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KW 31/2005: Wäre es besser für die Menschheit, wenn alle Menschen dieselbe Sprache sprechen würden?

Gerd ist pessimistisch: "Was hilft's? Männer und Frauen sprechen eine Sprache und verstehen sich trotzdem nicht..."

Ja, dann würden weniger Missverständnisse auftreten.

Sebastian, Dortmund

scherbez(at)dokom.net

Natürlich wäre es besser, da sich die Menschen dann besser unter halten können und (vielleicht!) das ein oder andere Vorurteil abgebaut wird. Aber: Es ist auch viel interessanter, Fremdsprachen zu lernen (und natürlich auch anzuwenden) und so seinen Horizont zu erweitern. Das eine Weltsprache den (Welt-)Frieden bringt, wage ich zu bezweifeln, denn: Eine Sprache kann keine verschiedenen Meiungen ausräumen.

Sebastian Schulte, Delbrück/ Paderborn

SSchulte2(at)gmx.de

Nein, Verständnis hat leider nichts mit Verstehen zu tun.

Matthias Mähliß, Großkrotzenburg

maehliss(at)web.de

Absolut, man braucht keine Fremdsprachenm mehr lernen, jedenfalls nicht mehr mehr als eine und koennte sich mit jedem verstaendigen . Es waere einfach perfekt . Man sollte am besten Englisch dafuer nehmen weil das sowieso schon am weitesten verbreitet ist .

Karl Bender, Oppenheim

karlh.bender(at)t-online.de

Aber das tun wir doch schon. Die Körpersprache zum Beispiel. Sie ist universell und (meist) unmißverständlich. Aber abgesehen davon wäre es ziemliche Verschwendung von Leistungspotential. Oder nicht?

Sergio, Berlin

s.oigres(at)gmx.net

Nein, da ich sonst keine Job mehr hätte (ich bin Fremdsprachenkorrespondentin)

Heidi Bohak, New Delhi

welt geht in jene richtung mit eine "stadardisierte amerikanische sprache , ohne gramathik und syntaxis . aber ich denke es sei schlecht, weil es vermindert kiltural unterschied und macht die verschiedene ansichtpunkte auf den die semantische "mapping" den wortern begrundet sind immer und immer scher zu handeln , und ist auch grundursache zu eine sort von kulturfundamentalismus bei der sprache ubermittelt

claudio cannella torino italien

notiziairi(at)dcbservizi.it

Was hilft's? Männer und Frauen sprechen eine Sprache und verstehen sich trotzdem nicht...

Gerd

keine

Ich denke auf jeden Fall ! Die meisten Probleme entstehen durch Mißverständnisse. Und ich könnte endlich mal die Regierungserklärung von Kim il Sun im Original verstehen. *G*

Der Dunkle

dunkel(at)darkland.de

Ich vermute nein. Es wird schon seine Gründe haben, dass sich überall auf der Erde verschiedene Sprachen entwickelt haben, ebenso wie unterschiedliche Ethnien, Kulturen, Religionen, Sitten und Gebräuche. Wahrscheinlich war es zum Überleben der kleineren Gruppe (Stamm, Sippe usw.) günstiger, sich in einem Idiom zu verständigen, das äußere Feinde nicht verstehen konnten. Aber, wie gesagt, das ist nur eine Vermutung.

Monika Muggli, Bad Aibling

monikamm207(at)yahoo.com

NEIN (New Speak)

HOLZNER FÜRTH

charly(at)pop.ms

Ja, es würde weniger Differenzen unter den Menschen geben.

helmut sack, Marl

helmut.sack(at)t-com.net

Ja, unbedingt! Alles was auf der einen Seite als beruhigende Abgrenzung und als Zeichen des Individualismus gilt, wird früher oder später als Mittel zur Ausgrenzung und Diskriminierung missbraucht werden. So führt mangelnde Kommunikation zu Konflikten, die dann keiner mehr so recht versteht. Individualität an der Sprache festzumachen, macht den gleichen Sinn, wie die Verknüpfung mit der Hautfarbe. Anders herum formuliert, wer stolz ist seine Landessprache zu sprechen, wird wahrscheinlich auch stolz sein, dass sein Fußballverein Meister geworden ist. Beides hat in etwa gleich viel mit Persönlichkeit und Individualität zu tun. Der persönliche Sprachgebrauch, also die Verpackung der Inhalte, ist das worauf es ankommt!

R.F., Nettetal

ja,weil dann deutlich wird, wie ähnlich wir uns doch alle sind,positiv und negativ

Fischer, Apolda

hefischer(at)web.de

eindeutig jein!

Tobias Schauf, Bremen

schauf(at)uni-bremen.de

Ja!

HaJü, Berlin

hjzander(at)arcor.de

Ob es besser wäre kann ich nicht beurteilen. Langweiliger wäre es sicherlich. Das Fremde und Unbekannte ist immer eine Bereicherung, die nur darauf wartet entdeckt zu werden.

Andreas Stahl

a.stahl(at)gmx.org

Nein, denn die Vielfalt der Sprachen sichert die Lebenigkeit der Kulturen. Eine Einheitssprache wuerde die intellektuellen Kraft in die Einoede fuehren. Ausserdem ist der Vorschlag unwirksam. Wie sollte man die mehr als 6 Milliarden Menschen zu einer Einheitssprache bringen?

Kai Nicholson, Poona, Indien

kairoopina(at)yahoo.co.in

Nein Aus nur einer Sprache würde sich auch nur eine Kultur entwickeln - und nähern wir uns mit Englisch nicht bereits diesem Zustand, stehen zumindest am Anfang einer solchen nicht wünschbaren "Globalisierung", auch wenn es noch Russisch und Chinesisch gibt. Aber wer spricht zum Beispiel Japanisch? Finnisch? Indische Dialekte? Schottisch?

K.-H. Schüssler, Haslach im Kinzigtal

k-hschuessler(at)t-online.de

Natürlich wäre es besser und Missverständnisse könnten schneller aus der Welt geschafft werden.

schultheis heppenheim

wschultheis(at)online.de

Wie soll denn das gehen? Männer und Frauen werden niemals die selbe Sprache sprechen!

Fred Heine, Stuttgart

fred.heine(at)ccp.as

Es wäre nicht besser, wenn die Menschheit eine Sprache sprechen würden. Um sich zu verstehen, braucht es mehr als akustische Verständigung, nämlich Bewusstsein dafür, was wesentlich ist, moralische und ethische Vorstellungen und die Bereitschaft, diese umzusetzen sowie Nächstenliebe im richtigen Sinn!

