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CIA: Blind gegenüber der neuen Gefahr

Nach dem Verfall der Sowjetunion hat die CIA kein klares Feindbild mehr. Die Agenten verlie ren die Orientierung. Sie patzen im Irak bei Putschplänen gegen Saddam, betreiben Industriespionage im Westen, und vor allem unterschätzen sie Osama bin Laden - den neuen Todfeind der USA.

Endlich klingelt das Telefon. Seit Tagen haben die Agenten der CIA-Station in der jordanischen Hauptstadt Amman auf diesen Anruf gewartet. Unter dem Deckmantel der UN-Waffenkontrolleure hat sich ein CIA-Team in Bagdad eingeschlichen. Schon geht im CIA-Hauptquartier in Langley die Rede vom "Silver Bullet", dem sauberen Putsch, der Saddam Hussein beseitigen soll, ohne den Irak ins Chaos zu stürzen. John Deutch, Chef der Agency, hofft auf einen PR-Coup für seinen Freund Bill Clinton, pünktlich vor der Präsidentenwahl im November 1996.

Die Verschwörer in Bagdad sind mit einem abhörsicheren Satellitentelefon ausgerüstet, um mit der Einsatzzentrale in Amman Kontakt zu halten. Erwartungsvoll greifen die Agenten dort am 26. Juni 1996 zum Hörer. Doch als sie die Stimme am anderen Ende der Leitung hören, erstarren sie. "Wir haben alle eure Leute geschnappt. Packt ein und geht zurück nach Langley", sagt eine männliche Stimme auf Arabisch. Dann bricht die Leitung zusammen. Während in Washington und Amman letzte Details des Umsturzplans ausgetüftelt wurden, war Saddam längst im Bilde. Sein Geheimdienst hatte die Reihen der Überläufer infiltriert. Obendrein war den Saddam-Getreuen eines der Satellitentelefone in die Hände gefallen. Wochenlang hatten sie jedes Wort mitgehört.

Als sich der irakische Dienst mit dem Anruf bei den US-Kollegen in Amman zu erkennen gibt, lässt Saddam 1500 irakische Oppositionelle verhaften und foltern, 100 von ihnen werden später hingerichtet. 100 Millionen Dollar hatte sich die CIA die Aktion kosten lassen. Von einem Fiasko "auf einer Ebene mit der Schweinebucht-Invasion" schreibt die "New York Times".

Die CIA sinnt auf Rache. Ihren Plänen opfert die Agency sogar die Unscom-Mission im Irak. Als es den UN-Waffenkontrolleuren Anfang 1998 gelingt, den verschlüsselten Funkverkehr von Saddams Elitegarde zu knacken, nutzen die US-Agenten die gewonnenen Informationen für eigene Zwecke, spionieren Saddams Privatleben aus und stellen fest, dass sich der Diktator immer wieder in zwei Bagdader Palästen mit Prostituierten vergnügt.

Wenige Wochen später lassen die USA einen Streit der Waffenkontrolleure mit Saddam zur Krise eskalieren und schicken Kampfflugzeuge, die neben Militäreinrichtungen auch die beiden Liebesnester bombardieren. Saddam erwischen sie nicht. Der Irak wirft die UN-Kommission aus dem Land. Saddam kann fortan ungestört sein Raketenprogramm wiederbeleben. "Die US-Regierung ist sich selbst auf den Schwanz getreten - und zwar mit Golfschuhen", klagt ein UN-Mitarbeiter.

Die Blamage gegen Saddam, eine Folge von Dilettantismus und Fahrlässigkeit, kommt zur ungünstigsten Zeit. Mit dem Zerfall der Sowjetunion haben die US-Agenten ihren Hauptfeind verloren. Vielen der 20 000 Angestellten war der Kampf gegen den Kommunismus zur Mission geworden, nun ringen sie um Neuorientierung. Gleichzeitig lastet ungeheurer Druck auf der CIA. Dienste wie FBI, NSA und DEA drohen den altmodischen Kommunistenjägern den Rang abzulaufen. Beim Zeitunglesen erfahre er mehr als aus den CIA-Briefings, spottet Präsident Clinton. Zum 50. Geburtstag der CIA im September 1997 höhnt die "New York Times" über den "alternden Horror-Shop", dessen Agenten es an "analytischer Tiefe, Breite und Sachkenntnis" fehle.

