Das war schon immer so in der Geschichte der Deutschen. Unschlagbar gegenüber anderen Völkern, hauen wir uns gegenseitig die Schädel ein! - Die Deutschen haben eben in der Weltgemeinschaft die Aufgabe, das ICH auszubilden. Das ICH aber ist ein zweischneidiges Schwert...

Kevin

DiMeN1337(at)web.de

Es fehlt dem Deutschen Volk einfach an Zivilcourage. Die Deutsche Mentalität geht immer mehr den Bach herunter, traurig aber wahr... Und das zeigen einem die Medien täglich immer wieder aufs neue. Kein Wunder, dass man dann den Glauben an die eigene Gesellschaft verliert.

Thomas, Wiesbaden

Weil sie dauernd eingeredet bekommt, wie schlimm sie in der Vergangenheit war und dass es deshalb keinen Grund heutzutage gibt, stolz auf die deutsche Gesellschaft zu sein. Und das obwohl es uns hier hervorragend geht und es eigentlich einiges gibt, worauf wir mit Fug und Recht stolz sein können!

Robert, Dreieich

keine(at)eine.de

Das hat verschiedene Gründe... 1. Die Erinnerung an den Faschismus aus dem 2. Weltkrieg, in der dem dt. Volk suggeriert wurde, es würde sich um die Herrenrasse handeln, und anderen überlegen sein - wie die Sache ausging ist bekannt. Zudem war daraus ebenfalls ersichtlich, dass Optimismus sehr nah mit Naivität verbunden ist, und man bei Optimismus in den meisten Fällen sowieso enttäuscht wird, bei Pessimismus nicht. Somit versucht man sich aufgeklärt zu verhalten - und ist somit selbstkritisch. 2. Auch nach dem 2. WK kam es immer wieder vor, dass dem deutschen Volk viel versprochen wurde, was im Nachhinein geradezu lachhaft war. "Blühende Landschaften im Osten" sind ein Beispiel. "Halbierung der Arbeitslosenzahl" ein weiteres. All die leeren Versprechungen der Politik, die nichts eingehalten haben. Immer wieder neue Schockmeldungen, die einem den Glauben nehmen. Relativ aktuelles Bsp: Der EUR sollte angeblich so fälschungssicher sein, wie noch nie eine Währung zuvor - trotzdem gibt es heute mehr und besser Blüten als je zuvor. Selbst Dinge, die man durchdacht hätte realisieren können, werden zur Lachnummer der Nation: Die Rechtschreibreform, wo keiner durchsteigt, aber Urinstinkt logischerweise als Urin-stinkt abgekürzt werden kann. Überall wird man verarscht: Der Bürger wird abgezockt, weil der Staat angeblich kein Geld mehr hat, aber stattdessen... ...kriegt die Polizei neue Uniformen, die kein Mensch braucht... ...spendet die Bundesregierung eine Riesensumme für Südostasien, obwohl wir ja kein Geld haben....... ...in dem Zusammenhang war die private Spendebereitschaft so hoch wie noch nie... ...aber da Hr. Eichel sich wohl ein bisschen übernommen hat.........dürfen wir in naher Zukunft 18% MWST bezahlen... ...Selbst wer als Raucher ne Menge Steuern zahlt....wird noch mehr abgezockt...als Dank für die Unterstützung der Bundeskasse..... .....Unsere Kinder sind gem. Pisa fast die Dümmsten.......und als logische Maßnahme wird das Abitur auf 12 Jahre gesenkt....... .....wer jemals Opfer einer Körperverletzung war, hat viell. auch den netten Brief von der Staatsanwaltschaft bekommen, dass das Verfahren eingestellt wird, weil kein öffentliches Interesse vorliegt.......aber wer gegen das Urheberrecht verstösst und ein paar Mp3s hat, dem werden 4 JAHRE GEFÄNGNIS angedroht, und in Werbespots als Verbrecher beschimpft...... .....und auch der EURO wurde zum TEURO.....damits nicht so auffällt setzt man den Umrechnungskurs bei 1.95583 an, weil eh jeder von 1:2 ausgeht.....der Einzelhandel setzt noch eins drauf.....und lügt wo er kann..."Materialkosten gestiegen, bla bla"......Öffentliche Gelder werden gekürzt....aber 60 Jahre nach Kriegsende sind 80 Millionen EUR für das Holocaustmahmal da, was sicherlich richtig ist, aber finanziell zu einem sonderbaren Zeitpunkt stattfindet.... ...SPD-Einbruch in NRW - und Schröder wundert sich auch noch.....obwohl ja wohl klar ist, das der Bürger überall abgezockt wird und als Dank dafür die Arbeitslosenzahlen eher steigen.......aber wo Milliarden reingepumpt werden habe ich ja schon geschrieben.... Ich bin politikverdrossen und von der Bundesregierung und Konsorten massiv enttäuscht, ja ich fühle mich verarscht.... Wer als Deutscher heutzutage noch optimistisch ist, muss sich selbst eingestehen, dass er ziemlich blauäugig ist. "Im Herbst wird abgerechnet, Herr Bundeskanzler"!!!!!!!!!!!.............

