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News des Tages: Wegen Hitze: Wasserversorger kündigt Verbote für Hobbygärtner an

Amazon-Boss wird immer reicher +++ Grüne reichen Beschwerde beim Werberat wegen Nutella-Werbung zur WM ein +++ Wegen Hitze: Britischer Versorger kündigt Gartenschlauch-Verbot an +++ Die Nachrichten des Tages im Ticker.

Nicht nur in Deutschland - hier ein Foto aus der Nähe von Hannover - herrscht große Hitze. Auch in Großbritannien ist es ungewöhnlich warm.

Nicht nur in Deutschland - hier ein Foto aus der Nähe von Hannover - herrscht große Hitze. Auch in Großbritannien ist es ungewöhnlich warm.

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Wegen der Hitze will britischer Versorger Wässern mit Gartenschläuchen verbieten (16.56 Uhr)
  • Grüne reichen Beschwerde beim Werberat wegen Nutella-Werbung zur WM ein (14.36 Uhr)
  • Polizistin totgefahren - Fast drei Jahre Haft für Lkw-Fahrer (14.36 Uhr)
  • Kohls Witwe übergibt letztes Porträtfoto des Altkanzlers an Museum (11.41 Uhr) 
  • Deutscher Urlauber auf Mallorca ertrunken  (10.11 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:

+++ 19.24 Uhr: Jeff Bezos baut Status als reichster Mensch der Welt aus +++

Amazon-Chef Jeff Bezos hat seinen Vorsprung als reichster Mensch der Welt ausgebaut. Laut einer von der US-Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichten Rangfolge liegt das Nettovermögen des 54-Jährigen inzwischen bei 151 Milliarden Dollar (129,5 Milliarden Euro). Er hat damit den Microsoft-Gründer Gill Gates weit abgehängt. Dessen Vermögen beziffert Bloomberg auf 95,3 Milliarden Dollar.

+++ 19.04 Uhr: Ungarns Regierungschef Viktor Orban besucht Israel +++

 Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban besucht von Mittwoch bis Freitag Israel. Nach Angaben des israelischen Außenministeriums ist es Orbans erste Visite in Israel als Regierungschef. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu war nach Medienberichten der erste ausländische Regierungschef, der dem rechtsnationalen Politiker nach dessen Wahlsieg im April gratuliert hatte. Dabei lud er Orban auch nach Israel ein. Netanjahu hatte Ungarn vergangenes Jahr im Juli besucht. 

+++ 17.36 Uhr: 13 Tote bei Streit um ein Stück Land in Mexiko +++

Bei einem Streit um ein Stück Land sind in Mexiko 13 Menschen erschossen worden. Unter den Toten seien zwei Frauen, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Oaxaca im Süden des lateinamerikanischen Landes am Dienstag mit. Zudem sei ein Mensch verletzt worden, eine weitere Person galt noch als vermisst. Es wird vermutet, dass in dem Gebiet illegal Mohn für die Herstellung von Heroin angebaut wird.

+++ 17.05 Uhr: Teuerster chinesischer Film aller Zeiten floppt grandios +++

Der teuerste chinesische Film aller Zeiten ist an den Kinokassen grandios gefloppt. Die nach Angaben amtlicher Medien umgerechnet knapp 96 Millionen Euro teure Produktion "Asura" wurde am Sonntag aus den Kinos verbannt. Nach ihrem Kinostart am Freitag hatte sie gerade einmal rund sechs Millionen Euro eingespielt, wie die chinesische Ticketbörse Maoyan am Dienstag mitteilte. Die Filmemacher hatten daher am Sonntag mitgeteilt, der Film werde ab 22 Uhr nicht mehr gezeigt.

"Wir entschuldigen uns bei allen, die (den Film) sehen wollten und keine Chance dazu haben werden", erklärte die Produktionsfirma Alibaba Pictures. Das Fantasy-Epos mit vielen Spezialeffekten sollte der erste Teil einer Trilogie werden. Der Film basiert auf der tibetisch-buddhistischen Mythologie und ist Teil der staatlichen Bemühungen, Werke mit Elementen traditioneller chinesischer Kultur zu fördern.

+++ 16.56 Uhr: Wegen Hitze - Britischer Versorger kündigt Gartenschlauch-Verbot an +++

Ein britischer Wasserversorger hat für Millionen Menschen im Nordwesten Englands wegen der andauernden Trockenheit und ein Verbot für die Nutzung von Gartenschläuchen angekündigt. Der Grund: Die Wasservorräte seien auf einen niedrigeren Stand gefallen als vorgesehen, teilte United Utilities am Dienstag mit. "Wir wissen, dass Gartenschlauch-Verbote unangenehm sein können, aber wir ergreifen diese Maßnahme jetzt, damit wir genug Wasser für wichtigere Dinge haben wie Trinken, Waschen und Kochen", hieß es in der Mitteilung.

