Airbus S. A. S.

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Teil des Flugzeugwracks

Nach Flugzeugabsturz: Air France und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Beim schlimmsten Unfall einer französischen Fluggesellschaft der Geschichte starben vor knapp 17 Jahren 228 Menschen - nun hat ein Gericht in Paris Air France und Airbus im Berufungsverfahren der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Das Luftfahrtunternehmen und der Flugzeugbauer seien "alleine und komplett verantwortlich", erklärten die Richter am Donnerstag. Das Gericht verurteilte die Unternehmen zur Höchststrafe von jeweils 225.000 Euro. Beide Konzerne kündigten an, Berufung einzulegen.
Modell des im Rahmen von FCAS geplanten Kampfjets

Airbus-Rüstungschef fordert Festhalten an Luftkampf-System FCAS

Der Chef des Rüstungskonzerns Airbus Defence and Space, Michael Schöllhorn, hat sich für ein Festhalten am deutsch-französischen Luftkampfsystem FCAS ausgesprochen, plädiert jedoch für die Entwicklung eines neuen deutschen Kampfjets, sollte es keine Einigung mit Frankreich geben. "Ich glaube nicht, dass FCAS vor dem Scheitern steht", sagte Schöllhorn dem "Spiegel". Das System bestehe nicht nur aus dem Kampfjet, sondern habe sieben Pfeiler. Dazu gehörten Drohnen und die sogenannte Combat Cloud, mit der alle Teile des Kampfsystems digital miteinander vernetzt werden sollen.
Schwester eines Opfers des Flugzeugabsturzes Rio-Paris

Absturz der Rio-Paris-Maschine mit 228 Toten: Urteil im Berufungsprozess erwartet

Gut drei Jahre nach dem Freispruch von Air France und Airbus im Prozess um den Flugzeugabsturz zwischen Rio de Janeiro und Paris im Jahr 2009 steht am Donnerstag (13.30 Uhr) das Urteil im Berufungsprozess an. Die Staatsanwaltschaft forderte die Verurteilung der beiden Unternehmen für ihre Mitverantwortung für den Absturz am 1. Juni 2009, bei dem alle 228 Menschen an Bord ums Leben gekommen waren, unter ihnen 28 Deutsche.