Markus, Zürich

Es wäre nicht besser, weil Ausdrucksmöglichkeiten in anderen Sprachen halt auch anders sind. Ich denke da nur mal an die iteratur. Wie viel weniger an an unterschieldichen schönen Büchern hätten wir, wenn es nur eine Sprache geben würde? Auch dürfte die Sprache die Art des Denkens stark prägen und es ist doch wünschenswert viel unterschiedliche Arten des Denkens oder des Herangehens an Lösungen zu haben.

Weise, Dresden

Das würde vielleicht Missverständnisse verringern.

Engelchen

samantha_mccreend(at)yahoo.ca

Nein. Wäre es nicht. Ich fände es unerträglich, daß Politikergeschwätz aus allen Ländern verstehen zu müssen

Rainer Strzolka, Alfeld

Rainer.Strzolka(at)gmx.de

Na Klar waere es beeser. Denken Sie doch mal wieviel Geld und Zeit man im Schulwesen einsparen koennte! Problemlos reisen, keine verstaendigungsprobleme..........

Frank Potsdam

DieWolle(at)gmx.de

Ja, aber eine Sprache in der es UNMOEGLICH ist, seine Mitmenschen zu BEURTEILEN. Dann wuerde es kein Unrecht,Mord und Krieg mehr geben.....nur noch FRIEDEN!!

Manfred Dickgiesser, Neuseeland

magadick(at)clear.net.nz

Auf keinen Fall. Seit Beginn der Zeit ist die Kultur durch Sprachen entstanden, und umgekehrt. Wieviel Charm und Interesse am Dasein wuerde durch solch eine Aenderung verloren gehen? Die Welt wuerde nur noch in Schwarz und Weiss erscheinen. Aus gutem Grund gab es Babylon.

Gabrielle M. Turner, P.O.Box 1834, Travis A.F.B. CA 94535, USA

hytturner(at)yahoo.com

das wäre aber gar nicht gut, keiner könnte mehr schimpfworte und flüche, verwünschungen und beleidigungen ausstoßen in einem anderen land in dem man damit rechnen kann, dass der einheimische die sprache nicht versteht, dann müsste ganz sicher eine persönliche fremdsprache erfunden werden in der art der löffelsprache oder so ähnlich. was aber noch übler wäre: in den schulen würde das fach "FREMDSPRACHEN" wegfallen und die schüler hätten noch mehr gelegenheit sich auf dem schulhof gegenseitig zu erschießen oder die lehrer abzumurksen.

alfred jost Stuttgart

adlerjimmy(at)aol.com

Mit Sicherheit gäbe es mehr Wahrheit und weniger (gewollte oder ungewollte) Übersetzungsfehler. So wären die Informationswege kürzer und die Reaktionzeiten schneller.

Hans-Jürgen Lenz, Göteborg

HJ.Hemma(at)Telia.com

ja auf jeden fall.denn damit würde eine große barriere fallen die sprachlicherseits besteht.und die konfliktbereitschaft die darauf beruht,das der eine nicht versteht,was der andere eigentlich will.ich denke auch das hautfarbe und religion eine untergeordnete rolle spielen würde,und die verständnisbereitschaft unter den menschen eine grössere chance hätte.

lindner gerhard

batze(at)free.fr

Ja, es wäre natürlich leichter mit Menschen aus aller Welt zu kommunizieren wenn wir eine gemeinsame Sprache sprächen. Aber es ist eine völlig unrealistische Idee. Wir brauchen verschiedene Wörter und Ausdrücke um die ganz unterschiedlichen Bedingungen unter denen wir leben, zu beschreiben. Menschen im Osten haben andere Anschauungen von Religion, Lebensstil als Menschen im Westen z.B. Die Sprachen spiegeln diese verschiedenen Lebensweise wieder. Aber ein gemeinsames "lingua franca" wäre sehr gut! Wir können uns nie völlig verstehen, aber wir könnten wenigstens einfache Gespräche mit Leute aus anderen Ländern führen.

Barbro Lundin, Nässjö, Schweden

barbro.lundin(at)citynetnassjo.se

Warum haben wir solch eine hohe Anzahl Sprachen auf der Erde ? Im Mittelalter war mittels Latein eine gute Verständigung in Europa möglich. Das war nur ein kurzer Ausflug der Geschichte - der scheiterte. Eine einheitliche Sprache auf alle Ebenen ist kulturgeschichtlich nicht durchsetzbar. In der Wissenschaft und zunehmend in der Wirtschaft gibt es bereits eine einheitliche Sprache. Zweisprachig ins Leben zu treten ist der mögliche Weg für alle Menschen - hier muß über die "Bildung" ein vernüftiges Angebot kommen.

Eberhard Reineck, 01705 Freital Rotkopf-Görg Str.15

eberhard.reineck(at)online.de

Sicherlich gäbe es dann auf jeden Fall weniger Mißverständnisse. Ob dies dem Frieden auf Erden diente, sei mal dahingestellt. Da spielen so viele andere Faktoren eine zusätzliche Rolle, die Sprache allein kann das nicht richten. Es wäre aber schon schön, wenn man sich einfach überall verständigen könnte, egal wo man hinfährt. Die verschiedenen Kulturen hätte, meiner Meinung nach, wohl keinen Schaden genommen und sich so entwickelt, wie es der Fall war, selbst wenn alle Menschen eine Sprache gesprochen hätten...und die Franzosen könnten sich nicht mehr weigern, eine andere Sprache als Französchisch zu sprechen, denn es gäbe nur eine Sprache...wie schön. Es hätte und würde weiterhin auf jeden Fall vieles vereinfachen, aber wie gesagt, Kriege wären so sicher nicht zu vermeiden gewesen...

Olga Krawolga, Bielefeld

olgakrawolga(at)web.de

Nein, da würden ja alle Kulturen ihre Ideen verlieren.

T. B. Mindelheim

das gegenteil eines gegenteils ist ein synonym,denn es beschreibt dasselbe wie das ausgangswort und das gegenteil beschreibt eben genau das gegenteil

Lena,, Jever

klein-pb(at)web.de

Hallo welche Sprache sollte das dann sein? Ich habe ja schon Probleme, einen Bayern zu verstehen Im Englischen verhält es sich ähnlich - mit dem Schulenglisch versteht man längst nicht jeden Engländer, denn auch dort gibt es Umgangssprachen und Dialekte Also auch mit einer gemeinsamen Sprache würde es mE immer noch Verständigungsprobleme geben

Wolf, NRW

sichelmondin(at)yahoo.de

Nein. ich finde die Sprache betont den kulturellen Unterschied. Es steigert die Toleranz, wenn man sich bemühen muss, den anderen zu "verstehen"

Frank Steinert

fs(at)steinert-bauplanung.de

Nein,die Welt wäre nicht besser, wenn alle nur eine einzige Sprache sprechen würden, denn dann würden uns eine Vielfalt an Ausdrucksweisen und Denkweisen verloren gehen. Es wäre nicht so interessant andere Kulturen zu besuchen oder kennenzulernen. Voraussetzung ist jedoch das beherrschen der eigenen Sprache. Das leider oft verbreitete Phänomen, dass man seine eigene Sprache nichtmal richtig beherrscht, aber dafür zu Anglizismen oder anderen "-men" neigt, läßt die besonderheit der jeweiligen Sprache und ihrer Ausdruckweisen leider verblassen!!!