Und nun holen auch die Schatten der Vergangenheit die CIA ein. Mit der Executive Order 12958 zwingt Bill Clinton die US-Bundesbehörden zur Herausgabe fast aller Geheimpapiere, die älter als 25 Jahre sind. Ans Licht kommen bis dahin wohlgehütete Dokumente: über die schmutzigen Kriege der CIA in Mittelamerika, die stümperhafte Kooperation von CIA und Mafia, die kaltblütige Allianz mit dem indonesischen Diktator Suharto. Auch neue Foltervorwürfe werden laut. Ein Oberst der guatemaltekischen Armee soll 1992 einen Widerstandsführer der Indios gequält und brutal ermordet haben. Dessen Witwe, eine US-Bürgerin, tritt 1995 in den Hungerstreik und erzwingt eine Untersuchung. Resultat: Der Oberst war bezahlter US-Agent und erhielt nach der Tat noch 60 000 Dollar von der CIA.

Die Pannenserie reißt nicht ab. 1997 kommt heraus, dass die CIA am Vorabend des Kuwait-Kriegs 1991 vergaß, die US-Armee über die Lage großer Chemiewaffenlager im Irak zu informieren. Beim Bombardement wurden Tausende US-Soldaten gefährlichem Nervengas ausgesetzt, eine mögliche Ursache des Golfkrieg-Syndroms. Auch die Vorbereitungen zu den indischen Atomtests 1998 verschläft der US-Geheimdienst.

Empört verfolgen die Europäer, wie die US-Geheimen auf der Suche nach neuen Aufgaben alte Verbündete ins Visier nehmen. 1994 schnappt der US-Konzern Boeing dem europäischen Konkurrenten Airbus einen Milliardenauftrag aus Saudi-Arabien vor der Nase weg. Kurz darauf unterliegt ein französisches Rüstungsunternehmen beim Verkauf eines Radarsystems an Brasilien dem US-Konkurrenten. Der Verdacht in beiden Fällen: Wirtschaftsspionage. Die Europäer vermuten, dass die Amerikaner über ihr weltweites Abhörsystem "Echelon" die Angebote der europäischen Konkurrenz abgefangen haben, damit US-Firmen sie unterbieten können. Ein wichtiges Glied in dem weltweiten Netz von Lauschposten ist die Abhörstation im bayerischen Bad Aibling, deren Antennen wie überdimensionale Golfbälle in der Landschaft liegen. Von hier aus lässt sich über 120 Satelliten der Telefon-, Fax- und E-Mail-Verkehr weltweit anzapfen. Gebaut mit Blickrichtung Osten, richten die Lauscher von Bad Aibling ihre Ohren nun öfter Richtung Westen.

Die Franzosen reagieren als Erste. Im Januar 1995 bestellt Innenminister Pasqua die US-Botschafterin in Paris ein und fordert den Abzug von fünf US- Diplomaten aus Frankreich. Sie haben drei Jahre lang versucht, hohe Regierungsbeamte anzuwerben. Hauptinteresse: Luftfahrtindustrie, Waffenproduktion, Telekommunikationstechnik. Im turbulenten französischen Präsidentschaftswahlkampf wächst sich die Affäre zur transatlantischen Krise aus. Zwei Jahre später kommt heraus, dass ein CIA-Agent versucht hat, auch in Bonn einen Referatsleiter im Wirtschaftsministerium zu verpflichten. Hauptinteresse: die Aktivitäten deutscher Unternehmen im Iran. Der Spion wird umgehend abgezogen.

