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"Afghanistan my home": Die Bundesregierung und ihre Anti-Deutschland-Werbekampagne

Für Menschen aus Afghanistan ist in Mazedonien Schluss, sie gelten dort als Wirtschaftsflüchtlinge. Die Regierung in Berlin versucht, sie vor Ort an der Flucht nach Europa zu hindern - mit Videoclips, die die Heimat preisen.

Afghanistan Fluechtling Griechenland

Sie müssen leider draußen bleiben: Flüchtlinge aus Afghanistan an der Grenze zu Mazedonien

Die Taliban sind wieder da. Erst vor wenigen Tagen haben die Regierungstruppen ihnen auch den Norden der Provinz Helmand überlassen. Rund ein Drittel Afghanistans ist mittlerweile in der Hand der radikalen Islamisten. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch berichtet, dass Aufständische immer häufiger Jungen rekrutieren, sie an Waffen und Sprengsätzen ausbilden und sie als "Kanonenfutter" in die Schlacht werfen. Auch wenn die Taliban diese Vorwürfe zurückweisen: Das Land am Hindukusch ist sicher alles andere als ein sicherer Herkunftsort.

Aus Afghanistan kommen nur Wirtschaftsflüchtlinge

Dennoch beginnen die europäischen Staaten nun damit, afghanische Flüchtlinge an den Grenzen abzuweisen, weil sie nicht schutzbedürftig genug seien. So hat Kroatien 217 Migranten nach Serbien abgeschoben, die zuvor von Slowenien nach Kroatien zurückgeschickt worden waren, der größte Teil von ihnen sind Afghanen. In Mazedonien werden sie als Wirtschaftsflüchtlinge betrachtet, die ebenfalls kein Recht auf Asyl besäßen. Ende 2015 hatte das Auswärtige Amt in Berlin ein wenig hoffnungsvolles Bild von Afghanistan gezeichnet, es gebe große Sicherheitsprobleme, massive Menschenrechtsverletzungen und die Lage von Frauen und Kindern sei besonders negativ.


Zur selben Zeit hat die Bundesregierung in dem Land mit einer Kampagne begonnen, die die Menschen davon abhalten soll, nach Deutschland zu kommen. Auf Plakaten in Städten wie Kabul ist in den Landessprachen Dari und Paschtu zu lesen: "Afghanistan verlassen? Sind Sie sicher?" oder: "Afghanistan verlassen? Haben Sie das gut durchdacht?" Darunter verweist das zuständige Auswärtige Amt auf die Website "rumoursaboutgermany.info", auf der Gerüchte über Deutschland mit Fakten verglichen werden. 

Ziel der Kampagne sei Aufklärung, nicht Abschreckung, heißt es im Außenministerium. Schließlich würden die Menschen ihr Leben riskieren, weil sie von "bewusst gestreuten Falschinformationen über Deutschland" angelockt würden. Den Plakaten folgen seit drei Tagen auch Videos und TV-Clips, die vom größten Medienunternehmen des Landes, der Moby Group, produziert wurden. In den zehn halbminütigen Beiträgen wird den Afghanen eine Hochglanzversion ihres Landes verkauft. Junge Menschen berichten da von ihren Plänen und Hoffnunge: So will eine Frau als Ärztin Leben retten, eine andere möchte unbedingt Journalistin werden.

"Afghanistan, my home"

Die Idee dahinter: Den Afghanen Afghanistan schmackhaft zu machen, ihre Talente in der Heimat einzubringen, anstatt die Reise in ein fremdes, weit entferntes Land anzutreten. "Afghanistan, my home" heißt die Aktion. "Ich liebe Afghanistan und möchte meinen Teil beitragen. Lasst uns zusammen eine Bewegung des Wandels sein", sagt etwa eine Filmemacherin. An den Patriotismus der Menschen zu appellieren, mag zwar eine hübsche Idee sein, doch dass das Leben dort lebensgefährlich ist, darüber schweigen sich die Kampagnenmacher lieber aus.

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Niels Kruse
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(