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Olympia-Update, Tag 14: Australier überspringt die 5,96 Meter

Gold für Australien holte sich der Stabhochspringer Steve Hooker. Die deutschen Danny Ecker und Toptalent Raphael Holzdeppe verpassten Medaillen. Dagegen erlebten die deutschen Kanuten einen Medaillen-Regen: Zwei Mal Gold und jeweils einmal Silber und Bronze. Auch die Moderne Fünfkämpferin Lena Schöneborn sicherte sich den Olympiasieg. Der 14. Wettkampftag im Überblick.

Der Weltmeisterschafts-Dritte Danny Ecker hat im olympischen Finale der Stabhochspringer eine Medaille verpasst. Die übersprungenen 5,70 Meter reichten dem Leverkusener nur zum sechsten Platz. Der 18 Jahre alte Olympia-Debütant Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) schied mit 5,60 Meter aus und wurde bei seinem ersten großen Titelkampf Achter.

Den Olympiasieg sicherte sich der Australier Steve Hooker mit 5,96 vor Jewgeni Lukjanenko (Russland/5,85 Meter) und Denys Jurtschenko (Ukraine/5,70). Hooker jubelte bereits nach überwundenen 5,90 Metern über seinen Olympiasieg, sprang danach aber noch ein Solo über 5,96. "Bronze war ganz einfach zu holen", ärgerte sich Ecker und lobte seinen jungen Mitstreiter Holzdeppe: "Der Raphael ist eine Sensation."

Lena Schöneborn hat das erste Olympia-Gold für Deutschland im Modernen Fünfkampf seit 72 Jahren gewonnen. Die 22-jährige Berlinerin siegte nach den Teildisziplinen Schießen, Fechten, Schwimmen, Reiten und Laufen vor ihren Konkurrentinnen aus Großbritannien und der Ukraine.

Nach dem Erfolg für den deutschen Damen-Kajak-Vierer über 500 Meter war es die zweite Goldmedaille für die deutschen Kanuten bei diesen Spielen: Andreas Ihle und Martin Hollstein siegten im Kajak-Zweier über 1000 Meter. Dagegen verpasset Andreas Dittmer bei seinem Olympia-Abschied eine Medaille im Canadier-Einer über 1000 Meter. Alle bisherigen Ergebnisse des 14. Wettkampftages im Überblick.

Leichtathletik

Stabhochsprung, Männer

Der Weltmeisterschafts-Dritte Danny Ecker hat im olympischen Finale der Stabhochspringer eine Medaille verpasst. Die übersprungenen 5,70 Meter reichten dem Leverkusener nur zum sechsten Platz. Der 18 Jahre alte Olympia- Debütant Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) schied mit 5,60 Meter aus und wurde bei seinem ersten großen Titelkampf Achter. Den Olympiasieg sicherte sich der Australier Steve Hooker mit 5,96 Meter vor Jewgeni Lukjanenko (Russland/5,85 Meter) und Denys Jurtschenko (Ukraine/5,70).

4 x 100 m, Männer

Jamaikas Sprintstaffel hat die 4 x 100 Meter in der Weltrekordzeit von 37,10 Sekunden gewonnen. In der Besetzung Nesta Carter, Michael Frater, Usain Bolt und Asafa Powell siegte das Quartett überlegen vor Trinidad und Tobago (38,06) und verbesserte die Bestmarke der USA aus dem Jahr 1992 um 0,3 Sekunden. Bronze holte Japan (38,15). Für Bolt war es nach seinen Einzel-Siegen über 100 und 200 Meter die dritte Goldmedaille in Peking. Die deutsche Staffel kam in 38,58 Sekunden auf Platz fünf. Weltmeister USA hatte im Vorlauf den Stab verloren und war ausgeschieden.

Zehnkampf, Männer

Bryan Clay hat sich die Goldmedaille im Zehnkampf geholt. Der 28 Jahre alte Amerikaner sammelte bei seinem Start-Ziel-Sieg glänzende 8791 Punkte. Der Weißrusse Andrej Krautschanka hatte als Zweiter bereits 240 Zähler Rückstand. Bronze erkämpfte der Kubaner Leonel Suarez (8527). Der Berliner André Niklaus landete mit 8220 Punkten als bester Deutscher auf dem achten Rang. Michael Schrader (Uerdingen/Dormagen) wurde im Feld der anfangs 40 Starter mit 8194 Zählern Zehnter.