Robin Dulzaides, Lüneburg

Das wäre wahrscheinlich ganz toll für Kaufleute, Politiker, Computerentwickler und andere Geschäftemacher und Leuteverdummer! Aber leider Gottes: Sind wir davon noch weit entfernt? Mit den größten Bedenken Gerd

Gerhard Specht 26842 Holterfehn

Hvgs7(at)aol.com

Nein, wir müssen nicht alle die gleiche Sprache sprechen. Laßt doch dem Westfalen sein Plattdeutsch, dem Friesen sein Friesisch oder dem Schwaben sein Schwäbisch. Wenn es darauf ankommt, verstehen alle die Tagesschau oder den Bundeskanzler. Es denkt niemand darüber nach, ob es sinnvoll ist, bei Deutschlands vielen schönen Dialekten auch Hochdeutsch können zu müssen, es wird halt überall verstanden. Warum kann nicht eine europäische Sprache in Europa die gleiche Rolle übernehmen wie das Hochdeutsch in Deutschland? Ich möchte allerdings keinem Europäer zumuten, Deutsch lernen zu müssen, das ist zu schwierig. Ich kann mit einer internationalen Sprache Englisch gut leben. Mal ehrlich, wollt Ihr denn Chinesisch lernen müssen?

G. Seidel

gu-seidel(at)gmx.de

Wenn es von vornherein eine einheitliche Sprache gegeben hätte, wäre es sicher ein Vorteil für die Menschheit gewesen und wäre es auch immer noch. Jetzt aber die existierende Sprach- und Kulturvielfalt zerstören zu wollen, wäre aber dagegen falsch!

Tom Oliver Jakobi, Münster

imperatom(at)gmx.de

Ganz klar: nee... So schön es sein würde, aber mit Sprache wird immer auch Kultur übermittelt! Ein sehr großes Stück würde einfach verloren gehen. Und hey, so würden sich die menschen vielleicht noch weniger mögen, denn sie verstehen sich endlich wenn sie sich angeifern.

Patrick Neubert, Remscheid

Die Urwaldindianer Neuguineas haben in ihrem Wortschatz 40 verschiedene Begriffe für "Grün". Würde ich sie verstehen, wenn wir die gleiche Sprache sprächen?

Mika Meschede

keine(at)isnich.de

Nein

Ruth Baldwin Cavallara

ruth(at)cavallara.com

Warum gibtb es keine grünen Blüten ? (oder gibt es etwa doch welche ?)

Romeo, Heidelberg

zusix(at)gmx.de

Für die Menschen untereinander wäre es einfacher mit einander umzugehen, ohne Zweifel, aber ob das irgendetwas ändern würde, bezweifle ich!

K.P. , München

karlderbajuware(at)yahoo.de

Nein ! Eine Weltsprache fuer bessere Kommunikation und Annaeherung durch Verstaendnis ist gut. Aber der Grund der Diversitaet liegt erstens in der allgemeinen Differentiation des Weltgeschehens und zweitens dient die Pluralitaet einem ganzheitlichem Verstaendnis der Wirklichkeit, von der der Mensch immer nur einen Teilaspekt bilden kann. Der biblische Sinn des linguistischen Babylons ist somit eine Integration der Differenzierung durch die Betrachtung der Wirklichkeit aus vielen verschiedenen Sprachen.

Cyberspeaker

oneworld(at)cyberspace.com

Es wäre zumindest einfacher ins Ausland zu reisen und nicht jeder Strassenhändler könnte einen so leicht über den Tisch ziehen. Nur gebe Gott das es nicht sächsisch ist!!!

Luz Ifer

Luz(at)dahell.com

Ja, auf jeden Fall. Allerdings werden Maenner und Frauen weiterhin zwei verschiedene Sprachen sprechen ;-)

Uwe, USA

bill_gates(at)microsoft.com

Wäre nicht besser--denn dann würde ich ja die "Sachsen" verstehen.

Nigge,K. 45731 Waltrop

kl.ni(at)web.de

Das wäre eh nur von "kurzer" Dauer. In ein paar hundert Jahren würden die Sprachen wieder auseinandergedriftet sein

Konrad Klunkel, Hamburg

Es ist fraglich, ob es besser wäre. Denn eine Welt mit ihrem Kuluturen und Sprachen ist so vielfältig und intressant. Aber andererseits muss eine einheitliche Sprache eine vielfältige Kultur nicht ausschließen. Für mich läßt sich diese Frage nicht einfach so beantworten.

Daniela, Göttingen

danielapetkovic(at)web.de

wo bleibt die eigene Identität, die Kultur, die Geschicht, die Andenken an unsere Vorfahren? Witz-Trauer-Liebe haben in jeder Sprache eigene, der "gewachsenen" Seele entsprungene, Bezeichnungen! "Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach" in ESPERANTO??? Nein danke!

Joschy - Portugal

joachim.bruer(at)netvisao.pt

Ja; ich glaube dass sei besser und viel einfacher wenn alle Leute dieselbe Sprache sprechen.

Antonia Hoefnagels, Knodbaan, 124, B 2520 Oelegem

Antonia.Hoefnagels(at)pandora.be

nein, dann wäre ich arbeitslos

michael wienecke

Wenn es eine amtliche Weltsprache gäbe, würde es mehr Völkerverständigung geben. Die Menschen würden sich schon allein deswegen nahe fühlen, zumindest einbisschen, weil Sie die selbe Sprache sprechen. Aber trotzdem soll es nebenbei die bunte Vielfalt der Sprachen geben

zirt, pirt

zirt(at)erenköy.ek

was spricht dagegen? obwohl viele sprachen sehr interessanter herkunft sind. so individuell die völker, sind es auch die sprachen. man arbeitet daran, denn begonnen wird doch mit der internationalen verbreitung der englischen sprache. auf jeden fall wäre das verständnis untereinander besser, auf zwischenmenschlicher, politischer ebene,... ect.

pg, chemnitz

pegg.y(at)gmx.li

"Multikulturell" heißt, Menschen der westlichen Welt auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn zu ermorden, nachdem diese einem ein Leben in Asyl gewährt haben.

