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Wachwechsel bei den "Tagesthemen": Tom Buhrow löst Ulrich Wickert ab und soll frischen Wind bringen. Könnte klappen - wenn er so bleibt, wie er ist.
Ob Tom Buhrow, Petra Gerster oder Claus Kleber: Viele Moderatoren von ARD und ZDF bessern ihr Gehalt durch Nebentätigkeiten auf. Ein paar Schlussfolgerungen aus der "Hand-auf-Mentalität" unserer Fernseh-Größen.
Im Hamburger Schauspielhaus ist zum achten Mal der Henri Nannen Preis vergeben worden. Bei der Veranstaltung zeigte sich reichlich Prominenz. Auch stern.de erhielt eine der begehrten Bronzetrophäen.
Er wirkt immer noch wie der nette Junge von nebenan. Handfest, belastbar, ohne Allüren - Tom Buhrow, bisher ARD-Studioleiter in Washington, ersetzt nächstes Jahr Ulrich Wickert bei den Tagesthemen.
Die Enthüllungen über Nebeneinkünfte von Moderatoren des öffentlich-rechtlichen Fernsehens werfen Fragen nach der Glaubwürdigkeit von Sendungen wie "heute-journal" und "Tagesthemen" auf. So sehen das zumindest einige ARD-Redakteure. Nach stern.de-Informationen fordern sie Moderator Tom Buhrow in einem Brief auf, sein Handeln zu überdenken.
Mehrere Nachrichtenmoderatoren wie Petra Gerster oder Tom Buhrow geraten nach den Berichten über gut bezahlte Nebenjobs zunehmend in Bedrängnis. Sowohl bei den Sendern als auch in der Politik werden Forderungen laut, Journalisten sollten ihre Nebeneinkünfte veröffentlichen, um glaubwürdig zu bleiben.
Weil er Nebentätigkeiten bei privaten Unternehmen annahm und bis zu 20.000 Euro pro Auftritt kassierte, steht "Tagesthemen"-Moderator Tom Buhrow heftig in der Kritik. Hat er dadurch seine Glaubwürdigkeit als Journalist verloren? Stimmen Sie ab!
In zwei Wochen, am 2. Januar 2008, feiert die Hauptnachrichtensendung der ARD 30. Geburtstag. Kein Grund zum Jubeln allerdings für die "Tagesthemen"-Crew. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag von stern.de gelten "heute Journal"-Moderatoren für weitaus kompetenter.
Ulrich Wickert verabschiedete sich am Donnerstag nach 15 Jahren von den Tagesthemen, Tom Buhrow hatte am Freitag eine - etwas zugeknöpfte - Premiere. Ob er das Zeug zum großen Moderator hat, muss sich erst noch zeigen.
Der Civis Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt geht in diesem Jahr an Radio- und Fernseh-Produktionen der Sender ZDF, WDR, SWR, Deutschlandradio Kultur, SRF (Schweiz), VPRO (Niederlande) sowie an die Amsterdamer «Nederlandse Film en Televisie Academie».
Lässiges Geplapper war einst jugendlichen Radiomoderatoren vorbehalten. Nun scheinen auch seriöse Nachrichtensendungen im Meer der Phrasen zu versinken. Ständig "lehnt sich jemand aus dem Fenster" oder "rudert zurück". Damit soll jetzt "mehr als" Schluss sein.
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