4x100 Meter-Staffel, Frauen

Russlands Sprinterinnen haben überraschend die 4 x 100 Meter Staffel gewonnen. Jewgenia Poljakowa, Aleksandra Fedoriwa, Julia Guschtschina und Julia Schermoschanskaja siegten in 42,31 Sekunden, während die favorisierte Staffel von Olympiasieger Jamaika nach einem verpatzten zweiten Wechsel ausschied. Silber ging an Belgien (42,54); Nigeria holte in 43,04 Sekunden Bronze. Die deutsche Staffel belegte in der Besetzung Anne Möllinger/Mannheim, Verena Sailer/Fürth/München, Cathleen Tschirch/Hameln, Marion Wagner/Mainz in 43,28 Sekunden Platz fünf. Die Staffel von Weltmeister USA hatte im Vorlauf den Stab verloren.

4x400 Meter-Staffel, Frauen, Halbfinale

Die deutsche 4x400-Meter-Staffel der Frauen hat das Finale erreicht. Jonna Tilgner (Bremen), Sorina Nwachukwu (Leverkusen), Florence Ekpo-Umoh (Erfurt) und Claudia Hoffmann (Potsdam) belegten am Freitag im Halbfinale in 3:25,55 Minuten Platz vier. Das Quartett erreichte damit als eine der beiden zeitschnellsten Staffeln das Finale am Samstag. Vorlaufschnellste waren die USA in 3:22,45 Minuten.

4x400 Meter-Staffel, Männer, Halbfinale

Den Endlauf verpasste hat hingegen die 4x400-Meter-Staffel der Männer. Simon Kirch (Saarbrücken), Kamghe Gaba (Frankfurt/Main), Ruwen Faller (Magdeburg) und Bastian Swillims (Dortmund) liefen in ihrem Halbfinale auf Platz vier - 3:03,49 Minuten reichten für den WM-Achten und den Olympia-Siebten von 2004 nicht. Um als einer der Zeitschnellsten das Finale zu erreichen, hätte das Quartett 2,75 Sekunden schneller laufen müssen.

5000 Meter, Frauen, Finale

Die Äthiopierin Tirunesh Dibaba hat als erste Frau in der Olympia-Geschichte das Gold-Double über 5000 und 10.000 Meter geschafft. Nach dem Sieg über zehn Kilometer gewann die 23-jährige Weltrekordlerin auch das Rennen über 5000 Meter in 15:41,40 Minuten Minuten. Zweite wurde wie über 10.000 Meter die Türkin Elvan Abeylegesse (15:42,74) vor der Olympiasiegerin von 2004 und Weltmeisterin 2007, Meseret Defar (Äthiopien/15:44,12). Eine deutsche Läuferin war nicht am Start.

Weitsprung, Frauen, Finale

Mit einem "Zentimeter-Sieg" hat sich die Brasilianerin Maurren Maggi Weitsprung-Gold geholt. Die 32-Jährige gewann die spannenden Konkurrenz mit der Saisonbestleistung von 7,04 Meter und verdrängte Russlands Weltmeisterin Tatjana Lebedewa (7,03) denkbar knapp auf den zweiten Platz. Bronze ging an die Nigerianerin Blessing Okagbare (6,91). Die frühere Weltklasse-Siebenkämpferin Carolina Klüft (Schweden) landete in ihrem ersten olympischen Weitsprung- Finale mit 6,49 Metern auf dem neunten Platz.