+++ 16.48 Uhr: Rund 50 Tote bei Überschwemmungen im Norden Nigerias +++

Bei Überschwemmungen im Norden Nigerias sind mindestens 49 Menschen ums Leben gekommen. 20 weitere Menschen würden vermisst, teilte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde im Bundesstaat Katsina, Aminu Waziri, am Dienstag mit. Nach starken Regenfällen im Grenzgebiet zum Niger in der Nacht zum Montag sei ein Fluss über die Ufer getreten, fünf Dörfer im Bezirk Jibia seien überflutet worden.

+++ 16.55 Uhr: Bundespolizei prüft Video über angebliche Bürgerwehren in S-Bahn +++

 Mit einem Propaganda-Video zu angeblichen Bürgerwehren in der Berliner S-Bahn hat die rechtsextremistische NPD für Debatten und Empörung gesorgt. Nun befasst sich die für die Bahn zuständige Bundespolizei mit dem Fall. Ob tatsächlich NPD-Trupps als Bürgerwehren in der Berliner S-Bahn mitfahren, ist nämlich völlig unklar. Ein Sprecher der sagte am Dienstag, man prüfe, ob es durch den Film Verstöße strafrechtlicher oder zivilrechtlicher Art gebe.

+++ 16.39 Uhr: EU-Kommissionspräsident Juncker am 25. Juli zu Handelsgesprächen bei Trump +++

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker reist am 25. Juli zu Handelsgesprächen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington. Juncker und Trump würden bei dem Treffen am Mittwoch kommender Woche über eine Verbesserung der transatlantischen Handelsbeziehungen und eine "stärkere Wirtschaftspartnerschaft" verhandeln, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Die hatten zuletzt Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Europa erhoben, die EU reagierte mit Gegenzöllen.

+++ 16.30 Uhr: Tanklaster brannte - 3200 Euro Strafe für "Held von Schrobenhausen" +++

Er steuerte seinen mit 34.000 Litern Benzin und Diesel beladenen, brennenden Sattelzug aus bewohntem Gebiet bei Schrobenhausen in Bayern, um eine Katastrophe zu verhindern. Jetzt ist der damals als Held gefeierte 50-Jährige wegen fahrlässiger Brandstiftung zu einer Geldstrafe von 3200 Euro verurteilt worden.

Der Mann habe schon vor dem Feuer Probleme an dem Fahrzeug bemerkt und hätte erst nach Klärung der Ursache weiterfahren dürfen, begründete das Amtsgericht Pfaffenhofen am Dienstag das Urteil. Der Angeklagte hatte zuvor erklärt, er sei zunächst von einer heißgelaufenen Bremse ausgegangen - dies habe sich jedoch als Fehleinschätzung erwiesen.

+++ 16.17 Uhr: Ein ausgebüxtes Känguru eingefangen - ein anderes noch unterwegs +++

Ein seit Anfang Juli vermisstes Känguru aus dem thüringischen Meuselwitz ist wieder da. Polizisten fingen das Tier am Dienstag im etwa fünf Kilometer entfernten sächsischen Ramsdorf ein. "Es ist wohlauf und soll zeitnah wieder in sein Zuhause zurückkehren", twitterten die Beamten mit einem Lächel-Smiley.

Das Beuteltier war verschwunden, nachdem Unbekannte den Weidezaun zu seiner Koppel zerschnitten hatten, um an eine Spendenbox zu kommen. Seitdem wurde nach dem Tier gesucht.

+++ 16.14 Uhr: Steuerzahlerbund: Deutsche arbeiten lange nur für Staatskasse +++

Die Deutschen haben in diesem Jahr nach Berechnungen des Steuerzahlerbundes wieder mehr als sechs Monate für die Staatskasse gearbeitet. Erst von diesem Mittwoch an fließen - rein rechnerisch - die Einkünfte von Bürgern und Betrieben ins eigene Portemonnaie, wie der Verband am Dienstag in mitteilte. Die "Einkommensbelastungsquote" liege in diesem Jahr bei 54,3 Prozent - höher als je zuvor, beklagte der Steuerzahlerbund. "Von jedem verdienten Euro bleiben also nur 45,7 Cent zur freien Verfügung."

+++ 15.53 Uhr: Mutter und zwei Kinder tot in Wohnung in Mühlheim gefunden +++

In einer Wohnung in Mülheim an der Ruhr sind drei Leichen entdeckt worden. Es handele sich um eine Frau und zwei Kinder, sagte eine Sprecherin der Essener Polizei am Dienstag auf Anfrage. Einzelheiten zur Identität der Toten und zur Todesursache konnten die Ermittler zunächst nicht nennen. Auch blieb zunächst unklar, wer die Toten entdeckt hatte.

