Diego Maradona

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Maradonas ehemaliger Leibarzt Luque (links)

Prozess um Tod von Maradona: Ex-Leibarzt des Fußballidols beteuert Unschuld

Im neu aufgerollten Prozess um den Tod des argentinischen Fußballidols Diego Maradona hat dessen ehemaliger Leibarzt seine Unschuld beteuert. "Ich möchte sagen, dass ich unschuldig bin, und dass ich seinen Tod zutiefst bedaure", sagte der Neurochirurg Leopoldo Luque bei seiner ersten Anhörung am Donnerstag. Er ist einer der Hauptangeklagten eines siebenköpfigen Teams aus Ärzten, Psychiatern, Psychologen und Pflegern, das sich seit Dienstag vor Gericht verantworten muss.
Maradona nach dem Sieg bei der Fußball-WM 1986

Prozess um Tod von Maradona wird nach Skandal um Richterin neu aufgerollt

Nach der Absetzung einer Richterin im vorigen Jahr hat am Dienstag in Argentinien ein neuer Prozess um den Tod des 2020 verstorbenen Fußballidols Diego Maradona begonnen. Sieben Menschen, die Maradona vor seinem Tod medizinisch betreut hatten, werden in dem Prozess für den Tod der Fußballlegende verantwortlich gemacht. Staatsanwalt Patricio Ferrari bezeichnete sie zum Prozessauftakt als einen "Haufen Amateure", bei einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 25 Jahre Haft. 
Der Prozess um den Tod von Maradona muss neu aufgerollt werden. Foto: Rodrigo Abd/AP/dpa

Justiz Neuer Prozess um Tod von Maradona beginnt

Der argentinische Fußball-Weltmeister von 1986 starb im November 2020 kurz nach einer Gehirnoperation. Sein medizinisches Team soll bei seiner häuslichen Pflege schwere Fehler gemacht haben.
Sie brachte den Prozess zum Platzen: Richterin Makintach

Argentinische Richterin nach Skandal um Maradona-Prozess des Amtes enthoben

Wegen ihrer heimlichen Beteiligung an einer Dokumentarserie über Fußball-Star Diego Maradona war ein erster Prozess zu dessen Tod geplatzt, nun ist die zuständige Richterin ihres Amtes enthoben worden: Am Dienstag wurde die 48-jährige Julieta Makintach durch einstimmigen Beschluss einer Sonderjury aus Anwälten, Richtern und Gesetzgebern für untauglich erklärt, ihr Richterinnenamt weiter auszuüben. Makintach war bei der Urteilsverkündung nicht anwesend.