50 Kilometer Gehen, Männer

Der Italiener Alex Schwazer ist Olympiasieger über 50 Kilometer Gehen. Der 23-jährige Mitfavorit siegte in 3:37:09 Stunden. Silber gewann der Australier Jared Tallent in 3:39:27 vor dem Russen Denis Nischegorodow (3:40:14), der vor vier Jahren in Athen Zweiter war. Der Berliner André Höhne lag fünf Kilometer vor dem Ziel auf Rang 13 und konnte erwartungsgemäß nicht auf den vorderen Plätzen landen. Vor sechs Tagen war er über 20 Kilometer 25. Schwazer ist damit Nachfolger von Robert Korzeniowski. Der Pole hatte zuletzt dreimal bei Olympia die Langstrecke dominiert und war nach seinem Triumph 2004 zurückgetreten.

Zehnkampf

Das deutsche Zehnkampf-Duo Michael Schrader und André Niklaus hat sich die Chance auf die angestrebte Top-Ten-Platzierung erhalten. Der 21-jährige Schrader (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) war über 110 Meter Hürden 21. im Feld der 30 Starter; er fiel dadurch nach sechs Disziplinen auf den zehnten Platz (5164) zurück.

Dagegen verbesserte sich der frühere Hallen-Weltmeister Niklaus von der LG Nike Berlin mit der zwölftbesten Hürdenzeit auf Gesamt-Rang 13 (5006). Niklaus setzt auf seinen starken zweiten Tag; vor allem im Stabhochsprung kann er viele Punkte gut machen. Der dritte deutsche Zehnkämpfer, Arthur Abele (Ulm), war am Donnerstag vor dem 400-Meter-Lauf mit einem Muskelfaserriss ausgeschieden.

Top-Favorit Bryan Clay strebt einem souveränen Start-Ziel-Sieg entgegen. Der 28 Jahre alte Amerikaner, vor vier Jahren in Athen Olympia-Zweiter, lieferte auch im Hürdensprint eine überragende Leistung ab (13,93 Sekunden). Mit 5505 Punkten konnte er den Abstand zum zweitplatzierten Weißrussen Andrej Krautschanka auf 124 Zähler ausbauen. Bei der WM 2005 in Helsinki hatte sich Clay Gold geholt. Im Vorjahr in Osaka musste der Titelverteidiger wegen einer Verletzung beim Hochsprung aufgeben.

Moderner Fünfkampf

Moderner Fünfkampf, Frauen

Lena Schöneborn aus Berlin hat die Goldmedaille im Modernen Fünfkampf gewonnen. Die Berlinerin siegte nach den Teildisziplinen Schießen, Fechten, Schwimmen, Reiten und Laufen vor der Britin Heather Fell und Viktoria Tereschtschuk aus der Ukraine. Schöneborns Medaille ist das erste Olympia-Gold für Deutschland im Modernen Fünfkampf seit 72 Jahren. Das letzte deutsche Gold in der Traditionssportart hatte Gotthard Handrick 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin erobert. Die 22-jährige WM-Zweite von 2007 lag bereits vor dem abschließenden Geländelauf klar in Führung. Nach einem durchschnittlichen Start im Schießen hatte Schöneborn die Spitzenposition nach dem Fechten übernommen. Ein fast fehlerfreier Ritt mit nur einem Abwurf auf dem Pferd Xingxing festigte den Goldplatz der deutschen Medaillenhoffnung.

Tischtennis

Tischtennis, Einzel, Frauen

Zhang Yining hat ihren Tischtennis-Olympiasieg von Athen wiederholt und sich die zweite Einzel-Goldmedaille ihrer Karriere gesichert. Die 26-Jährige holte in ihrer Heimatstadt Peking durch ein 4:1 im Finale gegen ihre Landsfrau und Siegerin von Sydney 2000, Wang Nan, Gold. Gemeinsam hatten die beiden 2004 die Doppel-Konkurrenz für sich entschieden. Guo Yue machte den Medaillensatz für China komplett und gewann durch einen 4:1-Erfolg gegen Li Jia Wei aus Singapur Bronze. Die deutschen Teilnehmerinnen waren nicht über die dritte Runde des Turniers hinausgekommen.

Kanu

Kajak-Vierer 1000 m, Männer

Der Kajak-Vierer hat dem Deutschen Kanuverband über 1000 Meter die vierte Medaille erpaddelt. Lutz Altepost, Geburtstagskind Norman Bröckl, Torsten Eckbrett und Björn Goldschmidt gewannen die Bronzemedaille. Der Sieg ging an Weißrussland, Silber an die Slowakei. Mit zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille schlossen die deutschen Kanuten den ersten von zwei Finaltagen als beste Nation vor Weißrussland ab.