"Der Einsatz läuft", sagte die Sprecherin. Kripobeamte hätten vor Ort in der Ruhrgebietsstadt die Ermittlungen aufgenommen. Die Leichen wurden den Angaben zufolge im Mülheimer Stadtteil Saarn entdeckt.

+++ 14.36 Uhr: Grüne reichen Beschwerde beim Werberat wegen Nutella-Werbung zur WM ein +++

Die Grünen haben Beschwerde gegen die Nutella-Werbung zur Fußball-Weltmeisterschaft eingelegt. "Rote Karte für Nutella von Ferrero", forderte die Bundestagsabgeordnete Renate Künast am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. "Wieder einmal wurde die Fußball-WM von der Lebensmittelindustrie genutzt, um Süßigkeiten an Kinder zu vermarkten." Deshalb reichte sie gemeinsam mit Fraktionskollege Harald Ebner Beschwerde beim Deutschen Werberat ein, der Selbstkontrolleinrichtung der Werbeindustrie.

Renate Künast von den Grünen ist sauer: "Wieder einmal wurde die Fußball-WM von der Lebensmittelindustrie genutzt, um Süßigkeiten an Kinder zu vermarkten", heißt es in der Beschwerde.

Renate Künast von den Grünen ist sauer: "Wieder einmal wurde die Fußball-WM von der Lebensmittelindustrie genutzt, um Süßigkeiten an Kinder zu vermarkten", heißt es in der Beschwerde.

DPA / Picture Alliance

In dem Brief begründen die Abgeordneten, warum die Werbung des Süßigkeitenherstellers Ferrero ihrer Meinung nach gegen den Kodex für Werbung von Lebensmitteln und vor Kindern verstößt. Bei einer Sammelpunkte-Aktion sei beispielsweise für einen Fußball der Kauf von 35 Gläsern Nutella nötig gewesen. Das entspreche "15,75 Kilogramm Nuss-Nougat-Creme, neun Kilogramm Zucker, fünf Kilogramm Fett, 85.000 Kilokalorien und 97,65 Euro".

+++ 14.36 Uhr: Polizistin totgefahren - Fast drei Jahre Haft für Lkw-Fahrer +++

Nach dem Tod einer jungen Polizistin ist ein Lkw-Fahrer am Dienstag in Mönchengladbach zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Der 49-Jährige habe im Dezember 2017 betrunken ein Polizeiauto gerammt, in dem drei Polizisten auf den Lkw aus der Ukraine gewartet hatten, wie die Richter feststellten. Die 23-jährige Polizistin starb unmittelbar nach dem Aufprall auf der A61 bei Viersen, ihre beiden Kollegen wurden verletzt.

Ein Lastwagen steht nach einem Unfall mit einem Polizeiwagen auf der Autobahn A61. Nach dem Tod einer Polizistin auf der Autobahn 61 vor einem halben Jahr wurde ein damals betrunkener Lastwagenfahrer in Mönchengladbach nun verurteilt.

Ein Lastwagen steht nach einem Unfall mit einem Polizeiwagen auf der Autobahn A61. Nach dem Tod einer Polizistin auf der Autobahn 61 vor einem halben Jahr wurde ein damals betrunkener Lastwagenfahrer in Mönchengladbach nun verurteilt.

DPA

Die Richter sprachen den Lkw-Fahrer aus der Ukraine der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig. Wegen der rund drei Promille Alkohol im Blut sei er vermindert schuldfähig. Die Verteidigung hatte für eine Bewährungsstrafe plädiert und betont, wie leid dem Angeklagten alles tue. Für die Richter hatte der Mann "ehrliche Reue" gezeigt.

+++ 13.38 Uhr: Griechische Polizei nimmt Dutzende Migranten mit falschen Pässen fest +++

Trotz der weitgehenden Schließung der sogenannten Balkanroute haben in den vergangenen Tagen Dutzende Migranten versucht, auf dem Luftweg von Griechenland nach Mitteleuropa zu gelangen. Insgesamt wurden in den vergangenen drei Tagen 48 Menschen von der griechischen Polizei daran gehindert, mit Flügen nach Deutschland, Dänemark, Italien und anderen Staaten Mitteleuropas zu kommen. Die Migranten hatten in den Flughäfen der Touristeninseln von Santorin, Rhodos und Mykonos gefälschte Reisedokumente vorgezeigt, teilte die Polizei am Dienstag mit.