Kleinmichl, Verachtensdorf

k.michl(at)vdorf.de

Ja (eine Hochsprache, aber mit vielen liebenswerten Dialekten).

Engers, Günter in Neu Isenburg

engers(at)aol.com

Nein,es verstehen sich ja nicht mal die menschen die "die gleichen sprachen" sprechen!

garyso(at)arcor.de

ja es waere besser

martin g. rothenfels

jaorno(at)yahoo.com

Nein, aber "ein Gesicht müsste auf alle Namen der Welt antworten." (Paul Éluard, französischer Surrealist)

Cora Winter

corawinter(at)gmx.net

Spielt 1. offenbar keine Rolle. Nehmen Sie einen Bürgerkrieg. Das klingt zwar manchmal harmloser als richtiger Krieg, ist es aber nicht. Da morden Menschen einander, die mal Nachbarn waren. Denn was heißt: Dieselbe Sprache sprechen? Ohne bildhaft bemüht zu sein, ist wohl einleuchtend, das 'dieselbe Sprache sprechen', eher 'einander verstehen' bedeutet, als gleiche Vokabeln und grammatikalische Regeln zu benutzen. Wäre 2. auf Dauer auch nicht möglich. Soziodynamik ist immer strukturbildend. Wenn wir das System Menschheit bei t=0 mit der Bedingung 'Alle Menschen sprechen dieselbe Sprache.' initialisiern, würden sich ad hoc regional oder funktional Spezialisierungen und Dialekte bilden, schließlich neue Sprachen. Dafür ist die Welt zu groß und schließlich zu divers.

joerg maria schuetze

joerg(at)cyberheim.de

Wir Menschen sprechen bereits eine gemeinsame Sprache, naemlich die Koerpersprache. Das sollte die Frage ausreichend beantworten.

Maike Willgeroth, Hamburg

m.willgeroth(at)aol.com

Nein, meiner Meinung nach nicht. In der Sprache leben Vergangenheit und Identität eines Volkes. Eine Weltsprache jedoch, mit der sich bei Bedarf Alle verständigen könnten, das trüge zur Vereinfachung der Kommunikation bei.

B.Franke

b.franke(at)dokom.net

Nein weil wir sonst um die schöne Ausrede der Welt nämlich "nix Verstehn" gebracht würden. ;-))

Denise Vonarburg Niederhasli CH

sheftali57(at)yahoo.de

Ohne Zweifel !! Jeder versteht jeder ohne vorherige langjaehrige Sprachstudie. Die Studiezeit im Allgemeinen wird drastisch gekuerzt oder es gibt extra Zeit fuer andere Faecher. Nur Schade fuer die Tausende Uebersetzer im Welt ... na, doch nicht; es gibt noch viele Buecher zu uebersetzen. RSXM 2005.07.29Fr -4 09:22

R SXM, St. Maarten, Karibik

rsxm1(at)yahoo.com

Nein, es wäre nicht besser für die Menscheit, wenn alle Menschen dieselbe Sprache sprächen, da mit Sprache auch immer ein Stück Kultur und Zugehörigkeits-Gefühl (Patriotismus) einhergeht und ja es wäre besser auf politischer Ebene, da mit einer vereinheitlichten Sprache auch evtl Missverständnisse umgangen werden könnten. Doch neben Worten gibt es noch länderspezifische Gesten und Mimiken, die bei Fehlinterpretation auch zu Missverständnissen führen könnten. Und wo würde dann noch eine kulturelle Herausforderung für uns im Ausland bestehen? Das Erlernen einer Sprache ist so interessant, wie kaum eine andere Weiterbildung.

a.w., bochum

Nein, wir würden an Kultur verlieren. Wir würden auch nicht mehr die Möglichkeit haben, zu lernen, was ich als sehr wichtig empfinde. Die Vielfalt ginge verloren, ich hätte keine Freundin daran.

Jael Lehmann, Zürich

alinel(at)hispeed.ch

Es wäre keinesfalls besser. Jede Sprache hat auch ihr eigene Kultur,welche durch eine Einheitliche Sprache verloren gehen würde. Man kann sowas auch z.b. an dem Norden Deutschlands sehen, oder in Berlin... dort traff ich an einer Tankstelle ein Berliner Urgestein und verstand kein Wort, doch selbst wenn ich ihn teilweise verstanden hätte, viele seiner Wörter sind nicht einfach Dialekte sondern sie gibt es einfach nicht in der Hochdeutschen Sprache. Aber genau diese Wörter machen den Urberliner aus. Oder den Nordseebären ;) Jede Region hat Wörter die es fast nur bei ihnen gibt und zeigt so die Vielfältigkeit der Kulturen deutlich auf. Würden wir also alle nur eine Sprache sprechen würde diese Vielfältigkeit verloren gehen.

Wiese,Münster

kypdurron(at)gmx.de

Besser wäre das wohl, aber in der Praxis nicht zu erreichen. Für erreichbar halte ich jedoch überall auf der Welt die Einführung einer neutralen Zweitsprache, nämlich die "Internationale Sprache" (nach ihrem Autor kurz ESPERANTO) genannt. Esperanto ist seit Generationen praxisbewährt, wovon sich jeder überzeugen kann. Meiner Meinung nach sollte sich die UNO um die Einführung verdient machen. Denn ESPERANTO bevorzugt und benachteiligt keine Völker, wie das heute mit der englischen Sprache der Fall ist. Die EU sollte bei der Einführung von ESPERANTO mutig und zukunftsorientiert vorangehen.

Gerhard Hein, Hamburg

gerhardhk.hein(at)t-online.de

Natürlich wäre das besser, ist aber unrealistisch. Würde zumindest recht lange dauern, und welche Sprache soll das dann sein, die weltweit eingeführt wird? Soziologischer Hintergrund: Die eigene Sprache - in Teilen oder im Ganzen - dient einer Gruppe dazu, sich von anderen Gruppen abzugrenzen und den eigenen Zusammenhalt zu festigen. Beispiel: "Geheimsprache" bei Kindern.

Leserin, Stuttgart

ilmail2000-adr1(at)yahoo.de

Bloß nicht. Mir reichen schon die vielen Schwätzer die ich jetzt schon verstehe. Wenn an die anderen noch dazu kommen - Nein Danke.

Thomas Friederich, Ratingen

th.friederich(at)gmx.de

Ja. Viele Missverständnisse würden verschwinden.

