HOME

Nachrichten: Zulassungszahlen Wirtschaft: Fahrzeugzulassungen im Oktober 2008

Mit 258.814 neu zugelassenen PKW wurde im Oktober fast das Ergebnis des Septembers (-1,0 Prozent) erreicht. Gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat ergab sich eine Rückgang von 8,2 Prozent.

Zwei Monate vor Jahresfrist liegen die Neuzulassungen mit 2,63 Millionen. Pkw noch 0,3 Prozent über Vorjahresniveau. Der Anteil der Pkw-Zulassungen mit EURO 5 nimmt zu. Über 21.000 Fahrzeuge (8,2 Prozent) erfüllten im Oktober diese hohen Emissionsanforderungen. Der durchschnittliche CO2-Wert lag bei 163 g/km. 44,8 Prozent der neu zugelassenen Pkw waren mit einem Dieselaggregat ausgestattet. Der Anteil der privaten Zulassungen betrug 39,6 Prozent. Die Marke mit den größten Zuwächsen gegenüber den gleichen Zeitraum des abgelaufenen 5Jahres ist mit fast rund 55 Prozent Lancia.

Auch im Oktober setzte sich der Trend zu Kleinstwagen fort. Im Mini-Segment gab es ein Plus von 11,7 Prozent. Aber auch in der Mittelklasse (+6,0 Pozent) und bei den Geländewagen (+5,1 Prozent) wurden Zugewinne beobachtet.

Reihenfolge nach Markanteilen: 1. VW 55 056 ( 21,3 Prozent ) 2. Mercedes 29 528 ( 11,4 Prozent ) 3. BMW, Mini 25 770 ( 10,0 Prozent ) 4. Audi 23 863 ( 9,2 Prozent ) 5. Ford 19 413 ( 7,5 Prozent ) 6. Opel 18 515 ( 7,2 Prozent ) 7. Renault, Dacia 12 977 ( 5,0 Prozent ) 8. Skoda 7 656 ( 3,0 Prozent ) 9. Peugeot 7 538 ( 2,9 Prozent ) 10. Citroen 7 105 ( 2,7 Prozent ) 11. Fiat 7 070 ( 2,7 Prozent ) 12. Toyota, Lexus 7 046 ( 2,7 Prozent ) 13. Seat 3 967 ( 1,5 Prozent ) 14. Hyundai 3 884 ( 1,5 Prozent ) 15. Mazda 3 453 ( 1,3 Prozent ) 16. Honda 3 406 ( 1,3 Prozent ) 17. Smart 2 956 ( 1,1 Prozent ) 18. Nissan, Infiniti 2 816 ( 1,1 Prozent ) 19. Kia 2 575 ( 1,0 Prozent ) 20. Mitsubishi 2 330 ( 0,9 Prozent ) 21. Suzuki 2 131 ( 0,8 Prozent ) 22. Volvo 1 997 ( 0,8 Prozent ) 23. Chevrolet 1 241 ( 0,5 Prozent ) 24. Porsche 1 146 ( 0,4 Prozent ) 25. Chrysler, Jeep, Dodge 1 015 ( 0,4 Prozent )

Reihenfolge nach den größten Zuwächsen gegenüber Oktober 2007: 1. Lancia 55,4 Prozent, 2. Subaru 48,3 Prozent, 3. Lada 20,1 Prozent, 4. Ford 5,9 Prozent, 5. Citroen 4,5 Prozent, 6. Honda 2,2 Prozent, 7. Smart 2,2 Prozent, 8. Mitsubishi 1,1 Prozent, 9. General Motors 0,8 Prozent, 10. Fiat 0,1 Prozent

Reihenfolge nach den größten Rückgängen gegenüber Oktober 2007 1. Chevrolet -48,6 Prozent, 2. Mazda -43,4 Prozent, 3. Suzuki -39,1 Prozent, 4. Volvo -38,2 Prozent, 5. Chrysler, Jeep, Dodge -35,5 Prozent, 6. Toyota, Lexus -31,8 Prozent, 7. Daihatsu -28,3 Prozent, 8. Kia -27 Prozent, 9. Land Rover -25,2 Prozent, 10. Nissan, Infiniti -22,2 Prozent, 11. Skoda -20,5 Prozent, 12. Jaguar -20 Prozent, 13. Porsche -18,9 Prozent, 14. Saab -17,2 Prozent, 15. Opel -16,6 Prozent, 16. Peugeot -15,3 Prozent, 17. Alfa Romeo -11 Prozent, 18. Seat -9,3 Prozent, 19. Renault, Dacia -6,3 Prozent, 20. VW -4,6 Prozent,

Hans Bast / pressinform / PRESSINFORM

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.