+++ 13.34 Uhr: Bayerische SPD ehrt "Lifeline"-Kapitän mit Europapreis +++

Die SPD im bayerischen Landtag zeichnet den Kapitän des Flüchtlings-Hilfsschiffes "Lifeline", Claus-Peter Reisch, mit ihrem Europa-Preis aus. Reisch werde der mit 2500 Euro dotierte Preis am 27. Juli im Landtag übergeben, teilte die Fraktion am Dienstag in München mit.

Die "Lifeline" hatte im Juni 234 Flüchtlinge vor der libyschen Küste gerettet und war danach tagelang über das Mittelmeer geirrt, weil Italien und Malta zunächst ein Anlegen verweigerten. Schließlich durfte das Schiff in Malta anlegen, wurde aber von den Behörden beschlagnahmt. Reisch muss sich deshalb in Malta vor Gericht verantworten.

+++ 12.29 Uhr: "Lava-Bombe" durch Bootsdach verletzt 23 Menschen bei Hawaii +++

Weil ihr Ausflugsboot dem Vulkan Kilauea zu nahe kam, sind vor Hawaii 23 Passagiere verletzt worden. Eine "Lava-Bombe" von der Größe eines Basketballs krachte durch das Dach des Bootes, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte. Heißes Gestein aus dem Vulkan Kilauea flog beim Eintritt ins Meer in die Luft - dabei wurde das Boot getroffen.

Die meisten Verletzten mussten wegen leichter Abschürfungen und Verbrennungen behandelt werden, eine Frau erlitt einen schweren Oberschenkelbruch. Vier Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.

+++ 12.26 Uhr: Israel verschärft Blockade des Gaza-Streifens +++

 Israel hat am Dienstag Treibstofflieferungen in den Gazastreifen gestoppt und damit die Blockade des Palästinensergebiets abermals verschärft. Als Grund nannte das Verteidigungsministerium in Tel Aviv Brandsätze, die seit Monaten von palästinensischem Gebiet aus per Ballons und Drachen losgeschickt werden und Feuer auf israelischem Ackerland verursachen. Die Treibstofflieferungen würden bis Sonntag ausgesetzt, hieß es in einer Mitteilung vom Montagabend.

+++ 12.19 Uhr: Menschenrechtsgericht verurteilt Moskau im Zusammenhang mit Mord an Journalistin +++

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland in zwei Urteilen schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Zum einen verurteilten die Straßburger Richter Moskau im Zusammenhang mit der Ermordung der bekannten Journalistin Anna Politkowskaja im Jahr 2016. Sie gaben der Mutter, der Schwester und den beiden Kinder der Journalistin Recht, die Moskau mangelhafte Ermittlungen zu dem Verbrechen vorwerfen. Ihnen muss Russland nun zusammen 20.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. 

+++ 12.15 Uhr: Anwaltsverein kritisiert Bamf wegen Abschiebung von Sami A.  +++

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat im Fall der Abschiebung des als islamistischen Gefährder eingestuften Sami A. die Rolle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) scharf kritisiert. Es werde immer klarer, dass das Bamf im gerichtlichen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen getäuscht habe, erklärte DAV-Präsident Ulrich Schellenberg. Das Flüchtlingsamt habe gewusst, dass eine gerichtliche Entscheidung unmittelbar bevorstehe, und hätte deshalb vor dieser Entscheidung keine unumkehrbaren Fakten zu Lasten von Sami A. schaffen dürfen, betonte Schellenberg. "Das Bamf ist wie jede andere Behörde verpflichtet, das Gericht umfassend und vollständig zu unterrichten. Hiergegen hat das Bamf ganz offensichtlich verstoßen", fügte der Rechtsanwalt hinzu.

+++ 12.13 Uhr: 31 Mitglieder einer berüchtigten Bande in Italien festgenommen +++

In einer großangelegten Razzia hat die italienische Polizei 31 Mitglieder einer berüchtigten Verbrecherorganisation festgenommen. Den Verdächtigen der Bande Casamonicas werden Verbrechen wie Drogenhandel, Schutzgelderpressung oder Zugehörigkeit zur Mafia angelastet, wie die Carabinieri mitteilten. Die Festnahmen erfolgten demnach in Rom, wo der Clan besonders aktiv ist, sowie in der südlichen Region Kalabrien. Die Casamonicas gehören der Minderheit der Roma an.

+++ 11.42 Uhr: 45 Menschen in Afghanistan aus Taliban-Gefängnis befreit +++

Spezialkräfte haben im Süden Afghanistans 45 Menschen aus einem Gefängnis der radikalislamischen Taliban befreit. Unter den ihnen seien 15 Polizisten, 4 Armeeangehörige, 2 Ärzte und eine Gruppe örtlicher Einwohner, sagte der Sprecher der Eliteeinheit, Dschawid Salim, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Weitere Details zu dem Einsatz im Bezirk Musa Kala in der umkämpften Provinz Helmand gab es zunächst nicht. 