Thor Denmark

oxesteg(at)hotmail.com

tut sie doch schon - die Sprache des Geldes.

wow, Basel

nospam(at)nospam.com

Nein. U.a. aus folgenden Gründen: 1. Schüler könnten keine Sprachreisen machen. 2. Alle Fremdsprachenlehrer wären arbeitslos 3. Niemand könnte mehr mit seinen Sprachkenntnissen protzen 4. Man könnte im Ausland nicht in der Heimatsprache über die Einheimischen lästern ("Italien wäre ja so schön, wenn bloß nicht all die Italiener wären") 5. Es gebe keine Filme mehr mit Untertiteln (außer vielleicht für die Gehörlosen) 6. Nörgler könnten nicht über zuviel Einfluss ausländischer Sprachen auf die eigene schimpfen (Worüber sollen sie dann schimpfen?), das kann man denen doch nicht antun 7. Und: Wie schaut denn das aus, wenn Ösis, Schwaben und Sachsen die gleiche Sprache sprechen?

Jonni, Regensburg

adnans(at)gmx.de

Nein, es wäre nicht besser. Die Menschheit wäre um vieles ärmer, langweiliger....

Albert Hagen, Neuhausen

albert.hagen(at)t-online.de

Besser vielleicht aber einfacher? Ich faende es schon bemerkenswert wenn Maenner und Frauen dieselbe Sprache sprechen wuerden.

Isabella Tebeau, Austin, TX, USA

itebeau(at)austin.rr.com

Ich finde es schoen, in einer anderen Sprache zu sprechen, es gibt mir das Gefuehl in eine andere Rolle schluepfen zu koennen. Und die Kultur des anderen Landes mehr nachzuempfinden.

Yvonne, Dresden

YHirsch(at)gmx.de

Wäre es besser für die Menschheit, wenn alle Menschen mit dem gleichen Werkzeug bauen würden? Die Welt als eine einzige komplexe Sprach-Nation, mit über 6 Milliarden Menschen eine so unscheinbare Vorstellung wie ich finde. Unterschiede der verschiedensten Nationen würden sich nur noch durch Landesgrenzen, Politik, Wirtschaft und des andersartigen Volkes darstellen lassen. Wir sind angewiesen auf den Unterschied "Sprache" . Vor allem in der heutigen Zeit. Sprache lässt einander lehren und lernen miteinander umzugehen / zu kommunizieren, sie lässt uns einander näher kommen wenn wir den Anderen begegnen wollen, sollte es dabei aber Probleme geben gibt es die "Weltsprache Englisch". Doch zu erkennen das jemand nicht aus meiner Nation ist, das er ein anderes Volkes Kind ist, erfahren wir durch die Sprache. Sprache als Unterschied, Sprache als Begegnung, Sprache als Lernen, Sprache als Kommunikation. Durch nichs anderes lernt man andere Nationen besser kennen als durch ihre Sprache.

Sven Niederkrome, 28832 Achim

sven_niederkrome(at)web.de

Ja, denn es ist allemal besser sich gelegentlich in einer einzigen Sprache mißzuverstehen als sich auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse überhaupt nicht zu verstehen ;-)

Helga Rosenstock, Schleswig,Hostein

helskel(at)web.de

Einerseits wäre es gut, weil die Menschheit nichtmehr so viele Kommunikationsprobleme hätte. Aber eigentlich wäre es dann langweilig,außerdem würdeb die Dolmetscher arbeitslos werden. Jedoch würden sich von der Sprache wieder so sehr verschiedene Dialekte ausbilden, dass es vielleicht dann doch wieder verschiedene Sprachen sind.

Tina Zehle, Bad Rippoldsau

schmusepuma(at)yahoo.de

Auf keinen Fall. Wenn man " alle " weglaesst waere die Welt wieder in Ordnung. Ein paar wenige die sich verstaendigen koennen( lateinisch),Buecher schreiben und lesen und das Geld kontrollieren, das war die heile Welt for 500 Jahren. Heute ist jeder aufgeklaert und kann sich verstaendigen und ist deswegen auch un- zufrieden.Es kann nicht jeder Mercedes fahren,will inzwischen auch nicht mehr jeder, aber vielleicht ist ein kleiner Chinese drin.Wenn jeder die selbe Sprache spricht und sich doch niemand versteht, koennen wir gemeinsam unseren schoenen Planeten zugrunde richten.

Arnold Wagner Mission Viejo,Ca USA

ahwagner(at)cox.net

Jeder Mensch sollte Esperanto beherrschen. Internationale Konferenzen wären so einfacher, es gibt dann z.B. bei Verträgen weniger Mißverständnisse.

H.D. Frädrich, Freiburg (Breisgau)

hd.fraedrich(at)web.de

Ein klares nein!Ich habe schon immer gerne andere Sprachen gelernt, so habe ich im Moment erweiterten Englischunterricht und habe hier,neben einer guten Freundin, viele nette Leute kennen gelernt. Ich bin 44,Krankenschwester

Krug, Xanten

krugkrug(at)web.de

Selbstverständlich! Und ich glaube auch, dass dies irgendwann Realität werden wird. Vor 1900 hat es auch in Deutschland verschiedene Sprachen gegeben. Heute merken wir dies noch an den verschiedenen Dialekten. Ich glaube, dass wir mit der einheitlichen Sprache gut leben und sich niemand den früheren Zustand zurück wünscht.

Selbstverständlich! Und ich glaube auch, dass dies irgendwann Realität werden wird. Vor 1900 hat es auch in Deutschland verschiedene Sprachen gegeben. Heute merken wir dies noch an den verschiedenen Dialekten. Ich glaube, dass wir mit der einheitlichen Sprache gut leben und sich niemand den früheren Zustand zurück wünscht.

Anne Voss, Potsdam

lalamivoss(at)yahoo.de

Dann würden wir uns noch weniger verstehen !

Portugal

imkon13(at)hotmail.com

Ja, aber: * welche sprache soll es sein? Eine der ungeeigneten varianten von englisch (Ghotio = fish)? Eine weit verbreitete, wie spanisch, chinesisch oder arabisch? Esperanto? Das ist sicher auch eine politische frage! * Egal welche, es würden sich schnell (wieder) dialekte bilden, weil die menschen dialekte benutzen, um ab- und auszugrenzen :-( * Wer soll die einheitlichkeit und die weiter-entwicklung steuern und/oder überwachen? Das klappt ja nicht mal in Deutschland...

Gerhard K, München

ich meine ja, um sich besser verständigen zu können. aber leider würde das wohl nicht ausreichen, um tolerant genug mit den vielen unterschiedlichen sichten auf die welt und das leben umgehen zu können...

