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Die Morgenlage Unions-Kanzlerkandidat Laschet holt Merz in sein Wahlkampfteam

SPD-Politiker Olaf Scholz
Sehen Sie im Video: Mehrheit in Deutschland will bundesweit 2G-Regel und allgemeine Impfpflicht. Aktuelle Umfragen und Analysen im RTL/ntv-Trendbarometer. Videoquelle: n-tv.de

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Persischer Golf: US-Marineschiff feuert Warnschüsse in Richtung iranischer Boote ab +++ EU-Parlament verkündet Entscheidung zum Brexit-Handelspakt +++ Die Nachrichtenlage am Mittwochmorgen.

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

er gehöre für ihn zu den besten Köpfen in der Union und nur im Team könne man gewinnen: Armin Laschet will im Wahlkampf offenbar von der Expertise Friedrich Merz' profitieren. Dieser könne mit seiner Wirtschafts- und Finanzkompetenz entscheidend helfen, die Herausforderungen nach der Corona-Pandemie in Deutschland nachhaltig zu meistern, zitierte die DPA den Kanzlerkandidaten von CDU und CSU. Merz war Laschet bei der Wahl des CDU-Parteivorsitzenden unterlegen.

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag:

Erdbeben erschüttert Nordosten Indiens

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat indischen Behörden zufolge am Morgen den Nordosten des Landes erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag in 17 Kilometern Tiefe im Distrikt Sonitpur im nordöstlichen Bundesstaat Assam, wie das indische Zentrum für Seismologie mitteilte. Demnach gab es mehrere schwächere Nachbeben. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 6,0.

Indische Medien berichteten, die Erschütterungen seien in weiten Teilen der Region zu spüren gewesen. Menschen seien in Angst aus ihren Häusern gelaufen. Demnach wurden Gebäude beschädigt. Angaben zu Toten oder Verletzen gab es zunächst nicht.

Unions-Kanzlerkandidat Laschet holt Merz in sein Wahlkampfteam

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet will den Wirtschaftsexperten Friedrich Merz in sein Wahlkampfteam holen. "Friedrich Merz gehört für mich fest in den Mannschaftskader der Union für die Bundestagswahl", sagte der CDU-Vorsitzende bei einer Videoschalte mit der baden-württembergischen CDU, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Mit seiner Wirtschafts- und Finanzkompetenz könne Merz entscheidend dabei helfen, die gewaltigen Herausforderungen für Deutschland nach der Corona-Pandemie nachhaltig zu meistern.

Laschet sagte demnach weiter: "Die Union hat Deutschland schon durch viele schwere Krisen erfolgreich geführt, mit den richtigen Konzepten und den besten Köpfen. Friedrich Merz gehört für mich dazu. Nur im Team gewinnen wir." Bei der Videoschalte waren etwas weniger als 100 Funktions- und Mandatsträger der Südwest-CDU aus Land, Bund und Europaparlament dabei. Der CDU-Landeschef und Bundesvize Thomas Strobl sagte den Angaben zufolge: "Armin Laschet und Friedrich Merz bilden eine Union."

  

Rund 22.200 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland sind innerhalb eines Tages 22.231 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 312 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 160,6. Am Dienstag war sie mit 167,6 angegeben worden. 

Weltkriegsbombe in Bonn entschärft - 5000 Menschen betroffen 

Eine bei Bauarbeiten entdeckte Weltkriegsbombe ist in Bonn entschärft worden. In einem Umkreis von 500 Metern mussten etwa 5000 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes hatten in der Nacht mit der Entschärfung der Bombe begonnen, um 1.37 Uhr war sie abgeschlossen. Daraufhin konnten die Bewohner zurückkehren.  

Italiens Parlament billigt milliardenschweren Corona-Wiederaufbauplan

Mit überwältigender Mehrheit hat das italienische Parlament den von Regierungschef Mario Draghi vorgelegten Corona-Wiederaufbauplan im Umfang von über 220 Milliarden Euro gebilligt. Nach der Abgeordnetenkammer gab am Dienstagabend auch der Senat das grüne Licht für das umfassende Konjunkturprogramm. Spätestens am Freitag muss die Regierung in Rom ihren Wiederaufbauplan der EU-Kommission in Brüssel vorlegen.