Canadier-Zweier 1000 m, Männer

Christian Gille und Tomasz Wylenzek haben den deutschen Kanuten die dritte Medaille bei den Olympischen Spielen in Peking beschert. Die Athen-Olympiasieger aus Leipzig und Essen gewann im Canadier-Zweier über 1000 Meter Silber hinter den Weißrussen Andrej Bahdanowitsch und Alexander Bahdanowitsch. Bronze ging in einem packenden Finale an das Kanu-Duo Gyorgy Kozmann und Tamas Kiss aus Ungarn. Zuvor hatten Andreas Ihle und Martin Hollstein im Kajak-Zweier über 1000 Meter und der Kajak-Vierer der Damen über 500 Meter Gold geholt.

Kajak-Zweier 1000 m, Männer

Andreas Ihle und Martin Hollstein haben die Goldmedaille im Kajak-Zweier über 1000 Meter gewonnen. Das Kanu-Duo aus Neubrandenburg und Magdeburg siegte am Freitag in Peking nach einem energischen Schlussspurt überlegen vor Kim Wraae Knudsen/René Holten Poulsen aus Dänemark und den Italienern Andrea Facchin/Antonio Scaduto. Nach dem Erfolg für den deutschen Damen-Kajak-Vierer über 500 Meter war es die zweite Goldmedaille für die deutschen Kanuten bei diesen Spielen.

Kajak-Vierer, 500 m, Frauen

Der deutsche Kajak-Vierer der Damen hat bei den Spielen in Peking seinen Olympiasieg von 2004 über die 500-Meter- Distanz wiederholt. Die Weltmeisterinnen setzten sich im Shunyi-Park in der Besetzung Fanny Fischer, Nicole Reinhardt, Katrin Wagner-Augustin und Conny Waßmuth vor Ungarn und Australien durch und holten in dieser Bootsklasse die vierte olympische Goldmedaille nacheinander für den Deutschen Kanu-Verband. Die Magdeburgerin Conny Waßmuth war erst kurzfristig als Ersatzfrau für die erkrankte Carolin Leonhardt eingesprungen.

Canadier-Einer 1000 m, Männer

Der dreimalige Kanu-Olympiasieger Andreas Dittmer hat bei seinem Olympia-Abschied eine Medaille im Canadier-Einer über 1000 Meter deutlich verpasst. Der 36 Jahre alte Neubrandenburger beendete sein letztes olympisches Rennen auf dem achten und vorletzten Platz. Den Endlauf im Canadier-Einer über 500 Meter hatte Dittmer nicht erreicht. Den überlegenen Sieg in Peking sicherte sich Attila Sandor Vajda aus Ungarn vor dem Athen-Olympiasieger David Cal aus Spanien. Bronze holte der Kanadier Thomas Hall.

Kajak-Einer 1000 m, Männer

Max Hoff hat im Kajak-Einer über 1000 Meter Platz fünf belegt. Der ehemalige Wildwasser-Weltmeister und Olympia-Debütant aus Köln konnte wie erwartet nicht in den Medaillenkampf eingreifen. Gold ging an den Briten Tim Brabants. Der Weltmeister distanzierte den Norweger Eirik Veraas Larsen um eine halbe Bootslänge. Die Bronzemedaille gewann Ken Wallace aus Australien. Hoff war erst im Frühjahr 2007 zum Kanu-Rennsport gewechselt.

Fußball

Fußball, Männer, Spiel um Platz drei

Angeführt von Torschütze Diego hat Rekord-Weltmeister Brasilien beim olympischen Fußball-Turnier mit dem Gewinn der Bronzemedaille einen halbwegs versöhnlichen Abschluss gefeiert. Drei Tage nach der 0:3-Demütigung im Halbfinale gegen den Erzrivalen Argentinien rehabilitierte sich das Team um Kapitän Ronaldinho in Shanghai mit einem souveränen 3:0 (2:0)-Erfolg im Spiel um Platz drei gegen Belgien. Nach dem Führungstor durch Diego (27. Minute) von Werder Bremen traf zweimal Jo (45./90.+2) für das Team von Nationaltrainer Carlos Dunga. Im Finale spielen Olympiasieger Argentinien und Nigeria um Gold.