Barbara Beier

barbarabeier1(at)gmx.de

Das würde uns Allen helfen

Werner Binder, Hamburg

werner.binder2(at)gmx.de

Meiner Meinung nach macht die Sprache einen Großteil der Kultur aus. Wenn sich eine Einheitssprache herausbildete, gingen Unterschiede verloren. Ein Vorteil wäre mit Sicherheit ein einfacheres Erarbeiten von Problemlösungen. Auch missverständliche Übersetzungen würden verhindert. Allerdings halte ich es für unmöglich und auch für unnötig eine Einheitssprache einzuführen. Gruß Michael

Michael Füll, Oxford

Michael.Fuel(at)bmwgroup.com

fürs verständnis sicher gut, aber wäre dann doch ziemlich langweilig, denn die unterschiedlichen sprachen machen uns alle ja auch so individuell einzigartig.

s. conley neu-isenburg

Sabine.Conley(at)dhl.com

Verschiedene Sprachen bedeuten verschiedene Kulturen und somit mehr Wege der Ent-wicklung. Insgesammt glaube ich, daß die Kulturen, die sich für andere interes-sieren, auch schneller vorran kommen. Aber selbst innerhalb eines Sprachraumes spricht man verschiedene "Sprachen", so daß die Einheitssprache keinen Vorteil verspricht.

Marcus Hamschmidt

hamschmidt(at)debitel.net

Nein. Denn Missverständnisse gibt es auch so genug.

Jakob Seemüller, Weichs

jakob.seemueller(at)msg.de

Falls das suggeriert, dass man sich im Falle einer globalen UniLingua besser verstünde, ist das sicherlich zu verneinen. Verlust von Vielfalt im Zuge der Globalisierung ist das augenscheinlichste Argument. Vielmehr aber will ich gar nicht alle Menschen auf der Welt verstehen. Und wenn, dann mit meinen Fremdsprachenkenntnissen, die ich mir hart erarbeitet habe. Das wertet viele Unterhaltungen unheimlich auf, weil die Fremdsprache zum Attraktivitätsfaktor wird. Schlimm genug, dass ich in Deutschland alle Leute auf der Strasse und in der S-Bahn verstehe, die ich gar nicht verstehen will. Selbst auf den Antipoden ist es schwer dem zu entfliehen. Sprache transportiert neben Klang, möglicherweise Inhalt und Charakter auch Mentalität. Sicherlich würde das Deutsche oder Französische chinesisch parlierend erhalten bleiben, aber mal ganz ehrlich - unter dem Strich ist der Verlust doch größer als der allgemeine (ökonomische)Gewinn. Man könnte sich nie mehr freuen zurück nach Hause zu kommen und endlich wieder "ordentlich" kommunizieren zu können oder bei englischen Liedern das Kauderwelsch singen was m! an glaubt zu hören, man könnte nicht mehr stolz auf kleine oder fliessende Sprachkenntnisse sein und alle Menschen würden gleich (un)sexy klingen. Nie mehr ein "Voulez vous coucher..." oder eine "menina de Ipanema", sondern noch nur mehr blub blub blub.

Alexander, Melbourne

lauschke_alexander(at)hotmail.com

Ganz klar N E I N! Die Deutschen z. B. sprechen, zwar mit regionalen Dialekten, deutsch, was aber nicht heisst, dass sie sich gegenseitig verstehen. Wie soll das dann mit allen Menschen funktionieren

Auch wenn alle dieselbe Sprache sprechen, würden sie sich nicht verstehen.

Lauinger, Ettlingen

l.lauinger(at)web.de

Eine gemeinsame Sprache wäre sehr schön; mein Vorschlag wäre "Englisch". Die meisten Menschen sprechen es oder lernen es in der Schule und der Rest der Welt kann die Sprache leicht lernen

Ursula Arweiler Mettmann

ArweilerU(at)messe-duesseldorf.de

lebe seit 13 jahren in asien und bin froh, dass ich das gerede der einheimischen nicht verstehe!

urban zurfluh, malaysia

ur5i(at)gmx.net

Von Ferdinand Drewin MBA, M.Div. Edmonton, Alberta, Kanada Nein, mit einer fremden Sprache lernt man auch viel ueber die fremde Kultur. Im Mittelalter war es Latein, herte ist es Englisch. Und wer verliebt ist sollte auch noch Franzoesisch lernen. moin moin

Ferdinand Drewin, Edmonton, Alberta, Kanada

drewin01(at)telus.net

Um Gotteswillen NEIN! Ich bin Dolmetscher!

Listl, Sosua

heinzlistl(at)yahoo.de

Ehrlich gesagt frage ich mich, warum dies anscheinend noch nicht ernsthaft vorgeschlagen wurde. In allen Bereichen von der persönlichen Kommunikation bis zu Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, etc. würde die Verständigung um Größenordnungen vereinfacht, wie es anders überhaupt nicht möglich wäre. Dies trifft unabhängig von politischen Standpunkten im Übrigen z.B. sowohl für Internationalen Handel als auch für Ökologie oder Friedenspolitik zu. Zumal der Aufwand relativ gering wäre und nach der Umstellung gewaltige Einsparungen, die in alle Ewigkeit fortwirken würden, zu erzielen wären. In allen entwickelten Staaten lernt jeder mindestens eine Fremdsprache, dieser Aufwand fällt also ohnehin an, das Lernen weiterer Fremdsprachen würde sich im Laufe der Zeit erübrigen, die Zeit könnte für die Lösung der eigentliche Probleme genutzt werden. In den weniger entwickelten Staaten ist es auch in jedem Fall einfacher, sich auf das Erlernen einer Sprache konzentrieren zu können, zumal in machen afrikanischen Ländern das Problem verschiedener Sprachen von Dorf zu Dorf zum Teil ohnehin noch gelöst werden muss. Wenn man eine gewisse Übergangszeit, im Extremfall mehrere Jahrzehnte, einplant, ist genügend Zeit vorhanden, damit jeder mit dem Lernen der Weltsprache anfangen kann bzw. die Kenntnisse soweit vertiefen kann, das man sie garantiert auch im beruflichen Umfeld oder aus anderen Gründen kritischen Bereichen nutzen kann. In einer Übergangsphase könnten auch amtliche Formulare etc. zweisprachig in der neuen Weltsprache und in der jeweiligen bisherigen Sprache des Landes oder der Region herausgegeben werden. Wahrscheinlich wäre es das Sinnvollste, wenn man sich auf Englisch als Weltsprache einigen würde. Es ist schon sehr weit verbreitet, sowohl was die Zahl der Länder, in denen es als Muttersprache gesprochen wird angeht, als auch was Länder mit Amtsprache Englisch angeht oder Menschen, die es als Fremdsprache sprechen. Englisch ist im Vergleich auch eine einfach zu erlernende Sprache (Grammatik, Schrift). Es liegen auch die meisten wichtigen Informationen weltweit auch auf Englisch vor, so dass es nicht zu Problemen dadurch kommen kann, das zum Beispiel medizinische Informationen oder andere politische, wissenschaftliche oder wirtschaftliche Informationen zumindest vorübergehend nicht verstanden werden. Außerdem liegt weltweit bereits in großen Mengen Unterrichtsmaterial für Englisch vor, so dass es nicht zu Engpässen in dieser Hinsicht kommen kann, was besonders für Bewohner ärmerer Staaten oder die ärmeren Einwohner reicherer Länder zum Problem werden könnte. Andererseits so! llte es für beide Gruppen sicher Hilfen bei der Umstellung geben. Es müsste also in erster Linie eine Initiative für ein Projekt "Weltsprache" geben und einen internationalen Einigungsprozeß hinichtlich der Sprache, die Weltsprache werden soll. Da aufgrund der oben genannten Gründe Englisch wegen seiner Verbreitung, der Einfachheit und den geringeren Risiken anderen Sprachen wahrscheinlich vorzuziehen wäre, sollte es wohl auf Englisch hinauslaufen. Im Übrigen sollten die dauerhaft zu erzielenden gewaltigen Einsparungen ausreichen, um noch nicht in der neuen Sprache vorliegende Informationen zu übersetzen.