Wieder zwei Jahre später werden drei US-Agenten dabei ertappt, wie sie in München einen Wachmann als Betreuer für russische Überläufer anzuwerben versuchen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Winfried Penner schimpft über das "ungenierte Herumwursteln auf deutschem Hoheitsgebiet". Selbst aus dem Kohlschen Kanzleramt, wo solche Vorfälle sonst eher diskret behandelt werden, dringt Empörung. "Das geht nicht, was die hier treiben. Die sollen sich an Recht und Gesetz halten", wettert ein Abteilungsleiter. Zähneknirschend gewähren die Kollegen von Hortensie I, so heißt die CIA im BND-Code, den Deutschen Einblick in ihr Allerheiligstes in Bad Aibling. Im September 2004 wird die Anlage schließlich den Deutschen übergeben.

1994 enttarnen

Fahnder der CIA einen Verräter in den eigenen Reihen: Aldrich Ames, seit 32 Jahren in Diensten der Agency, hat von 1984 an als Doppelagent für Moskau gearbeitet. Für insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar hat er den Russen in neun Jahren mindestens 100 Geheimaktionen verraten und drei Dutzend CIA-Agenten im Ostblock ans Messer geliefert. Von seinem Lohn leistete Ames sich Jaguar und Luxusvilla - trotzdem schöpfte jahrelang niemand Verdacht. Zwei Jahre nach Ames wird auch sein Kollege Harold Nicholson als russischer Doppelagent enttarnt. Bei der CIA geht Angst um: Wie viele Maulwürfe gibt es noch?

Nach einer internen Untersuchung über Nachlässigkeiten im Fall Ames werden elf Spitzenleute der CIA gerügt. Einer davon ist Milton Bearden - doch das kann ihm nicht viel anhaben: Der alte CIA-Haudegen ist inzwischen Stations-chef im gemütlichen Bonn. Kurz vor seiner Pensionierung wird er zum Vermittler in einer delikaten Geheimsache. "Rosewood", Rosenholz: Unter diesem Namen hatte die CIA 1992 nachträglich den letzten großen Coup des Kalten Krieges gelandet. Wohl über den Umweg Moskau bekamen die US-Agenten drei Mikro- filme in die Hände. Darauf gespeichert: eine nahezu vollständige Agentenliste der Stasi-Hauptverwaltung Aufklärung, der Abteilung für Auslandsspionage.

Zunächst hält die CIA die Rosenholz-Dateien unter Verschluss. Wichtiger als die Enttarnung ehemaliger Spitzel ist der CIA ihr eigenes Fortkommen: Sie will die besten ehemaligen Stasi-Leute für sich dienstbar machen. Schon im Herbst 1989 - der BND hielt sich noch vornehm zurück - hatten die Männer von Hortensie I begonnen, im deutschen Osten nach Umschulungskandidaten zu suchen. Selbst vor Markus Wolf hatten sie nicht Halt gemacht. "Die waren unglaublich forsch. Die gingen mit hohen Chargen direkt unsere Mitarbeiter an und boten Überläufern Millionen", erinnert sich Honeckers Chefspion später.

Erst auf Vermittlung von Milton Bearden dürfen Emissäre des BND 1993 in Langley unter US-Aufsicht Einsicht in ausgewählte Rosenholz-Akten nehmen und handschriftliche Notizen anfertigen. Schon das führt zu einigen ganz großen Fischen: Rainer Rupp alias IM "Topas", dem Stasi-Spion im Brüsseler Nato-Hauptquartier, Karl Wienand, dem langjährigen Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Bundestag. Außerdem einer langen Liste von DDR-Spitzeln in Behörden und Ministerien der Bundesrepublik, unter anderem im Auswärtigen Amt.

Bis 2001 gibt die CIA scheibchenweise den Inhalt der gesamten Rosenholz-Dateien an Deutschland zurück, übertragen auf 381 CD-Roms; voller Fehler, weil bei der Abschrift keine Umlaute übertragen wurden. Bevor die Akten ausgewertet werden können, verjähren die Verbrechen vieler DDR-Agenten. Von rund 12 000 Stasi-Spitzeln, die beim Mauerfall noch in Ost- und Westdeutschland aktiv waren, werden so nur 253 verurteilt. Trotzdem verleiht die Bundesregierung Milton Bearden 1995 aus Dankbarkeit für seine Vermittlerdienste das Bundesverdienstkreuz.