Hockey

Hockey, Frauen

Die niederländischen Hockey-Damen haben die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen gewonnen. Die Olympia- Zweiten von Athen 2004 setzten sich im Finale mit 2:0 (0:0) gegen Gastgeber China durch. Naomi van As (50.) und Maartje Goderie (62.) erzielten die Treffer für das "Oranje"-Team. Für die Niederlande war es der zweite Olympiasieg nach 1984. Die Chinesinnen hatten im Halbfinale die deutsche Mannschaft mit 3:2 bezwungen, die vor dem Finale auch das Spiel um Platz drei gegen Argentinien verloren hatte (1:3).

Taekwondo

Taekwondo, Frauen, bis 67 kg

Südkoreas Taekwondo-Kämpfer haben ihre dritte olympische Goldmedaille in Peking gewonnen. In der 67-Kilo-Klasse besiegte Weltergewichts-Weltmeisterin Hwang Kyungseon Leichtgewichts-Weltmeisterin Karine Sergerie aus Kanada mit 2:1 Punkten. Bronze sicherten sich Gwladys Patience Epangue aus Frankreich und die Kroatien Sandra Saric. Europameisterin Helena Fromm aus München schied nach einem Sieg und einer Niederlage im Viertelfinale aus.

Taekwondo, Männer, bis 80 kg

Taekwondo-Kämpfer Sadi Haei aus dem Iran hat seinen Olympiasieg von Athen 2004 in Peking wiederholt. Der 32 Jahre alte Ex-Weltmeister bezwang im Finale der Klasse bis 80 Kilogramm Körpergewicht den Italiener Mauro Sarmiento mit 6:4 Punkten. Der zweimalige Olympiasieger Stephen Lopez aus den USA musste sich ebenso mit Bronze bescheiden wie der Chinese Zhu Guo. Deutsche Athleten waren in dieser Kategorie nicht am Start.

Beachvolleyball

Beachvolleyball, Männer

Die Weltmeister Todd Rogers und Philip Dalhausser sind zum ersten Mal Olympiasieger im Beachvolleyball. Das Team aus den USA setzte sich im Finale gegen die Brasilianer Marcio Araujo und Fabio Luiz mit 2:1 (23:21, 17:21, 15:4) durch. Bronze ging an die Athen-Olympiasieger Ricardo Santos und Emanuel Rego. Die Brasilianer entschieden das Spiel um Platz drei im Beachpark Chaoyang von Peking gegen ihre für Georgien startenden Landsmänner Jorge Terceiro und Renato Gomes mit 2:0 (21:15,21:10) für sich. In der Frauen-Konkurrenz hatten Kerri Walsh und Misty May-Treanor bereits am Vortag Gold für die amerikanischen Beachvolleyballer geholt.

BMX

BMX, Männer

Maris Strombergs hat die Goldmedaillen bei der Olympia-Premiere im BMX-Wettbewerb gewonnen. Der Lette siegte im Männer-Wettbewerb in 36,190 Sekunden vor den US-Amerikanern Mike Day (0,416 zurück) und Donny Robinson (0,782). Deutsche Teilnehmer waren bei den erstmals bei Olympia ausgetragenenen BMX-Wettbewerben nicht am Start.

BMX, Frauen

Anne-Caroline Chausson hat die Goldmedaille bei der Olympia-Premiere im BMX-Wettbewerb der Frauen gewonnen. Die Französin setzte sich Finallauf in 35,976 Sekunden mit 2,066 Sekunden Vorsprung vor Laetitia le Corguille (Frankreich) durch. Dritte wurde die US-Amerikanerin Jill Kintner (2,698 zurück), während Favoritin Shanaze Reade (Großbritannien) stürzte.

DPA/SID / DPA

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