de Rooy, Ettlingen

r.derooy(at)web.de

1.Grund:Politiker,Manager und neuerdings auch Gewerkschaftsspitzen entpuppen sich in unserer Gesellschaft immer deutlicher als "Nullnummern".Keine klaren Konzepte,Korruption und egomanisches Machtstreben.Das Vertrauen ist weg. 2.Grund:Der Förderalismus.Jedes Bundesland sein eigener König.Das kann nicht gutgehen. Korrektur nicht in Sicht,weil siehe oben.

Roland

rf(at)rofribras.de

weil die deutschen allgemein viel zu pessimistisch sind und es ihnen daran mangelt,sich an schönen dingen oder momenten die nicht materalistisch sind, sich zu erfreuen und poositives für sich daraus zu ziehen

Daniel, Ihlpohl

mehl(at)earlynight.de

Ein Volk das auf Angela Merkel hat nichts anderes übrig.

Oliver Schlaumeier, München

hostmaster(at)goodngo.de

Die Globalisierung macht vor nichts und niemandem halt - Für eine aus dem Wohlstand der 1960-80er Jahre kommende Gesellschaft bedeutet ein Abwanderung von Unternehmen auch eine "Abwanderung" von Arbeitsplätzen und damit eine Verringerung der gewohnten Wohlstandssicherung. Leider haben es unsere (Sozial-) Politiker es noch immer nicht begriffen, daß Sicherung unseres Wohlstands eben nur mit Sicherunng der Arbeitsplätze einhergeht. Die Arbeitsplätze werden von Unternehmen geschaffen. In vorangegenagen Zeitaltern blieben die Unternehmen Ihren Standorten relativ treu. Das nannte man das Zeitalter der Nationalstaaten. Einhergehende mit dem unglaublichen Fortschritt vor allem der Informationstechnik und der damit einhergehenden Globaliserung zeigen sowohl Menschen als auch Kapital( bzw. Material) nur bedingt eine Nationentreue, sondern gehen dorthin wo für sie bessere Bedingungen herrschen. M.a.W. Wenn es den Unternehmen hier zu bunt wird durch hohe Besteuuerung, hohe Arbeits- und Lohnnebenkosten gehen diese eben dorthin wo es nur ein drittel kostet und die gesetzlichen Rahmenbedingungen unternehmens- und somit arbeitsplatzfreundlich sind. Eine Politik wie die eines Müntefering mit seiner Kapitalsimuskritik hinkt an der Nationenorientierung. Unternehmen hauen heute einfach ab, sie sind nicht mehr an Staatengebilde gebunden. Tschechien, China und andere Länder in denen Arbeitsplätze durch deutsche Firmen entstehen freuen sich und mehren Ihren Wohlstand und Ihre Wohlfahrt,

Georg Friedel Westermann, Kuppenheim

ta.krug(at)t-online.de

Weil das uns von den Medien, Politikern und Weltverbesserern so eingetrichtert wird. Seit dem Nazi-Regime müssen wir uns ewig schämen, Deutsche zu sein. Nationalstolz ist uns verboten. Da wundert mich die selbstverfluchende Einstellung überhaupt nicht.


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