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Es war eins seiner Versprechen zum Amtsantritt: US-Präsident Barack Obama wollte das Gefangenenlager Guantánamo schließen. Als ersten Schritt setzte er 2009 die Militärprozesse aus - und lässt sie jetzt wieder zu.
Die britische Regierung will ehemalige Guantánamo-Insassen mit mehreren Millionen Pfund entschädigen. Klingt nach längst überfälliger Wiedergutmachung - soll aber wohl vor allem einen langen Prozess vermeiden, der viel über die Arbeit der britischen Geheimdienste verraten könnte.
In Madrid haben Tausende gegen den Besuch des Papstes beim Weltjugendtag protestiert. Dabei kam es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Papst-Gegnern und der Polizei.
Jahrelang saßen sie im US-Gefangenenlager Guantánamo, jetzt soll Deutschland ihre neue Heimat werden. Ein Syrer und ein staatenloser Palästinenser sind am Mittwochmorgen in der Bundesrepublik eingetroffen.
Die USA haben zwölf Häftlinge aus dem umstrittenen Gefangenenlager Guantánamo in ihre Heimatländer entlassen. Die Männer stammen aus Afghanistan, dem Jemen und Somaliland.
Sie sitzen seit 2002 in Guantánamo, könnten aber schon seit fünf Jahren wieder frei sein. Doch niemand will sie: In ihrer Heimat China droht den 17 Uiguren Folter oder gar die Hinrichtung, Deutschland diskutiert über ihre Aufnahme. Wer sind eigentlich diese moslemischen Chinesen, derentwegen sich Washington und Berlin streiten?
Die meisten Jubiläen sind Grund zur Freude, dieser Jahrestag jedoch erzeugt höchstens Scham - 10 Jahren Guantánamo. stern-Reporter besuchten Ex-Häftlinge auf der ganzen Welt. Sie erzählen von Folter und Schmerzen, die bis heute anhalten. Zum Beispiel Sami al-Laithi, dem in Guantánamo der Rücken gebrochen wurde.
Die Schließung des umstrittenen US-Gefangenenlagers Guantánamo sorgt für hitzige Debatten in der deutschen Politik. Im Interview mit stern.de spricht der Anwalt für Menschenrechte, Wolfgang Kaleck, über die Konsequenzen für die Gefangenen und Deutschlands Verantwortung.
Der neue US-Präsident Barack Obama hat die Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantánamo angeordnet. In der Bundesregierung ist bereits ein Streit über die mögliche Aufnahme von Häftlingen entbrannt. Was sagen Sie, die Bürger? Sollen wir Terrorverdächtige aus Kuba bei uns aufnehmen?
Nur zwei Tage nach seiner Amtsübernahme hat US-Präsident Barack Obama eines seiner Hauptwahlversprechen eingelöst: Er ordnete am Donnerstag die Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantánamo spätestens in einem Jahr an. In der Bundesregierung ist bereits ein Streit über die mögliche Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen entbrannt. Wir haben gefragt: Soll Deutschland ehemalige Guantanamo-Häftlinge aufnehmen?
Eine Dokumentation über das Schicksal des Murat Kurnaz gibt es schon. Nun folgt die Kinoversion der Geschichte des deutschen Guantánamo-Häftlings.
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Guantánamo ist eine Universitätsstadt und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im südöstlichen, heißesten Teil von Kuba, nahe der Guantánamo-Bucht. Sie hat 208.145 Einwohner (Volkszählung 2002), die größtenteils von Zuckerrohr- und Baumwollanbau leben. Da sie nicht direkt am Meer liegt und außer ihrer gut erhaltenen kolonialen Architektur im Zentrum keine großartigen Sehenswürdigkeiten aufweist, ist die Stadt noch relativ touristenfrei. Das Kennzeichen der Stadt ist die „Fama“, eine Skulptur ...