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Die Twitter-Kampagne gegen sexuelle Belästigung unter dem Stichwort "Aufschrei" hat nach Auffassung ihrer Mitinitatorin Anne Wizorek ihr Ziel noch lange nicht erreicht.
Die Twitter-Kampagne unter dem Schlagwort "Aufschrei" ist für den Grimme Online Award nominiert. Mit diesem "Hashtag" bündelten Nutzerinnen ihren Protest gegen alltäglichen Sexismus.
Von wegen #Aufschrei: Im "Barbie Dreamhouse" in Berlin kreischen kleine Mädchen vor Begeisterung für die rosa Plastikwelt. Zur Eröffnung gab es auch flammenden Protest gegen das Barbie-Frauenbild.
Der Hashtag #aufschrei ist für den renommierten Grimme Online Award nominiert. Außerdem mit dabei: die Satireseite Postillon und die App "Anne Frank im Land der Mangas". Alle Nominierten im Überblick.
Die EU-Kommission wollte offene Olivenöl-Kännchen europaweit von Restauranttischen verbannen. Ein öffentlicher Aufschrei folgte. Der war so groß, dass die EU die Pläne jetzt zurückzieht.
Nachdem Joachim Gauck die Sexismus-Debatte als "Tugendfuror" abgetan hatte, üben #Aufschrei-Initiatorinnen harsche Kritik. Auf Twitter gibt es jedoch auch Unterstützung für den Bundespräsidenten.
Vor einem Monat begann mit #Aufschrei eine längst überfällige Sexismus-Debatte. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Über Verbitterte, Abwiegler, Ablenker, Verunsicherte und Ermutigte.
Die Schauspielerin Simone Thomalla hat sich kritisch zur "Aufschrei"-Debatte geäußert. Es ist nicht das erste Mal, dass die "Tatort"-Kommissarin eine ungewöhnliche Position vertritt.
Die Sexismus-Debatte hat auf Twitter einen Wutsturm entfacht. Seit Donnerstagnacht schreiben Tausende Frauen über ihre ganz alltäglichen Erfahrungen.
CSU-Fraktionschef Georg Schmid ist zurückgetreten. Er hat seine Ehefrau im Büro beschäftigt - reichlich entlohnt aus Steuermitteln. Kein Einzelfall in der CSU. In Bayern ist die Praxis sogar erlaubt.
Für seine Äußerungen zur Sexismus-Debatte erntete Bundespräsident Gauck viel Kritik. Im "Morgenmagazin" legte #Aufschrei-Aktivistin Anne Wizorek nach. In einer Rede ging Gauck auf seine Kritiker zu.
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