+++ 11.41 Uhr: Witwe von Helmut Kohl übergibt Museum letztes offizielles Porträtfoto +++

Gut ein Jahr nach dem Tod von Helmut Kohl hat die Witwe des früheren Bundeskanzlers, Maike Kohl-Richter (54), in Speyer dem Historischen Museum der Pfalz ein Porträtfoto des langjährigen CDU-Vorsitzenden übergeben. Museumsdirektor Alexander Schubert und der frühere Oberbürgermeister Werner Schineller (CDU) nahmen das großformatige Bild am Dienstag entgegen. Bei der Farbaufnahme handelt es sich demnach um das letzte offizielle Foto des Politikers; es wurde den Angaben zufolge von Kohl-Richter selbst aufgenommen.

Maike Kohl-Richter, Witwe von Altbundeskanzler Helmut Kohl, steht neben dem Porträt ihres Mannes, das sie an das Museum übergab. Kohl war am 16. Juni 2017 im Alter von 87 Jahren gestorben.

Maike Kohl-Richter, Witwe von Altbundeskanzler Helmut Kohl, steht neben dem Porträt ihres Mannes, das sie an das Museum übergab. Kohl war am 16. Juni 2017 im Alter von 87 Jahren gestorben.

DPA

+++ 11.30 Uhr: Zu viel Nitrat im Wasser: Umwelthilfe verklagt Bundesregierung +++

Die Deutsche Umwelthilfe will vor Gericht einen besseren Schutz des Grundwassers vor Nitrat aus der Landwirtschaft erstreiten. Der Verein hat die Bundesregierung beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg verklagt. Die Verschärfung des Düngerechts aus dem Jahr 2017 reiche nicht aus, um die Grenzwerte künftig einzuhalten, sagte DUH-Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner am Dienstag in Berlin. Es gebe aber "überhaupt keinen politischen Willen in dieser Bundesregierung, das Düngerecht nochmal anzufassen". Zuständig ist dafür das Bundeslandwirtschaftsministerium von Julia Klöckner (CDU).

+++ 11.25 Uhr: EU und Japan unterzeichnen Freihandelsabkommen +++

Die Europäische Union und Japan haben am Dienstag bei einem Gipfeltreffen in Tokio ihr seit Jahren ausgehandeltes Freihandelsabkommen Economic Partnership Agreement (EPA) unterzeichnet. Das in der Öffentlichkeit auch Jefta genannte Abkommen soll im kommenden Jahr in Kraft treten und 99 Prozent aller Zölle zwischen den beiden Wirtschaftsräumen beseitigen. Mit der Unterzeichnung inmitten des Handelsstreits mit den USA setzen die EU und Japan auch ein Zeichen gegen Protektionismus.

+++ 11.24 Uhr: Spaniens Regierungschef bestätigt baldige Umbettung von Franco +++

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat seine Pläne für eine Umbettung der Gebeine des faschistischen Diktators Francisco Franco (1892-1975) erneut bekräftigt. Die Exhumierung solle "schon bald" über die Bühne gehen, betonte der Sozialist am Dienstag im Parlament in Madrid. "Die Entscheidung der Regierung steht fest." Seit Wochen gibt es im Land Debatten über die Pläne. Die Regierung hatte die Aktion zunächst im Juli durchführen wollen. Rechtliche Fragen sowie die fehlende Zustimmung der Familie Francos verhinderten aber bisher die Festlegung eines Datums.

Die monumentale Grabanlage des Diktators befindet sich im "Tal der Gefallenen" in der Sierra de Guadarrama nordwestlich von Madrid. Erst am Wochenende hatten dort zahlreiche Franco-Anhänger gegen das Vorhaben protestiert. Das Mausoleum ist bis heute eine Pilgerstätte für Franco-Fans und Rechtsextreme. Das ist den regierenden Sozialisten ein Dorn im Auge.

+++ 11.12 Uhr: Acht Prozent der Betriebe bieten eigene Kinderbetreuung +++

Acht Prozent der Unternehmen bieten laut einer Studie betriebliche Kinderbetreuungsangebote an. Vor rund 15 Jahren habe es das nur bei zwei Prozent der Firmen gegeben, teilten das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und die Goethe-Universität Frankfurt/Main am Dienstag mit. Nach wie vor selten seien Langzeitkonten zur Freistellung für Familienzeiten sowie betriebliche Maßnahmen zur Frauenförderung. Hier liege der Anteil der Betriebe bei jeweils rund zwei Prozent. Dabei seien familienfreundliche Angebote für die Firmen von Vorteil: Sie bringen Frauen nach einer Geburt dazu, schneller wieder zu arbeiten.

