Aufmarsch

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Gedenken in Dresden

Dresden gedenkt Bombardierung im Zweiten Weltkrieg - Rechtsextremer Aufmarsch am Samstag

In Dresden ist am Freitag der Bombardierung der Stadt kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs vor 81 Jahren gedacht worden. Am Abend schloss sich wieder die traditionelle Menschenkette um die historische Altstadt, zuvor hatte es Gedenkveranstaltungen etwa auf Friedhöfen gegeben. Am Samstag mobilisieren wie in den Vorjahren Rechtsextreme zu einem sogenannten Gedenkmarsch. Es gibt Gegenproteste, die Polizei plant einen Einsatz.
Ukraine-Krieg: Panzer, Truppen- und Materialtransporter: Russland zeigt erste Bilder vom Aufmarsch vor Kiew

Ukraine-Krieg Panzer, Truppen- und Materialtransporter: Russland zeigt erste Bilder vom Aufmarsch vor Kiew

Sehen Sie im Video: Russische Behörden veröffentlichen Bilder von Truppenaufmarsch vor Kiew.




Das russische Verteidigungsministerium hat Bildmaterial veröffentlicht, das den Vormarsch russischer Truppen in der Region Kiew belegen soll. Gezeigt werden sich schnell vorwärts bewegende Einheiten: Panzer und Schützenpanzer, Truppen- und Materialtransporter. Wo genau und wann die Aufnahmen entstanden, steht nicht fest, eine Überprüfung war zunächst nicht möglich. Viel Aufmerksamkeit wird in dem Material zerstörten Kontrollposten und Verteidigungsmaßnahmen entlang des Weges geschenkt. Auch leere Transportverpackungen von Panzerabwehrwaffen werden demonstrativ in Bild gesetzt. Zerstörtes Militärgerät spielt kaum eine Rolle. Das Unterhaus des russischen Parlaments hat unterdessen ein Gesetz verabschiedet, das die Verbreitung "falscher Informationen" über die Streitkräfte unter Strafe stellt. Das von der Duma in dritter und letzter Lesung verabschiedete Gesetz sieht Geld- und Haftstrafen für diejenigen vor, die vorsätzlich falsche Informationen über die Streitkräfte verbreiten, heißt es in einer Erklärung des Unterhauses. Anders als in den Bildern dargestellt, hatten westliche Geheimdienste den russischen Vormarsch in den vergangenen Tagen als deutlich langsamer als zunächst erwartet eingeschätzt. Hintergrund seien wahrscheinlich logistische Probleme.
Video: Proteste gegen Aufmarsch von Rechten in Weimar

Video Proteste gegen Aufmarsch von Rechten in Weimar

Rechtsextremisten sind am Samstag durch Weimar in Thüringen gezogen. Der Aufmarsch der rechtsextremen Szene war zuvor angemeldet worden. Für die Demonstration war bundesweit mobilisiert worden. Nach Angaben der Polizei folgten rund 120 Personen dem Aufruf. Gegen den Aufmarsch der Rechten protestierte ein Aktionsbündnis von verschiedenen Gruppen. Die Polizei sprach hier von rund 1200 Demonstranten. Sie zogen durch Teile der Innenstadt. Ein Großaufgebot der Polizei war vor Ort, darunter auch Polizisten aus Bayern und Niedersachsen sowie die Bundespolizei. Daniel Müller, Sprecher der Polizeiinspektion Jena, zog am Samstag ein positives Zwischenfazit: "Es gab zwar vereinzelt Durchbruchsversuche aufseiten der linken Demonstranten, die wurden aber unterbunden. Auch unter Einsatz von unmittelbarem Zwang. Es gab keine Verletzten, keine Festnahmen. Und wenn das weiter so läuft, sind wir eigentlich frohen Mutes, dass mit Ankunft am Hauptbahnhof und Abschlusskundgebung dann das Versammlungsende dann auch zeitnah und nicht erst 20 Uhr ist." Bei der Gegendemo wurde laut Polizei einige Beamte angegriffen. Die Polizei habe daraufhin Pfefferspray eingesetzt. Auch ein Wasserwerfer sei kurz aufgefahren. Bereits am Freitagabend waren nach Polizeiangaben etwa 150 Menschen bei einer friedlichen Demonstration gegen den Aufmarsch der Rechtsextremen auf die Straße gegangen.