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General Motors macht kurzen Prozess: Nur drei Tage nach dem abgebrochenen Verkauf an Magna besetzt der Mutterkonzern die Führungsriege bei Opel größtenteils neu. Carl-Peter Forster muss seinen Posten als GM-Europachef und Boss des Opel-Aufsichtsrats räumen.
Nach dem Stopp des Opel-Verkaufs durch General Motors verlässt Europachef Carl-Peter Forster den Konzern. Wie aus informierten Kreisen am Freitag verlautete, wird GM-Boss Fritz Henderson in der kommenden Woche in Rüsselsheim erwartet. Es werde zu einer einvernehmlichen Trennung mit Forster kommen.
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Eigentlich wollte Magna exakt 10.560 Stellen bei Opel abbauen. Jetzt sollen es ein paar hundert mehr sein. Die gerade gestarteten Verhandlungen über den Stellenabbau dürften dadurch belastet werden. Hat der neue Investor nicht mit offenen Karten gespielt?
Diplomat, Kapitän, Kadett - das waren einmal Traumautos. General Motors und Opel galten als ideales Paar. Die Beziehung hielt 80 Jahre - von der ersten Weltwirtschaftskrise bis zur zweiten. Bald soll Opel einen neuen Partner bekommen. Neue Liebe, neues Glück?
Fiat oder Magna? Wer steigt ein? Noch ist die Zukunft von Opel ungewiss. Dennoch gibt es für die Opelaner am Standort Bochum eine gute Nachricht: Nach stern-Informationen hat der Europachef von General Motors durchgesetzt, dass die komplette Zafira-Produktion dort konzentriert wird.
Schlechte Nachrichten über den Autobauer Opel häufen sich. Offenbar wird der Verkauf von zwei Werken diskutiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht noch keine Grundlage für staatliche Hilfe. Medien berichten außerdem, dass das Unternehmen vier Milliarden Euro benötige - und in Deutschland keine Steuern zahle.
Viele Worte - keine Entscheidung. Das Gespräch der Opel-Spitze im Kanzleramt hat lediglich die Erkenntnis bestätigt, dass das vorgelegte Sanierungskonzept nicht ausreicht. GM-Europachef Carl-Peter Forster hat der Bundesregierung weitere Details versprochen - doch die Politik spielt auf Zeit.
Am Mittwoch hatte GM-Europachef Carl-Peter Forster noch von 3500 Arbeitsplätzen gesprochen, die bei Opel in Deutschland wegfallen sollen. Doch der geheime Rettungsplan sieht angeblich mehr als doppelt so viele Stellenstreichungen vor - und ist offenbar auch nicht mit dem Mutterkonzern in den USA abgestimmt.
Harte Einschnitte für die Opel-Mitarbeiter: Zur Rettung des Autobauers sollen allein in Deutschland nach den Worten von General-Motors-Europachef Carl-Peter Forster 3500 Arbeitsplätze wegfallen. Das sind mehr als ein Zehntel aller Jobs in den deutschen Opel-Werken. Und es könnte sogar noch schlimmer kommen.
Der Autobauer Opel hat sein mit Spannung erwartetes Zukunftskonzept vorgelegt. Demnach will sich Opel von der Konzernmutter General Motors abkoppeln. Den Kapitalbedarf eines neuen Unternehmens Opel/Vauxhall bezifferte Opel-Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster mit 3,3 Milliarden Euro.
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