+++ 11.05 Uhr: Urteil: Russland muss Pussy Riot Entschädigung zahlen +++

Mit der Verurteilung von drei Mitgliedern der Protest-Punk-Band Pussy Riot nach einem Auftritt in einer Moskauer Kirche hat Russland deren Menschenrechte einem Urteil zufolge gleich mehrfach verletzt. Russland muss den Frauen nun Entschädigung zahlen, wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg am Dienstag urteilte (Beschwerdenummer 38004/12). Sowohl Russland als auch die drei Beschwerdeführerinnen können innerhalb von drei Monaten gegen das Urteil vorgehen.

Wegen eines Auftritts in der Moskauer Erlöserkathedrale hatten russische Richter die Aktivistinnen im Jahr 2012 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Eine von ihnen kam jedoch bereits nach wenigen Monaten frei. Die Straßburger Richter halten die Strafen für unangemessen streng.

Russland muss nun je 16.000 Euro Schmerzensgeld an zwei der Frauen zahlen, der anderen stehen 5000 Euro zu. Außerdem haben die drei Aktivistinnen Anspruch auf 11.760 Euro Schadenersatz.

+++ 10.38 Uhr: Lauterbach kritisiert Ruf nach Notaufnahme-Gebühr als "abwegig" +++

Die Kritik am Ruf der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nach einer Notaufnahme-Gebühr hält an. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach bezeichnete die Überlegungen in der "Passauer Neuen Presse" vom Dienstag als "abwegig". Das Problem sei, dass Patienten bei Fachärzten viel zu lange auf eine akute Behandlung warten müssten. "Anstelle dieses Problem endlich zu lösen, will die Kassenärztliche Vereinigung die Patienten bestrafen. Was für eine irrige Idee!"

+++ 10.31 Uhr: Vater und kleine Tochter tot - Familientragödie vermutet +++

Ein 63-jähriger Mann und seine 5 Jahre alte Tochter sind am Montag in Heidelberg tot gefunden worden. Ersten Erkenntnissen zufolge sind Vater und Tochter durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zu Tode gekommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Ermittler gehen nach dem derzeitigen Stand von einer Familientragödie aus. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht.

Das sehr giftige Kohlenmonoxid (CO) ist ein brennbares, farb- und geruchloses Gas. Es entsteht unter anderem an Stromaggregaten, die meist mit Diesel oder Benzin betrieben werden. Aber auch wenn Materialien wie Holz, Kohle oder Gas ohne genügend Sauerstoff verbrennen, etwa in geschlossenen Räumen oder bei defekten Heizanlagen, entstehen gefährliche CO-Konzentrationen.

+++ 10.28 Uhr: Fernzüge der Bahn im Juni häufiger verspätet +++

Fahrgäste der Deutschen Bahn haben im Juni häufiger auf verspätete ICE und Intercitys warten müssen. Lediglich 74,7 Prozent der Fernzüge erreichten ihr Ziel pünktlich - nach Festlegung der Bahn heißt das weniger als sechs Minuten nach der planmäßigen Ankunftszeit. Im Mai lag die Pünktlichkeitsquote bei 75,8 Prozent, im Vorjahresmonat Juni 2017 bei 76,5 Prozent. Die Bahn entfernt sich damit weiter von ihrem Jahresziel von 82 Prozent pünktlicher Züge. Das Unternehmen sprach am Dienstag von einer unbefriedigenden Situation. Als Gründe nannte ein Sprecher die intensive Bautätigkeit, zahlreiche Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur sowie die Folgen heftiger Gewitter mit Blitzeinschlägen und Unterspülungen.

+++ 10.27 Uhr: Wahlkampfkampagne für Brexit "Vote Leave" muss Strafe zahlen +++

Die führende Wahlkampfkampagne für den EU-Austritt "Vote Leave" in Großbritannien muss eine Strafe von 61.000 britischen Pfund (rund 69.000 Euro) zahlen. Das teilte die britische Wahlkommission am Dienstag mit. Sie soll das Ausgabenlimit vor dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 um beinahe eine halbe Million britische Pfund überschritten haben. Nun soll die Polizei ermitteln, ob die Verantwortlichen auch strafrechtlich belangt werden können.

+++ 10.11 Uhr: Von Welle erfasst: Deutscher Urlauber auf Mallorca ertrunken +++

- An der Südostküste von Mallorca ist ein deutscher Urlauber ins Meer gespült worden und vor den Augen seiner Familie ertrunken. Das Unglück ereignete sich mallorquinischen Medienberichten zufolge am Montagnachmittag, als der Mann mit seiner Frau und den zwei Kindern in der Nähe des Hafenortes Portopetro am Meer spazieren ging.