Dies ist nicht die einzige Auszeichnung, die dem alten Kämpen am Ende seiner Laufbahn zuteil wird. Im September 1994 fliegt der Leiter der CIA-Nahost-Abteilung persönlich an den Rhein, um ihm eine offizielle Belobigung für seine langjährige Tätigkeit zu überbringen.

Bearden hatte Ende der 80er Jahre als CIA-Chef in Islamabad maßgeblich dazu beigetragen, eine islamische Guerilla-Truppe auszubilden und zu bewaffnen, die die sowjetischen Besatzer im benachbarten Afghanistan das Fürchten lehrte. Er habe damit entscheidend zum Triumph der USA als einziger verbliebener Supermacht beigetragen. Damals, 1994, stört sich noch kaum jemand an Bearden-Statements wie diesem aus dem Jahr 1986: "Osama bin Laden hat ein paar wirklich gute Dinge getan. In Afghanistan hat er eine Menge Geld in eine Menge richtiger Sachen gesteckt." - Wer ist schon Osama bin Laden?

Es dauert noch fast vier Jahre,

bis sich die US-Regierung ernsthaft mit dieser Frage zu beschäftigen beginnt. Am 7. August 1998, einem Freitag, rollen gegen 10.30 Uhr zwei Lastwagen durch die belebten Straßen zweier afrikanischer Hauptstädte. Beide sind bis unters Dach mit Sprengstoff gefüllt. Beide haben das gleiche Ziel: eine Botschaft der Vereinigten Staaten. Der eine fährt auf einen Parkplatz hinter der US-Vertretung in Nairobi, durchbricht eine Stahlbarriere und fliegt in die Luft. Die Wucht der Explosion reißt die Fassade des Botschaftsgebäudes auf und bringt ein benachbartes Bürogebäude zum Einsturz. Neun Minuten später detoniert der zweite Lastwagen auf dem Parkplatz der US-Botschaft in Daressalam. In Kenia sterben 213 Menschen, 12 davon Amerikaner, 4000 werden verletzt. In Tansania sterben 11 Afrikaner, 85 werden verletzt.

Zu wenige in Langley hatten die Drohung ernst genommen, die Osama bin Laden bereits im November 1996 ausgestoßen hatte: "Nachdem wir zehn Jahre gegen die Russen gekämpft haben, denken wir, unser Kampf gegen die Amerikaner wird vergleichsweise einfach. Und wir sind entschlossen weiterzumachen, bis wir vor Gottes Antlitz treten." Auch der Fall von Kabul an die Taliban wenige Monate zuvor hatte Washington kaum beunruhigt. Warum auch? Afghanistan war seit Abzug der Sowjets in den Augen der US-Regierung bedeutungslos geworden.

Es hatte viele Warnsignale gegeben: Der Täter, der den Bombenanschlag auf das World Trade Center 1993 verübte und zwei Jahre später in Pakistan gefasst wurde, hatte in afghanischen Camps trainiert, war von bin Laden begeistert und er- zählte bei der Vernehmung von Plänen für Terroranschläge mit Flugzeugen.

Und auch bin Ladens Aufruf, knapp sechs Monate vor den Bomben in Afrika, war bekannt: "Die Entscheidung, die Amerikaner und ihre Alliierten zu bekämpfen und zu töten, ganz gleich, ob Zivilisten oder Soldaten, ist eine Verpflichtung für jeden Muslim, der dazu imstande ist, in jedem Land." Trotzdem unternimmt die CIA keine entscheidenden Schritte, um bin Laden auszuschalten. Das kleine Team in Langley, das ab Anfang 1997 Pläne dafür erarbeitet, verzweifelt zusehends. Unter Kollegen gelten die Agenten der Taskforce "Alec" mehr und mehr als Exzentriker.

