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Scott McClellan

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Ex-Sprecher
Ex-Sprecher
Bush hat Öffentlichkeit in die Irre geführt

Schwere Vorwürfe aus dem innersten Zirkel: Der frühere Sprecher des Weißen Hauses, Scott McClellan, hat der Bush-Regierung vorgeworfen, die Öffentlichkeit getäuscht und den Irakkrieg mit "Propaganda" verkauft zu haben.

Schlammschlacht
Schlammschlacht
Wahlkampf auf Amerikanisch

Der Vorwurf der "Drückebergerei" vor dem Militärdienst ist für George W. Bush nicht neu. Um ihn zu entkräften, hat er nun seine gesamten Militärakten aus der Zeit des Vietnam-Krieges veröffentlichen lassen.

Enthüllungsbuch
Enthüllungsbuch
Von Seitensprüngen und Drogenmissbrauch

"Das ist absoluter Dreck", regte sich Präsidentensprecher Scott McClellan auf. Knapp zwei Monate vor der US-Wahl ist Kitty Kelley, Königin der Skandalbiografien, mit einem Werk über den Bush-Clan auf den Markt gekommen.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
Obama wird Präsident

Die Wahrscheinlichkeit, dass Barack Obama ins Weiße Haus einziehen wird, wird von Tag zu Tag größer. Nicht, dass es nicht doch noch eine Wende geben könnte. Es braucht nur etwas Unvorherzusehendes passieren. Darin sind sich die Kommentatoren einig. Aber: So weit man etwas aus den bisherigen Entwicklungen sicher ableiten kann, dann, dass es für den Senator aus Illinois deutlich besser aussieht als für den Vietnam-Veteranen. Dass sich in Deutschland selbst Konservative für den Kandidaten der US-Linken begeistern, daran hatte man sich schon gewöhnt. Dass sich in den USA mittlerweile mit Colin Powell und dem ehemaligen Präsidentensprecher Scott McClellan nicht nur zwei prominente konservative Republikaner, sondern auch für die Administration Bush wichtige Akteure für Barack Obama stark machen, hat aufhorchen lassen. George W. Bush hat die USA heruntergewirtschaftet, finanziell und moralisch. Die Finanzkrise, der Irak-Krieg, die Verschuldund, das Desaster des Gesundheitsystems stehen unter anderem auf der finanziellen Seite. Auf der moralischen Seite steht eine ideologiegetriebene Politik, die die Welt in Achsen teilte und selbst vor einem völkerrechtswidrigen Krieg nicht zurückgeschreckt hat. Wer etwa bei einem Besuch in Ankara an einigen Geschäften in der Stadt auf Schildern lesen musste „Amerikaner sind hier nicht willkommen“, dem wurde deutlich, dass die Supermacht einen kolossalen Imageverlust erlitten hat. Nach acht Jahren Bush darf nun der Nachfolger das große Scherbenkehren beginnen. Was haben wir, was hat die Welt von Barack Obama? Der Senator aus Illinois hat in seiner Kampagne bewiesen, dass Politik noch dazu taugt, Visionen zu erzeugen und zum Handeln aufzurufen. Er hat gezeigt, dass man in aller Härte fair sein kann. Er hat gezeigt, dass er eigene Schwächen sehen und korrigieren kann, wenn es sein muss mit fremder Hilfe wie im Fall seines Vizes Joe Biden. Das sind keine Randnotizen. Denn: Was im Wahlkampf geschehen ist, legt den Grundstein für eine Glaubwürdigkeit, die ein Barack Obama im Oval Office haben wird. Da ein Wechsel in der Haltung zu Politik möglich ist, ist auch eine andere Politik möglich. Der change, die Veränderung, wird kommen. Das heißt nicht, dass John McCain persönlich unglaubwürdig ist. Dennoch: Niemand repräsentiert so sehr wie er die alte Garde. Seine Haltung zur Politik, zur Gesellschaft und zur Welt: McCain ist im letzten Jahrhundert verhaftet, er teilt den Globus wie George W. Bush auf und seine politischen Machthaber ein nach gut und böse. McCains Ansätze zur Lösung von Problemen greifen auf Rezepte zurück, die in einer anderen Zeit opportun waren. Anstatt von einem 100-jährigen Krieg im Irak oder von einem Angriff auf den Iran zu träumen, ist es pragmatischer und angebrachter mit den Akteuren zu sprechen. Dass heißt nicht, dass in Damaskus oder Teheran auf einmal nur noch Freunde sitzen. Aber eine dauerhafte Konfrontation bietet keine ansprechende alternative Perspektive. Vom Klimawandel bis zur Finanzkrise: Ohne Amerika werden kein Konflikt und kein Problem der Gegenwart zu lösen sein. Mag sein, dass der Einfluss der USA geringer werden wird im 21. Jahrhundert (die Multipolarität der Welt nicht zu erkennen (erkennen zu wollen) gehörte auch zu den herausstechenden Eigenschaften der Georg W. Bush-Ära). Unbedeutend werden die Vereinigten Staaten hingegen auch in den kommenden hundert Jahren kaum sein. Wer in den nächsten Jahren vom Weißen Haus aus die Welt prägen wird, ist deshalb von entscheidender Bedeutung. Für Amerika und die Welt bleibt zu hoffen, dass der nächste Präsident Barack Obama sein wird. Der Text ist auch erschienen auf www.cicero.de/alexanderplatz.php Mehr Informationen finden Sie auf www.cicero.de Mehr über den Autor unter www.a-goerlach.com Bildergalerie zur heißen Phase des US-Wahlkampfs Cicero-Karikaturen zum Wahlkampf Das Dossier zu Barack Obama Wolfram Eilenberger: Wird John McCain in Würde verlieren? Wolfram Weimer: Obamodern oder alt-deutschig? r