Strandleben an der Playa de Palma in S'Arenal. Der Unfall ereignete an einem anderen Abschnitt der Küste, im Südosten der Insel.

Strandleben an der Playa de Palma in S'Arenal. Der Unfall ereignete an einem anderen Abschnitt der Küste, im Südosten der Insel.

Die Familie sei einige Stufen zur Küste heruntergestiegen, dann habe eine hohe Welle den 52-Jährigen und die Kinder erfasst, berichteten am Dienstag die lokalen Blätter "Diario de Mallorca" und "Ultima Hora" unter Berufung auf die Einsatzkräfte.

Der Mutter gelang es demnach, die Tochter zu retten. Als sie um Hilfe rief, eilten Anwohner herbei, die Vater und Sohn schließlich mit einem Kanu an Land brachten. Dem Jungen gehe es gut, aber für den Mann sei jede Hilfe zu spät gekommen: Notärzte hätten vergeblich versucht, ihn wiederzubeleben.

+++ 10.03 Uhr: Sternekoch Witzigmann kritisiert Lebensmittelverschwendung +++

Der Münchner Sternekoch Eckart Witzigmann (77) hat den Umgang der Europäer mit Lebensmitteln scharf kritisiert. "Es ist unendlich traurig, dass unsere Überflussgesellschaft Tonnen von Lebensmitteln auf den Müll kippt und in anderen Zonen unseres Planeten Tag für Tag Menschen mangels Nahrung verhungern", sagte der 77-Jährige der "Rheinischen Post" in einem Interview. "Eines Tages werden wir uns die Frage gefallen lassen müssen, was wir außer betroffenen Gesichtern dagegen getan haben."

+++ 9.56 Uhr: Urteil: Xavier Naidoo darf nicht Antisemit genannt werden +++

Popstar Xavier Naidoo (46) hat sich vor Gericht erfolgreich gegen Antisemitismus-Vorwürfe gewehrt. Das Landgericht Regensburg untersagte es einer Referentin der Amadeu-Antonio-Stiftung am Dienstag in seinem Urteil, den Sänger als Antisemiten zu bezeichnen. Die Frau habe diesen Vorwurf nicht ausreichend belegen können, sagte Richterin Barbara Pöschl bei der Urteilsverlesung. Die Referentin hatte im vergangenen Jahr in Straubing vor Publikum gesagt: "Er ist Antisemit, das ist strukturell nachweisbar." Die Stiftung setzt sich gegen Rechtsextremismus ein.

Xavier Naidoo. Der Sänger der Band Söhne Mannheims hatte sich in der Verhandlung auf die Kunstfreiheit berufen.

Xavier Naidoo. Der Sänger der Band Söhne Mannheims hatte sich in der Verhandlung auf die Kunstfreiheit berufen.

DPA

Naidoo, Sänger der Band , hatte sich in der Verhandlung vor drei Wochen auf die Kunstfreiheit berufen und betont, dass er sich gegen Rassismus einsetze. Den Vorwurf antisemitischer Ressentiments wies er im Gerichtssaal zurück. Sein Sohn trage zudem einen hebräischen Namen. Die Beklagte hatte dargelegt, dass Naidoo in seinen Liedtexten auch antisemitische Codes und Chiffren verwende. Diese seien ihm nicht bekannt, hielt der Musiker dagegen.

+++ 9.47 Uhr: Flugzeugkatastrophe von Kuba: Fluglinie gibt Piloten die Schuld +++

Knapp zwei Monate nach einem Flugzeugabsturz mit insgesamt 111 Toten auf Kuba geht die Fluggesellschaft von einem Pilotenfehler aus. Das habe eine Auswertung der Flugschreiber der verunglückten Boeing 737-201 ergeben, teilte das mexikanische Unternehmen Damojh am Montag mit. Mexikos Luftfahrtbehörde sagte dagegen, die Unglücksursache sei weiter ungeklärt, da die Untersuchung der zuständigen Kubaner andauere. Zuvor hatte es auch Vorwürfe gegen Damojh selbst gegeben, die das Unternehmen zurückweist.

Die Maschine war im Mai nach dem Start in Havanna zerschellt. 110 von 113 Menschen starben an Bord, eine Überlebende erlag später ihren Verletzungen.