Mindestens fünfmal ergibt sich eine Chance, bin Laden in seinen afghanischen Camps zu fassen oder zu töten. Doch nur einmal gibt Bill Clinton den Befehl: am 20. August 1998, 13 Tage nach den Anschlägen in Afrika - und drei Tage nachdem er öffentlich zugeben musste, über seine Beziehung zu Monica Lewinsky gelogen zu haben. Doch die Tomahawk-Marschflugkörper verfehlen ihr Ziel. Bin Laden ist wohl gewarnt worden.

Dass die CIA alle anderen Gelegenheiten, bin Laden auszuschalten, verstreichen lässt, hat viel mit US-Innenpolitik zu tun. Der neue CIA-Chef Tenet fürchtet, sich mit einem Fehlschlag die Finger zu verbrennen. Und Bill Clinton ist wegen der Lewinsky-Affäre politisch so geschwächt, dass er kein Risiko eingehen will. Ein Schlag gegen bin Laden mit afghanischen Söldnern ist ihm zu heikel.

Als in Langley Live-Bilder einer unbewaffneten Überwachungsdrohne über die Bildschirme flimmern, die Osama bin Laden in wehendem Arabergewand auf dem Weg zu einer afghanischen Moschee zeigen, zögert der Präsident. Neben der Moschee steht eine Kinderschaukel. "Es ist mir egal, wie präzise eure Bomben sind. Wenn ihr sie abwerft, werden unschuldige Leute sterben."

Als Ende 2000 17 US-Seeleute bei einem Sprengstoffanschlag von Al-Qaeda-Attentätern auf ihrem Schiff in Aden umkommen, kehren vier Hamburger Studenten arabischer Herkunft gerade aus Kandahar in Afghanistan zurück und bemühen sich um Flugstunden in den USA.

Im Nachhinein wird klar:

Es gab selbst in letzter Minute noch eine Chance, die Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington zu stoppen. Zwei der Attentäter sind mehr als eineinhalb Jahre zuvor bei einem konspirativen Treffen in Malaysia von CIA-Agenten beobachtet worden. Beide haben in Afghanistan und Bosnien gekämpft. Von einem wissen die Agenten, dass er ein US-Visum hat. Trotzdem verlieren sie die beiden aus den Augen und setzen sie auf keine der üblichen Listen mit Terrorverdächtigen.

Wenige Wochen bevor Mohammed Atta und seine Komplizen mit Flugzeugen in die Türme des World Trade Center und in das Pentagon fliegen, tauchen im Anti-Terrorismus-Zentrum in Langley die Akten der beiden terrorverdächtigen Saudis wieder auf. Den Agenten wird klar: Vermutlich sind beide in die USA eingereist. Doch niemand in der CIA-Zentrale denkt daran, das FBI über den alarmierenden Fund zu informieren. So bleiben die Saudis unentdeckt, obwohl sie seit Anfang 2000 in Kalifornien leben - zeitweise sogar in der Wohnung eines FBI-Agenten.

Die Ergebnisse der 9/11-Kommission offenbaren das ganze Ausmaß des Versagens. Der Irak-Krieg kostet schließlich George Tenet seinen Job an der CIA-Spitze: Um die Politik der neuen Bush-Regierung zu rechtfertigen, hatte die Agency Dokumente über Saddams angebliche Massenvernichtungswaffen getürkt. Tenets Nachfolger, Porter Goss, gelobt Besserung. Doch erst die Empörung der Weltöffentlichkeit hilft, Licht in die Affäre um Folter und geheime Deportation von CIA-Gefangenen zu bringen. Aufgeklärt ist der Skandal noch lange nicht.

Und schon gibt es einen neuen Verdacht. Vergangene Woche enthüllte die "New York Times", dass die CIA 2004 Atombombenpläne an den Iran liefern ließ - Blaupausen mit eingebauten Fehlern, die das Nuklearprogramm torpedieren sollten. Nun fürchten die USA, dass der Iran die Fehler entdeckt und sich die Pläne zunutze gemacht haben könnte.

Stefan Gassel / print
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(