US-Präsidentschaftswahl
US-Präsidentschaftswahl
"New York Times" puscht Obama

Kräftiger Rückenwind für Barack Obama: Die renommierte Zeitung "New York Times" hat sich in einem Leitartikel für den Senator aus Illinois als künftigen US-Präsidenten ausgesprochen. Und nach Colin Powell rührt nun noch ein weiterer früherer Weggefährte von US-Präsident George W. Bush die Werbetrommel für Obama.

Hurrikan
Hurrikan "Rita"
Dammbruch in New Orleans - Massenflucht in Texas

Hurrikan "Rita" droht New Orleans in eine zweite Katastrophe zu stürzen: Nach heftigen Regenfällen brach unter dem Druck des Wirbelsturms in der Stadt ein gerade geflickter Deich. Eine Massenflucht hat in Texas und Louisiana Verkehrschaos ausgelöst.

New Orleans
New Orleans
Stadt des Todes

Mit der Flut kam der Tod. Die meisten Überlebenden des Hurrikans "Katrina" haben New Orleans verlassen. Eine Woche nach dem Desaster hat in New Orleans die schrecklichste Phase der Bergungsarbeiten begonnen: Helfer durchkämmen überflutete Straßen und Häuser nach Leichen.

Überschwemmungs-Katastrophe
Überschwemmungs-Katastrophe
Schießbefehl gegen Plünderer

Vor dem Besuch von US-Präsident George W. Bush in den Katastrophengebieten wird das Krisenmanagement der Behörden massiv kritisiert. Große Probleme bereitet die Eskalation der Gewalt. Die Helfer müssen unter Kriegsbedingungen arbeiten.

Iranisches Atomprogramm
Iranisches Atomprogramm
Zwischen Drohgebärden und Verhandlungswillen

Der Iran hat seine Atomanlage in Isfahan wieder in Betrieb genommen. Damit will er die EU unter Druck setzen, im Gegenzug für die Aufgabe des Atomprogramms bessere Angebote zu machen. Das nächste Kräftemessen startet in zwei Tagen.

G8-Gipfel
G8-Gipfel
Bush stürzt, Chirac kostet und ein Seebad zittert

In Gleneagles stürzt Bush vom Fahrrad, Chiracs Wünsche werden in der Küche erfüllt, und Heiligendamm graut es schon vor dem nächsten Treffen. Randnotizen vom G8-Gipfel.

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Scott McClellan auf Wikipedia

Scott McClellan ist der ehemalige Pressesprecher von US-Präsident George W. Bush. Er war Nachfolger von Ari Fleischer im Juli 2003 und wurde am 26. April 2006 durch Tony Snow abgelöst. McClellan ist der jüngste Sohn der texanischen Politikerin Carole Keeton Strayhorn und des Anwalts Barr McClellan. Nach der Graduierung an der University of Texas at Austin, wo er Präsident von Sigma Phi Epsilon Texas Alpha Chapter war, war McClellan dreimal Wahlkampfmanager seiner Mutter. Zusätzlich arbeitete ...

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