Persischer Golf: US-Marineschiff feuert Warnschüsse in Richtung iranischer Boote ab

Bei einem Vorfall im Persischen Golf hat ein US-Marineschiff Warnschüsse in Richtung dreier iranischer Militärboote abgegeben. Die Schnellboote der iranischen Revolutionsgarden hätten sich den US-Schiffen "USS Firebolt" und "Baranoff" am Montag bis auf 62 Meter genähert, teilte die US-Marine am Dienstag mit. Die Besatzungen der US-Schiffe hätten die iranischen Boote zunächst per Funk und Lautsprecher gewarnt. Als diese noch näher gekommen seien, habe die Besatzung der "USS Firebolt" Warnschüsse abgegeben. 

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Das wird heute wichtig:

Deutschland und China führen Regierungskonsultationen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Ministerpräsident Li Keqiang kommen gemeinsam mit ihren Kabinettsmitgliedern virtuell zu Regierungskonsultationen zusammen. Die Gespräche werden überschattet von den Problemen der deutschen Wirtschaft mit den strengen Einreisebeschränkungen Chinas wegen der Pandemie. Auch gibt es Spannungen wegen der Kritik Deutschlands und Europas an Chinas hartem Kurs in Hongkong, seinem Umgang mit der muslimischen Minderheit der Uiguren in Xinjiang sowie Chinas Territorialansprüchen im umstrittenen Südchinesischen Meer.

EU-Parlament verkündet Entscheidung zum Brexit-Handelspakt

Das Europaparlament verkündet am Mittwoch seine Entscheidung über die Ratifizierung des Brexit-Handelspakts mit Großbritannien. Um 9 Uhr gibt das Präsidium das Ergebnis der Abstimmung vom Dienstagabend bekannt. Stimmt eine Mehrheit wie erwartet zu, kann der bisher nur vorläufig angewendete Vertrag wohl zum 1. Mai in Kraft treten. Er beinhaltet, dass britische Waren zollfrei und unbegrenzt in die EU kommen dürfen – und umgekehrt.

Frankreichs Regierung berät über härtere Anti-Terror-Gesetzgebung

Frankreichs Regierung berät über eine Verschärfung der Anti-Terror-Gesetzgebung. Der Entwurf des Innen- und Justizministeriums wird schon länger vorbereitet. Besondere Brisanz hat die Verschärfung aber nach der tödlichen Attacke eines mutmaßlichen Islamisten auf eine Polizeimitarbeiterin in der Gemeinde Rambouillet am vergangenen Freitag.

Niederlande: Terrassen und Geschäfte auf – Ausgangssperre vorbei

Gut vier Monate nach dem strengen Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie machen die Niederlande einen großen Schritt zurück in die Normalität. Die Ausgangssperre ist vorbei, und Geschäfte und Terrassen von Gaststätten dürfen unter Auflagen wieder Kunden empfangen. Zunächst sollen die Terrassen von 12 bis 18 Uhr täglich geöffnet sein. Bürger dürfen auch wieder zwei Personen außerhalb des eigenen Haushaltes empfangen.

"Sehr guter Jahresstart" – Deutsche Bank legt Quartalszahlen vor

Die Deutsche Bank strebt auch für das laufende Jahr einen Überschuss an. Das erste Quartal dürfte nach Einschätzung von Analysten den Grundstein dafür gelegt haben. Sie erwarten einen Vorsteuergewinn von gut einer Milliarde Euro, wovon unter dem Strich knapp 600 Millionen Euro bei den Aktionären des Frankfurter Dax-Konzerns hängenbleiben sollten. Um 7 Uhr veröffentlicht Deutschlands größtes Geldhaus die Ergebnisse für die ersten drei Monate 2021.

"Hawala-Banking": Prozess um Millionentransfers ins Ausland startet

Wegen mutmaßlich illegaler Millionentransfers ins Ausland in Form des sogenannten Hawala-Bankings beginnt um 10 Uhr vor dem Landgericht Düsseldorf ein Prozess gegen sieben Angeklagte. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. So soll die Gruppe ein sogenanntes Hawala-System aufgebaut haben, um Kunden gegen Provision außerhalb des staatlich genehmigten Banken- und Finanzwesens, die Möglichkeit zu geben, Geld zu überweisen. Insbesondere zwischen Deutschland und der Türkei ist den Ermittlern zufolge dabei Geld verschoben worden.

Manchester City will über Paris ins Champions-League-Endspiel

Starcoach Pep Guardiola will mit Manchester City endlich die Champions League gewinnen. Den nächsten Schritt Richtung Henkelpott soll sein Team um den deutschen Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan um 21 Uhr (Sky und DAZN) im Halbfinal-Hinspiel beim Vorjahresfinalisten Paris Saint-Germain machen. Die Partie findet im Prinzenpark statt, das Rückspiel eine Woche später im Etihad-Stadion von Manchester.

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Ihre stern-Redaktion

les DPA AFP

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