+++ 9.40 Uhr: "Forbes": Boxer Mayweather ist der Topverdiener unter den Promis +++

US-Boxer Floyd Mayweather (41) ist laut Geldrangliste des "Forbes"-Magazins weltweit bestbezahlter Prominenter. Mit einem geschätzten Jahresverdienst von 285 Millionen US-Dollar (rund 243 Millionen Euro) ließ er sogar George Clooney hinter sich. Der Hollywood-Star schaffte es auf Platz zwei der Top-100-Liste, die das US-Magazin am Montag (Ortszeit) veröffentlichte. Mayweather verdiente laut "Forbes" allein an seinem Kampf im August 2107 gegen den irischen "Käfigkämpfer" Conor McGregor (30) 275 Millionen US-Dollar. 

+++ 8.52 Uhr: "SZ": Mehr als 700.000 Kinder bekommen nach Ausweitung Unterhaltsvorschuss +++

Die Zahl der Kinder in Deutschland, die vom staatlichen Unterhaltsvorschuss profitieren, ist seit dessen Ausweitung im vergangenen Jahr stark gestiegen. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Dienstag mit Verweis auf einen Bericht des Bundesfamilienministeriums. Demnach stieg die Zahl der berechtigten Kinder von 414.000 vor der Reform auf fast 714.000 Ende März dieses Jahres. Die Kosten beliefen sich dem Blatt zufolge auf insgesamt 1,1 Milliarden Euro.

+++ 8.41 Uhr: Netflix-Aktie stürzt ab +++

Der Online-Videodienst Netflix hat mit einem überraschend schwachen Nutzerwachstum im zweiten Quartal enttäuscht. Auch Umsatz und Ausblick blieben hinter den Erwartungen zurück, wie der nach US-Börsenschluss veröffentlichte Geschäftsbericht des Unternehmens aus dem kalifornischen Los Gatos offenbarte. Die Quittung der Anleger folgte unmittelbar: Im nachbörslichen US-Handel stürzte die Aktie zeitweise um mehr als 14 Prozent ab.

Der Ausblick auf das laufende Vierteljahr kam ebenfalls nicht gut an: Netflix, das sich mit Serienhits wie "House of Cards" einen Namen machte und derzeit etwa in Indien große Expansionspläne verfolgt, geht von fünf Millionen neuen Nutzern aus. Die Prognosen der Analysten hatten bei 6,3 Millionen gelegen. Im abgelaufenen Quartal schoss der Umsatz im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar in die Höhe, blieb aber ebenfalls unter den Erwartungen. 

+++ 7.44 Uhr: Maas mahnt weitere diplomatische Annäherung zwischen USA und Russland an +++

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat nach dem Gipfel in Helsinki eine weitere diplomatische Annäherung zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin angemahnt. Es sei wichtig, "dass die USA und Russland miteinander reden", sagte Maas dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wir können uns in Syrien, in der Ukraine, bei Rüstungskontrolle und Abrüstung keine Sprachlosigkeit zwischen Washington und Moskau leisten."

+++ 4.21 Uhr: May gewinnt Abstimmung über Zölle nach Brexit  +++

Die britische Premierministerin Theresa May hat ein weiteres kleines Etappenziel ihrer Brexit-Strategie erreicht. Mit einer Mehrheit von 33 Stimmen votierten die Abgeordneten des Parlaments am späten Montagabend im dritten Anlauf für ein Zollgesetz für die Zeit nach dem Ausstieg aus der Europäischen Union. Allerdings musste May bei dem turbulenten Schlagabtausch Zugeständnisse an die Euroskeptiker machen.

Bei den Änderungen zur sogenannten Customs Bill ging es unter anderem darum, dass Großbritannien keine für die EU erhebt, sofern die EU dies nicht auch für die Briten tue. Kritiker warfen May vor, mit den Zugeständnissen an die Hardliner ihre erst kürzlich vorgelegte Brexit-Strategie zu unterminieren. Doch in Downing Street hieß es, die Änderungen stünden im Einklang mit Mays Plänen, wie der Sender BBC berichtete. Das gesamte Gesetzesvorhaben ging schließlich mit 318 zu 285 Gegenstimmen durch und muss nun das Oberhaus passieren.

+++ 4.05 Uhr: Usain Bolt erwägt Start seiner Fußballkarriere in Australien +++

Jamaikas Sprint-Superstar Usain Bolt, 31, wird seine Fußballkarriere wohl in Australien starten. Der achtmalige Olympiasieger habe einem Vertrag für einen sechswöchigen Test mit den Central Coast Mariners "grundsätzlich" zugestimmt, wie Spielerberater Tony Rallis einem lokalen Radiosender sagte. Der Verein aus New South Wales bestätigte die Verhandlungen für den Test. Allerdings sei nach der Probephase kein Vertrag garantiert. Die Cebntral Coast Mariners spielen in der A-League, der höchsten Spielklasse in Australien. Im März hatte der schnellste Mann der Welt bereits als Gast mit den Fußballprofis von Borussia Dortmund trainiert. 

ivi/anb / AFP / DPA