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Meeresreptilien aus dem Erdmittelalter, die Plesiosaurier, haben ihren Nachwuchs offenbar lebend zur Welt gebracht und nicht ausgebrütet.
Designer-Babys oder eine Erleichterung für erblich vorbelastete Paare? Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich der Streit um die Präimplantationsdiagnostik (PID). Der Bundestag beschäftigte sich am Donnerstag mit dem strittigen Thema - ohne Fraktionszwang ringen die Abgeordneten um eine gesetzliche Regelung der Gentests an künstlich erzeugten Embryos.
Ihr Wunsch nach einem Kind blieb lange unerfüllt. Doch dank Präimplantationsdiagnostik ist Sonja Werner heute Mutter einer gesunden Tochter. Aber der Gentest an Embryonen ist in Deutschland umstritten.
Seit sechs Jahren versucht sie es, ein Rostocker Gericht brachte sie ihrem Kinderwunsch nun näher. Die inzwischen zur Witwe gewordene Ines S. darf von ihrem toten Mann Sandro S. schwanger werden. In dem Urteil ging es natürlich in erster Linie um Ines' Schicksal, jedoch auch um nichts Geringeres als die Frage, ab wann aus einem Zellklumpen ein Embryo wird. Ethiker werden über diese Gerichtsentscheidung noch vortrefflich streiten, Dirk Benninghoff bezieht schon jetzt klar Stellung.
Frauen über 60 werden Mutter. Eltern wählen ein Kind, das dem kranken Bruder Gewebe spenden kann. Und eine alleinstehende 33-Jährige bringt Achtlinge zur Welt. So manches Elternglück, das nur die moderne Medizin ermöglicht, entfacht heftige Diskussionen - in Deutschland geht's dabei auch ums Geld.
Deutsche Forscher haben einen einfacheren Weg gefunden, ethisch unbedenkliche Stammzellen herzustellen. Sie schleusten statt mehrerer nur ein Gen in Zellen ein, um sie in eine Art Urzustand zu versetzen. Das könnte ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer Stammzelltherapie sein.
In Deutschland dürfen Embryonen nicht auf krank machende Gene untersucht werden - in Großbritannien schon. Eine Frau aus London erwartet in den nächsten Tagen das erste Baby, das nach einer genetischen Auswahl ohne Brustkrebs-Gen zur Welt kommt. Kritiker befürchten, dies sei der erste Schritt zum ?Designer-Baby?.
Forscher haben einen Embryo mit dem Erbgut von drei Eltern erzeugt. Dies geschah zu Forschungszwecken, der Embryo wurde nach wenigen Tagen zerstört. Hintergrund des Experiments: Einige unheilbare Erbkrankheiten könnten durch die Technik vermieden werden.
2006 behauptete Robert Lanza, er hätte embryonale Stammzelllinien gewonnen, ohne einen Embryo zu zerstören. Damals hatte der US-Wissenschaftler seine Ergebnisse stark geschönt. Jetzt legt Lanza nach - doch andere Stammzellforscher zeigen sich wenig beeindruckt.
Forscher aus den USA haben nach eigenen Angaben erstmals einen menschlichen Embryo aus einer erwachsenen Zelle geklont. Nach diesem Verfahren war im Jahr 1996 auch das Klonschaf Dolly zur Welt gekommen.
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Embryo gelten als eine der bedeutendsten deutschen Krautrockbands der 1970er Jahre. Seit 1969 ist das Musik-Kollektiv aus München aktiv, dessen Geschichte eigentlich schon Mitte der 50er in Hof beginnt. Dort trafen sich Christian Burchard und Dieter Serfas im Alter von zehn Jahren zum ersten Mal.