Frank Janßen, Karben

janssen.frank(at)gmx.net

Ein ganz klares Nein, denn die Menschen neigten schon immer dazu, eine gemeinsame Sprache in Dialekte und andere Sprachen "aufzuspalten", um sich von ihresgleichen linguistisch abzusondern. Dies geschah schon mit dem Latein (=> Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Okzitanisch,...) und wird auch so mit der Weltsprache Englisch geschehen, die heute je nach Land und Region eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt. Man erwähne hier nur "three" und "tree" oder "this" und "sis". Dementsprechend ist der Gedanke einer unversellen lingua franca der gesamten Menschheit (ca. 6,1 Milliarden Menschen) eigentlich illusorisch und nicht zu verwirklichen.

P. Kesselburg, Offenburg (BW)

peterkesselburg(at)web.de

Es gibt einen Vorteil: die Menschen dieser Welt können sich verstehen. Das ist heute nicht der Fall. Es gibt aber auch einen schweren Nachteil: dann fehlen unterschiedliche Entwicklungen; mögliche Chancen werden nicht entdeckt. Ich vermute, dass es schwierig ist, neben der Einheitssprache lokale Sprachen weiter zu entwickeln.

von Haefen, Berlin

vonhaefenmunich(at)t-online.de

Liebe Gemeinde! Das tut sie doch jetzt schon fast;) Ansonsten sicher doch! Jetzt kommen natürlich wieder Antorten mit "kultureller Vielfalt" und diesem ganzen Schwachsinn... Genaso lachhaft wie die Erhaltung der Sprache eines Inselvolkes von 30 Mann hinter den Fidschis oder der Sumpfunke in Hintertupfingen. All das ist teurer Unfug, wir können es uns nicht mehr leisten mit Geld um uns zu schmeißen. Mit einer Sprache wäre die Wirtschaft froh! Dinge kommen, Dinge gehen, nennt sich Evolution! Und wenn einiges erst gar nicht kommen würde, wäre das teilweise besser!

Thomas DuMille, Newport Beach, Ca

ja auf jeden Fall. Es gäbe weniger Missverständnisse und die Schüler hätten weniger Stress

montegoblue

Um konkret auf die Frage zu antworten: Eine einheitliche Sprache für die Menschheit wäre zwar effizient, jedoch ziemlich langweilig und charakterlos. Was die Menschheit anbetrifft so spricht sie in verbaler wie auch in kultureller Hinsicht verschiedene Sprachen. Stellen wir uns vor, die Menschheit würde in verbaler Hinsicht nur eine Sprache sprechen. Sie bräuchte keine Sprachschulen mehr, keine Gesten/Mimiken mit denen man sich im Notfalle versucht zu verständigen, sie bräuchte keine Vokabelbücher mehr, das Multikulturelle in Bezug auf Sprachen würde verloren gehen und es bestünden wahrscheinlich keine Arbeitsplätze die sich mit Sprachen beschäftigten. Über die vielen technischen Nachteile hinaus würde ihr doch nebenbei noch ein ganzes Stück Abendteuer fehlen. Allerdings wäre eine Sprache mit der man sich allgemeinhin in der ganzen Welt verständigen kann, hätte man neben der des jeweiligen Herkunftslandes keine andere Möglichkeit, von instanzieller Bedeutung. Dringend nötig wäre ein gemeinsames Ziel das die Menschheit verfolgt wie (um auf die letzten Tage zu referenzieren) Raumfahrt zum Beispiel. Wenn jene Art von Sprache von allen gesprochen würde, hätte das theoretisch einen rapiden Fortschritt als Folge.

Christoph Klocke, Berlin

Die Antwort liegt doch wohl auf der Hand! Natuerlich koennten viele Probleme aus der Welt geschafft werden wenn sich Menschen besser verstaendigen koennten. Missverstaendnisse durch komplizierte Uebersetzungen haben sicher schon so manchem Diplomaten graue Haare verursacht. Und wie viel Geld koennte man in Bruessel sparen!!!!

Ursula Jaenisch, Prov. Quebec, Canada

ujaenisch(at)videotron.ca

Sicher würde es einfacher werden sich zu verständigen. Nur leider denken die Menschen deswegen nicht anders. Der Streit wäre immer noch nicht aus der Welt geschaffen. Das ist doch jeden Tag in den Medien nach zuvollziehen. Oder konnten die Mörder in London kein Englisch?

trenkler Bad Wörishofen

r-woris(at)t-online.de

Die Sprache gehört zur Kultur und macht das Leben interessanter. Schön, dass es das melodische Italienisch gibt, das temperamentvolle Spanisch,... Für den reibungslosen Wirtschaftsverkehr muss man eben Englisch sprechen.

Die, BS

kd(at)gmx.de

Sprache ist nicht nur Sprache. Hinter der Sprache verbirgt sich viel mehr; Kultur, Traditionen, gewachsene Lebensart über viele Generationen, die eigenen Wurzeln, etc. Nur noch eine Sprache zu sprechen würde bedeuten auch sonst einheitlich zu sein. Dies wäre ein unersetzlicher Verlust für die ganze Menscheit. Für mich wäre dies, wie wenn es nur noch eine Tierart gäbe, nur noch eine Baumart. McDonalds sind wir....

