Palästinensergebiet

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Notunterkünfte im Gazastreifen

Hilfsorganisationen beklagen weiter katastrophale Zustände im Gazastreifen

Sechs Monate, nachdem die Vereinten Nationen einen Friedensplan für den Gazastreifen unterstützten, ist die humanitäre Lage in dem Palästinensergebiet nach Angaben von Hilfsorganisationen weiter katastrophal. Vertreter von Oxfam, Save the Children und Refugees International beklagten am Donnerstag am UN-Sitz in New York, es klaffe eine Lücke zwischen den israelischen Zusagen und der Realität für die Palästinenser.
Stimmauszählung in Deir al-Balah im Gazastreifen

Kommunalwahlen in Palästinensergebieten: Teilweise niedrige Beteiligung

Die Palästinenser im Westjordanland und einem Teil des Gazastreifens haben in den ersten Kommunalwahlen seit dem Gaza-Krieg ihre Bürgermeister und Gemeinderäte neu bestimmt. Im Westjordanland gaben am Samstag laut der Wahlkommission 53,4 Prozent der registrierten Wähler ihre Stimme ab. Damit lag dort die Beteiligung fast so hoch wie bei den vorherigen Wahlen. Im Gebiet Deir el-Balah im Gazastreifen war die Beteiligung mit 22,7 Prozent hingegen sehr niedrig.
Wählerin

Geringe Beteiligung bei ersten Kommunalwahlen in Palästinensergebieten seit Gaza-Krieg

Erstmals seit dem Gaza-Krieg haben die Palästinenser im Westjordanland und in einem Teil des Gazastreifens ihre Bürgermeister und Gemeinderäte neu bestimmt. Die Kommunalwahlen am Samstag waren von einer niedrigen Wahlbeteiligung geprägt: Im Westjordanland lag sie zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale nach Angaben der Wahlkommission bei 40,6 Prozent, im Gebiet Deir el-Balah im Gazastreifen lag sie bei Schließung der Wahllokale nur bei 21,2 Prozent.
Ein Gebäude von Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen

Israels Oberstes Gericht: NGOs dürfen vorerst in Palästinensergebieten bleiben

Wenige Tage vor seinem Inkrafttreten ist das von der israelischen Regierung verfügte Einsatzverbot für 37 internationale Hilfsorganisationen in den Palästinensergebieten vom Obersten Gericht des Landes ausgesetzt worden. Wie das Gericht in Jerusalem am Freitag mitteilte, wurde eine einstweilige Verfügung erlassen, mit der das eigentlich ab dem 1. März geltende Verbot ausgesetzt wird. Zu den inhaltlichen Fragen äußerte sich das Gericht jedoch nicht.