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Stimmen zum Luftangriff: Syrien unter Beschuss - und Assad wünscht einen "Guten Morgen der Standhaftigkeit"

"Mission erfüllt", twittert Donald Trump, wenige Stunden nach dem Militärangriff in Syrien. "Perfekt ausgeführt." Syriens Machthaber Assad zeigt sich derweil maximal unbeeindruckt und verspricht: Der Angriff macht uns nur noch entschlossener. Die Reaktionen in Zitaten.

Die Luftangriffe der drei westlichen UN-Vetomächte in Syrien haben zu stark unterschiedlichen Reaktionen geführt. Das offizielle Amerika jubiliert, ringt mit seiner neuen Rolle in der Welt und Russland verspricht Reaktionen. Die markantesten Aussagen im Überblick:

"Ein perfekt ausgeführter Schlag letzte Nacht. Danke an Frankreich und das Vereinigte Königreich für ihre Klugheit und die Macht ihres glänzenden Militärs. Hätten kein besseres Ergebnis haben können. Mission beendet!" Donald Trump am Samstag auf Twitter

"Dies sind nicht die Taten eines Menschen. Es sind die eines Monsters." Trump am Freitagabend zur Begründung der Militärschläge an die Adresse des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad

"Für die besteht ein wichtiges nationales Interesse darin, eine Verschlimmerung der humanitären Situation in Syrien zu verhindern, insbesondere um vom Einsatz und der Weitergabe chemischer Waffen abzuschrecken." US-Verteidigungsminister James Mattis

"Wir können nicht zulassen, dass der Einsatz von Chemiewaffen normal wird - in Syrien, auf den Straßen in Großbritannien oder irgendwo anders in unserer Welt. Es geht hier nicht um Eingreifen in einen Bürgerkrieg. Es geht nicht um Regimewechsel." Die britische Premierministerin Theresa May

"Die USA verschlimmern die humanitäre Situation nur weiter, unter der die Menschen in Syrien schon so leiden. Sie begünstigen tatsächlich die Terroristen, die das syrische Volk schon seit sieben Jahren quälen, und provozieren eine neue Flüchtlingswelle aus dem Land und der ganzen Region." Der russische Präsident Wladimir Putin

"Dieses Vorgehen ist proportioniert und gezielt." Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian

"Wir suchen nicht die Konfrontation und weisen jede Logik militärischer Eskalation zurück. Deshalb haben wir mit unseren Verbündeten darauf geachtet, dass die Russen vorher gewarnt werden." Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly

"(Guten) Morgen der " Unterschrift des Büros des syrischen Präsidenten zu einem Video, das zeigt, wie Baschar al-Assad den Eingang zum Präsidentenpalast betritt

"Die Aggression wird Syrien und die Syrer noch entschlossener machen, weiterzukämpfen und den Terror in jedem Teil des Landes zu zerschlagen." Erklärung Assads über die staatliche Nachrichtenagentur Sana

"Wir haben gewarnt, dass solche Aktionen nicht ohne Konsequenzen sein werden." Der russische Botschafter in Washington, Anatoli Antonow

"Der Militäreinsatz war erforderlich und angemessen, um die Wirksamkeit der internationalen Ächtung des Chemiewaffeneinsatzes zu wahren und das syrische Regime vor weiteren Verstößen zu warnen." Bundeskanzlerin Angela Merkel

"Das wird die Fähigkeiten der Führung einschränken, weiter die Menschen in Syrien mit chemischen Waffen anzugreifen." Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit Blick auf die syrische Führung

"Wir begrüßen diesen Einsatz, der das Gewissen der Menschheit angesichts des Angriffes in Duma erleichtert, von dem weitgehend angenommen wird, dass er vom (syrischen) Regime ausgeführt wurde." Das türkische Außenministerium

"Die Angriffe waren ein Verbrechen und die drei an den Angriffen beteiligten Regierungschefs sind dementsprechend Verbrecher." Irans oberster Führer Ali Chamenei

"Man kann ihn den Adolf Hitler unserer Zeit nennen." Alexander Scherin, Vizevorsitzender des Verteidigungsausschusses der russischen Duma, mit Blick auf US-Präsident Donald Trump

"Militärische Lösungen wird es nicht geben. Und auch Militärschläge führen nicht zum Ziel." Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

"Der Weg der Gewalt wird keine Lösung bringen." Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm

"Sie suchen noch immer die 'Chemiewaffen' von Saddam, wir zahlen noch immer den Preis für den irrsinnigen Krieg in Libyen, und irgendjemand, der da bequem am Druckknopf sitzt, beharrt auf die 'intelligenten Flugkörper', hilft damit jedoch den fast besiegten islamistischen Terroristen. Verrückt, hört auf." Der Chef der italienischen Partei Lega, Matteo Salvini

"Diese Schläge gegen Syrien führen uns auf einen Weg mit unvorhersehbaren und potenziell dramatischen Konsequenzen. Frankreich verpasst erneut eine Gelegenheit, auf der internationalen Bühne als eine unabhängige Macht des Gleichgewichts in der Welt aufzutreten." Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen

"Das ist eine völlig unverantwortliche Aktion (...) Der französische Präsident hat sich in einer völlig bedauerlichen Weise nach den Vereinigten Staaten von Amerika gerichtet." Der linke französische Oppositionsführer Jean-Luc Mélenchon. 

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pg / DPA