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Artikel in Physik-Fachmagazin : "Der 11. September war eine kontrollierte Sprengung"

Das World Trade Center stürzte nicht wegen der starken Feuer in sich zusammen, sondern wurde kontrolliert gesprengt, behaupten vier Wissenschaftler kurz vor dem 15. Jahrestag der Anschläge. Das Erstaunliche: Die waghalsige These wurde in einem renommierten Physik-Fachmagazin veröffentlicht.

Der Moment als das zweite Flugzeug am 11. September in einen der Türme des World Trade Center kracht

Der Moment als das zweite Flugzeug am 11. September in einen der Türme des World Trade Center kracht. Fast 3000 Menschen starben bei den verheerenden Terroranschlägen.

Um kaum ein Ereignis ranken sich so viele Verschwörungstheorien wie um die Terroranschläge vom 11. September. In den USA gibt es eine ganze Bewegung, die die offizielle Version der Geschehnisse anzweifelt, die selbsternannten "Truther". Vier dieser Skeptiker haben nun einen sehr kritischen Artikel zu den Ereignissen in New York verfasst, den das renommierte Fachjournal "EuroPhysicsNews" (EPN) am 28. August anlässlich des anstehenden  Jahrestages veröffentlichte. Darin sagen die vier Autoren, dass "die Beweise überwältigend auf die Schlussfolgerung hindeuten, dass alle drei Gebäude mit einer kontrollierten Sprengung zerstört wurden". 

Das Fachblatt weiß natürlich um die Explosivität der Anschuldigungen und die damit verbundenen Kontroversen. Das Blatt ist schließlich nicht irgendein Verschwörungs-Flyer, es wird von der European Physical Society (EPS) herausgegeben - das ist der Dachverband der europäischen Physikgesellschaften, zu der auch die Deutsche Physikalische Gesellschaft gehört. Die Herausgeber des Blattes setzen dem Artikel eine kurze einordnende Notiz voraus. Der Text sei "etwas anders" als die üblichen "ausschließlich wissenschaftlichen Artikel", da er "einige Spekulationen" enthalte. "Dennoch mit Blick auf das Timing und die Wichtigkeit des Themas, sehen wir diesen Aufsatz als ausreichend wissenschaftlich und interessant genug an, dass er eine Veröffentlichung für unsere Leser rechtfertigt."

"Feuer ließen nie einen Wolkenkratzer kollabieren"

Unter dem Titel "15 Jahre später: Über die Physik von Hochhaus-Einstürzen" greifen die vier Autoren - allesamt keine Unbekannten in der "Truther"-Szene – die offizielle Variante scharf an. Der 2008 erschienene Bericht des National Institute of Standards and Technology (NIST) gibt die starken Feuer in den drei Gebäuden als hauptsächliche Einsturzursache an, bei den Zwillingstürmen habe auch die Erschütterung durch die Einschläge der Flugzeuge eine Rolle gespielt. Dies ist der Hauptangriffspunkt des Fachartikels, denn: "Weder vor noch nach 9/11 haben Feuer zu einem totalen Einsturz eines Stahlträger-Wolkenkratzers geführt", heißt es in dem Artikel.

Viele solcher Gebäude hätten bereits lange und stark gebrannt, ohne hinterher einzustürzen. Als ein Beispiel führen sie das World Trade Center 5 an, das an jenem Tag acht Stunden gebrannt habe, ohne einzustürzen. Abgesehen von einem Erdbeben in Mexiko 1985 sei überhaupt noch nie so ein Gebäude durch etwas anderes eingestürzt, als durch eine kontrollierte Sprengung – zumeist mit sehr heiß brennendem Nanothermit und Dynamit. Eben so eine Aktion, "controlled demolition", vermuten die Autoren auch hinter dem 11. September.

Die Wissenschaftler führen Gründe auf, warum Stahlträger-Gebäude nicht durch Feuer einstürzen würden. Die Temperaturen normaler Feuer würden dafür nicht ausreichen, die Säulen seien zudem gesondert davor geschützt. Im Falle der World-Trade-Center-Türme sprächen außerdem die Geschwindigkeiten des Einsturzes – teilweise freier Fall – gegen einen feuerbedingten Einsturz. Auch Bilder vom Kollaps, auf denen ihrer Meinung nach Auswirkungen von Explosionen und von Nanothermiteinsatz zu sehen sind, führen die Autoren an, sowie Zeugenaussagen von Ersthelfern und Menschen vor Ort, die von zahlreichen Explosionen berichteten.

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Alte Spekulationen, erstmals in renommiertem Fachblatt

Neu sind all diese Spekulationen nicht. Neu ist lediglich, dass ein renommiertes Fachmagazin eben jenen eine Bühne gibt. Der Hauptautor Steven Jones, ein Physikprofessor im Ruhestand, wurde für seine umstrittenen Thesen zum 11. September von seiner Universität 2006 vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Neben ihm schrieben auch der pensionierte kanadische Ingenieur-Wissenschaftsprofessor Robert Korol an dem Artikel mit sowie die Ingenieure Anthony Szamboti und Ted Walter. Letzterer ist in leitender Position in der Organisation "Architects & Engineers for 9/11 Truth" tätig. Diese repräsentiert nach eigenen Angaben 2500 Architekten und Ingenieure, die die offizielle Version zum 11. September anzweifeln.

Die These der kontrollierten Sprengung wird von Verschwörungstheoretikern in der Regel in Verbindung mit der "False-Flag"-Theorie vertreten. Demnach hätten US-Geheimdienste den Tod von rund 3000 Bürgern selbst zu verantworten, um damit die anschließenden Kriege im Mittleren Osten zu rechtfertigen. Diese gewagten Behauptungen sprechen die Autoren des Fachartikels zwar nicht direkt aus. Sie zweifeln zunächst lediglich die offizielle Version an und fordern "neue, unabhängige Untersuchungen, die auch die Möglichkeit einer kontrollierten Sprengung in Betracht ziehen". Damit implizieren sie indirekt allerdings jene Verschwörungstheorie.


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.