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Im Jahr 2003 begann der Krieg gegen den Irak. Von Anfang an bestand der Verdacht, dass die von US-Präsident Bush genannten Gründe nur vorgeschoben waren. Nun ist er zur Gewissheit geworden, wie US-Geheimdienstler dem stern berichten.
Michael Scheuer jagte für die CIA jahrelang Osama bin Laden, vor einem Jahr verließ er den Geheimdienst. stern-Korrespondentin Katja Gloger sprach mit ihm über Folter-Vorwürfe, Gefangenenauslieferungen und die Fehler der Bush-Regierung.
Amerikas Agenten hätten die Anschläge vom 11. September verhindern können. CIA und deutsche Ermittler hatten einige Attentäter seit Jahren im Visier. Doch Konkurrenzkampf und Bürokratie kosteten 3066 Menschen das Leben.
Die Bundesregierung ist in Bedrängnis. Zu lange hat Berlin geschwiegen über gesetzwidrige Praktiken der CIA - des Geheimdienstes, der auch im eigenen Land in Verruf gerät: als mies organisiert, schlecht informiert und beschämend duckmäuserisch.
In seinem neuen Buch rechnet US-Starjournalist Bob Woodward mit George W. Bush ab. Er beschreibt, wie der Präsident und seine Mannschaft die grausige Realität des Irak-Krieges immer mehr verleugnen - und dem Wahlvolk zugleich einen Sieg vorgaukeln.
Die Folterfrage rührt an den Grundfesten der amerikanischen Nation: Wie weit darf man gehen, um der nationalen Sicherheit willen? Es ist an Barack Obama diesen Skandal aufzuklären, es geht um sein Ansehen, um alles, wofür er steht. Doch der neue US-Präsident laviert mehr herum, als er sollte.
Kahled el Masri wurde 2004 als mutmaßlicher Terrorverdächtiger vom US-Geheimdienst CIA aus Mazedonien verschleppt. Deswegen klagte er gegen den früheren US-Geheimdienstchef George Tenet - und scheiterte nun vor dem höchsten US-Gericht.
Es herrscht Aufruhr bei der CIA. Top-Agenten reichen aus Protest gegen den neuen Direktor Porter Goss und die Politik des Weißen Hauses ihre Rücktritte ein. Die Zeit der Abrechnung hat begonnen.
CIA-Chef George Tenet wehrt sich gegen die lauter werdende Kritik an den Berichten seines Geheimdienstes über die angebliche Existenz irakischer Massenvernichtungswaffen.
Nie habe die CIA den Irak als "unmittelbare Gefahr" eingestuft, räumte überraschend CIA-Chef George Tenet jetzt erstmals öffentlich ein. Als die Kriegsallianz einmarschierte, gab es kaum gesicherte Erkenntnisse über irakische Waffensysteme.
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George John Tenet war vom 11. Juli 1997 bis zum 11. Juli 2004 Direktor der CIA. Am 3. Juni 2004 gab er seinen Rücktritt bekannt. John McLaughlin übernahm das Amt des Direktors am 11. Juli 2004.
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