Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care hat 2025 auch dank seines Sparkurses einen Gewinnsprung hingelegt. Während der Umsatz 2025 leicht auf 19,6 Milliarden Euro wuchs, stieg der bereinigte Betriebsgewinn zum Vorjahr um 23 Prozent auf gut 2,2 Milliarden Euro, wie FMC in Bad Homburg mitteilte. Das war etwas mehr als von Analysten erwartet. Dabei half ein verschärfter Sparkurs. So erzielte FMC Einsparungen von 238 Millionen Euro im vergangenen Jahr, mehr als angepeilt.
"Fresenius Medical Care hat ein Meilensteinjahr mit herausragenden Profitabilitätssteigerungen abgeschlossen", sagte Vorstandschefin Helen Giza. Die Aktionäre sollen nun für 2025 eine leicht auf 1,49 Euro je Aktie erhöhte Dividende erhalten.
Nach dem kräftigen Gewinnanstieg dürfte sich die Dynamik dieses Jahr allerdings verlangsamen. Grund ist vor allem die Einführung eines moderneren Dialysegerätes in den USA, die zu Buche schlägt.
FMC ist ein führender Anbieter für die Behandlung von Menschen mit chronischer Nierenerkrankung. In rund 3.600 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit etwa 292.000 Patienten und bietet Produkten wie Dialysegeräte und Dialysefilter an. Der Konzern ist vom Klinik- und Gesundheitskonzern Fresenius getrennt, dieser ist aber mit gut 32 Prozent der Anteile größter Aktionär bei FMC.