Er soll einen islamistischen Anschlag geplant haben und wurde Mitte Dezember in Magdeburg festgenommen. Nun ist der 21-Jährige auf Betreiben der Behörden ausgereist.
Ein in Magdeburg wegen Anschlagsplänen in Gewahrsam genommener 21-Jähriger ist in sein Heimatland Tadschikistan ausgereist. Wie das Innenministerium von Sachsen-Anhalt am Sonntag mitteilte, erfolgte die Ausreise am Samstag "auf Veranlassung des Ministeriums" und "kontrolliert". Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden hatte der Mann demnach "eine schwere Gewalttat" aus einer "islamistischen Motivation" heraus geplant.
Nach Messerangriffen auf drei Frauen in der Pariser Métro ist der mutmaßliche Täter aus dem Polizeigewahrsam entlassen und in die Psychiatrie eingewiesen worden. Der Gewahrsam sei "als unvereinbar mit seinem Gesundheitszustand" eingestuft und daher am Samstagabend aufgehoben worden, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP mit. Der 25 Jahre alte Beschuldigte sei in eine psychiatrische Einrichtung gebracht worden.