Toja Drees, Reinach

firemoonspirit(at)yahoo.de

Besser vielleicht. Aber auf jeden Fall unpraktisch. Man kann einen Menschen wesentlich leichter erschiessen, wenn man sein Flehen um Gnade nicht versteht.

Hugo Hurtig, Aachen

huhu(at)debitel.de

Klar wäre das besser; ich bin im Vertrieb-Weltweit tätig - hier erleichtert es wesentlich wenn englisch einigermassen kommt. Die Muttersprache - deutsch- wäre besser, da manches besser ausgedrückt werden kann. man wird sehr leicht falsch verstanden.

Ingmar Kiesel, Bad Kissingen

ingmar.kiesel(at)t-online.de

Willst Du Dir den Quatsch der ausländischen Politiker auch noch anhören?!?? Reichen Dir nicht unsere deutschen?

Stefan Lengfeld

slengfe(at)web.de

Siehe in der Bibel : Der Turmbau zu Babel! Plus die anschliessende Sprachverwirrung , um uns davon abzuhalten zu überheblich zu werden. Hat wohl nix genützt !!! Der Mensch lernt nie aus der Geschichte !!

Peterli

Ja, aber keine nationale Sprache, sondern eine neue wie zB ;) Elbisch oder Esperanto. Damit keine negativen Gefühle für irgend jemanden damit verbunden wären.

Adam, Freiburg

reinhard.adam(at)gmx.de

Ich persönlich finde, dass das die interkulturelle Kommunikation wesentlich erleichtern würde. Ängste über ein Nichtverstehen des Anderen würden wegfallen. Missverständnisse gehörten der Verganenheit an. Ja, es wäre ein Segen für uns Menschen, wenn wir alle die selbe Sprache sprächen.

Peter Fischer, Bellenberg

pefiULM(at)gmx.de

Sprache ist Kultur und die Sprachkulturvielfalt ist auch ein Fenster für Visionen der Zukunft, wie auch für die Geschichtsschreibung (aus der wir immer noch nicht allzuviel gelernt haben). Gut wäre jedoch wenn wir eine gemeinsame Kommunikationssprache hätten - hätten..... www.eurilife.com MARCEL M. (MARCELLO)

MARCEL M. TYBER-SIMONEN NMP IC FIN-95400 TORNIO

info(at)eurilife.com

Nein. Jede Sprache beinhaltet einen eigenen Schatz an Bildern und Denkweisen, die einzigartig sind. Jede Sprache beinhaltet eigene Sichtweisen und Impulse, die die Gesamtmenschheit bereichern. Eine Einheitssprache könnte das nicht leisten und die Menschheit wäre um ein gut Teil ärmer dran.

Liefeith

M_Liefeith(at)web.de

Nein,der Verlust an Individualität der Völker wäre unersetzlich.

Hartmut Wackermann,64646 Heppenheim

dr.h.wackermann(at)web.de

Für das Verständnis und die Kommunikation untereinander sicherlich, jedoch wäre es für die wunderbare Vielfalt der Welt eine Tragödie. Oder fänden wir es schön wenn alle Tiere nur noch zwitschern würden wie Vögel, oder bellen würden wie Hunde??

Steitz, Langen

daniela_steitz(at)web.de

wenn die alle Menschheit dieselbe Sprache hat dann,wird es einfach sein einander zu verstehen aber ohne Spas. wir wuerden nicht versuchen andere Sprache zu lernen.nach meiner meinung ist es wichtig verschiedene sprache zu haben.

pradnya barde, Pune, Maharashtra, indien

p_barde(at)rediffmail.com

ja, unbedingt , und unvorstellbar nutzbringend ,das alle menschen auf der welt eine , nicht unbedingt ihre muttersprache , verstehen und sprechen koennten

woelk h-j

j.woelk(at)mail.com

Es würde die Kommunikation erheblich erleichtern, dennoch geht den Menschen dann ein Stück Individualismus verloren.

Jerome Juchemes Ahn/Luxemburg

jerojuch(at)pt.lu

Es ist schon ein Jammer, dass durch die Globalisierung so viel verloren geht! Nicht auch noch die Sprache! Warum sollten dann nicht auch alle die gleiche Hautfarbe haben?

Hoffmann, Cairo Egypt

brunohoffmann(at)yahoo.de

Ja, bseonders bei Männern und Frauen

Wolfi Köln

xyz(at)hotmail.com

Es wäre praktischer. Auf die sprachliche Vielfalt würden nur wenige verzichten wollten, vor allem aus emotionalen Gründen. Gut ist die Idee der Esperanto-Bewegung: dass jeder neben seiner Muttersprache Esperanto als neutrale Zweitsprache lernt. Leider scheitern solche Ideen jedoch an der Natur des Menschen...

Marion

Eigene Lebensräume wo auch immer auf dieser Erde ließen sich die Menschen unterschiedlich schnell entwickeln. Das "Worten von Welt" mußte sich daher naturgewollt unterscheiden. Viele Sprachen entstanden - und das ist auch gut so. Eine Menschheit mit einer Sprache wäre langweilig. Ausserdem: möchten wir chinesisch lernen? Vom Menschenpotential dieser Erde wäre es logisch den Rest der Menschheit cinesisch lernen zu lassen. Also: nein, es wäre nicht besser!

Dirk Schipke

yahoo

Ich finde, es wäre besser, dass alle Menschen dieselber Sprache beherrschen, damit wir besser kommunizieren können, wie z.B. Englisch. Aber andererseits finde ich auch ganz interessant, andere Sprache zu hören, d.h. die Landesprachen kann, von mir aus, bleiben.

Alison, Essen

shoutbox(at)gmx.de

ja, und wir sind gar nicht mal so weit davon entfernt, siehe allein die Computersprache weltweit, sowie die allgemeine sprachliche Verständigung. Sie wird aus der englischen Sprache herausgebildet werden, mit landestypischen Akzenten und evtl. Begriffen.

Lis,Roth

der reiseführer "per anhalter durch die galaxis" schreibt über den babelfisch der einen jede sprache verstehen läßt:"mittlerweile hat der arme babelfisch dadurch, daß er alle verständigungsbarrieren zwischen den verschiedenen völkern und kulturen niederriß, mehr und blutigere kriege auf dem gewissen als sonst jemand in der ganzen geschichte der schöpfung"

hans-georg schellinger

h.g.s64(at)arcor.de

Natürlich, die einzige Möglichkeit für den wirklichen Frieden und den Abbau von Spannungen wegen Irrtümern, Fremdheit ist die Wurzel aller Feindschaft, aber auch ökonomischer Chancenlosigkeit.

j. Deppe, z.Z. Cancun, Mexico, eigentlich München

jdepp100(at)yahoo.de