Flüchtlingsunterkunft

Artikel zu: Flüchtlingsunterkunft

Polizeibeamter mit Handschellen

Feuerwerksbatterie in Flüchtlingsunterkunft in Thüringen geworfen - Haftbefehle

Nach einem Angriff mit Pyrotechnik auf eine Flüchtlingsunterkunft im thüringischen Gehren hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehle unter anderem wegen versuchten Mordes gegen sechs Tatverdächtige erlassen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen werde von einer fremdenfeindlichen Motivation ausgegangen, teilte die Staatsanwaltschaft Erfurt am Freitag mit.
Bundesgerichtshof in Karlsruhe

BGH urteilt in zweitem Prozess nach tödlichem Anschlag auf Asylunterkunft 1991

Im zweiten Prozess um einen tödlichen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im Jahr 1991 im Saarland spricht der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Dienstag (11.00 Uhr) sein Urteil. Der Hauptangeklagte ist bereits rechtskräftig wegen Mordes verurteilt, vor dem BGH geht es nun noch um einen zweiten Angeklagten. Diesen sprach das Oberlandesgericht Koblenz vom Vorwurf der Beihilfe frei. (Az. 3 StR 534/24)
Justitia

Zehneinhalb Jahre Haft nach Tötungsdelikt in Berliner Flüchtlingsunterkunft

Wegen der Tötung eines Mannes in einer Berliner Geflüchtetenunterkunft ist ein 24-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von zehneinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den Mann am Dienstag des Totschlags schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte auf eine Verurteilung wegen Totschlags und eine Haftstrafe von elfeinhalb Jahren plädiert, die Verteidigung stellte keinen konkreten Antrag.
Eine Flagge mit der Aufschrift "Refugees Not Welcome" (Flüchtlinge nicht willkommen") auf einer Demonstration in Berlin 2025

Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsheime so hoch wie zuletzt 2017

Die Zahl der politisch motivierten Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte ist 2024 auf den höchsten Wert seit 2017 gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 255 Straftaten mit Bezug zu Flüchtlingsunterkünften erfasst - nach 176 im Vorjahr 2023. Dies geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die AFP am Donnerstag vorlag. 2017 lag die Zahl bei 284. Die "Neue Osnabrücker Zeitung" hatte zuerst davon berichtet.