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Nantes
Verdacht auf Brandstiftung in Kathedrale: ein Verdächtiger festgenommen

Sehen Sie im Video: Verdächtiger wegen Brandstiftung in Kathedrale von Nantes festgenommen.


Nantes im Westen Frankreichs - eine Stadt im Schockzustand. Am Samstag ist hier in der Kathedrale Sankt Peter und Paul ein Feuer ausgebrochen. Das im 15. Jahrhundert begonnene Gebäude wurde stark beschädigt. Laurent Ferlay mit einer Einschätzung: "Die große Orgel scheint vollkommen zerstört zu sein, genau wie die Empore auf der die Orgel stand. Wir überprüfen gerade die Kunstwerke und was der Rauch möglicherweise angerichtet hat." Trotz des Schadens: Der Brand sei nicht mit dem in der Kathedrale Notre Dame in Paris im April 2019 vergleichbar, so die Feuerwehr. Jean-Yves Burban gehört ein Laden gegenüber der Kathedrale. Er beschreibt, was am Samstagmorgen geschehen ist. "Um halb acht habe ich ein Geräusch gehört, als sei eine Glühbirne explodiert. Ich habe mir nicht viel dabei gedacht. Zehn Minuten später hörte ich, wie die Feuerwehr ankam. Ich bin raus und habe die Flammen gesehen." Schon am Samstag hatte es Hinweise auf Brandstiftung gegeben. Offenbar ging der Brand von gleich drei Herden aus. Die Staatsanwaltschaft meldete am Sonntag eine Festnahme. "Wir sind sehr bewegt. Ich bin hier seit acht Jahren und sehe von morgens sieben bis abends achts die Kathedrale vor mir. Es ist hart, es ist ja unsere Kathedrale. Wir haben Tränen in den Augen." Schon einmal hatte die Kathedrale in Flammen gestandne. Im Jahr 1972 zerstörte ein Feuer den hölzernen Dachstuhl. Jahre später wurde dieser durch eine Betonkonstruktion ersetze.