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Das sind die schlimmsten Fotos von Essen im Netz

Bilder von seinem Essen zu machen, liegt im Trend. Aber leider braucht man dafür etwas mehr als eine Kamera. Anna Aridzanjan hat es sich zu Aufgabe gemacht, die schlechtesten Fotos auf dem Tumblr "Amateurkochfotos" zu sammeln.

Amateurkochfoto von Gyrosssuppe

Was das sein soll? Ein "Amateurkochfoto" einer Gyrossuppe, leider mit wenig Liebe fotografiert. Vielleicht schmeckt sie ja.

Dem einen liegt es mehr, dem anderen weniger: das Fotografieren. Vor allem wenn es um Essen geht. Da reicht eben nicht ein lockerer Schnappschuss aus dem Handgelenk, sondern das Gekochte muss in Szene gesetzt werden, man muss auf Lichtverhältnisse achten oder einfach einen guten Filter auf seinem Smartphone haben. Das weiß auch die Bloggerin Anna Aridzanjan.

Als sie vor ein paar Jahren auf der Suche nach einem Kochrezept war, surfte sie auf chefkoch.de. Das macht sie häufig, gerade für Klassiker ist die Plattform eine Fundgrube, voll von Rezepten auch aus der Eltern- oder Großelterngeneration. Doch leider haben es die User nicht so mit dem Fotografieren. Anna stolperte mal wieder über extrem schlechte Fotos, obwohl das Essen eigentlich köstlich war. So kam sie auf die Idee, schlechte Essensfotos zu sammeln und zu veröffentlichen. Das tut sie seit 2014 auf ihrem Tumblr "Amateurkochfotos". Inspiriert dazu hat sie vor allem die Lust des Menschen, sich über schaurig-schöne Fotos zu amüsieren: "Das Auge isst bekanntlich mit - und so toll wir gute Essensfotos und schön angerichtete Menüs finden, so faszinierend finden wir auch das Gegenteil", sagt Anna.

Fotos von ihrem eigenen Essen zu machen, findet Anna übrigens total normal: "Es gehört für mich dazu. Ich fotografiere ja selbst gern mein Essen und poste es in Social Media. Es ist schön, den Menschen da draußen - ob Freunden oder Fremden - zu zeigen, was man gerade genießt. Wenn es sogar selbstgemacht ist, schwingt auch eine große Portion Stolz mit."

Tipps für Amateurköche

Trotz der Foto-Fauxpas der Chefkoch-User nimmt sie diese auch in Schutz, denn meist handle es sich eben um Hobbyköche, denen es vor allem um die praktische Komponente, weniger um die Ästhetik gehe. Und nicht jeder kenne die kleinen Tricks, Finessen und das Handwerkszeug, um Essen gut in Szene zu setzen. 

Für diejenigen, die es trotzdem besser machen wollen, hat Anna einen wichtigen Ratschlag: "Wer gute Essensfotos in posten möchte, braucht eigentlich gar nicht viel: Meist reicht schon die Smartphone-Kamera und eine solide Bildbearbeitungs-App. Das Entscheidende ist aber, was vor dem Fotografieren passiert. Denn kein Instagram-Filter kann ein schlecht angerichtetes, zu dunkel ausgeleuchtetes und totgekochtes Essen wieder appetitlich aussehen lassen. Deswegen fotografieren wir so oft das Essen in Restaurants: Die Köche dort wissen eben, wie Essen auch gut aussehen soll."

Damit Sie wissen, was wir meinen, haben wir für Sie die schlimmsten Fotos zusammen gestellt:


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